Wetter Mai - Daten und Fakten

Wetter Mai

Wie ist das Wetter im Mai in Deutschland?

Veröffentlicht: 21. Februar 2010
Aktualisiert: 25. August 2021

Frühlingshaft, angenehm und nicht umsonst als Wonnemonat bekannt. Kommt doch dank des hohen Sonnenstandes die warme Jahreszeit im letzten Frühlingsmonat so richtig in Fahrt und wandelt sich vom Frühling in den Sommer.

Die Natur hat bis zur Mitte des Monats voll ausgetrieben und das milde Wetter lädt zu den ersten Gartenpartys ein, die Grill-Saison wird eröffnet und durch die Vielzahl an Brückentagen und der Pfingstferien ist der Wonnemonat für die ersten Urlaubstage wie geschaffen. Umso wichtiger die Frage: Wie wird das Wetter?

Der Wonnemonat kann auch kühl

Der letzte Frühlingsmonat kann, muss aber nicht immer als Wonnemonat auftreten. Gerade in den Jahren mit einem milden Winter, bei der eine Westwetterlage vorherrschend war, zeigte sich das Wetter durchwachsen, teils regnerisch und zu kühl. Und auch die Wettersingularität der Eisheiligen sorgte in manchen Jahren für einen jähen Absturz des Frühlings. Besonders dramatisch ist dann der noch mögliche Nachtfrost, der den bis dahin ausgetriebenen Blüten ordentlich zusetzen und manche Ernten vernichten kann.

Erst in der letzten Dekade stabilisiert sich das Wetter und geht von Frühling so langsam in den Sommer über. Selten sind dann noch Temperaturen unter +18 Grad zu erwarten und oftmals steigen die Temperaturen zum Ende über die 25 Grad Marke an.

Das typische Wetter

Im langjährigen Mittel von 1961 und 1990 wird eine Durchschnittstemperatur von +12,1 Grad und im Vergleich zur wärmeren Periode von 1991 und 2020 einen Wert von +13,1 Grad erreicht. Anders formuliert sind in den letzten 30 Jahren die Maimonate mithilfe des Klimawandels um +1,0 Grad wärmer geworden. Die durchschnittliche Regenmenge liegt bei 71 Liter pro m². Besonderheiten sind oftmals starke Niederschläge - auch in Form von kräftigen und teils unwetterartigen Gewittern, was zu gleich die Gewittersaison eröffnet.

Das Wetter im Mai in Zahlen

  • Durchschnitt­stemperatur (1991/2020)
    +13,1 Grad
  • Durchschnitt­stemperatur (1961/1990)
    +12,1 Grad
  • Kältester Mai
    +8,61 Grad (1902)
  • Wärmster Mai
    +16,03 Grad (2018)
  • Mittel­wert der letzten 20 Jahre
    +13,2 Grad
  • Abweichung vom Mittel­wert 61/90
    +1,1 Grad
  • Höchste Temperatur
    +36,1 Grad
  • Kältester Tages­höchstwert
    0 Grad
  • Tiefste Temperatur
    -10,0 Grad
  • Nieder­schlagssoll (1991/2020)
    70 l/m²
  • Nieder­schlagssoll (1961/1990)
    71 l/m²
  • Höchtse Niederschlags­summe
    777 l/m²
  • Sonnenschein­dauer
    196 Stunden
  • Tageslänge
    Beginn 15 h 00 min
    Ende 16 h 00 min
  • Wettersingularität
    Eisheilige zur zweiten Mai-Dekade
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Wetterprognose

Wie wird das Wetter im Mai 2021?

Zu kalt, zu nass?

In den letzten Jahren gab es nach den viel zu warmen Wintermonaten stets auch einen Mai, welcher zu nass und in Phasen auch zu kühl ausfiel. Ob das aber im Jahre 2021 auch der Fall sein wird, ist infrage zu stellen. Warum? Die kühle und nasse Witterung traf nur dann zu, wenn der Winter von einer zonalen Wetterlage geprägt war.

Zwar war der letzte Winter zu warm, doch fehlte die Zonalität, was im Mai wiederum zu einer durchwachsenen - aber zu warmen - Westwetterlage führen kann.

Die Wetterprognose des Langfristmodells

Das Langfristmodell berechnet in seinem Wettertrend eine Abweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 1961 und 1990 mit -1,0 bis +0,0 Grad einen zu kühlen Temperaturverlauf. Im Vergleich zur wärmeren Periode von 1991 und 2020 ist mit einer Abweichung von -2,0 bis -1,0 Grad zu rechnen.

Die Niederschlagsprognose wird gegenüber dem Sollwert normal und im Trend zu nass berechnet.

Mehr Details in der aktuellen Wetterprognose zum Wetter Mai 2021.

Wonnemonat oder Eisheilige?

Die Temperaturen im Mai

Frost ist möglich

Hohe Temperaturschwankungen

Die Differenz zwischen dem höchsten und tiefsten Wert liegt im Durchschnitt bei 34,6 Grad und zeigt sogleich, welche Temperaturen noch möglich sind. Werte von +25 Grad und mehr gab es unterhalb etwa 1.000 Meter und über Helgoland schon fast überall und stellen in der Zeit nach den Eisheiligen keine Seltenheit mehr dar.

Aber auch Hitzetage von +30 Grad und mehr wurden schon an 90 Prozent der Messstationen erreicht, lediglich in Lagen oberhalb etwa 400 und 500 Meter und entlang der Küstenregionen kommen Temperaturwerte von +30 Grad und darüber hinaus seltener vor. Die ersten Tropennächte mit Werten von über +20 Grad wurden an 5 Prozent der Messstationen zur Kenntnis genommen.

98 Prozent aller Messstationen in Deutschland haben schon einmal Werte unter 0 Grad registriert, wobei die tiefste Temperatur am 2. Mai 1942 in Bad Dürrheim mit -10,0 Grad gemessen wurde. Tageshöchstwerte um die 0 Grad Grenze herum sind zwar nicht auszuschließen, für den Mai aber eher untypisch.

Die Eisheiligen

Die Natur ist schon weit fortgeschritten, doch warten noch manche Blüten auf Bestäubung und Frost ist da eher hinderlich und mit mäßigem Frost sogar schädlich. Frost kommt im Mai vor, meist geschieht das im Zeitraum um die Eisheilige herum, die zwar mit dem 11. bis 15. Mai (Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius, Sophia) definiert sind, sich aber über den Zeitraum vom 8. bis 18. Mai erstrecken oder in Erscheinung treten können.

Der Temperaturverlauf

Zum Start liegt der Flächenmittelwert der Tagestemperaturen zwischen +12 bis +16 Grad und am Ende des Monats zwischen +16 bis +20 Grad

Die Temperaturen im Mai - Ein Frühlingsmonat mit Übergang zum Sommer
  • Durchschnittliche Temperatur (1991 und 2020)

    +13,1 Grad
  • Durchschnittliche Temperatur (1961 und 1990)

    +12,1 Grad
  • Wärmster Mai

    +16,03 Grad (2018)
  • Kältester Mai

    +8,61 Grad (1902)
  • Höchste Temperatur

    +36,1 Grad
  • Niedrigste Temperatur

    +-0 Grad
  • Temperatur erste Dekade

    +10 bis +20 Grad
  • Temperatur letzte Dekade

    +15 bis +25 Grad
Mit großen Schritten dem Sommer entgegen

Die Sonne im Mai

Kommt die Sonne raus, wird es warm

Sonniger Norden

Häufiger scheint die Sonne über dem Norden von Deutschland. Vor allem über der Ostseeküste und entlang der Inseln kann der meiste Sonnenschein erwartet werden. Auf die Bundesländer aufgeteilt ist über Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein mit rund 8 Stunden Sonnenschein pro Tag der meiste Sonnenschein zu erwarten.

Der Grund für die ungleiche Verteilung des Sonnenscheins ist das noch kalte Wasser der Nord- und Ostsee, welches die Wolkenbildung verhindern kann, während über Süddeutschland feucht-warme Luftmassen für entsprechende Gewölk sorgen kann.

Theoretisch möglich wären rund 15 Sonnenstunden pro Tag möglich. Weniger Sonnenschein ist mit rund 5 Stunden pro Tag über dem Erzgebirge und dem Schwarzwald zu erwarten.

Durchschnittliche Sonnenscheindauer

Insgesamt kommt die Sonne im Schnitt und in der Fläche gemittelt im Mai über Deutschland an 196 Stunden zum Vorschein. Die Sonnenscheindauer verlängert sich von Anfang bis Ende Mai um rund eine Stunde.

Wetter Mai - Dem Sommer nicht mehr fern
  • Sonnen­scheindauer Anfang

    15 Stunden 00 Minuten
  • Sonnen­scheindauer Ende

    16 Stunden 00 Minuten
  • Durch­schnittliche Sonnenschein­dauer

    196 Stunden
Unwetterartige Starkniederschläge

Der Niederschlag im Mai

Enorme Niederschlagsmengen möglich

Mit seinen rund 71 l/m² gehört der letzte Frühlingsmonat zu den niederschlagsreicheren Monaten des Jahres, was auch mit der beginnenden Gewitter-Saison zusammenhängen mag. Nicht selten sind die ersten Starkregen- und Unwetterereignisse zu erwarten. Fast trocken fiel der Mai im Jahre 1949 in Oberyiechtach (Bayerischen Wald) aus.

Schneefall?

An 35 Prozent aller Wetter-Stationen wurde schon eine Schneedecke registriert, welche sich tagsüber nicht mehr lange hat behaupten können. Die höchste Schneedecke in tieferen Lagen wurde am 18. Mai 1919 mit 10 cm in Cottbus und am 14. Mai 1979 mit 14 cm im Sauerland gemessen. Während die Ausbildung einer Schneedecke nicht so häufig vorkommt, kommt hingegen Schneefall des Öfteren vor.

Wetter Mai - Kräftige und länger andauernde Niederschlagsphasen möglich
  • Durch­schnittlicher Nieder­schlag

    71 l/m²
  • Höchste Niederschlags­mengen

    777 l/m²
  • Schneefall

    Vereinzelt möglich
Wetterkapriolen

Extremwetter­ereignisse im Mai

Die gefürchteten Vb-Wetterlagen

Neben den zahlreichen Schauern und teils kräftigen Gewittern mit Hagelschlag und stürmischen Windböen können im Mai noch andere Wetterphänomene für unwetterartige Wetterereignisse sorgen.

Häufiger geschieht das rund um die Eisheiligen herum, wenn aus Island kommend ein Tief über Frankreich in Richtung der Mittelmeerregion abtropft und dann über Österreich über das östliche Europa nach Norden zieht und dann wieder einen Schlenker über Deutschland macht.

Diese Großwetterlage nennt sich Mittelmeertief - oder auch die VB-Wetterlage - bei der binnen Stunden enorme Regenmengen zusammenkommen können. Meist ist das über dem Süden und Osten der Fall (2010, 2013, 2016).

Die Besonderheit von VB-Wetterlagen ist die Zugbahn über die Mittelmeerregion. Die Luftmassen nehmen viel Feuchtigkeit auf und ziehen über die Alpen und dem östlichen Europa nach Norden ab, was über Süd- und Ostdeutschland zu unwetterartigen Regenfällen führen kann. Besonders hervorsticht der 21. Mai 1999 hervor, der binnen 24 Stunden mit 242,8 l/m² (Wallgau-Obernach; Bayern) den Niederschlagsrekord aufstellte.

Wetter Mai - Extremwetterlagen möglich

Die Abweichung der Temperaturen im Mai der letzten 10 Jahre im Vergleich

MaiTem­peraturAb­weichung
13,1 bis
14,1 Grad
+1,0 bis
+2,0 Grad
+11,9 Grad
-0,2 Grad
+10,2 Grad
-1,2 Grad
+16 Grad
+3,9 Grad
+14,1 Grad
+2,0 Grad
+13,7 Grad
+1,6 Grad
+12,3 Grad
+0,2 Grad
+12,4 Grad
+0,3 Grad
+11,8 Grad
-0,3 Grad
+14,2 Grad
+2,1 Grad
+13,9 Grad
+1,8 Grad
Wetter Mai - Die Mai-Monate werden zunehmend wärmer

Auffälligkeiten gegenüber dem langjährigen Mittelwert im Mai der letzten 20 Jahre

Die wärmsten Maimonate waren mit einer Abweichung der Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert von über +2 Grad in den Jahren 2000, 2001, 2007, 2008, 2017 und 2018. Ein neuer Rekord wurde im Mai 2018 aufgestellt.

Der zuletzt zu kalte Mai stammte mit einer Abweichung von -1,2 Grad gegenüber dem Mittelwert von 1961 und 1990 aus dem Jahre 2019 (91/20: -2,2 Grad).

Was fällt auf?

In rund 65 Prozent der Fälle war das Wetter in den letzten 20 Jahren im Vergleich zum Mittelwert von 1961 und 1990 zu warm (Differenz >+0,5 Grad), in 25 Prozent normal (Differenz -0,5 bis +0,5 Grad) und in 10 Prozent der Fälle zu kalt (Differenz >-0,5 Grad).

Vergleicht man die letzten 20 Jahre mit dem - wärmeren - Mittelwert aus den Jahren 1991 und 2020, so war das Wetter in 50 Prozent der Fälle zu warm, 15 Prozent normal und zu 35 Prozent zu kalt.

Das macht es noch einmal deutlich, dass der Mai grundsätzlich eine hohe Wahrscheinlichkeit hat, zu warm auszufallen - egal welchen Mittelwert man verwendet. Ist der Winter hingegen deutlich zu warm ausgefallen, zeigte sich der Mai anschließend häufiger mal kühler und vor allem reich an Regen.


Deutschland Wetter im Mai - Klimatabelle

Temperatur (ohne Nachtwerte), Regen, Regentage, Sonne, Schneetage und Sommertage gegenüber dem Mittelwert 1961 und 1990. In Klammer der Mittelwert von 1991 und 2020
Bundesland Temperatur
(Grad)
Regen
(l/m²)
Regentage
(>1 l/m²)
Sonne
(Stunden)
Schneetage
(Tage)
Sommertage
(Tage)
Brandenburg
(Potsdam) / Berlin
+18,46
(+19,52)
53,4
(52,38)
9,1
(8,5)
224,3
(229)
0
(0)
3,1
(4,6)
Baden-Württemberg
(Stuttgart)
+17,46
(+18,82)
96,7
(94,95)
12,8
(11,6)
191,9
(204,6)
0,3
(0)
2,4
(4,1)
Bayern
(München)
+17,22
(+18,67)
88,0
(89,5)
12,0
(11,0)
193,56
(209)
0,2
(0,1)
2,1
(3,9)
Hessen
(Wiesbaden)
+17,37
(+18,62)
67,3
(66,82)
10,9
(9,8)
193,64
(203)
0
(0)
2,2
(3,6)
Mecklenburg-Vorpommern
(Schwerin)
+16,61
(+17,72)
51,52
(50,34)
8,9
(8,6)
236,5
(239,5)
0
(0)
1,5
(2,3)
Niedersachsen
(Hannover) / Bremen / Hamburg
+17,16
(+18,27)
60,7
(56,8)
10,6
(9,5)
201,85
(210,7)
0
(0)
1,9
(3,1)
Nordrhein-Westfalen
(Düsseldorf)
+17,35
(+18,5)
71,48
(62,9)
11,6
(10,1)
190,54
(201)
0
(0)
2,2
(3,4)
Rheinland-Pfalz
(Mainz)
+17,58
(+18,71)
68,63
(65,63)
11,1
(9,9)
192,2
(205)
0
(0)
2,4
(3,7)
Schleswig-Holstein
(Kiel)
+16,1
(+17,0)
53,0
(54,3)
9,7
(9,2)
223,12
(233)
0
(0)
1,0
(1,4)
Saarland
(Saarbrücken)
+17,58
(+19,0)
77,7
(74,83)
11,7
(10,4)
199,6
(210)
0
(0)
2,1
(3,6)
Sachsen
(Dresden)
+17,37
(+18,52)
65,5
(63,8)
10,4
(9,6)
195,72
(214)
0
(0)
2,2
(3,6)
Sachsen-Anhalt
(Magdeburg)
+18,04
(+19,12)
50,7
(56,21)
9,1
(8,7)
205,5
(221)
0
(0)
2,7
(4,1)
Thüringen
(Erfurt)
+16,55
(+17,95)
62,24
(66,17)
10,3
(9,6)
192,82
(203)
0
(0)
1,7
(2,9)
Deutschland +17,27
(+18,49)
70,74
(69,66)
10,9
(10,0)
201,58
(213)
0,1
(0)
2,1
(3,5)

Temperaturabweichung im Mai der letzten 20 Jahre gegenüber dem Mittelwert

Klimadiagramm Mai der letzten 20 Jahre
Rückblick - Bilanz 2020

Wie war das Wetter im Mai 2020?

Der Mai hatte einiges zu bieten, sorgte am Ende aber für eine anhaltende Trockenheit, die sich im Schwerpunkt über dem Norden bemerkbar machte. Ähnlich wie im Jahr 2019 war der Mai in seinem Verhältnis zum vieljährigen Mittelwert zugleich der kühlste Frühlingsmonat.

Die Temperaturen

Auf die Fläche verteilt erreichte die Durchschnittstemperatur einen Wert von +11,9 Grad und lag im Vergleich der Vergleichsperiode von 1961 bis 1990 um -0,2 Grad im normalen Bereich (-0,5 bis +0,5 Grad). Im Vergleich zur Referenzperiode von 1981 bis 2010 aber betrug die Abweichung -1,1 Grad und war damit zu kalt.

Der Niederschlag

Die Niederschläge über dem Süden wurden vom trockenen Westen und Norden weit mehr als relativiert. Im Flächenmittel wurden 40 l/m² an Niederschlag registriert. Damit wurde der Sollwert von 71 l/m² nur zu 54 Prozent erfüllt.

Die Sonne

Die Sonne brachte es auf rund 240 Sonnenstunden und übertraf sein Sollwert von 202 Stunden um rund 19 Prozent.

Weitere Daten und Fakten finden Sie im Wetterrückblick Wetter Mai 2020.

Häufige Fragen zum Wetter im Mai

Wie wird das Wetter im Mai 2021?

Der Winter 2020/2021 war zu warm, jedoch im Gegensatz zu den letzten Jahren nicht von einer zonalen Wetterlage geprägt. Damit hat das Wetter im Mai mit einer westlich dominierten Großwetterlage gute Chancen zu warm und etwas zu nass auszufallen.

Die Langfristprognosen berechnen das Wetter im Mai im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1961 und 1990 mit einer Abweichung von -1,0 bis +0,0 Grad zu kühl.

Betrachtet man die letzten 20 Jahre, so war der Mai um 65 Prozent und um Vergleich zur wärmeren Periode von 1991 und 2020 in 50 Prozent der Fälle zu warm. Das ist Signifikant und lässt ein zu warmes Wetter im Mai 2021 erwarten. Mehr dazu: Wetter Mai 2021.

Wie ist das Wetter im Mai?

Der Monat Mai – frühlingshaft, angenehm und nicht umsonst als Wonnemonat beschrieben. Kommt doch dank des hohen Sonnenstandes die warme Jahreszeit im letzten Frühlingsmonat so richtig in Fahrt und wandelt sich vom Vollfrühling in den Frühsommer.

Die Natur hat bis Mitte Mai schon voll ausgetrieben und das milde Wetter lädt zu den ersten Gartenpartys ein. Die Grill-Saison wird eröffnet und durch die Vielzahl an Brückentagen und der Pfingstferien ist der Wonnemonat zudem wie geschaffen für die ersten Urlaubstage.

Welche Temperaturen gibt es im Mai?

Am stabilsten lässt sich das Wetter in der letzten Mai-Dekade bewerten. Selten sind dann noch Temperaturen unter +18 Grad zu erwarten und oftmals steigen die Temperaturen gegen Ende des letzten Frühlingsmonats über die +25 Grad Marke an. Die Eisheiligen können nochmals für die eine oder andere Abkühlung sorgen. Im langjährigen Mittel hat der Mai eine Durchschnittstemperatur von +12,1 Grad.

Die Differenz zwischen dem höchsten und tiefsten Wert liegt im Durchschnitt bei 34,6 Grad und zeigt sogleich, was im Mai noch alles für Temperaturwerte möglich sind. Temperaturen von +25 Grad und mehr gab es unterhalb etwa 1.000 Meter und über Helgoland schon fast überall und stellen in der Zeit nach den Eisheiligen (Mitte Mai) keine Seltenheit mehr dar.

Wie war das Wetter im Mai 2020?

Der Mai sorgte mit einer meridionalen Grundströmung und den Eisheiligen für einen ordentlichen Temperaturdämpfer, der die Temperaturabweichung gegenüber dem vieljährigen Mittelwert von 1961 bis 1990 auf -0,2 Grad in den normalen Bereich absinken ließ. Im Vergleich zur Referenzperiode von 1981-2010 war der Mai 2020 um -1,1 Grad zu kalt.

Der Mai hat ein Niederschlagssoll von 71 l/m², was in 2020 mit 40 l/m² um 54 Prozent erfüllt wurde. Damit war der Mai 2020 deutlich zu trocken. Weitere Daten und Fakten finden Sie im Wetterrückblick Wetter Mai 2020.


Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,79 +0,75 -0,48 610 l/m² - zu nass
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten im Mai

Statistische Wetterwerte für Mai

  • Das Wetter ist bekannt dafür, dass es wechselhaft ist und mit zunehmend warmen Temperaturen für Wachstumswetter sorgen kann.
  • Ruhiges Wetter zum Beginn des Monats
  • Sehr häufig wechselhaftes und kühles Wetter im Zeitraum zwischen dem 8. und 18. Mai (Eisheilige)
  • Warmes Hochdruckwetter zumeist zwischen dem 18. und 28. Mai
  • Erste Sommertage sind in der letzten Dekade häufiger

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