Prognosegüte von Wettervorhersagen

Die Prognosegüte gibt Aufschluss darauf, wie hoch die Wahrscheinlichkeit auf ein Eintreffen der jeweiligen Wettervorhersage einzustufen ist. Generell wird in unseren Wettervorhersagen zwischen den drei Kategorien Kurz-, Mittel- und Langfristwetter Vorhersagen unterschieden.

Prognosegüte von Kurzfristvorhersagen

Kurzfristvorhersagen finden Sie bei uns im jeweiligen Wettermonat. Die Kurzfristvorhersagen sind detaillierter in den Wetterabläufen wie Wind, Niederschlagsmenge und Schwerpunkt, Temperatur, Sonne oder Bedeckung. Diese Wettervorhersagen bewegen sich in einem Zeitraum zwischen 1 und 7 Tagen, wobei die Prognosegüte für Tag 1 sehr hoch und für Tag 7 bedeutend niedriger ist. Anders sieht es aus bei stabilen Großwetterlagen - hier kann für Tag 1 ebenfalls eine hohe Prognosegüte gegeben werden, welche bis Tag 7 nicht so signifikant absinkt, wie bei unsicheren Wetterlagen. Die nachfolgende Tabelle erläutert beispielhaft, wie der Verlauf der Prognosegüte aussehen kann.

Prognosegüte von Kurzfristprognosen
Prognosegüte Tag 1 Tag 2 Tag 3 Tag 4 Tag 5 Tag 6 Tag 7
Unsichere Großwetterlage 80 %-
90 %
72 %-
82 %
62 %-
73 %
50 %-
64 %
38 %-
54 %
24 %-
43 %
11 %-
31 %
Stabile Großwetterlage 89 %-
95 %
81 %-
93 %
72 %-
88 %
62 %-
82 %
50 %-
72 %
37 %-
61 %
23 %-
50 %

Prognosegüte von Mittelfristvorhersagen

Mittelfristige Prognosen beschreiben ein wahrscheinliches Wetterereignis, das in seinem Ablauf und Details nicht sicher ist. Die Mittelfrist ist eine grobe Tendenz über den 7. Tag hinaus, welche Richtung das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit einschlagen wird. Bei und werden unterschiedliche Wettermodelle besprochen und die mögliche Wetterentwicklung in einem Fazit zusammengefasst. In der mittelfristigen Wetterprognose sind die Detailprognosen grob gefasst und beziehen sich hauptsächlich darauf, welche Wetterphänomene eintreffen können. Durch die grobe Betrachtungsweise erhöht sich im Vergleich zur detailreichen Kurzfristvorhersage die Prognosegüte. Die nachfolgende Tabelle erläutert beispielhaft, wie der Verlauf der Prognosegüte aussehen kann.

Prognosegüte von mittelfristigen Wetterprognosen
Prognosegüte Tag 8 Tag 9 Tag 10 Tag 11 Tag 12 Tag 13 Tag 14
Unsichere Großwetterlage 40 %-
75 %
38 %-
71 %
35 %-
65 %
28 %-
59 %
21 %-
52 %
14 %-
44 %
7 %-
35 %
Stabile Großwetterlage 50 %-
85 %
48 %-
82 %
45 %-
78 %
38 %-
71 %
31 %-
61 %
23 %-
51 %
15 %-
40 %

Prognosegüte von Langfristprognosen

Langfristige Wettertrends finden Sie bei uns zumeist in den Jahreszeitprognosen, bzw. jeder Monat erhält zu Beginn den langfristigen Wettertrend, welcher in bestimmten Zeitabständen aktualisiert wird. Langfristprognosen sind in der Meteorologie umstritten, da die Eintreffwahrscheinlichkeit infrage gestellt wird. Langfristprognosen sind äußerst grob und umfassen neben bestimmten Randfaktoren und deren Entwicklungen nur Grundlegendes, ob das kommende Wetter zu warm, zu kalt, zu nass oder zu trocken ausfallen kann. Durch dieses grobe Raster erhöht sich wiederum die Prognosegüte gegenüber der Mittel- und Kurzfristprognose. Die nachfolgende Tabelle erläutert beispielhaft, wie der Verlauf der Prognosegüte aussehen kann.

Prognosegüte von Langfristprognosen - Wettertrend
Prognosegüte Tag 15 Tag 16 Tag 17 Tag 18 Tag 19 Tag 20 Tag 21
Unsichere Großwetterlage 20 %-
55 %
15 %-
50 %
12 %-
45 %
10 %-
39 %
8 %-
32 %
6 %-
24 %
3 %-
15 %
Stabile Großwetterlage 30 %-
60 %
28 %-
55 %
25 %-
50 %
20 %-
44 %
17 %-
37 %
12 %-
29 %
6 %-
20 %

Witterungstrend

Überdies gibt es noch Witterungstrends, welche sich über einen weitaus größeren Zeitraum erstrecken können. Die Witterungstrends beschäftigen sich ausschließlich mit dem Temperaturtrend (zu warm/zu kalt) und dem möglichen Niederschlagsverhalten (zu nass/zu trocken). Der Witterungstrend ist bei unseren Wettertrends ein Bestandteil in Form von Langfristprognosen der jeweiligen Wettermodelle (experimentelle Basis!).

Weitere Informationen zur Verlässlichkeit einer Wettervorhersage.

 


Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +10,3 +2,4 +1,2 355 l/m² - extrem zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

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