Wetter Winter 2021/2022 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Winterprognose - Wie realistisch ist im Februar ein Wintereinbruch bis auf das Flachland?

Tief verschneite Winterlandschaft © Martin Bloch

Ein Wetterumschwung bahnt sich im Februar an. Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Wintereinbruch bis auf das Flachland herab eine Rolle spielen, doch wie realistisch sind Schnee, Eis und Frost bis auf die tieferen Lagen herab?

Ruhiges Wetter ist bis Donnerstag über Deutschland zu erwarten. Der Montag beginnt noch verbreitet mit Sonnenschein, doch dehnen sich zur Wochenmitte die zähen Nebelfelder weiter aus und trüben den Sonnenschein weitgehend ein. Im Schwerpunkt über den östlichen Bundesländern ist leicht Sprüh- oder Nieselregen möglich, sonst bleibt es trocken. Bei Dauernebel pendeln sich die Temperaturen um die Null-Grad-Grenze ein und können mit Sonnenschein auf +2 bis +6 Grad und über dem Norden und Nordwesten örtlich bis +8 Grad erreichen.

Wetterwechsel mit Temperatursturz und Winterwetter?

Die Prognose-Modelle berechnen in ihrer Wetterprognose von heute Morgen einen einheitlicheren Trend für die ersten Februar-Tage. Eine nachhaltige Zonalisierung, wie sie vor ein paar Tagen noch favorisiert wurde, ist zwischenzeitlich weniger relevant geworden und droht schon im Ansatz zu scheitern. Das Interessante aber daran ist, dass - beide Vorhersage-Modelle - das aktuelle Hoch über Mitteleuropa Anfang Februar auf dem Atlantik berechnen. Damit ist der erste Baustein für einen möglichen Wintereinbruch gesetzt. Der Zweite folgt mit einem Arctic Outbreak nach der Wettervorhersage der Amerikaner. Doch bilden diese die kälteste Variante ab. Möglich ist so ein Wintereinbruch mit Sturm und Schnee bis auf das Flachland herab. Wahrscheinlicher aber ist eine nasskalte und windige Wetterlage mit einem optionalen Wintereinbruch ab den mittleren Lagen. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar.

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Wetter Winter 2022: Zwischen einem Polarwirbelsplit, einer West- und einer Nordwestwetterlage

Eine turbulente Wetterentwicklung zeichnet sich im Februar ab

Freunde des Winterwetters haben es momentan nicht einfach. Der Winter war bislang ein Totalausfall und nach einem winterlichen Geplänkel naht auch schon das nächste Hochdruckgebiet. Wie steht es im Februar um den Winter - kommt die große Wende?

Turbulentes Wetter. Die kommende Wetterwoche verläuft relativ ruhig und es ist ein Wechselspiel aus Wolken, Nebel und Sonnenschein zu erwarten, wobei sich der Sonnenschein über dem Süden von Baden-Württemberg und Bayern, sowie über Lagen oberhalb etwa 800 Meter konzentriert. Ist der Nebel besonders dicht, ist auch etwas Schneegriesel oder Sprühregen möglich. Die Temperaturen pendeln sich über dem Süden auf -1 bis +3 Grad und über dem Norden auf +2 bis +6 Grad und über dem Nordwesten auf bis +8 Grad ein. Über den Regionen mit Dauernebel sind Werte um die Null-Grad-Grenze schwankend zu erwarten.

Stürmisches und nasskaltes Wetter

Der Wind frischt ab Donnerstag stark böig auf und kann bis zum Ende des Monats zu stürmischen Winden führen. Der Wind führt zahlreiche Schauer über Deutschland hinweg, die bei Tageswerten von +0 bis +5 Grad und über dem Nordwesten bis +8 Grad teils als Schnee- oder Schneeregenschauer, teils aber auch als Regenschauer niedergehen können. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar.

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Wettertrend: Wie steht es um den Winter im Februar?

Wie weit wagt sich der Winter vor?

Manch einer wird schon ganz nervös. Der Winter hat seine Halbzeit längst überschritten und ist bislang nicht wirklich zur Geltung gekommen. Passiert im Februar in Sachen Winter noch was oder wird der Winter zu einem Totalausfall?

Hochdruckdominanz. Ab Sonntag baut sich über Deutschland ein Hochdrucksystem auf und dominiert mit einem Mix aus Wolken, Nebel, Hochnebel und etwas Sonnenschein das Wetter über Deutschland. Die Temperaturen erreichen +2 bis +6 Grad und über südlich der Linie vom Saarland und Sachsen kann sich ab Dienstag mit -2 bis +2 Grad mancherorts Dauerfrost einstellen.

Stürmisches Wetter

Zum Ende der Woche nähert sich ein Tiefdrucksystem Deutschland. Kräftiger bis stürmischer Wind führt viele Wolken und ein Niederschlagsband von Nord nach Süd, was über dem Norden für Regen und nach Süden für Schnee oder Schneeregen sorgen kann. Die Schneefallgrenze steigt im Tagesverlauf auf 600 bis 800 Meter an. Das unterstreicht einmal mehr, dass der Winter in dieser Saison nicht mehr als nur Geplänkel zustande bringt. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar.

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Wettertrend: Was spricht für und was gegen den Winter?

Ist im Februar noch so etwas wie Winter möglich?

Mehr wie nasskaltes Wetter mit winterlichen Wettererscheinungen ist in diesem Hochwinter nicht möglich und schleicht sich der Winter an, verzieht er sich binnen 48 Stunden auch schon wieder. Kann sich das im Februar noch einmal grundlegend ändern?

Ruhiges Januarwetter. Die Schneefälle der Nacht klingen am Samstag über dem Osten und Südosten ab (Schneeprognose) und zum Beginn der neuen Wochen stellt sich ein ruhiger und weitgehend trockener Wettercharakter ein. Lösen sich die nächtlichen Nebelfelder auf, kommt im Schwerpunkt über dem Süden und dem Westen häufiger die Sonne zum Vorschein. Die Temperaturen erreichen über der Nordhälfte +4 bis +8 Grad und können über den Gebieten mit zähem Nebel und der Südhälfte mit +2 bis +6 Grad frischer ausfallen. Dort ist auch mit Nachtfrost zu rechnen.

Kein Winterwetter

Bis Anfang Februar verändert sich zwar die Großwetterlage, doch der Winter hat bis zum 1. Februar so gut wie keine Chance, sich nachhaltig über Deutschland und bis auf das Flachland herab auszudehnen. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar.

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +10,3 +2,4 +1,2 355 l/m² - extrem zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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