Wetter News - Wetterprognose und Wettervorhersage
Analyse der Randfaktoren - so steht es um den Winter im Dezember
Der Winter hat sich mit einer Schneedecke ab den mittleren und teils bis auf die tieferen mittleren Lagen bemerkbar machen können. Zudem gab es einen frostigen Auftakt in das Wochenende. Doch jetzt kippt die Wetterlage und der Polarwirbel beginnt sich bis Dezember zu stabilisieren. Viele Fragen erreichen uns aktuell, ob sich der Winter im Dezember noch wird durchsetzen können oder das Wetter in eine völlig andere Richtung kippen wird. Und das soll auch der Schwerpunkt unserer Sonntagsanalyse sein - Wie steht es um den Winter im Dezember?
Das ist die vierte Ausgabe unserer Sonntagsanalyse und freut sich immer größerer Beliebtheit. Vielen Dank dafür. Kurzer Rückblick - in der letzten Analyse zeichnete sich das Hop-oder-Top-Prinzip ab. Unklar war, ob sich der Polarwirbel wird stabilisieren können (was er aktuell noch nicht geschafft hat) und wie sich die Cluster zueinander aufstellen werden. Das hat sich für die kommende Woche jetzt geklärt. Der Trog Mitteleuropa erneuert sich ab Mitte der Woche für einen Moment. So wird es in der ersten Wochenhälfte mit einer ansteigenden Schneefallgrenze milder und in der zweiten Hälfte mit Schneefall bis auf die mittleren Lagen wieder frischer, bevor das Wetter zum Wochenende in eine ganz andere Richtung kippt.
Polarwirbel stabilisiert sich
Die kommende Woche steht ganz im Zeichen von nasskaltem Novemberwetter mit einem frühwinterlichen Geplänkel ab den mittleren Lagen. Mit Winterwetter ist erst ab den höheren mittleren Lagen zu rechnen und über den Alpen können tiefwinterliche Wetterbedingungen erwartet werden. Bedingt durch eine Hochdruckdominanz kann mithilfe einer Schneedecke über dem Südosten die Kälte vor Ort selbst produziert werden (Abstrahl-; Albedo-Effekt). So kann unter bestimmten Voraussetzungen die Schneedecke über dem Südosten bis Dezember erhalten bleiben (aktuelle Schneehöhen Deutschland).
Wichtiger für die Wetterprognose bis Dezember ist die Stabilisierung des Polarwirbels. Schaut man sich die nachfolgenden Wetterkarten an, so erkennt man die Stabilisierung über Kanada und Grönland, welche mithilfe eines Hochdrucksystems zwischen Alaska und Sibirien gelingt. Störungen - in Form von Hochdruckeinschüben - sind vorerst nicht zu erwarten. Die Frage aber, die sich zwingend stellt - handelt es sich auch um eine nachhaltige Stabilisierung des Polarwirbels?
