Wetter Winter 2021/2022 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetterprognose Herbst und Winter 2021/2022: Normales Herbstwetter mit spätsommerlichen Ambitionen

Typisches Herbstwetter?
Typisches Herbstwetter?

Ein Störimpuls regnet über Deutschland ab und kann im Schwerpunkt über dem Osten zu unwetterartigen Regenfallen mit regionalen Überflutungen führen. Nachfolgend versuchen der Herbst und der Spätsommer die Entwicklung der Großwetterlage jeweils zu ihren Gunsten zu beeinflussen.

Unwetterartiger Dauerregen. Ein Tiefdrucksystem regnet sich in der Nacht auf Montag über den östlichen Landesteilen aus und sorgt so für ansteigende Bach- und Flusspegel. Regional kann mit Überflutungen gerechnet werden (Unwetterwarnung || Warnlagenbericht || Gewitterradar). Ist das Tief abgezogen, versucht sich mit viel Sonnenschein der Sommer über Deutschland durchzusetzen, bevor ab Donnerstag das nächste Tiefdrucksystem über Deutschland hinwegzieht und den unbeständigen Wettercharakter aufrechterhält.

Sommerlich gemäßigt

Die Temperaturen haben im Vergleich zu Samstag einen ordentlichen Dämpfer erfahren, steigen aber bis zur Wochenmitte auf +18 bis +24 Grad an und können mit einer entsprechenden Sonnenscheindauer über dem Südwesten bis +26 Grad erreichen. In der zweiten Wochenhälfte sacken die Werte erneut ab und pendeln sich zum Wochenausklang bei einem böigen Wind aus nördlichen Richtungen auf +15 bis +20 Grad ein.

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Wetter Herbst und Winter 2021/2022: Frühherbst oder Spätsommer?

Der Spätsommer oder doch der frühe Herbst?
Der Spätsommer oder doch der frühe Herbst?

Die Großwetterlage stellt sich mithilfe eines Störimpulses im Verlauf der kommenden Woche um und zwei extremere Varianten können sich daraus entwickeln, die zwischen einem herbstlichen und einem spätsommerlichen Charakter liegen können.

Schaut man sich die aktuellen Temperaturen vom August an, so hat er eine durchschnittliche Temperatur von +17,2 Grad und ist im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1961 und 1990 um +0,7 Grad zu warm. Und so fällt der August im Vergleich zu den Vorjahren aus der Rolle und wird von vielen als herbstlich empfunden (2018: +3,5 Grad; 2019: +2,5 Grad; 2020: +3,4 Grad). In der Niederschlagsentwicklung konnte der August sein Soll bislang zu 60 Prozent erfüllen und ist somit leicht zu trocken. Das ist ein Zwischenfazit und die letzten Tage werden die Entscheidung bringen, ob der letzte Sommermonat deutlich zu warm, oder doch noch normal ausfallen kann.

Herbst oder Spätsommer?

In der Wetterprognose September 2021 haben wir erläutert, welche Wetterentwicklungen möglich und welche wahrscheinlich sind.

Was man über den meteorologischen Herbstanfang sagen kann ist, dass eine windige und nasse Westwetterlage die geringsten Aussichten auf Erfolg hat. Der Rest ist weniger klar definiert und die Wetterentwicklung zeigt sich zum Start in den Herbst äußerst komplex.

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Wetter Winter 2021/2022: Wie stehen die Chancen für einen Eiswinter?

Ein richtig kalter und schneereicher winter?
Ein richtig kalter und schneereicher winter?

Wie wird der Winter 2021/22? Noch ist es zu früh um ausführlich darüber zu spekulieren, aber was spricht für eine zu warme und was spricht für eine normale oder gar zu kalte Wintersaison?

Das Wetter war nicht nur im Frühjahr, sondern auch im Sommer außergewöhnlich. Außergewöhnlich deshalb, da es ein paar Abweichungen gab. Es gab Zeiten mit ausreichend Niederschlag und es gab Zeiten, in denen gleich zwei Monate zu kalt ausgefallen sind. Das waren im Übrigen die einzigen zwei Monate in den letzten 2 Jahren.

Außergewöhnlich auch deshalb, da es eine Reihe von deutlich zu trockenen und ungewöhnlich warmen Monaten gab. Der Sommer 2021 zählt - zum aktuellen Stand - zu den fünftwärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, während der Frühling 2021 der drittkälteste der letzten 30 Jahre war.

Großwetterlagen dauern länger an

Mit ein Grund, warum das Wetter in diesem Jahr so außergewöhnlich war, lag an der meridionalen Grundströmung, was die Luftmassen entweder aus südlichen oder nördlichen Richtungen nach Deutschland, Österreich und der Schweiz führte. Aus einer hochsommerlichen Hitze wird so schnell ein frühherbstlicher Wettercharakter. Begleitet wird der Wetterwechsel von teils kräftigen und unwetterartigen Wetterereignissen, wie man sie in den letzten Monaten häufiger beobachten konnte. Außergewöhnlich ist zudem, dass die Großwetterlagen zunehmend länger andauern (Die Folgen des Klimawandels - Werden Großwetterlagen beständiger und extremer?) und eine Westwetterlage (zonale Grundströmung) es letztmalig im nennenswerten Ausmaß im Winter 2019/2020 gegeben hat und ist somit schon 17 Monate her.

Wie wird der Winter 2021/22?

Hat der Wetterverlauf in diesem Jahr Auswirkungen auf das Wetter im Winter, wird es einen schneereichen Winter geben? Ein paar wenige Experten glauben, dass der Winter außergewöhnlich kalt wird, einige wiederum glauben, dass es einen erneuten Supermildwinter geben wird. Glauben heißt aber nicht wissen. Wir haben uns das einmal näher angeschaut.

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Wetter Winter 2021/2022 - Wie stehen die Chancen auf einen normalen oder zu kalten Winter?

Welche Chancen hat der Winter 2021/2022?
Welche Chancen hat der Winter 2021/2022?

Wie wird der Winter 2021/2022? Der Frühling war noch geprägt von einer gestörten Zirkulation, was über weite Strecken zu außergewöhnlichen Temperaturen und einer ausreichenden Niederschlagstätigkeit führte. Der Sommer war von einer nassen und warmen meridionalen Grundströmung dominiert. Welche Auswirkungen kann das auf den Herbst und Winter haben und wie stehen die Chancen auf Schnee, Eis und Frost in der Wintersaison 2021/2022? Setzt die Westwetterlage weiterhin aus?

Durchwachsenes Wetter im Sommer 2021. Das Sommerwetter war bislang mit einer Sollerfüllung von rund 80 Prozent etwas zu nass und gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 1961 und 1990 mit einer Abweichung von +2,7 Grad deutlich zu warm. Auffällig: seit rund 15 Monaten hat es keine Westwetterlage mehr gegeben, die ihrem Namen auch gerecht wird. Ist damit ein Bann gebrochen, der immer wieder zu neuen Hitzerekorden führt? Und was noch - für die Freunde des Winterwetters wichtiger ist - hat der Winter 2021/2022 durch die veränderten Strömungsbedingungen eine Chance? Wie in den letzten Jahren auch, haben wir uns in diesem Jahr dazu entschieden, unsere Wetterberichte für den Herbst und Winter mit dem meteorologischen Herbstbeginn im September zu starten und die Wetterprognosen entsprechend zusammenzufassen.

Wie wird der Winter?

Freunde des Winterwetters warten sehnlichst auf einen normalen bis zu kalten Winter. Andere wiederum fragen sich, was mit dem Winterwetter los ist. Rückblickend waren die Wintermonate der letzten acht Jahre allesamt zu warm. Rechnet man die nur leicht zu warme Wintersaison von 2012/2013 (+0,1 Grad) noch hinzu, so sind es schon zehn Winter in Folge, welche zu warm ausgefallen sind (2011/2012 war auch zu warm). Kein Wunder also, dass die durchschnittliche Abweichung der Wintermonate der letzten 20 Jahre in etwa um +1,3 Grad über dem langjährigen Mittelwert lag.

Das erklärt auch, warum die Flachlandwinter immer seltener werden und auch die mittleren Lagen zwischen 300 und 600 Meter den Schnee nicht mehr so häufig zu Gesicht und den Frost zu spüren bekommen. Die Frostgrenze schwankte in den letzten Wintern meist zwischen 500 und 800 Meter, früher lag diese zwischen 300 und 600 Meter. Den einen freut es, den anderen nicht. Winterwetter polarisiert - keine Frage.

Klimaerhitzung macht dem Winter besonders zu schaffen

Wir haben in unseren Daten und Fakten über den Winter eine interessante Aufstellung gemacht, die einen kausalen Rückschluss zulässt.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,79 +0,75 -0,48 610 l/m² - zu nass
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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