Tiefdruckausläufer sorgen im Verlauf der Woche für etwas Abwechslung, doch das Hochdrucksystem kann sich zum Ende der Woche erneut durchsetzen.

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Frühlinghsaft mild werden die Temperaturwerte mit +9 bis +17 Grad am heutigen Sonntag in manchen Regionen ausfallen. Doch so ungetrübt bleibt das Wetter nicht. Ab Dienstag verdichtet sich von Westen die Bewölkung und bis zum Ende der Woche ist immer wieder einmal mit leichtem Niederschlag zu rechnen - nicht überall und viel ist nicht zu erwarten, doch der Sonnenschein ist nicht mehr ungetrübt und die Temperaturen gehen etwas zurück. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage Februar 2019.

Der Sonnenschein trübt sich ein
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Außergewöhnliches Februarwetter

Der Februar ist schon jetzt als außergewöhnlicher Wintermonat zu bewerten. Die aktuelle Abweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert beträgt zum aktuellen Stand +2,4 Grad und der Überschuss wird sich in den kommenden Tagen weiter ausbauen können. Doch um den Rekord aus dem Jahre 1990 mit einer durchschnittlichen Temperatur von +5,7 Grad einzustellen, müsste die letzte Februar-Dekade um 8 bis 9 Grad zu warm ausfallen und das ist zum aktuellen Stand schwer vorstellbar.

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Wettervorhersage nach dem amerikanischen Vorhersage-Modell: Vorübergehende Omegawetterlage

Im Zeitraum vom 21. bis 24. Februar positioniert sich das Hochdrucksystem direkt über Deutschland. Weiter nach Westen und Osten stabilisieren Tiefdrucksysteme die Großwetterlage und so erreichen die Temperaturen bei einem trockenen Wettercharakter +9 bis +14 Grad.

Das Hoch schwächt sich ab

Die Veränderung geht nur langsam vonstatten, doch werden die Berechnungen der letzten Tage gestützt, was eine dauerhafte Hochdruckwetterlage bis Ende Februar wenig wahrscheinlich macht. Das Hochdrucksystem verlagert seinen Schwerpunkt zum 25. Februar zwischen Spanien und England und positioniert sich etwas westlicher. Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen in eine nördliche Grundströmung, was die Tageswerte auf +6 bis +11 Grad zurückgehen lassen kann.

Bis zum 28. Februar teilt sich das Hochdrucksystem in zwei Schwerpunkt auf. Der eine Teil liegt über der Ostsee und der zweite draußen auf dem Atlantik. Zwischen beiden Systemen entsteht eine Lücke, in welche atlantische Tiefdrucksysteme vordringen können. Bei Tageswerten von +4 bis +8 Grad wäre mit einem leicht unbeständigen - nasskalten - Wettercharakter zu rechnen.

Die Hochdruckdominanz beginnt zu schwächeln
Berechnung Großwetterlage nach dem amerikanischen Vorhersage-Modell: Die Hochdruckdominanz beginnt zu schwächeln © www.meteociel.fr

Wetterprognose des europäischen Vorhersage-Modells: Dem Kaltluftzustrom nicht ganz abgeneigt

Die Hochdruckstruktur bleibt nach den Berechnungen des europäischen Vorhersage-Modells bis zum 28. Februar omnipräsent, doch zeigen sich kleinere Entwicklungsspielräume, welche unter Umständen zu deutlich kälteren Temperaturen sorgen können.

Bereits zum 22. Februar keilt das Hochdrucksystem über Deutschland, der Schweiz und Österreich steil nach Norden auf und positioniert sich zum 23. Februar zwischen Skandinavien und der Ostsee. Von der Barentssee aus tropft ein Tiefdruckgebiet nach Süden ab und im Verbund der beiden Wettersysteme werden Luftmassen arktischen Ursprungs nach Süden geführt. Zum aktuellen Stand wird der Osten von Deutschland von diesen Kaltluftmassen gestreift - doch sind wenige hundert Kilometer entscheidend. Soll heißen, dass sich in den kommenden Stunden noch Veränderungen ergeben können.

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Im Zeitraum vom 25. bis 28. Februar verlagert das Hochdrucksystem seinen Schwerpunkt weiter nach Westen und positioniert sich über England. Deutschland verbleibt bis dahin in dem niederschlagsschwachen Einflussbereich des Hochdrucksystems. Die Temperaturen pendeln sich auf +5 bis +10 Grad ein und können phasenweise mal darüber und mal darunter liegen. Gelingt jedoch der Kaltluftvorstoß, so könnten die Werte auf +1 bis +6 Grad absinken.

Omegastruktur bleibt bis Ende Februar erhalten
Berechnung Großwetterlage nach dem europäischen Vorhersage-Modell: Omegastruktur bleibt bis Ende Februar erhalten © www.meteociel.fr

Schwache Niederschlagsneigung

Die Kontrollläufe bestätigen im Zeitraum vom 19. bis 21. Februar eine schwache Niederschlagsneigung , welche tendenziell über dem Norden und Osten höher als über dem Süden und Westen eingestuft wird. Darüber hinaus ist vom 22. bis 28. Februar nur mit einer geringen Niederschlagswahrscheinlichkeit zu rechnen.

Zu warmes Wetter

Das Temperaturspektrum bleibt für die Jahreszeit zu warm und liegt bspw. am 25. Februar zwischen +4 bis +13 Grad bei einem Mittelwert von +7 bis +9 Grad. Gegenüber dem langjährigen Mittelwert sind das um 4 bis 7 Grad zu warme Werte.

Diagramm Temperaturen Februar 2019 vom 17.02.2019
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Februar 2019 von zu kalt, normal, zu warm

Erst Ende Februar zeigt sich in den Kontrollläufen ein deutlich zurückgehender Temperaturtrend. Mehr dazu heute Abend gegen 20:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Frühling und Sommer 2019.

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Ob das derzeitige Wetter normal ist? Nein, ist es nicht - das zeigt auch die Vielzahl an sorgenvollen Zuschriften, welche uns derzeit erreichen. Die drängendste Frage in den Zuschriften ist: kommt es zu einer ähnliche Dürreperiode wie 2018?

Temperaturen von +12 bis +16 Grad und örtlich bis +18 Grad sind für einen Februar viel zu warm. Gegenüber dem langjährigen Mittelwert beträgt die Abweichung 8 bis 12 Grad. Zwar kommen solche Warmphasen im Februar hin und wieder vor, doch sind es meist Vorderseitenströmungen von Tiefdrucksystemen, oder Föhneffekte, welche für einen kurzen Zeitraum für solch außergewöhnliche Temperaturen sorgen können.

Das aktuelle Hochdrucksystem schwächt sich im Verlauf der Woche zwar kurzzeitig ab und insbesondere über dem Norden ist mit teils kräftigen Regen zu rechnen (Mehr dazu: Wetter Februar 2019), doch auf dem Atlantik zeigt sich eine Entwicklung, was die Hochdruckdominanz wieder verstärken kann - Erhaltungsneigung oder Ausgleichsverhalten - und welche Rolle spielt überhaupt noch der Winter?

Viel Sonne und warme Temperaturen - bleibt das so?
Viel Sonne und warme Temperaturen - bleibt das so? © Martin Bloch

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Omegawetterlage

Beide Wettermodelle berechnen eine übereinstimmende Entwicklung der Großwetterlage bis zum 22. Februar. Nach dem Durchzug der Tiefdruckstörungen trogen die Tiefdruckgebiete auf dem Atlantik weit nach Süden - bis über die Azoren - aus. Weiter nach Osten ergibt sich über Mitteleuropa für das Hochdrucksystem der Spielraum sich weit nach Norden auszudehnen, während über dem östlichen Europa Tiefdrucksystem nach Süden abtropfen. Das Strömungsmuster ist stark meridional geprägt und schaut man sich die nachfolgende Wetterkarte an, so wird das Hochdrucksystem von Westen und Osten gestützt. Daraus ergibt sich die griechische Omegaform.

Kräftiges Hochdrucksystem über Europa
Berechnung Großwetterlage nach dem europäischen Vorhersage-Modell: Kräftiges Hochdrucksystem über Europa © www.meteociel.fr

Länger andauernde Hochdruckwetterlage?

Bedingt durch die Stabilitätsfaktoren links und rechts von dem Hoch sind solche Strukturen häufig über einen längeren Zeitraum dominierend. Doch die Wetterküche brodelt und das Hoch gehört zu dieser Jahreszeit da noch nicht hin - die Frage also lautet - bleibt es, oder kommt es in der letzten Februar-Dekade zu einem Wetterumschwung?

Das europäische Vorhersage-Modell berechnet ein weites Aufstreben des Hochdrucksystems bis in den Polarwirbel hinein, doch im Gegensatz zu den letzten Berechnungen gelingt der Brückenschlag zu einem Hoch über Alaska nicht mehr. Stattdessen kippt die Hochdruckachse bis zum 25. Februar nach Osten weg und die atlantische Frontalzone setzt sich über Skandinavien durch.

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Nachfolgend ergibt sich von Neufundland über Island bis nach Skandinavien reichend eine aktive und sehr dynamische Tiefdruckrinne, was eine bis in den März 2019 hinein andauernde Hochdruckdominanz weniger wahrscheinlich macht. Von winterlichen Wetterbedingungen sind diese Berechnungen aber ganz weit weg.

Hochdruckdominanz bleibt im Februar erhalten, doch bricht die Omegastruktur zusammen
Berechnung Großwetterlage nach dem europäischen Vorhersage-Modell: Hochdruckdominanz bleibt im Februar erhalten, doch bricht die Omegastruktur zusammen © www.meteociel.fr

Wetterwechsel zum 26. Februar?

Aber auch das amerikanische Vorhersage-Modell berechnet eine ähnliche Wetterentwicklung. Das Hochdrucksystem kippt ab dem 25. Februar nach Osten weg und die atlantische Frontalzone positioniert sich über Skandinavien.

Doch anders wie nach dem europäischen Vorhersage-Modell verlagert sich das Hoch nicht nach Süden, sondern weicht nach Westen in Richtung Atlantik aus und ermöglicht im Zeitraum vom 26. bis 28. Februar eine über Deutschland, Österreich und der Schweiz nasskalte und unbeständige Nordwestströmung . Auch Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer wären bei Tageswerten von +2 bis +7 Grad nicht auszuschließen.

Im Zeitraum vom 28. Februar bis 3. März übt die atlantische Frontalzone ihren Einfluss auf das Wettergeschehen über Mitteleuropa aus, während das Hochdrucksystem zunehmend passiver wird. Winterliche Wetterverhältnisse sind ebenfalls nicht zu erkennen.

Übergang zu einem windigen und unbeständigen Westwindwetter?
Berechnung Großwetterlage nach dem amerikanischen Vorhersage-Modell: Übergang zu einem windigen und unbeständigen Westwindwetter? © www.meteociel.fr

Das Hoch bleibt ein Unsicherheitsfaktor

Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Schaut man sich die Polarwirbelstruktur des amerikanischen Vorhersage-Modell für den 26. Februar genauer an, so erkennt man sehr gut den Grund für die Unsicherheiten.

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Polarwirbelsplit?

Ein enorm kräftiges Tiefdrucksystem zieht über Island nach Skandinavien gleichzeitig strebt das Hoch in Richtung des Polarwirbel und fordert eine Verbindung zum Hoch über Alaska regelrecht ein. Nach der aktuellen Simulation kommt diese Verbindung aber nicht zustande. Nimmt man aber an, dass diese Verbindung zustande kommt, so wäre ein winterlicher Start in den März zu diskutieren. Wie gesagt ist die aktuelle Hochdruckposition in dieser Jahreszeit ein Störfaktor, was zu unterschiedlichen Wetterentwicklungen führen kann.

Polarwirbelsplit mit nachhaltigen Veränderungen der Großwetterlage?
Berechnung Großwetterlage nach dem amerikanischen Vorhersage-Modell: Polarwirbelsplit mit nachhaltigen Veränderungen der Großwetterlage? © www.meteociel.fr

Warme Wetterentwicklungen wahrscheinlicher

Die Wetterprognosen der Kontrollläufe sind gegenüber den letzten Tagen unverändert. Der sich aufbauende Temperaturüberschuss ist gewaltig. So liegen die Tageswerte im Zeitraum vom 17. bis 27. Februar im Schnitt um 4 bis 8 Grad über dem langjährigen Mittelwert im deutlich zu warmen Bereich. Erst ab dem 28. Februar zeigt sich ein langsam normalisierendes Temperaturspektrum.

Die Niederschlagsentwicklung

Niederschläge sind über dem Norden, Osten und Westen im Zeitraum vom 19. bis 21. Februar möglich. Weiter nach Süden nimmt die Niederschlagstätigkeit ab. Anschließend wird vom 23. bis 27. Februar eine weitere Trockenphase in Aussicht gestellt. Ende Februar und Anfang März zeigt sich eine ansteigende Niederschlagstendenz. Hochdruckdominanz ja, aber - zum aktuellen Stand - mit einem absehbaren Ende.

Diagramm Temperaturen März 2019 vom 16.02.2019
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe März 2019 von zu kalt, normal, zu warm

Was sich im Tagesverlauf alles verändert hat und wie die weiteren Aussichten sind, erläutern wir heute Abend gegen 20:30 Uhr in einer kurzen Aktualisierung der Winterprognose an dieser Stelle.

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Update der Wetterprognose von 20:23 Uhr
Beide Wettermodelle bestätigen die Dauer der Hochdruckphase bis zum 26. Februar, welche im Zeitraum vom 19. bis 21. Februar kurzzeitig durch Tiefdruckstörungen unterbunden werden kann. Die Hochdruckstruktur ist entsprechend gut ausgeprägt und hatte in den Berechnungen vom Tage jeweils eine Omegastruktur vorzuweisen. Anders formuliert eine durchaus stabile Angelegenheit, welche unter Umständen bis in den März hinein anhalten kann.

Das Wetter im Februar wird von diesem Hochdrucksystem dominiert
Berechnung der Großwetterlage nach dem europäischen Prognose-Modell: Das Wetter im Februar wird von diesem Hochdrucksystem dominiert © www.meteociel.fr


Wetterwechsel Anfang März
Die Berechnungen vom Abend aber bestätigen auch, dass dem Hoch zum Ende des Monats, bzw. zum Start in den März die Puste ausgeht. Das amerikanische Vorhersage-Modell berechnet ab dem 28. Februar eine Verlagerung des Hochdrucksystems raus auf den Atlantik, während sich über dem skandinavischen Raum Tiefdruckgebiete positionieren können. Infolge dreht das Strömungsmuster Anfang März auf nasskalt Nordwest.

Die Niederschlagwahrscheinlichkeit nimmt zu, die Temperaturwerte gehen zurück und unter Umständen sind Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer bis in tiefere Lagen möglich.

Kaltstart in den März
Berechnung der Großwetterlage nach dem amerikanischen Prognose-Modell: Kaltstart in den März © www.meteociel.fr


Nasskalt scheint eine gute Option zu sein
Die Kontrollläufe stützen eine deutlich zu warme Temperaturentwicklung bis zum 27. Februar. Anschließend dominiert ein kühler werdender Temperaturtrend das Geschehen. Der Mittelwert sinkt auf einen Jahreszeit typischen Wert ab, was die Tageswerte in einen Bereich von +3 bis +6 Grad absinken lassen kann.

Aber nicht nur das, auch die Niederschlagsaktivität wird Ende Februar deutlich höher berechnet. Zusammenfassend ist mit Ausnahme vom 19. bis 21. Februar ein deutlich zu trockener und zu warmer Wettercharakter bis zum 28. Februar sehr wahrscheinlich. Der meteorologische Frühling aber könnte nach der aktuellen Prognose einen Kaltstart hinlegen.

Polarwirbelsplit, Omegahoch oder turbulente Westwetterlage. Die aktuelle Wetterentwicklung ist klar hochdruckdominiert, doch der Spielraum für eine nachhaltige Veränderung des Zirkulationsmusters bleibt erhalten.

Unwinterliche Wetterverhältnisse sind in den kommenden Tagen zu erwarten. Ein Hochdrucksystem sorgt über Deutschland für einen sonnigen und ruhigen Wettercharakter. Zudem lässt eine schwache Windbewegung aus südlichen Richtungen die Temperaturwerte auf vorfrühlingshaft milde +10 bis +15 Grad ansteigen. Mancherorts können sogar bis +17 Grad erreicht werden. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose für das Wetter Februar 2019.

Weiterlesen: Wetter Winter 2018/2019 aktuelle Wetterprognose vom 15.02.2019 - Wetterwechsel in der letzten...

Ein Hochdrucksystem dominiert das Wetter über weite Teile von Mitteleuropa und sorgt jahreszeitlich für außergewöhnliche Temperaturwerte. Die Strukturen des Hochdrucksystem sind einer Omegawetterlage sehr ähnlich, doch ob sich das Hoch bis in den März hinein halten wird, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

Ein Hochdrucksystem dominiert das Wetter über Deutschland bis in die kommende Woche hinein. Immer wieder ziehen hohe Wolkenfelder vorüber und in den Tal- und Flusssenken können sich Nebelfelder ausbilden. Leichte Niederschläge sind erst zum 19. Februar zu erwarten. Sonst bleibt es sonnig und trocken. Anfangs ist über dem Süden noch mit Nachtfrost zu rechnen, doch im weiteren Verlauf bleiben die Werte positiv. Am Tage sind mit +10 bis +15 Grad und örtlich bis +17 Grad außergewöhnlich warme Werte möglich. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose für das Wetter Februar 2019.

Dass es überhaupt so warm werden kann, ist einem Hochdrucksystem zu verdanken - genauer gesagt dessen Position über der Mittelmeerregion. Somit ergibt sich im Zusammenspiel mit den Tiefdruckgebieten auf dem Atlantik eine sehr warme Südwestströmung. Gleichzeitig blockiert das Hoch jeglichen Tiefdruckeinfluss und je länger der hohe Luftdruck noch anhält, desto wahrscheinlicher wird ein Ausgleichsverhalten.

Weiterlesen: Wetter Winter 2018/2019 aktuelle Wetterprognose vom 14.02.2019 - Zwischen Betonhoch,...

Tauwetter bis in höhere Lagen. Die Temperaturen steigen kräftig an und ob der erste Frühlingstag im Februar erreicht werden kann, hängt von einer ganz bestimmten Wetterkonstellation ab.

Hoher Luftdruck mit außergewöhnlich milden Temperaturen wird das Wetter in den kommenden Tagen bestimmen. Anfangs ziehen über dem Norden noch Wolkenfelder vorüber, doch spätestens zum Donnerstag setzt sich auch dort die Sonne durch. Bei einem schwachen Wind aus unterschiedlichen Richtungen steigen die Temperaturen jeden Tag etwas an und können bis zum Sonntag zwischen +7 bis +13 Grad betragen. Entlang des Rheingrabens über dem Südwesten sind örtlich bis +16 Grad nicht auszuschließen. Mit Winter haben diese Werte nichts gemeinsam. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose für das Wetter Februar 2019.

Der Grund für die warmen Werte ist die Position des Hochdrucksystems. Direkt über Mitteleuropa positioniert sorgt es für eine Warmluftblase, welche mit steigendem Sonnenstand und einer schwachen Windbewegung die Temperaturen weiter ansteigen lassen kann. Würde das Hoch weiter im Westen oder Norden liegen, so wäre zwar der gleiche Wettercharakter zu erwarten, jedoch bei deutlich kühleren Temperaturwerten.

Weiterlesen: Wetter Winter 2018/2019 aktuelle Wetterprognose vom 13.02.2019 - Erster Frühlingstag im Februar...