Wetter News - Wetterprognose und Wettervorhersage
Zwischen Hitze, Dürre und Wetterwechsel - Der Sommer 2026 schreibt jetzt schon Geschichte
Der Hochsommer geht im August allmählich in den Spätsommer über und endet für gewöhnlich in der ersten Septemberdekade, wobei der September zugleich der Beginn des meteorologischen Herbstes ist. Die Vorhersage-Modelle haben im Moment noch so ihre Schwierigkeiten in der Erfassung der kommenden Wetterlage und das Spektrum reicht von hochsommerlicher Hitze bis zu einer deutlichen Abkühlung, wie man sie aus den früheren Jahren noch in den Zeiträumen ab Mitte August kennenlernen durfte. Nicht umsonst gilt die Zeit vom 20. Juli bis 20. August als die hochsommerliche - und damit auch stabilste Wetterphase des Sommers, welcher in diesem Jahr - zumindest über der Südhälfte extrem ausgeprägt ist, während die Nordlichter
sich wundern, warum die im Süden sich so über den Sommer beschwerten.
Zeit, einmal Bilanz dieses durch und durch extremen Sommers zu ziehen. Angefangen hat dieser mit einer Hitzewelle bereits an Pfingsten - also im Mai, was in der Statistik auch nicht berücksichtigt wird. Es zeigt jedoch ein Muster, das sich in diesem Sommer immer wiederholen konnte. Heißphasen mit teils extremen Temperaturen mit nachfolgender Abkühlung - darunter auch die historische Hitzewelle aus dem Juni, welche mit +41,8 Grad einen neuen Allzeitrekord aufgestellt hat. Was auffällt: früher waren Wetterwechsel von Temperaturen teils jenseits der +35 Grad-Marke stets von Unwettern begleitet, welche nachfolgend auch mehrtägigen Regen brachten. Das ist in diesem Jahr anders und hat über den südlichen und westlichen sowie in Teilen auch über den östlichen Landesteilen eine extreme und lokal über dem Süden auch eine katastrophale Dürre zur Folge.
Schaut man sich den Dürremonitor an, so kann man verstehen, dass einige Nordlichter sich über die Aussage einer katastrophalen Dürre wundern. Aber es ist so, dass viele Flusspegel Rekordtiefststände erreicht haben. Der Bodensee ist zwischenzeitlich sogar unter die 3 Meter- Marke auf rund 2,91 Meter abgesunken, was es in einem Juli seit Aufzeichnungsbeginn aus dem Jahre 1817/18 nicht gegeben hat.













