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Wetter Sommer -
Temperatur, Regen & Sonne
Wetterprognose Deutschland - Daten und Fakten
Aktualisiert: | M. Hoffmann

Der Sommer im Überblick

Wie wird das Wetter im Sommer? Bleibt es trocken und warm? Eignet es sich zum Wandern, für Partys oder Grillabende? Lassen sich Ausflüge, Kurztrips oder gar der Sommerurlaub in Deutschland, Österreich und der Schweiz planen? Ja, es gibt sie – die Supersommerjahre – wie 2018, 2019, 2020, 2022, 2023 und 2024. Doch die Regel ist das (noch) nicht!

Wer in den letzten Jahren die Sommermonate in Deutschland verbracht hat, erlebte in der Regel gutes Wetter. Ein durchschnittlicher Sommer ist häufig von längeren hochdruckdominierten Wetterlagen geprägt, die gelegentlich durch Tiefdrucksysteme mit teils kräftigen und örtlich unwetterartigen Wetterereignissen unterbrochen werden.

Juni

Der Juni - besonders die Zeit bis zur Schafskälte (Mythos Schafskälte) – gehört noch zum Frühsommer. Erst nach der Monatsmitte stellt sich zunehmend ein stabilerer Wettercharakter ein, bei dem die Werte häufiger über die +25-Grad-Marke ansteigen können. Der Juni zählt zudem zu den Monaten, in denen turbulente Wetterereignisse auftreten können. Ende Juni beginnt außerdem die Siebenschläferzeit.

Juli

Der Juli ist der eigentliche Sommermonat. Zu Beginn oft noch unbeständig und im Norden mitunter kühl, entwickelt er sich zur Monatsmitte hin in Richtung Hochsommer. Auch die Hundstage zu Beginn der letzten Julidekade gelten als Wettersingularität und können die erste Augusthälfte mit beeinflussen. Unwetterartige Wetterereignisse treten häufig in Form kräftiger Schauer und Gewitter auf, während sich die Tageswerte zunehmend der +30-Grad-Marke annähern.

August

Vom Hochsommer in den Spätsommer: Anfangs zeigt sich der August noch launisch und unbeständig. Rasch findet er jedoch in den Hochsommer zurück, bevor der Wettercharakter ab der Monatsmitte allmählich in die Spätsommerphase übergeht. Liegen die Werte zu Beginn meist zwischen +25 und +30 Grad, bewegen sie sich zum Monatsende häufiger zwischen +15 und +25 Grad.

Fakten und Daten

  • Durchschnitt­stemperatur (91-20)
    +17,6 Grad
  • Durchschnitt­stemperatur (61-90)
    +16,3 Grad
  • Kältester Sommer
    +14,74 Grad (1913)
  • Wärmster Sommer
    +19,67 Grad (2003)
  • Durchschnittliche Eistage
    0,1
  • Durchschnittliche Frosttage
    0,4
  • Mittel­wert der letzten 20 Jahre
    +17,9 Grad
  • Abweichung vom Mittel­wert 61/90
    +1,62 Grad
  • Höchste Temperatur
    +41,2 Grad (2019)
  • Kältester Tages­höchstwert
    +4,7 Grad (1969)
  • Tiefste Temperatur
    -4,3 Grad (1962)
  • Nieder­schlagssoll (91/20)
    240 l/m²
  • Nieder­schlagssoll (61/90)
    239 l/m²
  • Höchtse Niederschlags­summe
    349 l/m²
  • Anzahl Sommertage (>+25 Grad)
    61-90: 22,8 Tage
    91-20: 32,3 Tage
  • Anzahl Hitzetage (>+30 Grad)
    61-90: 4,0 Tage
    91-20: 8,3 Tage
  • Sonnenschein­dauer
    604 Stunden
  • Höchste Sonnenschein­dauer
    814 Stunden
    (2022)
  • Tageslänge
    Beginn 16 h 35 min
    Ende 13 h 44 min
  • Wettersingularität
    Zweite Juni-Dekade Schafskälte; Siebenschläfer­zeitraum 25. Juni bis 11. Juli; Hundstage; Hochsommer
Wetterprognose

Wie wird das Wetter im Sommer 2026?

Die Sommer sind in den vergangenen 30 Jahren um +1,3 Grad wärmer geworden

Die durchschnittliche Temperatur in den Sommermonaten von 1961 bis 1990 betrug +16,3 Grad. Nach dem neuen - wärmeren - Klimamittelwert von 1991 bis 2020 liegt die Durchschnittstemperatur bei +17,6 Grad. .

Der Trend ist zu warm

Unabhängig vom gewählten Bezugszeitraum nehmen die Hitze- und Dürrephasen in den letzten Sommerjahren rasant zu. Die Großwetterlagen dauern länger an, sind stabiler und neigen häufiger zu Extremen (Starkregen, Unwetter, Hitze & Dürre gleichermaßen). Daran wird sich auch im Sommer 2026 nichts ändern. Anders formuliert: Auch in diesem Jahr ist ein zu warmer Temperaturcharakter zu erwarten. Hitzephasen sind zwischen Mitte Juni sowie vom 22. Juli bis 22. August sehr wahrscheinlich. Durchwachsenes und teils unwetterartiges Wetter tritt dagegen häufiger Anfang Juni und bis zum Ende der zweiten Julidekade auf.

Wettertrend Sommer nach dem Langfristmodell

Über den Sommer hinweg ist erneut ein meridionales Strömungsmuster zu erwarten, das das Wetter über Deutschland, der Schweiz und Österreich über weite Strecken dominieren kann. Dabei sind warme, heiße und sehr trockene, aber auch zu kühle und nasse Abschnitte möglich. Folgt man dem Trend, werden unter meridionalen Wetterlagen die Hitze- und Dürrephasen gegenüber den kühleren und nassen Abschnitten überwiegen.

Erheblich zu warm

Nach dem aktuellen Wettertrend des Langfristmodells soll das Sommerwetter im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert mit einer Differenz von +1,0 bis +2,5 Grad zu warm bis deutlich zu warm ausfallen. Im Vergleich zum wärmeren Mittelwert von 1991 bis 2020 liegt die Abweichung zwischen -0,3 und +1,2 Grad.

Ein zu nasser Sommer ist nicht auszuschließen

Das Langfristmodell geht von einer meridional geprägten Großwetterlage aus. Diese kann zwar immer wieder zu heftigen Niederschlagsereignissen führen, dennoch ist die Niederschlagsprognose unterschiedlich verteilt: Für den Juli und die erste Augustdekade wird ein zu nasser Verlauf berechnet, davor und danach hingegen zu trocken. Ein Dürresommer ist zum aktuellem Stand wenig wahrscheinlich.

Wann beginnt und wann endet der Sommer?

  • Der meteorologische Sommer beginnt mit dem 1. Juni und endet am 31. August.
  • Der kalendarische Sommerbeginn ist mit der Sonnenwende am 21. Juni 2026
  • Der Tag der Sommersonnenwende ist zugleich auch der längste Tag des Jahres, danach werden die Tage auf der Nordhalbkugel wieder kürzer
  • Das kalendarische Sommerende ist am 23. Sep. 2026
Von lauen Nächten bis zu unangenehmer Hitze

Die Temperaturen im Sommer

Die durchschnittliche Temperatur im Sommer beträgt +16,3 Grad (1961 bis 1990). In den letzten 30 Jahren (1991 bis 2020) ist sie um +1,3 Grad auf +17,6 Grad gestiegen. Der Juni erreicht im Mittel +15,4 Grad, der Juli +16,9 Grad und der August +16,5 Grad. Damit ist der Juli der wärmste Monat des gesamten Jahres.

Es wird wärmer und die Hitze nimmt zu

Die letzten 30 Sommer waren im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert durchweg zu warm (Abweichung > 0 Grad). Doch nicht nur das: Auch die Hitze nimmt zu. Früher lagen die Temperaturen meist unter der +30-Grad-Marke. In den letzten 10 Jahren wird jedoch immer häufiger die 35-Grad-Marke erreicht, in manchen Jahren sogar die +40-Grad-Marke überschritten. Der Temperaturrekord stammt aus dem Jahr 2019 und lag bei +41,2 Grad.

Mehr Sommer- und Hitzetage

Im Zeitraum von 1961 bis 1990 gab es im Schnitt 4 Hitzetage im Sommer. Hitzetage sind Tage, an denen die Werte die +30-Grad-Marke überschreiten. Von 1991 bis 2020 waren es durchschnittlich 8,3 Hitzetage - mehr als eine Verdoppelung. Ähnlich verhält es sich mit den Sommertagen, an denen die Temperaturen über der +25-Grad-Marke lagen. Zwischen 1961 und 1990 war das im Schnitt an 22,8 Tagen der Fall. Von 1991 bis 2020 gab es durchschnittlich 32,8 Sommertage.

Die höchste Temperatur

Die höchste seit 1881 in Deutschland gemessene Temperatur wurde im Jahr 2019 erreicht. Sie betrug +41,2 Grad (25. Juli 2019, Duisburg-Baerl, Nordrhein-Westfalen). Ein Novum!

Der tiefste Temperaturwert

Gerade der Juni kann mit seiner Wettersingularität der Schafskälte nochmals für Nachtfrost sorgen. Der tiefste Wert von -4,3 Grad stammt aus dieser Zeit (Trochtelfingen, 4. Juni 1962).

Kaltsommer

Doch es gibt nicht nur heiße und warme Sommer. Spielt der Atlantik nicht mit, können die Sommermonate über Deutschland auch verregnet ausfallen. Das war von 1974 bis 1980 häufiger der Fall (Rudi Carrells Song – Wann wird’s mal wieder richtig Sommer – stammt aus dieser Zeit). Damals gab es eine ganze Reihe von Sommermonaten, deren Durchschnittstemperatur unter der +15-Grad-Marke lag. Der kälteste Sommer trat jedoch im Jahr 1913 auf und erreichte einen Durchschnittswert von +14,74 Grad. Der letzte im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert zu kalte Sommer liegt inzwischen 29 Jahre zurück.

Warmsommer

Der wärmste Sommer stammt unangefochten aus dem Jahr 2003 und gilt als Jahrhundertsommer. Ein Omegahoch sorgte damals über Wochen in ganz Europa für außergewöhnlich hohe Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur betrug +19,67 Grad. Die Sommer 2018, 2019 und 2022 folgten mit +19,3 Grad knapp dahinter und wurden als Supersommer bezeichnet. Insgesamt zeigt sich, dass die wärmsten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 allesamt in den letzten 30 Jahren aufgetreten sind.

Die Temperaturen im Sommer - Hitze und Dürre wird zu einem Problem
© Martin Bloch
  • Durchschnittliche Temperatur (91-20)
    +17,5 Grad
  • Durchschnittliche Temperatur (61-90)
    +16,3 Grad
  • Wärmster Sommer
    +19,67 Grad (2003)
  • Kältester Sommer
    +14,74 Grad (1913)
  • Höchste Temperatur
    +41,2 Grad
  • Niedrigste Temperatur
    -4,3 Grad
  • Anzahl Sommertage (>+25 Grad)
    61-90: 22,8 Tage
    91-20: 32,3 Tage
  • Anzahl Hitzetage (>+30 Grad)
    61-90: 4,0 Tage
    91-20: 8,3 Tage

Die Top 10 der wärmsten Sommer

Die Top 10 Sommer
Position Sommer Temperatur Abweichung (61/90)
1 2003 19,65 Grad +3,45 Grad
2 2018 19,29 Grad +3,0 Grad
3 2019 19,24 Grad +2,94 Grad
4 2022 19,22 Grad +2,92 Grad
5 2023 18,51 Grad +2,23 Grad
5 2024 18,50 Grad +2,22 Grad
7 1947 18,48 Grad +2,18 Grad
8 1994 18,38 Grad +2,08 Grad
9 1992 18,36 Grad +2,06 Grad
10 2015 18,35 Grad +2,05 Grad

Wettersingularitäten im Sommer

  • Die Schafskälte um den 11. Juni herum (kann aber auch im Zeitraum vom 4. und 20. Juni auftreten). Mehr dazu: Die Schafskälte verliert den Status einer Wettersingularität.
  • Die Siebenschläferregel hat über Süddeutschland eine hohe Eintreffwahrscheinlichkeit von 60 bis 70 Prozent und Mancherorts gar bis 80 Prozent. Die Regel besagt, dass die Großwetterlage wie sie in der ersten Juliwoche ist, auch noch sieben weitere Wochen Bestand haben und damit das Wetter im Sommer maßgeblich beeinflussen kann. Der eigentliche Siebenschläfertag ist am 27. Juni, es hat sich aber gezeigt, dass die erste Juli-Woche entscheidender ist.
  • Dann wären da noch die Hundstage im Zeitraum vom 23. Juli bis 23. August. Die Hundstage (nein, sie haben nichts mit den Hunden zu tun) sind dann auch meist die Zeit, in der der Sommer auf Hochtouren laufen kann und häufiger die heißesten Tage des Jahres möglich sind.
Der Sonnenstand sinkt, die Tage werden kürzer

Die Sonne im Sommer

Der maximal mögliche Sonnenstand wird im Zeitraum vom 20. bis 22. Juni mit der Sommersonnenwende erreicht. Die Tage sind in diesem Zeitraum am längsten. Anschließend werden die Tage wieder kürzer.

Durchschnittliche Sonnenscheindauer

Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt zwischen Juni und August 604 Stunden. Den meisten Sonnenschein gab es im Jahr 1947 mit 814 Stunden. Wenig Sonnenschein gab es 1987 mit 487 Stunden. Der Rekord stammt aus dem Sommer 2022 mit 814,51 Sonnenstunden. Aber auch 2003, 2018 und 2019 lagen mit 791, 777 und 764 Stunden auf einem ebenfalls sehr hohen Niveau.

Die Sonnenscheindauer nimmt erst zu, dann ab

Am 1. Juni beträgt die Tageslänge 16 Stunden und 35 Minuten, zur Sonnenwende rund 17 Stunden. Ende Juli sind es bereits nur noch 15 Stunden und 39 Minuten, Ende August 13 Stunden und 44 Minuten.

Wetter Sommer - der Sonnenstand sinkt
  • Durch­schnittliche Sonnenschein­dauer
    604 Stunden
  • Höchste Sonnenscheindauer
    814 Stunden
  • Geringste Sonnenscheindauer
    487 Stunden
  • Sonnen­scheindauer Anfang Juni
    16 Stunden 35 Minuten
  • Sonnen­scheindauer Ende Juli
    15 Stunden 39 Minuten
  • Sonnen­scheindauer Ende August
    13 Stunden 44 Minuten
  • Sommersonnenwende
    ~ 17 Stunden

Definitionen

  • Was ist ein Sommertag?
    Temperaturen von mehr als +25 Grad werden als Sommertag definiert.
  • Was ist eine tropische Nacht?
    Wenn die Temperatur im Sommer in der Nacht nicht unter +20 Grad absinken kann.
  • Was ist ein Hitzetag (Tropentag)?
    Wenn die Temperatur über die +30 Grad Marke steigt
  • Was ist ein Wüstentag?
    Wenn die Temperatur über die +35 Grad Marke steigt
  • Wie viele Sommertage gibt es im Schnitt in Deutschland?
    Über dem Norden 13 bis 40 Tage (über den Inseln am wenigsten) und über dem Süden bis 70 Tage. Meist im Zeitraum von Juli bis August.
Dürre und heftige Unwetter

Der Niederschlag im Sommer

In einem durchschnittlichen Sommer wird eine Regensumme von 239 l/m² erreicht; zugleich umfasst dieser Zeitraum die niederschlagsreichsten Monate im ganzen Jahr.

Kräftige Schauer und Gewitter

Mal sind es die durchziehenden Tiefdruckfronten, die für mehrtägigen und ergiebigen Landregen sorgen können (Oderhochwasser | Hochwasser 2002 in Europa), doch meist sind es unwetterartige Schauer und Gewitter, die binnen kürzester Zeit enorme Niederschlagsmengen bringen können (Verheerende Unwetter in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen 2021). Der Höchstwert der Niederschlagssumme in einem Sommermonat betrug 778 l/m².

Kräftige Schauer und Gewitter können sowohl im Juni, Juli als auch im August auftreten, vorwiegend begleitet von einem Wetterumschwung – von sehr warmen zu gemäßigten Werten. Hitzegewitter treten lokal auf, während bei einem Wetterumschwung eine geschlossene Niederschlagsfront mit erhöhtem Unwetterpotential durchrauscht.

Dürre

Mit Besorgnis wurden die Dürresommer 2018, 2019, 2020 und 2022 zur Kenntnis genommen, die an der Vegetation und vor allem am Wald zu erheblichen Schäden führten. Die Niederschlagssumme der Sommermonate von 2018, 2019 und 2022 zusammen betrug 451 l/m². Das Niederschlagssoll wurde jeweils nur zu 54, 74 und 59 Prozent erfüllt.

Zu viel Regen

Ärgerlich, wenn zur Urlaubszeit der Regen dominiert. Besonders im Jahre 2007 gab es mit 322 l/m² verhältnismäßig viel Niederschlag. Der Rekord stammt jedoch mit 349 l/m² aus dem Jahre 1927.

Weniger Niederschlag

Nicht nur wird der Sommer zunehmend wärmer, auch die durchschnittliche Niederschlagsmenge nimmt ab. Seit 2005 beträgt das Minus im Schnitt -12,53 l/m².

Wetter Sommer - Die Dürre wird zunehmend zum Problem
  • Durch­schnittlicher Nieder­schlag
    239 l/m²
  • Höchste Niederschlags­mengen
    349 l/m²
  • Niedrigste Niederschlags­mengen
    130 l/m² (2018) | 124 l/m² (1911)
Extreme Niederschlagsmengen und Unwetter mit hohem Schadpotential

Extremwetter­ereignisse im Sommer

Ein Sommer ohne Unwetter ist kein Sommer. Doch nimmt die Intensität der Unwetter in den letzten Jahren zu, und häufiger werden über Deutschland Tornados gesichtet und registriert (Tornados in Deutschland).

Immer wenn es zu einem Wetterwechsel kommt und die Tage zuvor extrem warm waren, besteht eine erhöhte Gefahr für unwetterartige Wetterereignisse. Von Blitzschlag über sintflutartige Niederschläge und Hagelschlag bis hin zu Starkwindereignissen und Tornados ist nahezu alles vertreten, was Schaden verursachen kann.

Enorme Niederschlagsmengen

Am 12.08.2002 wurden in Zinnwald-Georgenfeld binnen 24 Stunden 312 l/m² Niederschlag gemessen.

Wetter Sommer - Gewitterstürme

Statistik

Die Abweichung der Temperaturen der letzten 10 Jahre im Vergleich
SommerTem­peraturAb­weichung 61/90
(91/20)
+17,8 bis
+18,8 Grad
+1,5 bis +2,5 Grad
(+0,2 bis +1,2 Grad)
+18,28 Grad
+1,96 Grad
(+0,7 Grad)
+18,5 Grad
+2,21 Grad
(+0,91 Grad)
+18,51 Grad
+2,23 Grad
(+0,93 Grad)
+19,22 Grad
+2,9 Grad
(+1,6 Grad)
+17,9 Grad
+1,62 Grad
(+0,3 Grad)
+18,2 Grad
+1,9 Grad
(+0,6 Grad)
+19,3 Grad
+3,0 Grad
(+1,7 Grad)
+19,3 Grad
+3,0 Grad
(+1,7 Grad)
18,0 Grad
+1,7 Grad
(+0,4 Grad)
Wetter Sommer - Die Hitze-Perioden nehmen zu

Auffälligkeiten gegenüber dem langjährigen Mittelwert der letzten 20 Jahre

Keine Frage – die Sommer der letzten 20 Jahre waren im Schnitt um +1,61 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 1961 bis 1990 zu warm. Extrem auffällig ist, dass die letzten 30 Sommer allesamt zu warm ausgefallen sind (Abweichung ≥ 0).

100 Prozent zu warm

Betrachtet man nur die letzten 20 Jahre und vergleicht sie mit dem Klimamittelwert von 1961 bis 1990, liegt man mit einer zu warmen Sommerprognose zu 100 Prozent richtig. Man kann also nur wenig falsch machen. Doch das Wetter hält sich nicht an die Statistik – Ausnahmen bestätigen die Regel!


Deutschlandwetter Sommer - Klimatabelle

Temperatur (ohne Nachtwerte), Regen, Regentage, Sonne, Schneetage und Sommertage gegenüber dem Mittelwert 1961 und 1990. In Klammer der Mittelwert von 1991 und 2020
Bundesland Temperatur
(Grad)
Regen
(l/m²)
Regentage
(>1 l/m²)
Sonne
(Stunden)
Schneetage
(Tage)
Sommertage
(Tage)
Brandenburg
(Potsdam) / Berlin
+25,2
(+26,5)
176,2
(192,1)
26,6
(27,1)
660,6
(684,8)
0
(0)
28,7
(37,9)
Baden-Württemberg
(Stuttgart)
+24,1
(+25,4)
290,0
(276,4)
34,1
(33,0)
645,4
(682,5)
0
(0)
27,3
(38,2)
Bayern
(München)
+23,8
(+25,0)
300,4
(297,6)
34,7
(34,1)
623,2
(673,7)
0
(0)
25,1
(36,4)
Hessen
(Wiesbaden)
+24,1
(+25,3)
211,6
(205,6)
30,3
(29,9)
584,7
(633,4)
0
(0)
23,3
(33,5)
Mecklenburg-Vorpommern
(Schwerin)
+23,7
(+24,9)
186,9
(200,6)
28,1
(29,0)
678,8
(686,8)
0
(0)
16,1
(24,4)
Niedersachsen
(Hannover) / Bremen / Hamburg
+24,2
(+25,7)
218,3
(223,1)
32,8
(32,5)
583,8
(614,6)
0
(0)
18,5
(26,9)
Nordrhein-Westfalen
(Düsseldorf)
+24,6
(+26,2)
236,8
(236,7)
33,4
(32,5)
553,7
(604,4)
0
(0)
20,7
(28,9)
Rheinland-Pfalz
(Mainz)
+24,4
(+26,1)
211,8
(201,5)
30,2
(28,9)
599,2
(653,7)
0
(0)
25,4
(34,6)
Schleswig-Holstein
(Kiel)
+23,0
(+24,2)
221,5
(241,0)
32,6
(33,3)
646,2
(660,5)
0
(0)
12,8
(18,5)
Saarland
(Saarbrücken)
+24,6
(+26,3)
224,1
(215,9)
30,4
(29,5)
634,7
(676,9)
0
(0)
25,1
(36,7)
Sachsen
(Dresden)
+24,9
(+26,1)
218,1
(236,0)
30,5
(29,8)
593,3
(654,7)
0
(0)
24,9
(34,5)
Sachsen-Anhalt
(Magdeburg)
+24,9
(+26,3)
171,3
(184,4)
26,7
(27,1)
606,2
(659,4)
0
(0)
26,8
(36,7)
Thüringen
(Erfurt)
+23,7
(+25,2)
194,8
(210,0)
29,4
(29,9)
585,2
(625,5)
0
(0)
20,3
(30,5)
Deutschland +24,2
(+25,5)
237,0
(240,4)
31,8
(31,5)
613,7
(653,6)
0
(0)
22,8
(32,3)

Temperaturabweichung der letzten 20 Jahre gegenüber dem Mittelwert

Klimadiagramm Sommer der letzten 20 Jahre

Häufige Fragen zum Wetter Sommer (FAQ)