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Wetter Juni -
Temperatur, Regen & Sonne

Wetterprognose Deutschland - Daten und Fakten

Warum der Juni der beliebteste Sommermonat ist

Der Juni ist der erste Sommermonat und für viele Menschen auch der angenehmste, da die Temperaturen noch nicht zu heiß wie im Hochsommer sind und die Hitzeperioden wie im Juli oder August meist fehlen. Hoch- und Tiefdruckphasen wechseln sich noch in schöner Regelmäßigkeit ab und kräftigen Gewitter und Unwetter mit einem erhöhten Schadpotential sind zu erwarten.

Nach dem langjährigen Mittelwert von 1961 und 1990 wird im Juni eine durchschnittliche Temperatur von +15,4 Grad erreicht und im Mittel ist eine Regenmenge von 85 l/m² zu erwarten. Damit gehört der erste Sommermonat zu den niederschlagsreichsten Monaten im Jahr.

Im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1991 und 2020 wird eine mittlere Temperatur von +16,4 Grad erreicht. Anders formuliert ist der erste Sommermonat in den letzten 30 Jahren um rund +1,0 Grad wärmer geworden - Tendenz steigend.

Verläuft das Wetter normal, so sind zum Monatsbeginn Temperaturen von +20 bis +25 Grad möglich. Nicht selten werden die frühsommerlichen Temperaturen von hohem Luftdruck und einem trockenen Wettercharakter begleitet.

Schafskälte um den 11. Juni: Mythos oder echte Gefahr für den Frühsommer?

Als berüchtigte Wettersingularität tritt die Schafskälte um den 11. Juni in Erscheinung. Das ist eine Singularität, die zwar häufiger vorkommt, aber nicht immer eintreffen muss. Tritt die Schafskälte aber ein, so kommt es zu einem markanten Wetterwechsel, was zu den ersten - schweren - Unwettern des Jahres führen und den Bemühungen des Sommers einen ordentlichen Dämpfer verpassen kann. Wir haben uns in diesem Artikel einmal näher mit dem Mythos Schafskälte beschäftigt.

Siebenschläfer am 25. Juni: Bestimmt dieser Tag wirklich das Sommerwetter?

Der Sommer zeigt sich mit zunehmend stabiler werdenden Hochdruckwetter in der letzten Junidekade. Wichtig ist zudem der Zeitraum um den 25. Juni mit dem Siebenschläfertag. Der Wettercharakter, welcher sich in diesem Zeitraum einstellt, kann maßgeblich das Wetter des Sommers beeinflussen. Wie es um die Regel des Siebenschläfers in Zeiten der Klimaerhitzung bestellt ist, haben wir hier einmal näher untersucht: Mythos Siebenschläfer.

Faktencheck Juni

  • Durchschnitt­stemperatur (1991/2020)
    +16,4 Grad
  • Durchschnitt­stemperatur (1961/1990)
    +15,4 Grad
  • Kältester Juni
    +11,19 Grad (1923)
  • Wärmster Juni
    +19,78 Grad (2019)
  • Mittel­wert der letzten 20 Jahre
    +17,0 Grad
  • Abweichung vom Mittel­wert 61/90
    +1,6 Grad
  • Höchste Temperatur
    +41,8 (Juni 2026)
  • Kältester Tages­höchstwert
    +4,7 Grad
  • Tiefste Temperatur
    -4,3 Grad
  • Nieder­schlagssoll 91/20
    85 l/m²
  • Nieder­schlagssoll 61/90
    76 l/m²
  • Höchste Niederschlags­summe
    737 l/m²
  • Sonnenschein­dauer 91/20
    216 Stunden
  • Sonnenschein­dauer 61/90
    198 Stunden
  • Tageslänge
    Beginn 16 h 35 min
    Ende 16 h 55 min
  • Wettersingularität
    Schafskälte; Sieben­schläferzeitraum; zwischen dem 20/22. Juni Sommersonnenwende
Wetterprognose

Juni 2026: Zwischen Vollfrühling, Gewittern und erstem Hochsommer

Das Wetter im Juni zählt noch zu den abwechslungsreichsten und ist gleichzeitig der kälteste der drei Sommermonate. Turbulenzen mit teils schweren Gewittern mit Unwetter- und Schadenspotential können vorkommen. Normalerweise beginnt der Juni nicht mit Sommerwetter, sondern wandelt sich langsam vom Vollfrühling in den Sommer und kann am Ende zu den ersten hochsommerlichen Wetterlagen führen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Langfristmodell: Etwas zu warm, etwas zu nass

In seiner aktuellen Wettervorhersage berechnet das Langfristmodell eine Abweichung der Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 1961 und 1990 von +0,5 bis +1,5 Grad und im Vergleich zum - wärmeren - Mittelwert eine Abweichung von -0,5 bis +0,5 Grad im etwas zu warmen Bereich. In der Niederschlagsprognose wird das Wetter gegenüber seinem vieljährigen Sollwert etwas zu nass berechnet.

Anzuehmen ist, dass sich im Juni eine gradientenschwache Großwetterlage mit einer meridionalen Grundströmung ausbilden kann. Ein Auf und Ab der Temperaturen ist zwar theoretisch möglich, doch überwiegt wohl eine südliche Anströmung der Luftmassen, was mit eingelagerten Störimpulsen zu einen phasenweise unbeständigen Wettercharakter führen kann.

Wetterdaten Juni 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im Juni 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 19,4 °C +4,1 °C +3,0 °C
Sonne (Ø) 254,7 h 127 % 118 %
Niederschlag (Ø) 64,67 mm 74 % 84 %
Wind (Ø) 11,3 km/h
Max. Temp. 41,7 °C Coschen
Min. Temp. -7,0 °C Zugspitze
Max. Böe 134,6 km/h Leuchtturm Alte Weser
Max. 24h Niederschlag 102,0 mm Deisenhofen, Kreis München
Eistage 0.01 100 %
Frosttage 0.03 50 % 150 %
Bodenfrosttage 0.01 4 % 9 %
Sommertage 14.04 238 % 178 %
Hitzetage 8.35 1.193 % 525 %
Tropennächte 1.83
Wüstentage 2.69

Top-10 Extremwerte Juni 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    41,7 28.06.2026 Coschen Brandenburg
    41,5 27.06.2026 Möckern-Drewitz Sachsen-Anhalt
    41,5 28.06.2026 Muskau, Bad Sachsen
    41,4 27.06.2026 Saarbrücken-Burbach Saarland
    41,4 27.06.2026 Seehausen Sachsen-Anhalt
    41,4 27.06.2026 Waghäusel-Kirrlach Baden-Württemberg
    41,3 26.06.2026 Saarbrücken-Burbach Saarland
    41,3 27.06.2026 Genthin Sachsen-Anhalt
    41,3 27.06.2026 Nauheim, Bad Hessen
    13,6 30.06.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -7,0 11.06.2026 Zugspitze Bayern
    1,0 15.06.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    1,9 11.06.2026 Großer Arber Bayern
    1,9 16.06.2026 Königshofen, Bad Bayern
    1,9 17.06.2026 Barth Mecklenburg-Vorpommern
    2,0 11.06.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg
    2,5 11.06.2026 Mittenwald-Buckelwiesen Bayern
    2,9 06.06.2026 Deutschneudorf-Brüderwiese Sachsen
    2,9 12.06.2026 Sohland - Spree Sachsen
    2,9 16.06.2026 Lobenstein, Bad Thüringen
  • Wert Datum Station Bundesland
    102,0 29.06.2026 Deisenhofen, Kreis München Bayern
    99,4 30.06.2026 Stammbach-Querenbach Bayern
    98,7 29.06.2026 Chiemsee-Herrenchiemsee Bayern
    97,9 29.06.2026 Freihung-Großschönbrunn Bayern
    84,0 27.06.2026 Loose Schleswig-Holstein
    82,2 30.06.2026 Hof Bayern
    77,2 27.06.2026 Erfde Schleswig-Holstein
    75,4 30.06.2026 Schwarzenbach-Götzmannsgrün Bayern
    74,5 29.06.2026 Chieming Bayern
    70,2 29.06.2026 Krailling Bayern
  • Wert Station Bundesland
    214,4 Aschau-Stein Bayern
    204,4 Ruhpolding-Seehaus Bayern
    198,0 Obere Firstalm - Schlierseer Berge Bayern
    196,5 Bischofswiesen-Winkl Bayern
    191,7 Chiemsee-Herrenchiemsee Bayern
    188,2 Neureichenau-Duschlberg Bayern
    187,1 Marktschellenberg Bayern
    182,5 Oberstdorf-Birgsau Bayern
    182,2 Balderschwang Bayern
    181,2 Bischofswiesen-Loipl Bayern
  • Wert Station Bundesland
    1,4 Friedrichswalde Brandenburg
    3,4 Lengefeld-Neunzehnhain Sachsen
    3,9 Heilbronn-Klingenberg Baden-Württemberg
    13,1 Berlin-Pankow-Prenzlauer Berg Berlin
    13,3 Kitzingen Bayern
    15,0 Schwarzach - Main Bayern
    15,1 Loburg Sachsen-Anhalt
    15,9 Rosenfeld-Leidringen Baden-Württemberg
    16,2 Möckern-Drewitz Sachsen-Anhalt
    16,4 List auf Sylt Schleswig-Holstein
  • Wert Datum Station Bundesland
    134,6 19.06.2026 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen
    132,5 19.06.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen
    127,1 28.06.2026 Büsum Schleswig-Holstein
    118,1 27.06.2026 Bremerhaven Bremen
    116,6 20.06.2026 Strucklahnungshörn Schleswig-Holstein
    106,9 20.06.2026 List auf Sylt Schleswig-Holstein
    105,1 20.06.2026 Hallig Hooge Schleswig-Holstein
    104,0 20.06.2026 Sankt Peter-Ording Schleswig-Holstein
    103,3 20.06.2026 Leuchtturm Kiel Schleswig-Holstein
    102,2 28.06.2026 Cuxhaven Niedersachsen
  • Wert Station Bundesland
    299,8 Konstanz Baden-Württemberg
    299,3 Fürstenzell Bayern
    296,9 Weihenstephan-Dürnast Bayern
    295,6 Lahr Baden-Württemberg
    295,1 Kandern-Gupf Baden-Württemberg
    293,3 Friedrichshafen-Unterraderach Baden-Württemberg
    292,9 Rheinfelden Baden-Württemberg
    292,8 Sipplingen (SWN) Baden-Württemberg
    292,8 Weilheim-Bierbronnen Baden-Württemberg
    292,6 Rheinau-Memprechtshofen Baden-Württemberg
  • Wert Station Bundesland
    171,7 Garmisch-Partenkirchen Bayern
    177,7 Mittenwald - Obb. Bayern
    184,4 Schneefernerhaus Bayern
    189,6 Schwarzburg Thüringen
    192,3 Oberstdorf Bayern
    209,3 Wuppertal-Buchenhofen Nordrhein-Westfalen
    211,4 Carlsfeld Sachsen
    211,8 Schmücke Thüringen
    212,0 Mittenwald-Buckelwiesen Bayern
    212,0 Martinroda Thüringen

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Juni 2026 beträgt 19,4 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 4,1 °C (91/20 3,0 °C). Am 28.06.2026 konnte mit 41,7 °C über Coschen (Brandenburg) die höchste und am 11.06.2026 mit -7,0 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 20,9 °C Saarland. Frischer ist der Juni 2026 mit einem Durchschnittswert von 17,6 °C bisweilen über Schleswig-Holstein.

Im Juni 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 64,7 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 74 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 10 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 254,7 Stunden ihren Sollwert von 201,2 Stunden zu 127 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 299,8 Stunden über der Konstanz (Baden-Württemberg). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 171,7 Stunden über der Garmisch-Partenkirchen (Bayern).

Stand inkl.: 30.06.2026 || Aktualisiert: 01.07.2026 10:25 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

Wetterdaten Juni 2025

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im Juni 2025.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 18,4 °C +3,1 °C +2,0 °C
Sonne (Ø) 281,0 h 140 % 130 %
Niederschlag (Ø) 58,86 mm 67 % 76 %
Wind (Ø) 13,0 km/h
Max. Temp. 36,2 °C Saarbrücken-Burbach
Min. Temp. -5,8 °C Zugspitze
Max. Böe 119,2 km/h Brocken
Max. 24h Niederschlag 95,7 mm Aue
Frosttage 0.01 17 % 50 %
Bodenfrosttage 0.02 9 % 18 %
Schneetage 0.14 1.400 % 700 %
Sommertage 12.92 219 % 164 %
Hitzetage 3.91 559 % 246 %
Tropennächte 0.05
Wüstentage 0.05

Top-10 Extremwerte Juni 2025

  • Wert Datum Station Bundesland
    36,2 22.06.2025 Saarbrücken-Burbach Saarland
    35,8 22.06.2025 Dürkheim, Bad Rheinland-Pfalz
    35,8 30.06.2025 Wielenbach (Demollstr.) Bayern
    35,7 22.06.2025 Kreuznach, Bad Rheinland-Pfalz
    35,7 29.06.2025 Regensburg Bayern
    35,7 30.06.2025 Wutöschingen-Ofteringen Baden-Württemberg
    35,6 30.06.2025 Saarbrücken-Burbach Saarland
    35,5 14.06.2025 Kitzingen Bayern
    35,5 22.06.2025 Kitzingen Bayern
    18,7 30.06.2025 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -5,8 09.06.2025 Zugspitze Bayern
    1,0 09.06.2025 Großer Arber Bayern
    1,1 12.06.2025 Deutschneudorf-Brüderwiese Sachsen
    1,2 09.06.2025 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    1,6 09.06.2025 Fichtelberg Sachsen
    1,7 09.06.2025 Brocken Sachsen-Anhalt
    2,5 09.06.2025 Buchen, Kr. Neckar-Odenwald Baden-Württemberg
    2,6 09.06.2025 Neuhütten - Spessart Bayern
    2,7 09.06.2025 Markt Erlbach-Hagenhofen Bayern
    2,8 09.06.2025 Nürnberg-Netzstall Bayern
  • Wert Datum Station Bundesland
    95,7 15.06.2025 Aue Sachsen
    88,9 15.06.2025 Stollberg-Gablenz Sachsen
    79,0 15.06.2025 Teisnach Bayern
    69,2 15.06.2025 Kröning-Leisteneck Bayern
    64,0 15.06.2025 Stadtroda Thüringen
    63,4 15.06.2025 Wechselburg-Meusen Sachsen
    63,2 14.06.2025 Lippspringe, Bad Nordrhein-Westfalen
    62,0 15.06.2025 Fichtelberg Sachsen
    61,7 15.06.2025 Tanna-Spielmes Thüringen
    60,1 14.06.2025 Wünnenberg-Eilern Nordrhein-Westfalen
  • Wert Station Bundesland
    186,7 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg
    181,3 Freiamt-Ottoschwanden Baden-Württemberg
    180,2 Balderschwang Bayern
    163,5 Oberstdorf-Birgsau Bayern
    162,9 Todtmoos Baden-Württemberg
    147,0 Utzenfeld Baden-Württemberg
    146,1 Brennes Bayern
    145,8 Siegsdorf-Höll Bayern
    142,2 Buchenbach Baden-Württemberg
    140,4 Obere Firstalm - Schlierseer Berge Bayern
  • Wert Station Bundesland
    11,0 Wurzen Sachsen
    11,4 Sangerhausen Sachsen-Anhalt
    12,2 Boxberg-Reichwalde Sachsen
    12,3 Sailauf Bayern
    14,4 Berlin-Colonie Alsen Berlin
    14,4 Berlin-Hubertusbrücke Berlin
    14,8 Möckern-Räckendorf Sachsen-Anhalt
    15,1 Seegebiet Mansfelder Land-Röblingen Sachsen-Anhalt
    15,9 Hecklingen-Groß Börnecke Sachsen-Anhalt
    16,0 Seeland-Nachterstedt Sachsen-Anhalt
  • Wert Datum Station Bundesland
    119,2 08.06.2025 Brocken Sachsen-Anhalt
    114,5 26.06.2025 Weinbiet Rheinland-Pfalz
    109,4 08.06.2025 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg
    105,5 23.06.2025 Brandenburg - Havel Brandenburg
    102,2 23.06.2025 Zugspitze Bayern
    101,9 04.06.2025 Langquaid-Oberschneidhart Bayern
    100,1 23.06.2025 Neuburg an der Donau Bayern
    99,7 23.06.2025 Berlin-Tempelhof Berlin
    99,7 23.06.2025 Heckelberg Brandenburg
    99,0 23.06.2025 Putbus Mecklenburg-Vorpommern
  • Wert Station Bundesland
    325,3 Weilheim-Bierbronnen Baden-Württemberg
    320,8 Dogern Baden-Württemberg
    318,8 Waghäusel-Kirrlach Baden-Württemberg
    317,7 Fürstenzell Bayern
    316,8 Hahn Rheinland-Pfalz
    316,5 Buchen, Kr. Neckar-Odenwald Baden-Württemberg
    315,2 Dürkheim, Bad Rheinland-Pfalz
    315,1 Gollhofen Bayern
    314,9 Gottfrieding Bayern
    314,9 Kahl - Main Bayern
  • Wert Station Bundesland
    212,3 Mittenwald - Obb. Bayern
    215,5 Dörpen Niedersachsen
    217,6 Friesoythe-Altenoythe Niedersachsen
    217,8 Groß Berßen Niedersachsen
    222,4 Löningen Niedersachsen
    222,9 Brake Niedersachsen
    225,4 Worpswede-Hüttenbusch Niedersachsen
    225,8 Rotenburg (Wümme) Niedersachsen
    225,8 Großenkneten Niedersachsen
    228,9 Wittmundhafen Niedersachsen

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Juni 2025 beträgt 18,4 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 3,1 °C (91/20 2,0 °C). Am 22.06.2025 konnte mit 36,2 °C über Saarbrücken-Burbach (Saarland) die höchste und am 09.06.2025 mit -5,8 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 19,8 °C Saarland. Frischer ist der Juni 2025 mit einem Durchschnittswert von 16,2 °C bisweilen über Schleswig-Holstein.

Im Juni 2025 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 58,9 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 67 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 9 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 281,0 Stunden ihren Sollwert von 201,2 Stunden zu 140 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 325,3 Stunden über der Weilheim-Bierbronnen (Baden-Württemberg). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 212,3 Stunden über der Mittenwald - Obb. (Bayern).

Stand inkl.: 05.02.2026 || Aktualisiert: 06.02.2026 11:20 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

Vom Vollfrühling in den Hochsommer

Die Temperaturen im Juni

Kälte im Juni? Frost trifft 30% der Wetterstationen

In tieferen Lagen haben ca. 30 Prozent der Wetterstationen schon Luftfrost in 2 m Höhe registriert, welcher über Süddeutschland - insbesondere in den ersten fünf Tagen - häufiger vorkommen kann. Anschließend aber geht es mit den Temperaturen rasch aufwärts und während der Schafskälte wurden nur noch in ein Prozent der Messstationen Luftfrost registriert. Ist die Schafskälte vorbei (oder wird übersprungen), verhält sich das Wetter bei Werten von +24 bis +28 Grad und örtlich auch mal über +30 Grad wie ein Sommermonat.

Rekordkälte: -4,3 Grad im Juni 1962

Die niedrigste Temperatur wurde am 4. Juni 1962 mit -4,3 Grad über Trochtelfingen gemessen, während Dauerfrost nur noch in Lagen oberhalb etwa 1.500 Meter anzutreffen ist. 30 Prozent der Messstationen zeigten mit erneutem Schwerpunkt über Süddeutschland Höchstwerte unterhalb der 10 Grad Marke, was sonst aber eher selten vorkommt.

Hitzewelle: Bis zu +41,8 Grad – der heißeste Juni Deutschlands

Die höchste Temperatur wurde im Juni 2026 über Möckern-Drewitz (Sachsen-Anhalt) mit +41,8 Grad registriert. Im Juni 2026 wurden aber nicht nur neue Temperarturrekorde aufgestellt, sondern es handelte sich mit 14,2 Sommertagen (5,8 Tage), 8,5 Hitzetagen (0,7), 2,7 Wüstentagen (0,01 Tage) und 2,1 tropischen Nächten (0,37) um eine historische Hitzewelle, welche durch eine Hitzeglocke über Mitteleuropa ausgelöst wurde.

Ranking: Die 10 wärmsten Juni-Monate im Vergleich

Die Top 10 der wärmsten Juni-Monate
Position Juni Temperatur Abweichung (61/90)
1 2019 19,79 Grad +4,43 Grad
2 2026 19,4 Grad +4,1 Grad
3 2003 19,33 Grad +3,95 Grad
4 2021 18,99 Grad +3,62 Grad
5 1889 18,92 Grad +3,41 Grad
6 1917 18,82 Grad +3,32 Grad
7 2023 18,57 Grad +3,2 Grad
8 2025 18,37 Grad +3,0 Grad
9 2022 18,34 Grad +2,97 Grad
10 1930 18,22 Grad +2,91 Grad
Die Temperaturen im Juni - Der Sommer kommt in Schwung
  • Durchschnittliche Temperatur
    +15,4 Grad
  • Wärmster Juni
    +19,78 Grad (2019)
  • Kältester Juni
    +11,19 Grad (1923)
  • Höchste Temperatur
    +41,8 Grad
  • Niedrigste Temperatur
    -4,3 Grad
  • Temperatur am Monatsanfang
    +15 bis +25 Grad
  • Temperatur am Monatsende
    +20 bis +30 Grad
Die Sonne erreicht ihren Höhepunkt

Die Sonne im Juni

Sonnenwende im Juni: Wann ist der längste Tag?

Im Mittel erreicht die Sonnenscheindauer über dem Norden 9 Stunden, während diese im Süden niedriger ausfallen kann. So wurde bspw. in der Oberrheinebene mit einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer von 7,6 Sonnenstunden der sonnenscheinreichste Juni gemessen, während der Rekord mit 399 Sonnenstunden über dem Ostseebad Karlshagen 1992 registriert wurde, was einer mittleren Sonnenscheindauer von 13,3 Stunden entspricht.

Warum scheint im Norden mehr Sonne als im Süden?

Mit anderen Worten scheint im ersten Sommermonat über dem Norden häufiger die Sonne, als über dem Süden. Warum das so ist? Der Norden und Nordosten liegen mehr im Einflussbereich des trockenen Kontinentalklimas, während über dem Süden feuchtwarme Luftmassen zu einer erhöhten Wolkenbildung mit Schauern und Gewittern führen können.

Wann ist die Sonnenwende 2026?

Über Europa wird die Sommersonnenwende am Mittwoch, dem 20. Juni gegen 10:24 Uhr MESZ erreicht. Der Nordpol hat an diesem Datum die maximale Neigung zur Sonne und der längste Tag des Jahres gibt es an diesem Datum. Nachfolgend werden die Tage wieder kürzer und es geht streng auf Weihnachten zu :-).

Wetter Juni - Die Sonne erreicht ihren Höhepunkt
  • Sonnen­scheindauer Anfang Juni
    16 Stunden 35 Minuten
  • Sonnen­scheindauer Ende Juni
    16 Stunden 55 Minuten
  • Durch­schnittliche Sonnenschein­dauer
    198 Stunden
  • Sommersonnenwende
    21. Juni 5:30 Uhr (MESZ)
Einer der niederschlagsreichsten Monate

197 Liter in 24 Stunden: Die Regenrekorde des Juni

Über 100 l/m² an Niederschlag an einem einzigen Tag wurden schon an fünf Prozent der Messstationen gemessen. Der meiste Niederschlag wurde mit 737 l/m² 1933 in Oberreute (Bayern) registriert. Den meisten Regen binnen 24 Stunden gab es am 29. Juni 2017 mit 197 l/m² über Berlin-Tegel. Zum Vergleich: im gesamten Monat werden durchschnittlich 85 l/m² an Regen erreicht.

Es gab aber auch schon Junimonate, die über manchen Regionen komplett trocken ausgefallen sind - das Jahr 1992 sticht für die nördlichen und östlichen Bundesländer besonders hervor. Auf die Fläche gemittelt aber schlägt der Juni aus dem Jahre 2018 einige Rekorde. Das Niederschlagssoll wurde damals gerade zu rund 54 Prozent erreicht und läutete den Dürre-Sommer 2018 ein.

Schnee im Juni: Wo er noch zu erwarten ist

Fast gesichert ins Skivergnügen kann man sich in den Gipfellagen der Zugspitze stürzen, denn eine Schneedecke von nicht selten bis zu 3 Meter sorgt dort für eine Schneesicherheit. Ansonsten ist vom Schnee nicht mehr allzu viel übrig und auch Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer gehören nun definitiv der Vergangenheit an.

Wetter Juni - Einer der niederschlagsreichsten Monate im ganzen Jahr
  • Durch­schnittlicher Nieder­schlag
    85 l/m²
  • Höchste Niederschlags­mengen
    737 l/m²
  • Schneefall
    Nur noch über den Gebirgslagen
Wetterkapriolen

Warum der Juni der gefährlichste Sommermonat werden kann

Sollte die Wettersingularität der Schafskälte eintreten, so provoziert diese unwetterartige Großwetterlagen. Erreichen die Werte schon an manchen Tagen die +30 Grad-Marke, so kommt es mit der Schafskälte zur zweiten Juni-Dekade nicht selten zu einem Temperatursturz.

Hagel, Tornado, Windböen mit 334 km/h

Der Wetterwechsel geht häufig mit unwetterartigen Wetterereignissen wie Hagel, Sturm, Gewitter und Blitzschlag einher. Auch sind die ersten Tornados der Saison möglich. Die stärkste Windböe wurde mit 334,8 km/h am 12. Juni 1985 über der Zugspitze registriert. Abseits der Gebirge gab es am 24. Juni 2016 über Boltenhagen mit 156,2 km/h die stärkste Windböe zu vermelden.

Die Schafskälte ist der europäische Sommermonsun

Hört sich erst einmal extrem an, doch die Umstellung der großräumigen Luftdruckverteilung ist mit dem indischen Subkontinent zu vergleichen.

Die Landmassen sind stark erhitzt, während der Atlantik noch immer Wärmekapazität speichern kann. Im Zeitraum vom 4. bis 20. Juni entsteht häufiger ein mitteleuropäisches Tiefdrucksystem, was die kalten Luftmassen aus Nordwesten nach Deutschland, Österreich und der Schweiz führen kann. Länger andauernde Regenphasen mit einem gewissen Hochwasserpotential sind möglich.

Wetter Juni - Unwetterartige Wetterereignisse sind möglich

Statistik

Die Abweichung der Temperaturen der letzten 10 Jahre im Vergleich
JuniTem­peraturAb­weichung (61/90)
(91/20)
+15,9 bis +16,9 Grad
+0,5 bis +1,5 Grad
(-0,5 bis +0,5 Grad)
+18,4 Grad
+3,0 Grad
(+2,0 Grad)
+16,8 Grad
+1,4 Grad
(+0,4 Grad)
+18,6 Grad
+3,2 Grad
(+2,2 Grad)
+18,3 Grad
+3,0 Grad
(+2,0 Grad)
+18,95 Grad
+3,55 Grad
(+2,55 Grad)
+16,8 Grad
+1,4 Grad
(+0,4 Grad)
+19,8 Grad
+4,4 Grad
(+3,4 Grad)
+17,8 Grad
+2,4 Grad
(+1,4 Grad)
+18,0 Grad
+2,6 Grad
(+1,6 Grad)
+17,0 Grad
+1,6 Grad
(+0,6 Grad)
Wetter Juni - Der Hochsommer kommt in fahrt

Juni-Rekorde häufen sich: Was die Zahlen der letzten 20 Jahre verraten

Die Junimonate aus den Jahren 2003, 2017, 2018, 2019, 2021, 2022 und 2023 gehören mit Abstand zu den wärmsten Jahren. Der wärmste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen entstammte mit einer Abweichung von +4,4 Grad gegenüber dem Mittelwert von 1961 und 1990 aus dem Jahre 2019. Auffällig dabei ist, dass die wärmsten Juni-Monate seit 2003 registriert wurden.

Klarer Trend: 80 Prozent der Junimonate waren zu warm

Nur fünf Mal gelang es dem ersten Sommermonat in den letzten 20 Jahren im Vergleich zum Mittelwert von 1961 und 1990 normal bis leicht zu kalt auszufallen, der Rest war zu warm. Anders formuliert waren in 80 Prozent der Fälle die Junimonate zu warm, in 15 Prozent normal und in 5 Prozent zu kalt.

Noch deutlicher die letzten 10 Jahre

In den letzten 10 Jahren waren der Juni in 90 Prozent der Fälle zu warm, in 10 Prozent normal und in 0 Prozent zu kalt. Die Signifikanz für einen zu warmen Temperaturverlauf ist deutlich.

Im Vergleich zur wärmeren Periode von 1990 und 2020 war der Juni in den letzten 20 Jahren in 20 Prozent der Fälle zu kalt, 40 Prozent normal und 40 Prozent zu warm. In den letzten 10 Jahren gab es in jeweils 10 Prozent der Fälle einen zu kalten und normalen und in 70 Prozent einen zu warmen Sommermonat.


Deutschlandwetter im Juni - Klimatabelle

Temperatur (ohne Nachtwerte), Regen, Regentage, Sonne, Schneetage und Sommertage gegenüber dem Mittelwert 1961 und 1990. In Klammer der Mittelwert von 1991 und 2020
Bundesland Temperatur
(Grad)
Regen
(l/m²)
Regentage
(>1 l/m²)
Sonne
(Stunden)
Schneetage
(Tage)
Sommertage
(Tage)
Brandenburg
(Potsdam) / Berlin
+21,8
(+22,7)
67,3
(58,6)
9,5
(8,7)
225
(229)
0
(0)
7,9
(9,2)
Baden-Württemberg
(Stuttgart)
+20,6
(+22,4)
105,7
(90,3)
12,2
(11,0)
205
(221)
0
(0)
6,6
(9,9)
Bayern
(München)
+20,3
(+22,1)
106,7
(97,4)
12,4
(11,5)
200
(218)
0
(0)
6,2
(9,4)
Hessen
(Wiesbaden)
+20,4
(+21,9)
75,9
(63,5)
10,9
(9,6)
191
(209)
0
(0)
5,8
(8,2)
Mecklenburg-Vorpommern
(Schwerin)
+20,1
(+20,9)
62,2
(65,6)
9,2
(9,4)
237
(234)
0
(0)
4,2
(5,0)
Niedersachsen
(Hannover) / Bremen / Hamburg
+20,2
(+21,2)
75,16
(67,6)
10,9
(10,1)
201
(205)
0
(0)
5,1
(6,2)
Nordrhein-Westfalen
(Düsseldorf)
+20,3
(+21,5)
71,48
(71,8)
11,6
(10,4)
183
(201)
0
(0)
5,3
(6,9)
Rheinland-Pfalz
(Mainz)
+20,7
(+22,1)
74,8
(64,8)
10,9
(9,5)
193
(215)
0
(0)
6,2
(8,6)
Schleswig-Holstein
(Kiel)
+19,5
(+19,9)
68,1
(72,6)
10,0
(10,5)
225
(222)
0
(0)
3,6
(3,7)
Saarland
(Saarbrücken)
+20,6
(+22,4)
79,4
(67,1)
10,9
(9,7)
205
(224)
0
(0)
5,8
(9,2)
Sachsen
(Dresden)
+20,6
(+21,8)
74,7
(70,1)
10,9
(9,7)
195
(214)
0
(0)
6,3
(8,2)
Sachsen-Anhalt
(Magdeburg)
+21,3
(+22,3)
61,7
(55,7)
9,5
(8,6)
203
(223)
0
(0)
7,1
(8,7)
Thüringen
(Erfurt)
+19,7
(+21,2)
73,7
(63,1)
10,8
(9,8)
190
(206)
0
(0)
4,8
(7,1)
Deutschland +20,4
(+21,7)
83,2
(75,5)
11,1
(10,2)
203
(216)
0
(0)
5,8
(7,9)

Temperaturabweichung im Juni der letzten 20 Jahre gegenüber dem Mittelwert

Klimadiagramm Juni der letzten 20 Jahre

Häufige Fragen zum Wetter Juni (FAQ)