Zum Hauptinhalt springen

Wetter News - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetterfahrplan November - Wetterwechsel, Sturm, Graupel, Frost und ein regenerativer Polarwirbel

| M. Hoffmann

Der Wetterwechsel ist in vollem Gange und das Betonhoch über England ist Geschichte. Der Nebel und Hochnebel wird durch starke bis wechselnde Bewölkung, einen zunehmend stürmischen Wind und etwas Regen ersetzt. Zur gleichen Zeit versucht sich der Polarwirbel zu stabilisieren und lässt auf dem Atlantik kalte Luftmassen arktischen Ursprungs weit nach Süden ausströmen. Die Entwicklung der Großwetterlage erfährt also gleich zwei Veränderungen, die bis in den November hinein wirken und so das Wetter über Deutschland beeinflussen können.

Wind, Sturm, Regen und eine absinkende Schneefallgrenze - das Wetter hat bis November einiges zu bieten © Martin Bloch
Wind, Sturm, Regen und eine absinkende Schneefallgrenze - das Wetter hat bis November einiges zu bieten © Martin Bloch

Die Bewölkung verdichtet sich heute von West nach Ost und trübt den anfänglichen Sonnenschein über dem Osten von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen allmählich ein. Die Wolken schieben ein Regenband von West nach Ost, welches am Nachmittag eine Linie zwischen Hamburg und Stuttgart bildet und sich zum Abend auch über die östlichen Bundesländer ausdehnt. Zum Nachmittag kann über dem Westen die Bewölkung kurzzeitig auflockern und ein paar sonnige Momente möglich machen (Wolkenradar). Der Wind kommt schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen und lässt die Temperaturen auf +14 bis +18 Grad und mancherorts auf bis +20 Grad ansteigen.

Ein Sturm zieht auf

Am 21. und 22. Oktober (Di. und Mi.) zieht ein Ausläufer eines Sturmtiefs über England über Deutschland hinweg. So kommt es bei starker bis wechselnder Bewölkung zu zeitweiligen Schauern, wobei der Wind stark böig auffrischt und über den Küsten die ersten stürmischen Windböen bringen kann. Am 23. Oktober (Do.) kommt es zu einer aktiv-dynamischen Wetterentwicklung. Das Sturmtief über England zieht über die Nordsee in Richtung Skandinavien und intensiviert sich schlagartig über der Nordsee und erhöht über höheren und exponierten Lagen sowie die Küsten von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern das Potenzial für Stark- und Extremwindereignisse. Schwere Sturmböen und regional auch orkanartige Windböen lassen sich zum aktuellen Stand nicht ausschließen. Aber auch über dem Flachland werden Spitzenwindgeschwindigkeiten von 60 bis 90 km/h simuliert. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Oktober.

Regenradar
Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)
Unterstützen
Sie uns!
Ihnen gefallen unsere Wettervorhersagen? Wir freuen uns über einen freiwilligen Geldbetrag in einer von Ihnen gewünschten Höhe.
Betrag wählen

Weitere Wetterprognosen News