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Wetter Juni 2026 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wettervorhersage: Schwere Unwetter beenden die Hitzewelle im Juni

| M. Hoffmann

Das Sommerhoch über Deutschland intensiviert sich bis zum Ende der Woche und verlagert sich über das Wochenende allmählich nach Osten, während gleichzeitig vom Atlantik her ein Tiefdrucksystem Kurs auf Mitteleuropa nimmt. Im Zusammenspiel dieser beiden Wettersysteme stellt sich zunächst eine schwülheiße Wetterlage ein, was die Temperaturen am Wochenende örtlich auf bis zu +41 Grad ansteigen lassen kann. Die Luft ist dabei hochenergetisch und nimmt weiter Feuchtigkeit auf, was die Wärmebelastung durch zunehmende Schwüle deutlich verstärkt. Unter diesen instabilen Bedingungen entwickeln sich im weiteren Verlauf teils unwetterartige Gewitter – insbesondere am Sonntag besteht regional ein erhöhtes Gefahrenpotenzial durch schwere Unwetter, etwa in Form von Starkregen, Blitz- und Hagelschlag und stürmischen Böen. Zum Wochenbeginn setzt schließlich ein spürbarer Temperaturrückgang ein und die Hitzewelle findet ihr Ende.

Ein markanter Wetterwechsel beendet mit schweren Unwettern die Hitzewelle
Ein markanter Wetterwechsel beendet mit schweren Unwettern die Hitzewelle

Das Sommerhoch intensiviert sich im Zeitraum vom 24. bis 25. Juni (Mittwoch und Donnerstag) über Deutschland. Dadurch stellt sich verbreitet ein nahezu ein von Wolken befreiter Himmel ein, sodass vielerorts die maximal mögliche Sonnenscheindauer erreicht wird. Der Wind weht dabei nur sehr schwach und kaum spürbar aus östlichen Richtungen. Infolge der intensiven Sonneneinstrahlung steigen die Temperaturen weiter an: Am Mittwoch werden bereits verbreitet +30 bis +35 Grad erreicht, im Westen und Südwesten sind lokal sogar bis zu +38 Grad möglich. Bis zum Donnerstag erhöht sich das Temperaturniveau auf +31 bis +36 Grad, während im Westen und Südwesten Spitzenwerte von bis zu +39 Grad erwartet werden können. Etwas frischer bleibt es mit +23 bis +27 Grad an den Küsten von Nord- und Ostsee.

26. Juni: Hitze und schwüle Luft mit bis zu +40 Grad über dem Westen

Am Freitag, den 26. Juni, zieht sich das Sommerhoch etwas nach Osten zurück. Im Zusammenspiel mit einem Tiefdruckgebiet über dem Atlantik werden zunehmend schwülheiße Luftmassen nach Deutschland geführt, was die Temperaturen verbreitet auf +33 bis +38 Grad ansteigen lassen - örtlich kann es im Westen und Südwesten sogar bis zu +40 Grad heiß werden. Gleichzeitig nimmt die Luftfeuchtigkeit deutlich zu, der Taupunkt steigt auf +16 bis +21 Grad, was die Hitze zunehmend drückend und belastend macht.

Im Tagesverlauf entwickeln sich vor allem westlich einer Linie Hamburg und Ulm mächtige Quellwolken, welche den Sonnenschein gebietsweise eintrüben. Zum Abend hin entladen sich über dem äußersten Westen Deutschlands die ersten kräftigen Hitzegewitter. Über dem Rest des Landes präsentiert sich das Wetter hingegen überwiegend sonnig und trocken.

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