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Wie wird das Wetter im Juli?

Wetterprognose Deutschland - Daten und Fakten zu Sonnenschein, Temperatur und Regen

Juliwetter in Deutschland: Hochsommer mit Unwetterpotenzial

Im Juli fährt nicht nur der Hochsommer auf vollen Touren, sondern auch die Sommerferien beginnen in den meisten Bundesländern. Stabile Hochdruckwetterlagen sorgen ab der zweiten Julihälfte häufiger für einen beständigeren Wettercharakter, während die ersten Tage im Monat noch durchwachsen ausfallen können und der Siebenschläferzeitraum gilt mitunter als Indikator, wie das Wetter im Sommer insgesamt verlaufen kann.

Das Wetter im Juli zählt in Deutschland neben dem August zu den beständigen Sommermonaten. Durchschnittlich erreicht die Temperatur einen Wert von +16,9 Grad und ist damit – in der durchschnittlichen Betrachtung – der wärmste Sommermonat, was auch dem höchsten Sonnenstand zu verdanken ist.

Sommerferien im Juli

Wer Urlaub in Deutschland machen möchte, sollte sich den zweiten Sommermonat vormerken, denn dieser repräsentiert ab Mitte Juli den klassischen Hochsommer. Allerdings ist das Wetter - relativ gesehen - nass. Die durchschnittliche Regenmenge beträgt 78 l/m². Meist begrenzen sich diese Niederschläge auf kurze Zeiträume in Form von Gewittern und Starkregen, wobei es auch zu kräftigen Unwettern mit erheblichem Schadpotential kommen kann. Die übliche Wetterkonstellation ist im zweiten Sommermonat von Hochdruckgebieten geprägt.

Klimadaten Juli: Temperaturen, Regen & Sonnenstunden auf einen Blick

  • Durchschnitt­stemperatur (1991 - 2020)
    +18,3 Grad
  • Durchschnitt­stemperatur (1961 - 1990)
    +16,9 Grad
  • Kältester Juli
    +14,36 Grad (1919)
  • Wärmster Juli
    +21,99 Grad (2006)
  • Mittel­wert der letzten 20 Jahre
    +18,6 Grad
  • Abweichung vom Mittel­wert 61/90
    +1,7 Grad
  • Höchste Temperatur
    +41,2 Grad
  • Kältester Tages­höchstwert
    +5,6 Grad
  • Tiefste Temperatur
    -2,1 Grad
  • Nieder­schlagssoll (91/20)
    82,4 l/m²
  • Nieder­schlagssoll (61/90)
    78 l/m²
  • Höchtse Niederschlags­summe
    778,5 l/m²
  • Sonnenschein­dauer
    212 Stunden
  • Tageslänge
    Beginn 16 h 48 min
    Ende 15 h 39 min
  • Wettersingularität
    Siebenschläfer­zeitraum bis Ende der ersten Dekade; Hundstage ab der Monatsmitte
Wetterprognose

Wetterprognose Juli 2026: So wird der Sommer

Der Hochsommer fährt im Juli voll auf und Temperaturen von - bzw. über +30 Grad - sind häufiger zu registrieren. Besonders zu den sog. Hundstagen (22. Juli bis 23. August) sind Hitze- und Wüstentage (> +30; > +35 Grad) häufiger möglich. Wetterwechsel können nach einer Hitzewelle ein hohes Potential von unwetterartigen Wetterereignissen wie Blitz- und Hagelschlag hervorrufen.

Juli 2026: Hitzewelle nicht auszuschließen – was das Langfristmodell zeigt

In der aktuellen Wetterprognose des Langfristmodells soll das Wetter im Juli 2026 gegenüber dem vieljährigen Mittelwert von 1961 und 1990 eine Abweichung von +1,0 bis +2,0 Grad erreichen können. Im Vergleich zur - wärmeren - Periode von 1991 und 2020 liegt die Differenz zwischen -0,4 und +0,6 Grad.

Regenprognose Juli 2026: Leicht zu trocken, Dürre unwahrscheinlich

Die Regenprognose berechnet eine im Trend leicht zu trockene Witterung. Eine Dürreperiode ist zwar nicht auszuschließen, doch zum aktuellen Stand weniger wahrscheinlich.

Wetterdaten Juli 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im Juli 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 19,6 °C +2,7 °C +1,3 °C
Sonne (Ø) 276,0 h 130 % 122 %
Niederschlag (Ø) 42,69 mm 54 % 48 %
Wind (Ø) 12,5 km/h
Max. Temp. 40,5 °C Bernburg - Saale (Nord)
Min. Temp. -3,7 °C Zugspitze
Max. Böe 130,3 km/h Nürnberg
Max. 24h Niederschlag 80,7 mm Blumberg-Randen
Frosttage 0.01 100 % 100 %
Sommertage 16.92 188 % 133 %
Hitzetage 5.76 294 % 160 %
Tropennächte 0.16
Wüstentage 1.16

Top-10 Extremwerte Juli 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    40,5 30.07.2026 Bernburg - Saale (Nord) Sachsen-Anhalt
    40,4 30.07.2026 Kitzingen Bayern
    40,2 30.07.2026 Ohlsbach Baden-Württemberg
    40,1 30.07.2026 Frankfurt - Main-Westend Hessen
    40,1 30.07.2026 Nauheim, Bad Hessen
    40,0 30.07.2026 Rheinfelden Baden-Württemberg
    39,9 30.07.2026 Michelstadt Hessen
    39,9 30.07.2026 Würzburg Bayern
    39,8 30.07.2026 Andernach Rheinland-Pfalz
    15,7 31.07.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -3,7 24.07.2026 Zugspitze Bayern
    2,9 24.07.2026 Schorndorf-Knöbling Bayern
    3,1 24.07.2026 Oberharz am Brocken-Stiege Sachsen-Anhalt
    3,2 22.07.2026 Deutschneudorf-Brüderwiese Sachsen
    3,2 24.07.2026 Tirschenreuth-Lodermühl Bayern
    3,4 24.07.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    3,4 24.07.2026 Zwiesel Bayern
    3,5 24.07.2026 Lobenstein, Bad Thüringen
    3,7 24.07.2026 Königshofen, Bad Bayern
    3,7 24.07.2026 Neustadt am Kulm-Filchendorf Bayern
  • Wert Datum Station Bundesland
    80,7 15.07.2026 Blumberg-Randen Baden-Württemberg
    69,7 17.07.2026 Bleckede-Walmsburg Niedersachsen
    69,4 13.07.2026 Wittendörp-Dodow Mecklenburg-Vorpommern
    66,3 14.07.2026 Untrasried-Maneberg Bayern
    65,6 17.07.2026 Aschersleben-Mehringen Sachsen-Anhalt
    59,0 14.07.2026 Schwarzatal-Lichtenhain - Bergbahn Thüringen
    58,8 17.07.2026 Weisendorf-Oberlindach Bayern
    56,9 17.07.2026 Kalchreuth Bayern
    56,2 14.07.2026 Sonthofen (Flussmeisterstelle) Bayern
    54,8 01.07.2026 Attenkam Bayern
  • Wert Station Bundesland
    170,5 Jachenau-Tannern Bayern
    162,6 Waakirchen-Demmelberg Bayern
    159,1 Ettal-Linderhof Bayern
    158,6 Marienberg Sachsen
    154,2 Unterjoch Bayern
    151,7 Sonthofen (Flussmeisterstelle) Bayern
    149,5 Bischofswiesen-Loipl Bayern
    149,1 Flintsbach - Inn-Asten Bayern
    148,6 Samerberg-Geisenkam Bayern
    146,7 Obere Firstalm - Schlierseer Berge Bayern
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Gauchsberg Rheinland-Pfalz
    0,4 Schallodenbach - Pfalz Rheinland-Pfalz
    0,7 Frankelbach Rheinland-Pfalz
    0,8 Gedern-Schönhausen Hessen
    1,1 Kirn Rheinland-Pfalz
    1,1 Weilerbach Rheinland-Pfalz
    1,2 Eschweiler-Weisweiler Nordrhein-Westfalen
    1,5 Neuss (Kläranlage Süd) Nordrhein-Westfalen
    1,9 Henschtal Rheinland-Pfalz
    1,9 Perl-Nennig Saarland
  • Wert Datum Station Bundesland
    130,3 14.07.2026 Nürnberg Bayern
    126,7 16.07.2026 Mühlacker Baden-Württemberg
    125,3 15.07.2026 Friedrichshafen Baden-Württemberg
    116,3 31.07.2026 Gottfrieding Bayern
    114,5 31.07.2026 Augsburg Bayern
    105,1 13.07.2026 Hannover Niedersachsen
    104,4 16.07.2026 Kandern-Gupf Baden-Württemberg
    101,9 07.07.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    99,7 17.07.2026 Altmühlsee Bayern
    96,1 30.07.2026 Sanitz-Groß Lüsewitz Mecklenburg-Vorpommern
  • Wert Station Bundesland
    365,5 Tholey Saarland
    362,8 Perl-Sinz-Renglischberg Saarland
    361,3 Kandern-Gupf Baden-Württemberg
    358,8 Saarbrücken-Ensheim Saarland
    357,4 Rheinau-Memprechtshofen Baden-Württemberg
    355,3 Weiskirchen - Saar Saarland
    353,9 Neunkirchen-Wellesweiler Saarland
    353,9 Pirmasens Rheinland-Pfalz
    353,7 Perl-Nennig Saarland
    353,4 Saarbrücken-Burbach Saarland
  • Wert Station Bundesland
    194,8 Wangerland-Hooksiel Niedersachsen
    196,9 Wittmundhafen Niedersachsen
    198,3 UFS TW Ems Hamburg
    198,4 Rotenburg (Wümme) Niedersachsen
    198,5 Worpswede-Hüttenbusch Niedersachsen
    199,4 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen
    204,5 Norderney Niedersachsen
    206,9 Bremervörde Niedersachsen
    207,4 Brake Niedersachsen
    208,7 Quickborn Schleswig-Holstein

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Juli 2026 beträgt 19,6 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 2,7 °C (91/20 1,3 °C). Am 30.07.2026 konnte mit 40,5 °C über Bernburg - Saale (Nord) (Sachsen-Anhalt) die höchste und am 24.07.2026 mit -3,7 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 21,8 °C Saarland. Frischer ist der Juli 2026 mit einem Durchschnittswert von 17,9 °C bisweilen über Schleswig-Holstein.

Im Juli 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 42,7 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 54 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 7 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 276,0 Stunden ihren Sollwert von 211,9 Stunden zu 130 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 365,5 Stunden über der Tholey (Saarland). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 194,8 Stunden über der Wangerland-Hooksiel (Niedersachsen).

Stand inkl.: 31.07.2026 || Aktualisiert: 01.08.2026 10:25 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

Wetterdaten Juli 2025

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im Juli 2025.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 18,3 °C +1,4 °C -0,1 °C
Sonne (Ø) 190,4 h 90 % 84 %
Niederschlag (Ø) 114,87 mm 144 % 129 %
Wind (Ø) 11,5 km/h
Max. Temp. 39,3 °C Andernach
Min. Temp. -6,4 °C Zugspitze
Max. Böe 100,1 km/h Frankfurt - Main
Max. 24h Niederschlag 98,9 mm Aschau-Stein
Frosttage 0.03 300 % 300 %
Schneetage 0.06
Sommertage 9.75 109 % 77 %
Hitzetage 2.77 141 % 77 %
Tropennächte 0.06
Wüstentage 0.84

Top-10 Extremwerte Juli 2025

  • Wert Datum Station Bundesland
    39,3 02.07.2025 Andernach Rheinland-Pfalz
    39,2 02.07.2025 Demker Sachsen-Anhalt
    39,1 02.07.2025 Kitzingen Bayern
    38,9 02.07.2025 Saarbrücken-Burbach Saarland
    38,8 02.07.2025 Potsdam Brandenburg
    38,7 02.07.2025 Barsinghausen-Hohenbostel Niedersachsen
    38,7 02.07.2025 Waghäusel-Kirrlach Baden-Württemberg
    38,6 02.07.2025 Kahl - Main Bayern
    38,6 02.07.2025 Möckern-Drewitz Sachsen-Anhalt
    11,1 31.07.2025 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -6,4 08.07.2025 Zugspitze Bayern
    1,5 08.07.2025 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg
    3,5 10.07.2025 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    4,4 09.07.2025 Großer Arber Bayern
    4,7 10.07.2025 Oberstdorf Bayern
    4,8 08.07.2025 Brocken Sachsen-Anhalt
    4,8 10.07.2025 Merklingen Baden-Württemberg
    5,2 01.07.2025 Sohland - Spree Sachsen
    5,2 04.07.2025 Deutschneudorf-Brüderwiese Sachsen
    5,3 01.07.2025 Barth Mecklenburg-Vorpommern
  • Wert Datum Station Bundesland
    98,9 28.07.2025 Aschau-Stein Bayern
    96,8 26.07.2025 Feilnbach,Bad Bayern
    90,6 21.07.2025 Kruckow-Schmarsow Mecklenburg-Vorpommern
    90,6 26.07.2025 Aschau-Innerkoy Bayern
    89,2 26.07.2025 Samerberg-Geisenkam Bayern
    85,0 28.07.2025 Marktschellenberg Bayern
    83,5 21.07.2025 Franzburg Mecklenburg-Vorpommern
    81,0 28.07.2025 Bischofswiesen-Loipl Bayern
    78,8 21.07.2025 Altentreptow Mecklenburg-Vorpommern
    77,7 21.07.2025 Barth Mecklenburg-Vorpommern
  • Wert Station Bundesland
    481,0 Aschau-Stein Bayern
    409,7 Obere Firstalm - Schlierseer Berge Bayern
    389,8 Hindelang, Bad-Gailenberg Bayern
    379,4 Oberammergau Bayern
    376,0 Marktschellenberg Bayern
    374,9 Anger-Stoißberg Bayern
    366,8 Kreuth-Glashütte Bayern
    366,7 Bischofswiesen-Loipl Bayern
    365,0 Ettal-Graswang Bayern
    353,0 Ettal-Linderhof Bayern
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Wrixum - Föhr Schleswig-Holstein
    24,8 Hähnichen-Trebus Sachsen
    30,6 Laatzen-Rethen Niedersachsen
    32,5 Zielitz Sachsen-Anhalt
    34,3 Ense-Bittingen Nordrhein-Westfalen
    35,6 Weißensee-Ottenhausen Thüringen
    36,1 Möckern-Räckendorf Sachsen-Anhalt
    36,8 Warmsen-Morlinge Niedersachsen
    37,2 Neustadt, Bad Bayern
    37,4 Borken in Westfalen Nordrhein-Westfalen
  • Wert Datum Station Bundesland
    100,1 20.07.2025 Idar-Oberstein Rheinland-Pfalz
    100,1 21.07.2025 Frankfurt - Main Hessen
    99,4 02.07.2025 Bremen Bremen
    96,1 21.07.2025 Ober-Olm - Bellem Rheinland-Pfalz
    94,7 23.07.2025 Leuchtturm Kiel Schleswig-Holstein
    94,3 02.07.2025 Nörvenich-Niederbolheim Nordrhein-Westfalen
    93,6 01.07.2025 Lindau (SWN) Bayern
    93,2 20.07.2025 Weinbiet Rheinland-Pfalz
    91,4 01.07.2025 Mühlacker Baden-Württemberg
    91,1 02.07.2025 Soltau Niedersachsen
  • Wert Station Bundesland
    257,1 Darßer Ort (SWN) Mecklenburg-Vorpommern
    256,3 Arkona Mecklenburg-Vorpommern
    254,7 Hiddensee-Vitte Mecklenburg-Vorpommern
    244,9 Olsdorf Rheinland-Pfalz
    241,4 Rheinfelden Baden-Württemberg
    240,8 Dogern Baden-Württemberg
    240,2 Pforzheim-Ispringen Baden-Württemberg
    240,0 Pirmasens Rheinland-Pfalz
    238,0 Weilerswist-Lommersum Nordrhein-Westfalen
    237,6 Weilheim-Bierbronnen Baden-Württemberg
  • Wert Station Bundesland
    97,9 Oberstdorf Bayern
    105,8 Garmisch-Partenkirchen Bayern
    107,0 Mittenwald - Obb. Bayern
    110,6 Schneefernerhaus Bayern
    117,8 Zugspitze Bayern
    118,5 Mittenwald-Buckelwiesen Bayern
    128,6 Halblech-Bayerniederhofen Bayern
    139,7 Seesen Niedersachsen
    143,7 Reit im Winkl Bayern
    145,8 Carlsfeld Sachsen

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Juli 2025 beträgt 18,3 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 1,4 °C (91/20 -0,1 °C). Am 02.07.2025 konnte mit 39,3 °C über Andernach (Rheinland-Pfalz) die höchste und am 08.07.2025 mit -6,4 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 19,4 °C Berlin. Frischer ist der Juli 2025 mit einem Durchschnittswert von 17,8 °C bisweilen über Sachsen.

Im Juli 2025 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 114,9 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 144 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 14 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 190,4 Stunden ihren Sollwert von 211,9 Stunden zu 90 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 257,1 Stunden über der Darßer Ort (SWN) (Mecklenburg-Vorpommern). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 97,9 Stunden über der Oberstdorf (Bayern).

Stand inkl.: 05.02.2026 || Aktualisiert: 06.02.2026 11:20 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

Deutschlands heißester Monat – was der Hochsommer bringt

Juli-Temperaturen im Schnitt: +16,9 Grad

Warum der Juli den deutschen Sommer dominiert

Gemessen am langjährigen Mittelwert von 1961 und 1990 erreicht der Juli eine durchschnittliche Temperatur von +16,9 Grad(vgl. Juni +15,4 Grad und August +16,5 Grad). Hochsommer.

Der Sommer läuft auf Hochtouren und erreicht am Ende des Monats mit den Hundstagen seinen Höhepunkt, welcher sich noch in den August hineinziehen kann. So wurde die +40 Grad-Marke am 25. Juli 2019 gleich an mehreren Messstationen über erreicht. Die Rekordtemperatur wurde mit +41,2 Grad ebenfalls an diesem Tage aufgestellt. Hingegen wurden über einigen Bergregionen, sowie über Helgoland noch nie die +30 Grad Marke überschritten.

+1,4 Grad wärmer in 30 Jahren – die Klimaentwicklung

Man sieht es schon im Vergleich von 1961 und 1990 zu 1991 und 2020 - das Wetter im Juli ist in den vergangenen 30 Jahren im Schnitt um +1,4 Grad wärmer geworden.

Die Anzahl der Sommertage (> +25 Grad) hat sich in den vergangenen 30 Jahren von 8,9 auf 12,7 Tage erhöht. Die Anzahl der Hitzetage (> +30 Grad) ist von 1,9 Tage auf 3,6 Tage angestiegen.

Frost? Wie stark die Temperaturen schwanken können

Dass das Wetter auch kühl werden kann, zeigen die 20 Prozent der Stationen, welche bereits Temperaturen von unter +10 Grad registrierten. Boden- und auch Luftfrost wurden in den Nächten ebenfalls an 20 Prozent der Messstationen erreicht, selbst in den Niederungen wurden schon bis -2 Grad registriert.

Die Temperaturen im Juli - Hochsommerliche Hitze
  • Durchschnittliche Temperatur (1991 - 2020)
    +18,3 Grad
  • Durchschnittliche Temperatur (1961 - 1990)
    +16,9 Grad
  • Wärmster Juli
    +21,99 Grad (2006)
  • Kältester Juli
    +14,36 Grad (1919)
  • Höchste Temperatur
    +41,2 Grad
  • Niedrigste Temperatur
    -2,1 Grad
  • Anfang des Monats
    +20 bis +30 Grad
  • Ende des Monats
    +23 bis +35 Grad
Warum dieser Monat der sonnigste des Jahres ist

Bis zu 212 Stunden Sonnenschein im Juli

Das Maximum der Sonnenscheindauer ist zwar überschritten und der Sonnenstand sinkt weiter ab, doch gilt der Juli mit seinen hochsommerlich geprägten Hochdruckwetterlagen als sonnenscheinreichster Monat im Jahr. Es gibt aber auch Jahre, da kann der maritime Einfluss den Sonnenschein häufiger eintrüben.

Die Sonne im Maximum

Durchschnittlich bringt es die Sonne auf 212 Stunden. Der Rekord der Sonnenscheindauer konnte 1994 mit 402,5 Stunden über Arkona registriert werden. Im Mittel gab es damals 13 Stunden Sonnenschein pro Tag - maximal möglich gewesen wären 16,5 Stunden und zeigt, wie damals die Touristen und Urlauber mit Sonnenschein verwöhnt wurden.

Trübe Ausnahmen: Wenn der Juli nur 2 Stunden Sonne täglich liefert

Viele Wolken gab es hingegen im Jahre 2000, als an 10 Prozent der Stationen gerade einmal 2 bis 3 Sonnenstunden registriert wurden. Mit insgesamt 48,4 Stunden war die Sonne in Nordhessen im Jahr 2000 durchschnittlich sogar weniger als 2 Stunden pro Tag zu sehen. Die Tage werden im Verlauf des Monats um 1 Stunde und 9 Minuten kürzer.

Klimawandel verlängert den Sonnenschein im Juli um 15 Stunden

In Summe aber wird es zunehmend sonniger. Im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1961 und 1990 gab es in den letzten 30 Jahren im Juli rund 15 Stunden mehr Sonnenschein. In Zeiten des Klimawandels nimmt die Hochdruckdominanz zu und die Niederschlagstätigkeit ab.

Wetter Juli - Die Sonne erreicht ihr Maximum
  • Sonnen­scheindauer Anfang des Monats
    16 Stunden 48 Minuten
  • Sonnen­scheindauer Ende des Monats
    15 Stunden 39 Minuten
  • Durch­schnittliche Sonnenschein­dauer
    212 Stunden
Starkregen und Gewitter: Was steckt dahinter?

Warum der Juli so viel Regen bringen kann

Die Sommermonate sind - bedingt durch ihre Wärme und damit verbundene Aufnahmefähigkeit von Feuchtigkeit - auch gleichzeitig die niederschlagsreichsten Monate des Jahres. Den meisten Regen gab es mit 599 l/m² im Juli 1957 an der Station Aschau-Stein zu vermelden. Rechnet man daraus den täglichen Durchschnitt aus, so wäre das eine ergiebige Regenmenge von 19 l/m² pro Tag! Wenig Niederschlag von unter 10 l/m² wurden an rund 20 Prozent der Messstationen in Deutschland registriert.

Der Juli gehört zu Deutschlands regenreichsten Monaten

Im Durchschnitt ist mit 78 l/m² an Regen zu rechnen. Damit gehört der Juli in Deutschland zu den niederschlagsreichsten Monaten im gesamten Jahr. Nur der Juni toppt mit 81 l/m² das Ganze, knapp gefolgt vom August mit seinen 77 l/m².

Mehr Niederschlag

Gemessen am vieljährigen Mittelwert der Jahre von 1961 bis 1990 gab es in den letzten 30 Jahren rund 10 l/m² mehr Niederschlag. Die Tage mit mehr als 1 l/m² Regen betrugen in den letzten 30 Jahren durchschnittlich 11 Tage und ist damit um 0,5 Tage mehr als im Vergleich zu 1961 und 1990.

Wetter Juli - Schauer und Gewitter sorgen für kräftige Niederschläge
  • Durch­schnittlicher Nieder­schlag
    78 l/m²
  • Höchste Niederschlags­mengen
    778,5 l/m²
  • Schneefall
    Nur über Gebirgslagen unter bestimmten Voraussetzungen möglich
Kräftige Schauer, Gewitter und örtliche Tornados

Extremwetter­ereignisse

Wo viel Energie im Spiel ist, sind auch Unwetter nicht weit entfernt. Treffen die atlantischen Tiefdrucksysteme auf ein Hochdrucksystem über dem östlichen Europa, so gelingt die Zufuhr subtropischer Luftmassen aus südwestlichen bis südlichen Richtungen nach Deutschland.

Das kommt häufiger vor und führt nicht selten zu unwetterartigen Wetterereignissen wie Starkregen, schwere Gewitterstürme, extremen Hagelschlag und örtlich sind unter bestimmten Voraussetzungen Tornados nicht auszuschließen.

Die höchste Windgeschwindigkeit abseits der Gebirge wurde am 29.07.2005 mit 189,4 km/h über Zinnwald-Georgenfeld (Sachsen) registriert. Den meisten Niederschlag binnen 24 Stunden hat sich am 08.07.1954 mit 260 l/m² über Aschau-Stein ergeben.

Wetter Juli - Unwetterartige Schauer und Gewitter - örtliche Tornados und Hagelschlag möglich

Statistik

Die Abweichung der Temperaturen der letzten 10 Jahre im Vergleich
JuliTem­peraturAb­weichung (61/90)
(91/20)
+18,4 bis
+19,9 Grad
+1,5 bis +3,0 Grad
(+0,1 bis +1,6 Grad)
18,8 Grad
+1,86 Grad
(+0,5 Grad)
+18,74 Grad
+1,84 Grad
(+0,44 Grad)
+19,13 Grad
+2,2 Grad
(+0,8 Grad)
+18,37 Grad
+1,43 Grad
(+0,03 Grad)
+17,7 Grad
+0,8 Grad
(-0,6 Grad)
+18,9 Grad
+2,0 Grad
(+0,6 Grad)
+20,2 Grad
+3,3 Grad
(+1,9 Grad)
+18,1 Grad
+1,2 Grad
(-0,2 Grad)
+18,6 Grad
+1,7 Grad
(+0,3 Grad)
Wetter Juli - Der Sommer auf seinem Höhepunkt

Auffälligkeiten gegenüber dem langjährigen Mittelwert der letzten 20 Jahre

Der wärmste Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen wurde mit einer durchschnittlichen Temperatur von 21,99 Grad im Jahr 2006 registriert. Die Abweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert betrug +5,09 Grad. Mit einer Abweichung von mehr als +2 Grad reihten sich die Jahre 1999 (+2,1 Grad), 2003 (+2,2 Grad), 2010 (+3,4 Grad), 2013 (+2,6 Grad), 2014 (+2,4 Grad), 2015 (+2,5 Grad), 2018 (+3,3 Grad) und 2022 (+2,18 Grad) ein. Ausgeprägte Dürreperioden gab es 2018, 2019, 2020 und 2022.

Auffälligkeiten

Die Daten der letzten 20 Jahre zeigen hauptsächlich eine Auffälligkeit. In rund 5 Prozent der Fälle war das Juliwetter zu kalt (Abweichung < -0,5 Grad), in 10 Prozent der Fälle normal (-0,5 bis +0,5 Grad) und in 85 Prozent der Fälle fiel das Wetter zu warm aus (Abweichung > +0,5 Grad). Das ist mehr als signifikant!

Im Vergleich zur wärmeren Periode von 1991 und 2020 gab es in 20 Prozent der Fälle zu kaltes, in 40 Prozent normales und in 40 Prozent zu warmes Wetter.


Deutschlandwetter im Juli - Klimatabelle

Temperatur (ohne Nachtwerte), Regen, Regentage, Sonne, Schneetage und Sommertage gegenüber dem Mittelwert 1961 und 1990. In Klammer der Mittelwert von 1991 und 2020
Bundesland Temperatur
(Grad)
Regen
(l/m²)
Regentage
(>1 l/m²)
Sonne
(Stunden)
Schneetage
(Tage)
Sommertage
(Tage)
Brandenburg
(Potsdam) / Berlin
+23,2
(+24,9)
53,6
(74,8)
8,7
(9,8)
223
(234)
0
(0)
10,9
(14,7)
Baden-Württemberg
(Stuttgart)
+22,9
(+24,4)
89,7
(99,6)
10,8
(11,5)
232
(237)
0
(0)
11,1
(14,4)
Bayern
München
+22,3
(+24,0)
96,1
(105,3)
11,2
(12)
221
(233)
0
(0)
10,1
(13,8)
Hessen
(Wiesbaden)
+22,2
(+24,0)
69,9
(76,2)
9,9
(10,8)
204
(217)
0
(0)
9,2
(13,3)
Mecklenburg-Vorpommern
(Schwerin)
+21,5
(+23,3)
66,3
(70,4)
9,9
(10,0)
224
(236)
0
(0)
6,1
(10,0)
Niedersachsen
(Hannover) / Bremen / Hamburg
+21,5
(+23,5)
72,6
(81,4)
11,2
(11,5)
191
(212)
0
(0)
6,9
(11,0)
Nordrhein-Westfalen
(Düsseldorf)
+21,9
(+23,7)
81,3
(82,8)
11,2
(11,4)
187
(208)
0
(0)
8,0
(11,8)
Rheinland-Pfalz
(Mainz)
+22,7
(+24,2)
69,3
(71,2)
9,8
(10,1)
212
(226)
0
(0)
10,1
(13,5)
Schleswig-Holstein
(Kiel)
+20,6
(+22,4)
79,7
(82,9)
11,7
(11,2)
210
(229)
0
(0)
4,7
(8,0)
Saarland
(Saarbrücken)
+22,8
(+24,5)
71,3
(76,7)
9,7
(10,0)
228
(236)
0
(0)
10,4
(14,4)
Sachsen
(Dresden)
+22,3
(+24,1)
67,2
(87,7)
10,0
(10,4)
203
(226)
0
(0)
9,7
(13,4)
Sachsen-Anhalt
(Magdeburg)
+22,8
(+24,7)
50,9
(71,1)
8,6
(9,7)
206
(224)
0
(0)
10,1
(14,4)
Thüringen
(Erfurt)
+21,4
(+23,5)
57,0
(82,8)
9,2
(10,7)
202,9
(215)
0
(0)
8,1
(12,1)
Deutschland +22,1
(+23,9)
76,8
(86,8)
10,5
(11,0)
211
(226)
0
(0)
8,9
(12,7)

Temperaturabweichung im Juli der letzten 20 Jahre gegenüber dem Mittelwert

Klimadiagramm Juli der letzten 20 Jahre
Rückblick - Bilanz

Wie war das Wetter im Juli 2024?

Die Temperaturen

Hochsommerliche Temperaturen gab es im Juli, doch kaum hatten diese sich eingestellt, so sorgte der nächste Störimpuls bereits für eine markante Abkühlung. Die höchsten Temperaturen wurden um den 30. Juli mit bis zu +35,4 Grad über Müllheim (Baden-Württemberg) und die tiefsten Temperaturen ebenfalls am 30. Juli mit +3,8 Grad über Deutschneudorf-Brüderwiese (Sachsen) registriert.

Ungewöhnlich viele Sommer- und Hitzetage im Juli. An insgesamt 14 Tagen überschritten die Temperaturen die +25 Grad-Marke und konnten so als Sommertage definiert werden.

Ungewöhnlich viele Sommer- und Hitzetage

An insgesamt 12,8 Tagen überschritten die Temperaturen die +25 Grad-Marke und konnten so als Sommertage definiert werden. Normal sind im Juli im Vergleich zum Mittelwert von 1961 und 1990 rund 8,9 Sommertage (91/20: 12,7 Tage). "Normal" sind im Juli im Vergleich zum Mittelwert von 1961 und 1990 rund 8,9 Sommertage (91/20: 12,7 Tage). Aber nicht nur das - auch die Anzahl der Hitzetage war mit 3,4 an der Zahl überproportional zum Mittelwert von 1,9 Tagen (91/20: 3,6 Tage). Trotz einer fehlenden stabilen Wetterlage konnte sich das Temperaturmittel auf +18,8 Grad erwärmen, was einer Anomalie von +1,86 Grad entsprach (1991 bis 2020: +0,66 Grad).

Der Regen im Juli: Das Wetter war teils erheblich zu nass

Die Störimpulse konnten nicht für einheitliche Niederschlagsmengen sorgen und so gab es einige Abschnitte in Deutschland, welche zu trocken ausgefallen sind. Die Eigenschaft der Störimpulse aber war, dass diese für längere Zeit an Ort und Stelle abregnen konnten und so für ein Überschuss an Regen haben sorgen können.

Am Ende kamen rund 90 l/m² an Regen zusammen. Der Sollwert wurde damit zu 122 Prozent übererfüllt und damit war das Wetter im Juli 2024 zu nass.

Überdurchschnittlich viel Sonnenschein

Die ganzen Störimpulse und Kapriolen konnten am Ende dann doch nicht verhindern, dass es im Juli ein Überschuss an Sonnenschein gab. Die Übererfüllung des Sollwertes lag mit insgesamt 235 Sonnenstunden bei rund 111 Prozent.

Weitere Daten und Fakten finden Sie im Wetterrückblick Juli 2024.

Häufige Fragen zum Wetter Juli (FAQ)