Fakten und Daten
- Durchschnittstemperatur (91-20)+0,9 Grad
- Durchschnittstemperatur (61-90)-0,5 Grad
- Kältester Januar-9 Grad (1940)
- Wärmster Januar+4,76 Grad (2007)
- Mittelwert der letzten 20 Jahre+0,94 Grad
- Abweichung vom Mittelwert 61/90+1,44 Grad
- Höchste Temperatur+20,7 Grad
- Kältester Tageshöchstwert-21 Grad
- Tiefste Temperatur-33,5 Grad
- Niederschlagssoll (91-20)65 l/m²
- Niederschlagssoll (61-90)61 l/m²
- Höchtse Niederschlagssumme405 l/m²
- Sonnenscheindauer (91-20)52 Stunden
- Sonnenscheindauer (61-90)44 Stunden
- TageslängeBeginn 7 h 51 min
Ende 9 h 7 min - WettersingularitätHochwinter zur zweiten Januar-Dekade
Aktuelle Wettervorhersagen
| Datum | Wetter | Temperatur | Wind | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| 24. Januar | Schnee oder Regen verlagert sich nach Norden, später Auflösung zwischen Münster und Dresden, im Süden Auflockerungen | Über Westen und Südwesten +3 bis +6 Grad, sonst -4 bis +0 Grad | Schwach aus Ost, über dem Norden teils böig | Südlich der Linie Köln und Nürnberg noch sonniger Nachmittag möglich |
| 25. Januar | Zunächst stark bewölkt und trocken, ab Nachmittag von Süden Schneefall | -2 bis +2 Grad | Phasenweise böig aus unterschiedlichen Richtungen | Schneefall breitet sich zum Abend rasch nach Norden aus |
| 25. bis 26. Januar | Schneefall dreht sich über Deutschland ein, regional Schneeregen oder Regen in tieferen Lagen möglich | -2 bis +2 Grad, teils darüber in tieferen Lagen über Westen, Südwesten und Teilen von Bayern | Phasenweise böig aus unterschiedlichen Richtungen | Bis Montagabend verbreitet winterliche Straßen- und Wetterverhältnisse, regional länger andauernd und ergiebig |
| 27. Januar | Schneefeld zieht nach Osten ab, Übergangsphase mit kurzen sonnigen Momenten, später Regen von Südwesten | Über Westen und Südwesten leichte Plusgrade, östlich Münster und München -4 bis +0 Grad | Über Süden schwach, über Norden stark böig aus Ost, an Nordseeküsten stürmische Böen möglich | Regen oder Schneeregen im Westen, Richtung Osten um den Gefrierpunkt teils Schnee oder Schneeregen, östlich Münster und München Dauerfrost und zunächst trocken |
| 28. bis 29. Januar | Front breitet sich nach Osten aus, unbeständig und meist stark bewölkt, im Osten häufiger Schnee | Westlich Münster und Ulm +1 bis +5 Grad, weiter östlich -2 bis +2 Grad, am 29. Januar teils +4 bis +8 Grad bei Auflockerungen | Nicht konkretisiert | Unterhalb etwa 500 bis 800 Meter im Westen häufiger Schneeregen oder Regen, am 29. Januar Schneefall mehr über Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen und östliches Bayern, weiter westlich sonnige Momente möglich |
Hinweis: Zusammenfassung aus dem Vorhersagetext, Angaben gelten sinngemäß für Deutschland und werden regional im Text differenziert.
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1) Wann wird es über Deutschland besonders winterlich?
Von Sonntagnachmittag bis Montagabend ist vielerorts über Deutschland mit nennenswertem Schneefall, Schneeregen oder Regen zu rechnen. Winterliche Wetter- und Straßenverhältnisse sind teils bis über die tieferen Lagen möglich.
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2) Wo sind über dem Westen Regen und Schneeregen am ehesten möglich?
Über tieferen Lagen über dem Westen, Südwesten und auch über Teilen von Bayern kann der Niederschlag ab 25. und 26. Januar in Schneeregen oder Regen übergehen. Am 28. und 29. Januar geht der Niederschlag westlich einer Linie Münster und Ulm unterhalb etwa 500 bis 800 Meter in Schneeregen oder Regen über.
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3) Wo bleibt es länger winterlich und mit Schnee?
Über dem Osten kann es im weiteren Verlauf der Woche mit Schneefall winterlich bleiben. Östlich einer Linie Münster und München sind am 27. Januar bei -4 bis +0 Grad verbreitet Dauerfrost und zunächst trockenes Wetter möglich und am 29. Januar verlagert sich der Schneefall mehr über Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen sowie dem östlichen Bayern.
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4) Wann wird es über dem Norden windiger?
Am 24. Januar kann der Wind über dem Norden böig auffrischen. Am 27. Januar frischt er über dem Norden stark böig aus östlichen Richtungen auf und über den Küstenregionen der Nordsee sind stürmische Windböen möglich.
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5) Wie unterscheiden sich die Temperaturen über West und Ost?
Am 24. Januar liegen die Werte über Westen und Südwesten bei +3 bis +6 Grad, sonst bei -4 bis +0 Grad. Am 27. Januar sind über Westen und Südwesten leichte Plusgrade möglich, während es östlich Münster und München bei -4 bis +0 Grad teils mit Dauerfrost bleibt. Am 28. und 29. Januar steigen die Temperaturen westlich Münster und Ulm auf +1 bis +5 Grad, weiter nach Osten schwanken sie mit -2 bis +2 Grad um den Gefrierpunkt und am 29. Januar sind weiter westlich +4 bis +8 Grad möglich.
Der Sonnenstand ist im Januar noch flach und steigt nur langsam an. Trotzdem sind im Maximum acht Sonnenstunden pro Tag möglich (250 Sonnenstunden im Monat) - im Mittel zeigt sich ein Wert, der mit 44 Stunden deutlich darunter liegt, jedoch im Vergleich zum Dezember sechs Sonnenstunden mehr hat.
Die höchste Sonnenscheindauer gab es im Januar 1989 mit 149 bzw. 175 Sonnenstunden über dem Alpenvorland. Den Rekord hält mit 221 Sonnenstunden die Zugspitze (ebenfalls 1989). Die geringste Sonnenscheindauer wurde mit 2,1 Stunden (!) in Schotten (Vogelsberg) im Jahr 1983 registriert. 2,1 Stunden sind nicht viel, wenn man bedenkt, dass diese Sonnenscheindauer binnen eines Tages bereits übertroffen werden kann.
Langsam wird es heller
Die Sonne geht am 1. Januar um 8:14 Uhr auf und um 16:05 Uhr unter. Der Tag hat somit eine Länge von 7 Stunden und 51 Minuten. Am 31. Januar geht die Sonne um 7:46 Uhr auf und um 16:53 Uhr unter. Die Länge des Tages beträgt 9 Stunden und 7 Minuten.
Die Tage werden um 1 Stunde und 16 Minuten länger. Dadurch, dass die Nächte aber mit 15 bis 16 Stunden deutlich länger sind, begünstigt das den Abstrahlungseffekt, was den Januar – primär unter Hochdruckeinfluss – zu dem kältesten Monat im ganzen Jahr machen kann.
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7 Stunden 51 Minuten
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9 Stunden 07 Minuten
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52 Stunden
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44 Stunden
Berüchtigt sind die Wetterwechsel, welche häufiger im ersten Januardrittel stattfinden können, wenn dem milden Weihnachtstauwetter wieder richtiges Winterwetter nachfolgt. Nicht selten sind bei solch einem Ereignis Wintergewitter mit kurzen, aber sehr kräftigen Schneeschauern möglich.
Winterstürme
Bleibt der Hochwinter aus, ist im Umkehrschluss die Tiefdruckdynamik auf dem Atlantik aktiv, was über Deutschland zu Starkwindereignissen mit kräftigen Stürmen führen kann.