Wetter Juli - Daten und Fakten

Wetter Juli

Wie ist das Wetter im Juli in Deutschland?

Veröffentlicht: 03. Juni 2011
Aktualisiert: 25. August 2021

Im Juli fährt nicht nur der Hochsommer auf vollen Touren, sondern auch die Sommerferien beginnen in den meisten Bundesländern. Stabile Hochdruckwetterlagen sorgen ab der zweiten Julihälfte häufiger für einen beständigeren Wettercharakter, während die ersten Tage im Monat noch durchwachsen ausfallen können und der Siebenschläferzeitraum gilt mitunter als Indikator, wie das Wetter im Sommer insgesamt verlaufen kann.

Das Wetter im Juli zählt in Deutschland neben dem August zu den beständigen Sommermonaten. Durchschnittlich erreicht die Temperatur einen Wert von +16,9 Grad und damit ist der Juli – in der durchschnittlichen Betrachtung – der wärmste Sommermonat mit dem höchsten Sonnenstand.

Urlaubszeit

Wer Urlaub in Deutschland machen möchte, sollte sich den zweiten Sommermonat vormerken. Allerdings ist das Wetter - relativ gesehen - nass. Durchschnittlich gehen 78 l/m² an Regen nieder. Meist begrenzen sich diese Niederschläge auf kurze Zeiträume in Form von Gewittern und Starkregen, wobei es auch zu kräftigen Unwettern mit erheblichem Schadpotential kommen kann. Die übliche Wetterkonstellation ist im zweiten Sommermonat von Hochdruckgebieten geprägt.

Das Wetter im Juli in Zahlen

  • Durchschnitt­stemperatur (1991 - 2020)
    +18,3 Grad
  • Durchschnitt­stemperatur (1961 - 1990)
    +16,9 Grad
  • Kältester Juli
    +14,36 Grad (1919)
  • Wärmster Juli
    +21,99 Grad (2006)
  • Mittel­wert der letzten 20 Jahre
    +18,54 Grad
  • Abweichung vom Mittel­wert 61/90
    +1,64 Grad
  • Höchste Temperatur
    +42,6 Grad
  • Kältester Tages­höchstwert
    +5,6 Grad
  • Tiefste Temperatur
    -2,1 Grad
  • Nieder­schlagssoll (91/20)
    82,4 l/m²
  • Nieder­schlagssoll (61/90)
    78 l/m²
  • Höchtse Niederschlags­summe
    778,5 l/m²
  • Sonnenschein­dauer
    212 Stunden
  • Tageslänge
    Beginn 16 h 48 min
    Ende 15 h 39 min
  • Wettersingularität
    Siebenschläfer­zeitraum bis Ende der ersten Dekade; Hundstage ab der Monatsmitte
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Wetterprognose

Wie wird das Wetter im Juli 2021?

Der Hochsommer fährt voll auf und Temperaturen um, bzw. über +30 Grad sind häufiger zu registrieren. Besonders aber zu den sog. Hundstagen (22. Juli bis 23. August) sind Hitze- und Wüstentage (> +30; > +35 Grad) häufiger möglich. Wetterwechsel können nach einer Hitzewelle ein hohes Unwetterpotential hervorrufen.

Update - Durchwachsen

In der aktuellen Wetterprognose des Langfristmodells soll das Wetter im Juli 2021 gegenüber dem vieljährigen Mittelwert eine Abweichung von 1961 und 1990 von +1 bis +3 Grad haben. Im Vergleich zur - wärmeren - Periode von 1991 und 2020 liegt die Differenz zwischen -0,4 und +1,6 Grad.

Die Regenprognose berechnet das Juliwetter über dem Norden deutlich zu trocken und nach Süden erhelblich zu nass. Möchte man dies interpretieren, so ist mit einem abwechslungsreichen Wetter zu rechnen, der sowohl seine Warm-, Hitze-, als auch seine Kalt- und - teils unwetterartige - Niederschlagsphasen haben kann. Mehr Details in der Prognose zum Wetter Juli 2021.

Jetzt wird es heiß

Die Temperaturen im Juli

Der Hochsommer dreht auf

Der Sommer läuft auf Hochtouren und erreicht am Ende des Monats mit den Hundstagen seinen Höhepunkt, welcher sich noch in den August hineinziehen kann. So wurde die +40 Grad Marke am 25. Juli 2019 gleich an mehreren Messstationen über erreicht. Der Rekord wurde mit +41,2 Grad ebenfalls an diesem Tage aufgestellt. Hingegen wurden über einigen Bergregionen, sowie über Helgoland noch nie die +30 Grad Marke überschritten.

Hitze nimmt zu

Man sieht es schon im Vergleich von 1961 und 1990 zu 1991 und 2020 - das Wetter ist im Schnitt um +1,4 Grad wärmer geworden. Die Anzahl der Sommertage (> +25 Grad) hat sich in den letzten 30 Jahren von 8,9 auf 12,7 Tage erhöht. Die Anzahl der Hitzetage (> +30 Grad) ist von 1,9 Tage auf 3,6 Tage angestiegen.

Auch kühle Phasen möglich

Dass das Wetter auch kühl werden kann, zeigen die 20 Prozent der Stationen, welche bereits Tageshöchstwerte von unter +10 Grad registrierten. Boden- und auch Luftfrost wurden in den Nächten ebenfalls an 20 Prozent der Messstationen erreicht, selbst in den Niederungen wurden schon bis -2 Grad registriert.

Die Temperaturen im Juli - Hochsommerliche Hitze
  • Durchschnittliche Temperatur (1991 - 2020)

    +18,3 Grad
  • Durchschnittliche Temperatur (1961 - 1990)

    +16,9 Grad
  • Wärmster Juli

    +21,99 Grad (2006)
  • Kältester Juli

    +14,36 Grad (1919)
  • Höchste Temperatur

    +41,2 Grad
  • Niedrigste Temperatur

    -2,1 Grad
  • Anfang des Monats

    +20 bis +30 Grad
  • Ende des Monats

    +23 bis +35 Grad
Die Sonne heitzt ein

Die Sonne im Juli

Die Sonne brennt

Viel Sonnenschein gibt es im Juli - denn der Hochsommer ist geprägt von Hochdruckwetterlagen, die ab und an von Tiefdruckgebieten unterbrochen werden.

Die Sonne im Maximum

Am häufigsten schien die Sonne auf Arkona mit 402,5 Stunden 1994. Im Mittel gab es damals also 13 Stunden Sonnenschein pro Tag - maximal möglich gewesen wären 16,5 Stunden und zeigt, wie damals die Touristen und Urlauber mit Sonnenschein verwöhnt wurden.

Es gibt auch Wolken

Viele Wolken gab es hingegen im Jahre 2000, als an 10 Prozent der Stationen gerade einmal 2 bis 3 Sonnenstunden registriert wurden. Mit insgesamt 48,4 Stunden war die Sonne in Nordhessen im Jahr 2000 durchschnittlich sogar weniger als 2 Stunden pro Tag zu sehen. Die Tage werden im Verlauf des Monats um 1 Stunde und 9 Minuten kürzer.

Mehr Sonnenschein

In Summe aber wird es zunehmend sonniger. Im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1961 und 1990 gab es in den letzten 30 Jahren rund 15 Stunden mehr Sonnenschein. In Zeiten des Klimawandels nimmt die Hochdruckdominanz zu und die Niederschlagstätigkeit ab.

Wetter Juli - Die Sonne erreicht ihr Maximum
  • Sonnen­scheindauer Anfang des Monats

    16 Stunden 48 Minuten
  • Sonnen­scheindauer Ende des Monats

    15 Stunden 39 Minuten
  • Durch­schnittliche Sonnenschein­dauer

    212 Stunden
Die Niederschläge können kräftiger ausfallen

Der Niederschlag im Juli

Unwetterartige Schauer und Gewitter

Die Sommermonate sind - bedingt durch ihre Wärme und damit verbundene Aufnahmefähigkeit von Feuchtigkeit - auch gleichzeitig die niederschlagsreichsten Monate des Jahres. Den meisten Niederschlag gab es mit 578 l/m² im Juli 1958 in Siegsdorf (Chiemsee) und mit 778,5 l/m² an der Station Aschau-Stein zu vermelden. Rechnet man daraus den täglichen Durchschnitt aus, so wäre das eine ergiebige Regenmenge von 19 l/m², bzw. 25 l/m² pro Tag! Wenig Niederschlag von unter 10 l/m² wurden an rund 20 Prozent der Messstationen in Deutschland registriert.

Einer der niederschlagsreichsten Monate im Jahr

Mit seinen 78 l/m² gehört der Juli zugleich zu den niederschlagsreichsten Monaten im gesamten Jahr. Nur der Juni toppt mit 81 l/m² das Ganze, knapp gefolgt vom August mit seinen 77 l/m².

Mehr Niederschlag

Gemessen am vieljährigen Mittelwert der Jahre von 1961 bis 1990 gab es in den letzten 30 Jahren rund 10 l/m² mehr Niederschlag. Die Tage mit mehr als 1 l/m² Regen betrugen in den letzten 30 Jahren durchschnittlich 11 Tage und ist damit um 0,5 Tage mehr als im Vergleich zu 1961 und 1990.

Wetter Juli - Schauer und Gewitter sorgen für kräftige Niederschläge
  • Durch­schnittlicher Nieder­schlag

    78 l/m²
  • Höchste Niederschlags­mengen

    778,5 l/m²
  • Schneefall

    Nur über Gebirgslagen unter bestimmten Voraussetzungen möglich
Wetterkapriolen

Extremwetter­ereignisse im Juli

Kräftige Schauer, Gewitter und örtiche Tornados

Wo viel Energie im Spiel ist, sind auch Unwetter nicht weit entfernt. Treffen die atlantischen Tiefdrucksysteme auf ein Hochdrucksystem über dem östlichen Europa, so gelingt die Zufuhr subtropischer Luftmassen aus südwestlichen bis südlichen Richtungen nach Deutschland.

Das kommt häufiger vor und führt nicht selten zu unwetterartigen Wetterereignissen wie Starkregen, schwere Gewitterstürme, extremen Hagelschlag und örtlich sind unter bestimmten Voraussetzungen sind Tornados möglich.

Die höchste Windgeschwindigkeit außerhalb der Gebirge wurde am 12.07.1984 mit 154,8 km/h über Erfurt registriert. Den meisten Niederschlag binnen 24 Stunden hat sich am 08.07.1954 mit 260 l/m² über Aschau-Stein ergeben.

Wetter Juli - Unwetterartige Schauer und Gewitter - örtliche Tornados und Hagelschlag möglich

Die Abweichung der Temperaturen im Juli der letzten 10 Jahre im Vergleich

JuliTem­peraturAb­weichung
+18,37 Grad
+1,43 Grad
+17,7 Grad
+0,8 Grad
+18,9 Grad
+2,0 Grad
+20,2 Grad
+3,3 Grad
+18,1 Grad
+1,2 Grad
+18,6 Grad
+1,7 Grad
+19,4 Grad
+2,5 Grad
+19,3 Grad
+2,4 Grad
+19,5 Grad
+2,6 Grad
+17,4 Grad
+0,5 Grad
+16,1 Grad
+-0,8 Grad
Wetter Juli - Der Sommer auf seinem Höhepunkt

Auffälligkeiten gegenüber dem langjährigen Mittelwert im Juli der letzten 20 Jahre

Der wärmste Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen wurde mit einer durchschnittlichen Temperatur von 21,99 Grad im Jahr 2006 registriert. Die Abweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert betrug damals +5,09 Grad. Mit einer Abweichung von mehr als +2 Grad reihten sich die Jahre 1999 (+2,1 Grad), 2003 (+2,2 Grad), 2010 (+3,4 Grad), 2013 (+2,6 Grad), 2014 (+2,4 Grad), 2015 (+2,5 Grad) und 2018 (+3,3 Grad) ein. Ausgeprägte Dürreperioden gab es 2018, 2019 und 2020

Auffälligkeiten

Die Daten der letzten 20 Jahre zeigen vor allem eine Auffälligkeit. In rund 5 Prozent der Fälle war das Wetter zu kalt (Abweichung < -0,5 Grad), in 15 Prozent der Fälle normal (-0,5 bis +0,5 Grad) und in 80 Prozent der Fälle fiel das Wetter zu warm aus (Abweichung > +0,5 Grad). Das ist mehr als Signifikant!

Im Vergleich zur wärmeren Periode von 1991 und 2020 gab es in 0 Prozent der Fälle zu kaltes, in 30 Prozent normales und in 40 Prozent zu warmes Wetter.


Deutschlandwetter im Juli - Klimatabelle

Temperatur (ohne Nachtwerte), Regen, Regentage, Sonne, Schneetage und Sommertage gegenüber dem Mittelwert 1961 und 1990. In Klammer der Mittelwert von 1991 und 2020
Bundesland Temperatur
(Grad)
Regen
(l/m²)
Regentage
(>1 l/m²)
Sonne
(Stunden)
Schneetage
(Tage)
Sommertage
(Tage)
Brandenburg
(Potsdam) / Berlin
+23,2
(+24,9)
53,6
(74,8)
8,7
(9,8)
223
(234)
0
(0)
10,9
(14,7)
Baden-Württemberg
(Stuttgart)
+22,9
(+24,4)
89,7
(99,6)
10,8
(11,5)
232
(237)
0
(0)
11,1
(14,4)
Bayern
(München)
+22,3
(+24,0)
96,1
(105,3)
11,2
(12)
221
(233)
0
(0)
10,1
(13,8)
Hessen
(Wiesbaden)
+22,2
(+24,0)
69,9
(76,2)
9,9
(10,8)
204
(217)
0
(0)
9,2
(13,3)
Mecklenburg-Vorpommern
(Schwerin)
+21,5
(+23,3)
66,3
(70,4)
9,9
(10,0)
224
(236)
0
(0)
6,1
(10,0)
Niedersachsen
(Hannover) / Bremen / Hamburg
+21,5
(+23,5)
72,6
(81,4)
11,2
(11,5)
191
(212)
0
(0)
6,9
(11,0)
Nordrhein-Westfalen
(Düsseldorf)
+21,9
(+23,7)
81,3
(82,8)
11,2
(11,4)
187
(208)
0
(0)
8,0
(11,8)
Rheinland-Pfalz
(Mainz)
+22,7
(+24,2)
69,3
(71,2)
9,8
(10,1)
212
(226)
0
(0)
10,1
(13,5)
Schleswig-Holstein
(Kiel)
+20,6
(+22,4)
79,7
(82,9)
11,7
(11,2)
210
(229)
0
(0)
4,7
(8,0)
Saarland
(Saarbrücken)
+22,8
(+24,5)
71,3
(76,7)
9,7
(10,0)
228
(236)
0
(0)
10,4
(14,4)
Sachsen
(Dresden)
+22,3
(+24,1)
67,2
(87,7)
10,0
(10,4)
203
(226)
0
(0)
9,7
(13,4)
Sachsen-Anhalt
(Magdeburg)
+22,8
(+24,71)
50,9
(71,1)
8,6
(9,7)
206
(224)
0
(0)
10,1
(14,4)
Thüringen
(Erfurt)
+21,4
(+23,5)
57,0
(82,8)
9,2
(10,7)
202,9
(215)
0
(0)
8,1
(12,1)
Deutschland +22,1
(+23,9)
76,8
(86,8)
10,5
(11,0)
211
(226)
0
(0)
8,9
(12,7)

Temperaturabweichung im Juli der letzten 20 Jahre gegenüber dem Mittelwert

Klimadiagramm Juli der letzten 20 Jahre
Rückblick - Bilanz 2020

Wie war das Wetter im Juli 2020?

Die Tempertauren

Der zweite Sommermonat erreicht normalerweise eine Durchschnittstemperatur von +16,9 Grad und ist damit der wärmste der drei Sommermonate mit dem zugleich höchsten Sonnenstand. In 2020 wurde eine durchschnittliche Temperatur von +17,7 Grad erreicht und war im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1961 und 1990 um +0,74 Grad zu warm. Im Vergleich zur Referenzperiode von 1981 und 2010 war das Wetter um -0,3 Grad zu kalt.

Erheblich zu trocken

Im Schnitt kommen 78 l/m² an Regen zusammen. In 2020 wurden ganze 53,3 l/m² erreicht und der Sollwert nur zu 68 Prozent erfüllt.

Sonnenscheinbilanz nur leicht über dem Sollwert

Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt 212 Stunden. In 2020 kam die Sonnenscheindauer auf 230 Stunden und übertraf den Sollwert um 9 Prozent.

Weitere Daten und Fakten finden Sie im Wetterrückblick Juli 2020.

Häufige Fragen zum Wetter im Juli

Wie wird das Wetter im Juli 2021?

Durchwachsen: Kalt- und Warmphasen

In der aktuellen Wetterprognose des Langfristmodells soll das Wetter im Juli 2021 gegenüber dem vieljährigen Mittelwert von 1961 und 1990 eine Abweichung von +1 bis +3 Grad haben. Im Vergleich zur - wärmeren - Periode von 1991 und 2020 liegt die Differenz zwischen -0,4 und +1,6 Grad.

Die Regenprognose berechnet das Juliwetter gegenüber dem Sollwert normal und im Trend etwas zu trocken. Möchte man dies interpretieren, so ist mit einem abwechslungsreichen Wetter zu rechnen, der sowohl seine Warm-, Hitze-, als auch seine Kalt- und Niederschlagsphasen haben kann. Mehr Details in der Prognose Wetter Juli 2021.

Wie wird das Wetter im Juli in Deutschland?

Im Juli fährt nicht nur der Hochsommer auf vollen Touren, sondern auch die Sommerferien beginnen in den meisten Bundesländern. Stabile Hochdruckwetterlagen sorgen ab der zweiten Julihälfte häufiger für einen beständigeren Wettercharakter, während die ersten Julitage noch durchwachsen ausfallen können und der Siebenschläferzeitraum gilt mitunter als Indikator, wie das Wetter im Sommer insgesamt verlaufen wird.

Das Juliwetter zählt in Deutschland neben dem August zu den beständigen Sommermonaten. Durchschnittlich erreicht die Temperatur einen Wert von +16,9 Grad und damit ist der Juli – in der durchschnittlichen Betrachtung – der wärmste Sommermonat mit dem höchsten Sonnenstand.

Welche Temperaturen gibt es im Juli?

Der Sommer läuft auf Hochtouren und erreicht am Ende des Monats mit den Hundstagen seinen Höhepunkt, welcher sich noch in den August hineinziehen kann. So wurde die +40 Grad Marke am 25. Juli 2019 gleich an mehreren Messstationen über erreicht. Der Rekord wurde mit +41,2 Grad ebenfalls an diesem Tage aufgestellt. Hingegen wurden über einigen Bergregionen, sowie über Helgoland noch nie die +30 Grad Marke überschritten.

Wie war das Wetter im Juli 2020?

Die Tempertauren

Der zweite Sommermonat erreicht normalerweise eine Durchschnittstemperatur von +16,9 Grad und ist damit der wärmste der drei Sommermonate mit dem zugleich höchsten Sonnenstand. In 2020 wurde eine durchschnittliche Temperatur von +17,7 Grad erreicht und war im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1961 und 1990 um +0,74 Grad zu warm. Im Vergleich zur Referenzperiode von 1981 und 2010 war das Wetter um -0,3 Grad zu kalt.

Erheblich zu trocken

Im Schnitt kommen 78 l/m² an Regen zusammen. In 2020 wurden ganze 53,3 l/m² erreicht und der Sollwert nur zu 68 Prozent erfüllt.

Sonnenscheinbilanz nur leicht über dem Sollwert

Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt 212 Stunden. In 2020 kam die Sonnenscheindauer auf 230 Stunden und übertraf den Sollwert um 9 Prozent.

Weitere Daten und Fakten finden Sie im Wetterrückblick Juli 2020.


Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,79 +0,75 -0,48 610 l/m² - zu nass
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Juli

Statistische Wetterwerte für Juli

  • Ab der zweiten Hälfte läuft der Sommer zur Höchstform auf (Hochsommer)
  • Zumeist sind es auch die Tage zwischen dem 17. und 31. (Hundstage)
  • Das Juliwetter wird häufig durch die Siebenschläferregel beeinflusst (Großwetterlage ist bestimmend, welche sich bis 11. eingestellt hat)
  • Statistisch gesehen: Hochdruck zwischen dem 11. und 15.
  • Schlechtwetter zwischen dem 16. und 22.
  • Heiße Phase zwischen dem 23. und 31.

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