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Wetter Januar 2026 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Das Wetter im Januar 2026 war normal temperiert, deutlich zu trocken mit überdurchschnittlich viel Sonnenschein

| M. Hoffmann

Das Wetter im Januar 2026 war eine kleine Sensation. Er war mit einem Mittelwert von rund -0,8 Grad im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert mit einer Abweichung von -0,3 Grad normal. Normal ist eine Sensation? Ja, wenn man es in den richtigen Kontext stellt - der Dezember 2025 war der 52. zu warme Monat in Folge - der Januar konnte diese seit 4,3 Jahren anhaltende Serie durchbrechen.

Frost, Eis und Schnee - der Winter konnte im Januar überzeugen © Martin Bloch
Frost, Eis und Schnee - der Winter konnte im Januar überzeugen © Martin Bloch

Im Januar 2026 sorgten gleich mehrere Faktoren, wie ein schwacher Polarwirbel, eine gestörte Zirkulation, ein Blockadehoch über den nördlichen Breiten und eine Hintergrundmodulation QBO-Ost für eine phasenweise winterliche Wetterlage. Bemerkenswert war eine Grenzwetterlage, welche Ende Januar kalte Festlandsluft über dem Norden und Osten von maritim angewärmter Luft über dem Südwesten trennte.

Bemerkenswert war die Grenzwetterlage vor allem deshalb, da diese - wie festgetaggert - entlang einer Linie zwischen Münster und Dresden verlief. Vor diesem Hintergrund gab es - auch in den Mittelwerten - in allen Disziplinen erhebliche Unterschiede zwischen dem Südwesten und dem Nordosten. Und während wir viele Anfragen aus dem Südwesten nach Wann kommt endlich der Winter? erhalten haben, kamen die Anfragen aus dem Nordosten nach Wann kommt der Frühling?.

Daten und Fakten Wetter Januar 2026

Temperatur

  • Durchschnittstemperatur: -0,79 Grad
  • Abweichung 1961 und 1990: -0,32 Grad
  • Abweichung 1991 und 2020: -1,7 Grad

Regen

  • Durchschnittliche Niederschlagsmenge:
    45,94 l/m²
  • Sollwert: 61 l/m²
  • Prozentuale Sollerfüllung: 79,3 Prozent

Sonne

  • Durchschnittliche Sonnenscheindauer: 65,22 Stunden
  • Sollwert: 44 Stunden
  • Prozentuale Sollerfüllung: 148,6 Prozent

Die Temperaturen

Nach einem milden Ausklang des Dezembers waren die Temperaturen vom 3. bis 11. Januar überwiegend unterdurchschnittlich. Im Zeitraum vom 12. bis 19. Januar gab es einen ordentlichen Warmluftschub, bevor die letzte Januar-Dekade wieder unterdurchschnittlich temperiert war.

Normale Temperaturen

Die höchste Temperatur wurde am 1. Januar mit +16,3 Grad über Emmendingen-Mundingen (Baden-Württemberg) registriert. Der tiefste Wert wurde am 6. Januar mit -21,2 Grad über Oberstdorf (Bayern) gemessen. Abseits der Gebirge wurde die tiefste Temperatur am 11. Januar mit -19,8 Grad über Faßberg (Niedersachsen) erreicht.

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)
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