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Wetter News - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetteranalyse: Vom Hochwinter zu starkem Tauwetter - die Wetterlage kippt mit voller Wucht

| M. Hoffmann

Die Polarluft hat ihren Weg mit Schneefall und winterlichen Wetterverhältnissen nach Deutschland gefunden und wird sich noch bis Mitte der Woche festigen. Doch ist die Großwetterlage bereits im Wandel und das Setup verändert sich, was sich bereits in der zweiten Wochenhälfte mit einer turbulenten Wetterentwicklung über Deutschland bemerkbar machen kann. Wir schauen in unserer aktuellen Wetteranalyse einmal genauer hin - wie verhält sich der Winter, was macht die Kaltluft, gibt es Anzeichen einer Destabilisierung des Polarwirbels und wie schätzen die KI-Modelle die Winterprognose ein?

Ein markanter Wetterumschwung lässt die Temperaturen kräftig ansteigen. Starkes Tauwetter, kräftiger Niederschlag lässt die Bäche und Flüsse ansteigen
Ein markanter Wetterumschwung lässt die Temperaturen kräftig ansteigen. Starkes Tauwetter, kräftiger Niederschlag lässt die Bäche und Flüsse ansteigen

Die Polarluft kommt über Deutschland zur Ruhe und lässt die Temperaturen weiter auskühlen. Die Höchstwerte schwanken bis Mitte der kommenden Woche nördlich einer Linie zwischen Köln und Dresden mit -2 bis +2 Grad um den Gefrierpunkt, wobei die höheren Werte an den Küsten und über den westlich gelegenen Ballungsgebieten zu erwarten sind. Weiter nach Süden sind Werte von -5 bis -1 Grad zu erwarten (Temperaturprognose). In den Nächten erreichen die Tiefstwerte an den Alpen bis -15 Grad und an den Küsten bis -1 Grad. Dazwischen sind verbreitet -8 bis -2 Grad zu erwarten.

Das Wetter kippt in der zweiten Wochenhälfte

Das Blockadehoch auf dem Atlantik zieht sich nach der Wetterprognose aller Vorhersage-Modelle bis zum 9. Januar nach Süden zurück und lässt Ausläufer der Frontalzone passieren. Da sich die Tiefdruckausläufer gegen den Uhrzeigersinn drehen, kippt die Grundströmung auf Südwest und ein bis zum 9. Januar stark böiger bis stürmischer Wind sorgt für eine ordentliche Durchmischung der Luftmassen. Geht es nach dem deutschen Vorhersage-Modell, so können zum Ende der Woche über dem Westen bis +10 Grad und über dem Osten bis +5 Grad möglich sein. Die Vorhersage des europäischen und auch amerikanischen Prognose-Modells bestätigen den markanten Temperatursprung, was den Winter bis auf die höheren Lagen zum Rückzug zwingt und darüber kräftiges Tauwetter bringen kann.

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