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Wetteranalyse: Zusammenbruch des Polarwirbels und die möglichen Folgen für das Wetter über Deutschland

| M. Hoffmann

Der Frühling festigt sich in den kommenden Tagen mit einer mächtigen Hochdruckblase über Mitteleuropa und somit auch über Deutschland. Doch während das Hoch über Europa seine Runden dreht, werden zwischen Kanada und Grönland unentwegt polare Luftmassen auf den Atlantik geschoben, was die Frontalzone weiter intensiviert. Fast zeitgleich kommt es zu einer plötzlichen Stratosphärenerwärmung, welche zunächst die obere Struktur des Polarwirbels und nachfolgend die untere kollabieren lässt. Trotz ruhigem und trockenem Frühlingswetter über Deutschland, der Schweiz und Österreich werden jetzt die Weichen für die kommende Großwetterlage gestellt. Welche Rolle dabei der Frühling und welche der Spätwinter spielt, klären wir in unserer Wetteranalyse.

Frühlingswetter oder ein spätwinterlicher Rückschlag - der Zustand des Polarwirbels wird wieder eine gewichtige Rolle einnehmen © Martin Bloch
Frühlingswetter oder ein spätwinterlicher Rückschlag - der Zustand des Polarwirbels wird wieder eine gewichtige Rolle einnehmen © Martin Bloch

Vom Spätwinter fehlt im Moment jede Spur und selbst in 1.300 Meter Höhe sind in den kommenden Tagen Temperaturen von +10 bis +15 Grad möglich. Verantwortlich hierfür ist ein Hoch, welches sich bis Mitte der Woche über Mitteleuropa immer weiter nach Norden ausdehnt und die Frontalzone auf dem Atlantik fast vollständig blockieren kann. Zwischen den beiden Wettersystemen stellt sich eine Südströmung ein, welche für die Jahreszeit ungewöhnlich warme Luftmassen nach Deutschland führt.

Frühling über Deutschland

Nein, es handelt sich hierbei (noch) nicht um einen nachhaltigen Durchbruch des Frühlings - denn nur solange die Konstellation zwischen auflaufender Frontalzone und dem Blockadehoch über Mitteleuropa bestehen bleibt, erhält sich der Frühling. Mit anderen Worten formuliert handelt es sich um eine frühlingshafte Wetterphase, welche noch bis zum 7. März anhalten kann. So ist der Zeitraum vom 2. bis 6. März als weitgehend trocken zu bewerten. Nebelfelder trüben den Sonnenschein mancherorts ein, doch kann ohne Nebel verbreitet die maximal mögliche Sonnenscheindauer erwartet werden. Die Temperaturen pendeln sich bei schwachen Winden auf +12 bis +16 Grad und örtlich auf bis +18 Grad ein. Mit einer entsprechenden Sonnenscheindauer können lokal bis +20 Grad möglich sein.

Die Frontalzone auf dem Atlantik läuft auf ein Blockadehoch über Mitteleuropa auf - die Folge: Frühlingswetter über Deutschland
Die Frontalzone auf dem Atlantik läuft auf ein Blockadehoch über Mitteleuropa auf - die Folge: Frühlingswetter über Deutschland © www.meteociel.fr

Wie lange hält sich der Frühling über Deutschland?

In unserer Wetteranalyse vom 15. Februar wurde die frühlingshafte Witterung für Anfang März bereits gut erfasst und war somit ein erwartbares Ereignis. Fraglich ist jedoch, wie lange sich dieses außergewöhnliche Konstrukt noch erhalten kann und welche Großwetterlage nach einem Zusammenbruch der Hochdruckblase folgt.

Der Blick auf die obenstehenden Wetterkarten zeigt bereits eindrucksvoll die volle Dynamik auf dem Atlantik, welche zum 6. März damit beginnt, den Hochdruckblock über Mitteleuropa nach Osten zu drücken. Somit intensiviert sich die Südwestanströmung.

Verschiebung der Hochdruckblase - Mehr Wind, mehr Regen und zurückgehende Temperaturen

Die Wetterprognose des europäischen Wettermodells simuliert im Zeitraum vom 7. bis 16. März im Prinzip eine Pattsituation zwischen der Frontalzone und dem Blockadehoch. Doch verschieben sich die Zentren der beiden Wettersysteme. Die Frontalzone dreht auf dem Atlantik voll auf und erreicht zum 16. März über Island einen Kerndruck von bis zu 950 hPa. Das Hoch zieht sich über das westliche Russland zurück und erreicht einen Kerndruck von 1030 hPa.

Während der Umbauphase gelingt es dem Hoch über Skandinavien zwischen dem 12. und 14. März, einen autarken Hochdruckkern zu etablieren, was die Grundströmung über Deutschland auf östliche Richtungen drehen lässt. Werden am 11. März noch Höchstwerte von +10 bis +15 Grad und örtlich von bis +17 Grad simuliert, sinken die Temperaturen bis zum 14. März über den östlichen Landesteilen auf -2 bis +3 Grad und über dem Westen auf +6 bis +12 Grad ab. Dieser Kaltlufteinschub ist jedoch nur von kurzer Dauer, bevor die Frontalzone aus südwestlichen Richtungen mit +7 bis +13 Grad wieder mildere Luftmassen nach Norden führt.

Die Großwetterlage stellt sich bis Mitte März allmählich um und zwingt den Frühling zum Rückzug
Die Großwetterlage stellt sich bis Mitte März allmählich um und zwingt den Frühling zum Rückzug © www.meteociel.fr

Die Erhaltungsneigung der Hochdruckblase

Die Formation, welche die Hochdruckblase in den kommenden Tagen annimmt, entspricht einer Omegawetterlage (Ω), welche mit zu den stabilsten Wetterlagen gehört. Das ist auch der Grund, warum es der starken Frontalzone auf dem Atlantik nicht so recht gelingen mag, das Hochdruckgebiet aufzulösen.

Geht es nach der Wettervorhersage des amerikanischen Wettermodells, so kommt es zu einer Erhaltungsneigung. Der Frontalzone gelingt es bis zum 16. März nicht, das Hoch derart zu schwächen, sodass ein Durchbruch nach Skandinavien oder Mitteleuropa gelingen kann. Stattdessen stellt sich eine Pattsituation ein, bei der Deutschland, die Schweiz und Österreich im gradientenschwachen Einflussbereich der Hochdruckzone verbleiben.

Temperaturen wie Mitte April

Nach der Vorhersage des amerikanischen Wettermodells können am 12. März Temperaturen von +12 bis +16 Grad und örtlich bis +18 Grad möglich sein. An diesem Temperaturspektrum ändert sich bis zum 16. März nur wenig, sodass der Frühling mit Temperaturen, die eigentlich erst Mitte April zu erwarten sind, die erste März-Hälfte dominieren kann.

Zusammenfassung Wetterprognose der Vorhersagemodelle

  • Der Spätwinter kann nur unter sehr speziellen Bedingungen eine Rolle spielen
  • Beide Vorhersage-Modelle berechnen ein Blockadehoch über, oder in unmittelbarer Nähe zu Mitteleuropa
  • Infolge daraus bleiben die Temperaturen zunächst auf einem für die Jahreszeit auf einem zu hohen Niveau
  • Die Niederschlagssignale sind nur schwacher Ausprägung und zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine zu trockene erste März-Hälfte
  • Erste Anzeichen für eine Veränderung der Großwetterlage zeichnen sich Mitte März ab
Der Frühling erhält sich mit einer trocken-warmen Witterung noch bis Mitte März
Der Frühling erhält sich mit einer trocken-warmen Witterung noch bis Mitte März © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Betrachtung der Randfaktoren - Signale für einen spätwinterlichen Rückschlag?

Die obenstehenden Wetterkarten haben einen zwangsläufig positiven NAO- und AO-Index zur Folge, welcher in den Berechnungen bis zum 14. März auch so bestätigt wird. Das stützt die trocken-warme Wetterentwicklung in der Grundlage und macht einen spätwinterlichen Rückschlag zunächst einmal weniger wahrscheinlich.

Plötzliche Stratosphärenerwärmung

Doch sind beim Wetter bis in die erste April-Dekade hinein spätwinterliche Rückschläge etwas völlig Normales, was Freunde des Frühlingswetters stets im Hinterkopf behalten sollten. Schaut man sich die Gesamtstruktur des Polarwirbels genauer an, so erkennt man die Schwächen. Zwar scheitert ein Polarwirbelsplit und ein Displacement des Polarwirbels (Verschiebung) setzt sich durch, doch die markante Veränderung ergibt sich in der Stratosphäre mit einer plötzlichen Stratosphärenerwärmung. Diese ist zwar typisch im ausklingenden Winter (Zusammenbruch des Polarwirbels bis Mitte April/Mai), doch ist der Zeitraum etwas früher.

Polarwirbel bricht von oben herab zusammen

Nach den aktuellen Berechnungen sind zum 6. März alle Definitionen einer plötzlichen Stratosphärenerwärmung (SSW, Major-Warming) erfüllt. Die Winde erreichen aktuell noch +41 km/h, sinken zum 4. März auf +0 km/h ab und drehen mit -46,8 km/h bis zum 7. März von West-Ost auf Ost-West. Damit wird die Kopplungssperre zwischen der Strato- und Troposphäre aufgebrochen und rund 7 bis 14 Tage später werden die Auswirkungen auf den Polarwirbel in den unteren Schichten sichtbar (13. bis 20. März).

Das Major-Warming kommt zu einem Zeitpunkt, in dem der Spätwinter noch eine Rolle spielen kann - die Betonung liegt auf kann. Denn neben einem Polarwirbelsplit mit der Zufuhr polarer Luftmassen nach Deutschland ist auch ein Displacement mit einem Erhalt des Frühlingswetters möglich. Aber ja, mit einem etwas verfrühten Zusammenbruch des Polarwirbels werden die Spielregeln verändert, welche sich bis in den Mai hinein auswirken können.

Zusammenfassung Analyse Randfaktoren

  • AO- und NAO-Index bis Mitte März positiv, was einen spätwinterlichen Rückschlag wenig wahrscheinlich macht
  • Der Polarwirbel bleibt in seiner Gesamtstruktur geschwächt und neigt zu einem Displacement (Verschiebung)
  • Ein Major-Warming (plötzliche Stratosphärenerwarmung) tritt in der ersten März-Dekade ein und wird die Spielregeln im Setup der Großwetterlage verändern
  • Das bestätigt die Prognose eines Major-Warmings vom 22. Februar
  • Ein frühzeitiger Zusammenbruch des Polarwirbels ist nicht auszuschließen, was Auswirkungen auf das Wetter bis in den Mai hinein zur Folge haben kann.
Die plötzliche Stratosphärenerwärmung in der ersten März-Dekade
Wetterprognose nach ausgesuchten Kontrollläufen: Die plötzliche Stratosphärenerwärmung in der ersten März-Dekade © www.meteociel.fr

Spätwinter oder Frühling - Die Clusteranalyse

Die Clusteranalyse weist 18 mögliche Varianten für die zweite März-Hälfte aus: 44,4 Prozent entfallen auf eine anhaltende Blockade über Mittel- und Nordeuropa. Ebenfalls 44,4 Prozent entfallen auf einen positiven NAO-Index. 5,5 Prozent entfallen auf einen negativen NAO-Index.

Das entspricht sehr gut dem Muster eines Blockadehochs über Mittel- oder Nordeuropa und der tobenden Frontalzone auf dem Atlantik. Mit anderen Worten formuliert favorisiert die Cluster-Analyse die Erhaltungsneigung. Der aktuelle Statusquo könnte sich demnach bis in die letzte März-Dekade hinein erhalten.

Zusammenfassung der Cluster-Analyse

  • Positiver NAO-Index 44,4 Prozent
  • Blocking-Regime über Europa 44,4 Prozent
  • Ein klares Signal für eine Erhaltungsneigung mit tobender Frontalzone auf dem Atlantik und einer Hochdruckblockade über Europa

Fazit: Frühling oder ein spätwinterlicher Rückschlag

Die frühlingshafte Hochdruckblase wird die erste März-Dekade nahezu vollständig dominieren können. Nachfolgend bleibt abzuwarten, was mit dem Hoch passiert. Verlagert es sich nach Osten, nimmt die Wind- und Niederschlagsaktivität zu. Verlagert es sich nach Westen, werden spätwinterliche Wetterereignisse aus nördlichen Richtungen möglich.

Die dritte Variante aber wird in den Vorhersage-Modellen im Moment nicht berücksichtigt, sie ist jedoch - der Erfahrung nach - eine aus dem aktuellen Setup heraus durchaus typische Wetterentwicklung. Das Hoch bildet zwischen Island und Skandinavien einen autarken Hochdruckkern aus. Nach dieser These wird die Frontalzone auf dem Atlantik blockiert und es stellt sich bis zum 15. März eine vollständig gestörte Zirkulation ein. Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen dabei in den Einflussbereich der südlichen Hochdruckgradienten, und da Hochdrucksysteme sich im Uhrzeigersinn drehen, kippt die Grundströmung auf Ost und kann kalte Festlandsluftmassen nach Deutschland führen.

Mit Temperaturen um den Gefrierpunkt schwankend wäre eine spätwinterliche Wetterentwicklung noch einmal möglich. Schaun mer mal.

Die plötzliche Stratosphärenerwärmung in der ersten März-Dekade
Wetterprognose nach ausgesuchten Kontrollläufen: Die plötzliche Stratosphärenerwärmung in der ersten März-Dekade © www.meteociel.fr

Wetterdaten März 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im März 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 6,9 °C +3,5 °C +2,2 °C
Sonne (Ø) 61,1 h 55 % 48 %
Niederschlag (Ø) 0,15 mm 0 % 0 %
Wind (Ø) 8,8 km/h
Max. Temp. 19,9 °C Michelstadt
Min. Temp. -10,3 °C Zugspitze
Max. Böe 81,4 km/h Leuchtturm Kiel
Max. 24h Niederschlag 29,2 mm Plößberg-Liebenstein (Speicher)
Eistage 0.01 1 % 1 %
Frosttage 2.93 21 % 23 %
Bodenfrosttage 5.68 32 % 32 %
Schneetage 0.04 1 % 1 %

Top-10 Extremwerte März 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    19,9 07.03.2026 Michelstadt Hessen
    19,7 07.03.2026 Weiskirchen - Saar Saarland
    19,6 05.03.2026 Waltrop-Abdinghof Nordrhein-Westfalen
    19,6 06.03.2026 Bochum Nordrhein-Westfalen
    19,6 06.03.2026 Wuppertal-Buchenhofen Nordrhein-Westfalen
    19,5 07.03.2026 Eschwege Hessen
    19,5 07.03.2026 Trier-Zewen Rheinland-Pfalz
    19,4 05.03.2026 Bochum Nordrhein-Westfalen
    19,4 07.03.2026 Andernach Rheinland-Pfalz
    6,8 07.03.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -10,3 04.03.2026 Zugspitze Bayern
    -6,7 05.03.2026 Barth Mecklenburg-Vorpommern
    -6,4 05.03.2026 Muskau, Bad Sachsen
    -6,4 05.03.2026 Sohland - Spree Sachsen
    -5,8 05.03.2026 Coschen Brandenburg
    -5,7 05.03.2026 Genthin Sachsen-Anhalt
    -5,6 05.03.2026 Schipkau-Klettwitz Brandenburg
    -5,4 05.03.2026 Steinhagen-Negast Mecklenburg-Vorpommern
    -5,2 05.03.2026 Karlshagen Mecklenburg-Vorpommern
    -5,1 05.03.2026 Baruth Brandenburg
  • Wert Datum Station Bundesland
    29,2 06.03.2026 Plößberg-Liebenstein (Speicher) Bayern
    10,9 07.03.2026 Norden-Leybuchtpolder Niedersachsen
    9,6 07.03.2026 Cuxhaven Niedersachsen
    9,5 07.03.2026 Dornum Niedersachsen
    7,1 07.03.2026 List auf Sylt Schleswig-Holstein
    6,5 07.03.2026 Elpersbüttel Schleswig-Holstein
    6,4 07.03.2026 Wittmund-Carolinensiel Niedersachsen
    5,8 07.03.2026 Bordesholm Schleswig-Holstein
    4,9 07.03.2026 Itzehoe Schleswig-Holstein
    4,0 01.03.2026 Haidmühle-Bischofsreut Bayern
  • Wert Station Bundesland
    29,2 Plößberg-Liebenstein (Speicher) Bayern
    10,9 Norden-Leybuchtpolder Niedersachsen
    9,6 Cuxhaven Niedersachsen
    9,5 Dornum Niedersachsen
    7,3 List auf Sylt Schleswig-Holstein
    6,5 Elpersbüttel Schleswig-Holstein
    6,5 Wittmund-Carolinensiel Niedersachsen
    5,9 Bordesholm Schleswig-Holstein
    4,9 Itzehoe Schleswig-Holstein
    4,0 Haidmühle-Bischofsreut Bayern
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Abtsgmünd-Neubronn Baden-Württemberg
    0,0 Abtsgmünd-Untergröningen Baden-Württemberg
    0,0 Achern-Fautenbach Baden-Württemberg
    0,0 Achim-Embsen Niedersachsen
    0,0 Adelsdorf (Kläranlage) Bayern
    0,0 Ahlden-Grethem Niedersachsen
    0,0 Ahrensfelde Brandenburg
    0,0 Aitrang Bayern
    0,0 Großenkneten Niedersachsen
    0,0 Hollenbach - Bayern-Schönbach Bayern
  • Wert Datum Station Bundesland
    81,4 01.03.2026 Leuchtturm Kiel Schleswig-Holstein
    77,8 01.03.2026 Arkona Mecklenburg-Vorpommern
    76,0 01.03.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    75,6 02.03.2026 UFS Deutsche Bucht Hamburg
    73,1 01.03.2026 Schwerin Mecklenburg-Vorpommern
    70,9 01.03.2026 Boltenhagen Mecklenburg-Vorpommern
    70,9 01.03.2026 Gülzow-Prüzen Mecklenburg-Vorpommern
    68,0 01.03.2026 Barth Mecklenburg-Vorpommern
    66,6 01.03.2026 Sukow-Levitzow Mecklenburg-Vorpommern
    65,2 01.03.2026 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen
  • Wert Station Bundesland
    71,3 Leipzig - Halle Sachsen
    70,9 Weimar-Schöndorf Thüringen
    70,9 Neuhaus am Rennweg Thüringen
    70,5 Königshofen, Bad Bayern
    70,4 Erfurt-Weimar Thüringen
    70,4 Aubstadt Bayern
    70,3 Langenlipsdorf Brandenburg
    70,1 Lauchstädt, Bad Sachsen-Anhalt
    70,1 Wasserkuppe Hessen
    70,1 Wittenberg Sachsen-Anhalt
  • Wert Station Bundesland
    15,8 Großenkneten Niedersachsen
    26,5 Chemnitz Sachsen
    27,1 Wolfach Baden-Württemberg
    27,3 Würzburg Bayern
    30,3 Gießen - Wettenberg Hessen
    33,5 Konstanz Baden-Württemberg
    34,1 Neuburg - Kammel-Langenhaslach Bayern
    34,7 Günzburg Bayern
    35,3 Altomünster-Maisbrunn Bayern
    35,3 Mittenwald - Obb. Bayern

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im März 2026 beträgt 6,9 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 3,5 °C (91/20 2,2 °C). Am 07.03.2026 konnte mit 19,9 °C über Michelstadt (Hessen) die höchste und am 04.03.2026 mit -10,3 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 9,3 °C Nordrhein-Westfalen. Frischer ist der März 2026 mit einem Durchschnittswert von 5,6 °C bisweilen über Bayern.

Im März 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 0,2 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 0 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 0 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 61,1 Stunden ihren Sollwert von 111,3 Stunden zu 55 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 71,3 Stunden über der Leipzig - Halle (Sachsen). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 15,8 Stunden über der Großenkneten (Niedersachsen).

Stand inkl.: 07.03.2026 || Aktualisiert: 08.03.2026 10:25 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)