Wetter Juni 2016: Wetterprognose und Wettervorhersage

So war das Wetter im Juni 2016

| M. Hoffmann
Aus einer Subjektiven Betrachtung heraus könnte man das Wetter im Juni 2016 wie folgt zusammenfassen: zu kalt, zu nass und es gab weniger Sonnenschein als üblich. Doch die subjektive Betrachtung trügt manchmal die Objektivität. So war der Juni 2016 mit einer durchschnittlichen Temperatur von +17 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 1961-1990 um +1,6 Grad zu warm! Betrachtet man die Temperaturverteilung etwas genauer, so kann man erkennen, woher die subjektive Betrachtungsweise kommen kann. Der Norden war wärmer als der Süden ( s. Grafik) und mancherorts wurde der Mittelwert gerade so noch erreicht. Im Übrigen: gegenüber der Referenzperiode von 1981-2010 war der Juni 2016 mit einer Abweichung von +1,2 Grad ebenfalls zu warm. Örtlicher Bodenfrost sorgte zu den Eisheilgen zum Ende des ersten Juni-Drittels für eine deutliche Abkühlung, so dass zum 7. Juni mit +2,5 Grad in Barth, westlich von Stralsund, die niedrigste Temperatur verzeichnet wurde. Die höchste Temperatur wurde am 24. Juni in Berlin-Kaniswall mit hochsommerlichen Werten von 36,4 Grad registriert.

Der Juni war geprägt durch zahlreiche - schwere - Gewitter, welche mancherorts mit unwetterartigen Niederschlägen einhergingen. So erreichte die Niederschlagssumme mit 115 l/m² 134 Prozent ihres Solls von 85 l/m². Die Unwetter waren insbesondere über den westlichen und südlichen Regionen aktiv, so dass dort binnen Tagen örtlich das doppelte der Monatssumme an Niederschlag fiel und die Felder und Wiesen tagelang unter Wasser standen. Bis zu 250 l/m² an Niederschlag waren dort im Juni keine Seltenheit. Interessant ist die Tatsache, dass in den ersten sechs Monaten 2016 mehr an Niederschlag fiel als in den zwölf Monates des Jahres 2015 zusammen. Der meiste Niederschlag binnen 24 Stunden wurde in Groß Berßen, im Emsland, mit 150,7 l/m² gemessen.

Wo viel Niederschlag, da auch viel Bewölkung und das schlägt sich in der Sonnenscheinbilanz nieder. So konnte der Juni 2016 mit 181 Stunden sein Soll von 198 Stunden nicht erreichen und verfehlte dies um 9 Prozent. Klingt nach nicht viel, aber auch hier gab es von Nord nach Süd eine abnehmende Sonnenscheindauer. Am längsten schien die Sonne mit 300 Stunden über Rügen, während über dem Westen und Süden teils nur 105 Stunden zusammenkamen. Insofern liegt die subjektive Betrachtung gar nicht einmal so falsch und bei den Temperaturen kam es im Juni eben darauf an, wo man wohnt. Den gesamten Rückblick auf das Wetter im Juni können Sie auf den Seiten des DWD nachlesen.

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Wetter Juni 2016 - Wettervorhersage vom 27. Juni

| M. Hoffmann
Bei wechselnder Bewölkung kommt es heute - insbesondere über dem Westen, Nordwesten und Osten - zu gelegentlichen, meist leichten Niederschlägen, sonst kann es weitgehend trocken bleiben. Die Temperaturen steigen über dem Westen meist auf Werte zwischen +15/+20 Grad, sonst sind verbreitet +18/+23 Grad zu erwarten. Am Dienstag verlagern sich die überwiegend leichten Nied...

Wetter Juni 2016 - Wettervorhersage vom 26. Juni

| M. Hoffmann
Am heutigen Sonntag kommt es bei einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken nur zu gelegentlichen - meist leichten - Schauern. Erst zum Abend wird ein kräftiges Niederschlagsgebiet über dem Südosten von Deutschland berechnet (etwa im Bereich zwischen Zugspitze und München), welches in der Nacht auf Montag etwa östlich einer Linie Zugspitze - Dresden noch für weitere, teils läng...

Wetter Juni 2016 - Wettervorhersage vom 25. Juni

| M. Hoffmann
Der Wind dreht heute im Tagesverlauf auf nördliche Richtungen und sorgt über dem Westen mit Werten zwischen +17/+23 Grad für einen Temperaturrückgang, während etwa östlich einer Linie Rostock - Mannheim nochmals +25/+30 Grad und über dem äußersten Osten auch bis +30/+34 Grad erreicht werden können. Solche ein Temperaturunterschied führt auch zu entsprechenden Wetterereigniss...

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| M. Hoffmann
Viel Sonnenschein ist heute zu erwarten, bevor zum Nachmittag etwa westlich einer Linie Usedom - Bodensee / Zugspitze / München die Schauer- und Gewitterneigung zunehmen und örtliches Unwetterpotential nicht ausgeschlossen werden kann (Gewitterradar Unwetterwarnungen | Warnlagenbericht). Die Temperaturen steigen - je nach Schauerintensität - auf +23/+29 Grad über dem Westen ...

Wetter Juni 2016 - Wettervorhersage vom 23. Juni

| M. Hoffmann
Verbreitet scheint heute von einem fast wolkenlosen Himmel die Sonne den ganzen Tag. Lediglich über dem äußersten Westen und Nordwesten können zum Nachmittag die Wolken dichter und nachfolgend teils kräftige Schauer und Gewitter mit örtlichem Unwetterpotential einsetzen - sonst bleibt es etwa östlich einer Linie Köln - Usedom überwiegend trocken (Gewitterradar). Die Temperat...

Regenradar

Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2022 +12,53 +3,53 +3,13 49,5 l/m² - zu trocken
November 2022 +6,4 +2,4 +1,6 49,6 l/m² - zu trocken
Dezember 2022 +1,8 +0,98 -0,02 64,8 l/m² - etwas zu trocken
Gesamtjahr 2022 +10,56 +2,3 +1,23 672 l/m² - zu trocken

Statistische Wetterwerte für Juni

  • Zum Beginn oftmals warmes Hochdruckwetter
  • Anschließend zwischen dem 4. und 20. Juni sehr häufig wechselhaftes und kühles Wetter (Schafskälte - vermehrt um den 11. Juni)
  • Erste - schwere - Unwetter sind in diesem Zeitraum möglich
  • Warmes Hochdruckwetter wieder ab dem 25. Juni
  • Zeitraum des Siebenschläfertages beginnt am 25. Juni

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