Märzwetter: Daten und Fakten
Wetter März

Wetter März

Veröffentlicht: 01. Januar 2011
Aktualisiert: 26. Juni 2021

Der März ist ein klassischer Übergangsmonat vom Winter in den Frühling. Hält der Märzwinter Einzug, so bleibt die Kälte meist noch in der ersten Märzdekade beständig. Ab dem zweiten Drittel aber wird der Temperaturcharakter zunehmend wärmer und die ersten Frühlingstemperaturen machen sich bemerkbar.

Das Wetter ist mn ersten Frühlingsmonat vor allem eines: Abwechslungsreich. So erwärmen sich die Landmassen - Dank des höheren Sonnenstandes - nun schneller als die Wasserflächen, was die Turbulenzen und die Wetteraktivität gleichermaßen erhöhen kann. Dabei reicht die Temperaturspanne vom klassischen Märzwinter bis hin zu frühlingshaften Temperaturwerten. Zum Beguinn der letzten Märzdekade setzt die Vegetationsperiode ein. Soll heißen, dass die Natur aus dem Winterschlaf erwacht und so langsam auf sich aufmerksam macht. Nach dem langjährigen Mittelwert von 1961 und 1990 liegt die Durchschnittstemperatur bei +3,5 Grad und sorgt für durchschnittlich 57 Liter Niederschlag pro m². Nach dem neuen Klimamittelwert von 1991 bis 2020 liegt die durchschnittliche Temperatur von +4,65 Grad. In den letzten 30 Jahren ist das Wetter - dank der Klimaerhitzung - um +1,15 Grad wärmer geworden.

Die Großwetterlagen

Der März gehört meteorologisch zum ersten Frühlingsmonat. Kalendarisch beginnt der Frühling am 20. März um 10:37Uhr MEZ. Die unterschiedlichen Zeiträume lasen sich auch gut mit den Großwetterlagen erklären. Weitere Daten und Fakten zum Wetter Frühling.

Zum Monatsbeginn zeigt sich häufig ein instabiler Polarwirbel, welcher seinem Finale entgegenstrebt. Durch diesen Prozess kommt es nochmals zu stärkeren Wellenbewegungen entlang der Polarfront, was in der ersten Monats-Hälfte noch winterliche Großwetterlagen ermöglicht. Ab der zweiten Hälfte setzt sich milderes Wetter durch, bevor zum Ende Turbulenzen nochmals für eine Abkühlung sorgen können. Das ist mitunter auch ein Grund, dass manches Mal zu Ostern die Eier im Schnee gesucht werden müssen.

Bauernregel

Bedingt durch den Wechsel der Jahreszeiten passt die nachfolgende Bauernregel gut zum ersten Frühlingsmonat.

Märzenschnee und Jungfernpracht halten oft nur eine Nacht. Bauernregel

Das Wetter im März in Zahlen

  • Durchschnitt­stemperatur (1991-2010)
    +4,65 Grad
  • Durchschnitt­stemperatur (1961-1990)
    +3,5 Grad
  • Kältester März
    -1,66 Grad (1883)
  • Wärmster März
    +7,20 Grad (2017)
  • Mittel­wert der letzten 20 Jahre
    +4,63 Grad
  • Abweichung vom Mittel­wert 61/90
    +1,13 Grad
  • Abweichung vom Mittel­wert 91/20
    +0,0 Grad
  • Höchste Temperatur (2021)
    +27,2 Grad
  • Kältester Tages­höchstwert (1971)
    -11.5 Grad
  • Tiefste Temperatur (1949)
    -28,5 Grad
  • Nieder­schlagssoll 91/20
    57 l/m²
  • Nieder­schlagssoll 61/90
    57 l/m²
  • Höchtse Niederschlags­summe
    527 l/m²
  • Sonnenschein­dauer (91/20)
    128 Stunden
  • Sonnenschein­dauer (61/90)
    111 Stunden
  • Tageslänge
    Beginn 11 h 00 min
    Ende 13 h 00 min
  • Wettersingularität
    Ende März häufiger nochmals ein Kaltluft­einbruch
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Wetterprognose

Wie wird der März 2021?

Schlägt der Märzwinter zu, oder kommt rasch der Frühling? Der März ist und bleibt der klassische Übergangsmonat von Winter in den Frühling und ist in seiner ersten Hälfte oftmals noch kühl und in seiner zweiten Hälfte nicht selten schon frühlingshaft mild.

Insofern lässt sich die Frage nicht wirklich beantworten, da grundsätzlich beides möglich ist - es kommt eben auf den Betrachtungsstandpunkt an. Als Indikator kann der Hochwinter im Januar gelten. Fällt er aus, so ist kein grandioser Winter mehr zu erwarten. Kommt der Hochwinter und hält sich über mehrere Wochen, so ist auch im März noch mit kalten Temperaturen zu rechnen.

Gestörtes Zirkulationsmuster

In dieser Saison war der Winter bislang gemischt, unter dem Strich aber deutlich zu warm und der Hochwinter konnte sich nicht bis in den Februar durchsetzen. Doch das Zirkulationsmuster lässt die Möglichkeit - auch im Verbund mit einem Major-Warming in Stratosphärenhöhe - eine meridionale Strömung bis gestörte Zirkulation zu. Ganz abzuschreiben ist ein zu kalter Monat (Mittelwert 61/90) nicht.

Das Langfristmodell

Das Langfristmodell berechnet gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 1961 und 1990 mit einer Abweichung von +0,5 bis +1,0 Grad zu mild. Im Vergleich zum - wärmeren - Mittelwert von 1991 und 2020 soll das Wetter um -0,6 bis -0,1 Grad normal ausfallen können. Die Niederschlagsprognose ist gegenüber dem Sollwert deutlich zu trocken. Mehr Details in der aktuellen Wetterprognose zum Wetter März 2021.

Märzwetter mit Kaltlufteinbrüchen

Die Temperaturen im März

Der Frühling nähert sich mit großen Schritten

Zehn Prozent der Messstationen in Deutschland registrierten in den ersten Märztagen noch eine Tageshöchsttemperatur von unter -10 Grad. Hingegen wurden Tiefsttemperaturen von unter -20 Grad an 30 Prozent aller Messstationen gemessen, wobei die -30 Grad Marke nur auf der Zugspitze geknackt wurde. In tieferen Lagen war es am 1. März 2005 mit -28 Grad in der Nähe von Ulm am kältesten. Die durchschnittliche Temperatur beträgt nach dem Mittelwert von 1961 - 1990 +3,5 Grad und nach dem neuen Mittelwert von 1991-2020 +4,65 Grad.

Märzfrühling

Temperaturen von +20 Grad haben schon fast alle Wetterstationen einmal registriert (mit Ausnahme der küstennahen Orte). Einen Sommertag mit +25 Grad und mehr hatten rund 10 Prozent der Messstationen schon einmal erfasst. Der höchste Temperaturwert wurde mit +26,7 Grad am 28. März 1989 über Karlsruhe registriert.

Der Märzwinter - noch relevant

Früher oft gefühchtet und legendär, teils mit Schnee, Eis und Frost bis in den April hinein. Doch wie hat sich das in den letzten 30 Jahren in Zeiten der Klimaerhitzung gewandet - gibt es ihn überhaupt nich, den Märzwinter? Wir haben das einmal näher untersucht: Ist der Märzwinter zum Mythos geworden?

Die Temperaturen im März - Vom Winter in den Frühling
  • Durchschnittliche Temperatur 91/20

    +4,65 Grad
  • Durchschnittliche Temperatur 61/90

    +3,5 Grad
  • Wärmster März

    +7,20 Grad (2017)
  • Kältester März

    -1,66 Grad (1883)
  • Höchste Temperatur

    +27,2 Grad (2021)
  • Niedrigste Temperatur

    -28,5 Grad (1949)
  • Monatsanfang

    +0 bis +10 Grad
  • Monatsende

    +10 bis +20 Grad
Viel oder wenig Sonne?

Die Sonne im März

Frühlingsgefühle durch längere Sonnenscheindauer

Die Sonne scheint im ersten Frühlingsmonat zunehmend häufiger und auch länger vom Himmel. Die Sonnenscheindauer liegt am 1. März bei rund 11 Stunden und beträgt am 31. März rund 13 Stunden. So nimmt die Tageslänge im Verlauf des ersten Frühlingsmonats um 2 Stunden zu.

Über der Region Schwarzwald wurde auf dem Feldberg mit 263 Stunden im Jahr 1953 und 21 Stunden im Jahr 1988 die meisten und zugleich die wenigsten Sonnenstunden gemessen. Vergleicht man dies mit der maximal möglichen Sonnenscheindauer, so wurde diese 1953 zu 80 Prozent und 1988 zu 6 Prozent erreicht.

Doch trotz - oder gerade wegen - des höheren Sonnenstandes nehmen die Turbulenzen zu und Kaltlufteinbrüche aus nördlichen Richtungen (Arctic Outbreak) sind möglich. Schneeschauer können kräftiger ausfallen und mit Gewittern einhergehen. Das Wetter im März ist immer für Überraschungen gut.

Wetter März - Mit steigendem Sonnenstand dem Frühling entgegen
  • Sonnen­scheindauer Anfang

    11 Stunden 00 Minuten
  • Sonnen­scheindauer Ende

    13 Stunden 00 Minuten
  • Durch­schnittliche Sonnenschein­dauer (91/20)

    128 Stunden
  • Durch­schnittliche Sonnenschein­dauer (61/90)

    111 Stunden
Trocken oder nass?

Der Niederschlag im März

Turbulenzen nehmen zu

Die durchschnittliche Niederschlagssumme liegt bei 57 l/m².

Mit ansteigenden Temperaturen steigt auch die Niederschlagsneigung an - allerdings gehört der erste Frühlingsmonat noch zu den drei niederschlagsärmsten Monaten im Jahr. Nichtsdestotrotz wurden 1988 in Freudenstadt (Schwarzwald) 527 l/m² an Niederschlag registriert - mancherorts fällt diese Niederschlagssumme nicht einmal im gesamten Jahr!

Schneefall und Märzwinter

Schneehöhen von 100 cm und mehr sind im ersten Frühlingsmonat in den Mittelgebirgen, dem Schwarzwald, des Bayerischen Waldes und der Alpen keine Seltenheit. In Oberstdorf wurden am 12. März 1968 stolze 170 cm Schnee gemessen und am 8. März 1970 gab es mit 164 cm in den Mittelgebirgen bei Clausthal-Zellerfeld auch noch eine tolle Schneepracht zu bestaunen. In tieferen Lagen gab es 1979 über Norddeutschland mit 50 cm noch eine prächtige Schneedecke.

Gerade in den turbulenten Übergangsphasen können kräftige Wintergewitter nochmals für ordentlichen Schneefall sorgen. Winterliche Episoden dauern zwar nicht mehr lange an, können dafür aber umso heftiger ausfallen.

Wetter März - Zum Monatsende nehmen die Wetterkapriolen zu
  • Durch­schnittlicher Nieder­schlag

    57 l/m²
  • Höchste Niederschlags­mengen

    527 l/m²
  • Schneefall

    Häufiger möglich - doch hält sich eine Schneedecke nicht mehr all zu lange
Wetterkapriolen

Extremwetter­ereignisse im März

Extremwindereignisse

Bedingt durch den höheren Sonnenstand beginnen die Temperaturen sich an Land schneller zu erwärmen wie die Wassertemperaturen. Infolge daraus ergeben sich thermische Turbulenzen, welche sich in Form von Starkwindereignissen zeigen können. Häufiger ist aber ein ruhiger Wettercharakter zu erwarten.

Wetter März - das Wetter kann auch heftig

Die Abweichung (61-90) der Temperaturen im März der letzten 10 Jahre im Vergleich

MärzTem­peraturAb­weichung
Trend 2021
+4,0 bis
+5,0 Grad
+0,5 bis
+1,5 Grad
+5,3 Grad
+1,8 Grad
+6,6 Grad
+3,1 Grad
+2,5 Grad
-1,0 Grad
+7,2 Grad
+3,7 Grad
+4,0 Grad
+0,5 Grad
+5,2 Grad
+1,7 Grad
+6,9 Grad
+3,4 Grad
+0,1 Grad
-3,4 Grad
+6,9 Grad
+3,4 Grad
+4,9 Grad
+1,4 Grad
Wetter März - Auch Frühling kann der März

Auffälligkeiten gegenüber dem langjährigen Mittelwert im März der letzten 20 Jahre

Markant stechen die beiden letzten Märzmonate aus dem Jahre 2017 und 2018 hervor. Der eine war der der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen von 1881. Der zweite war nach langer Zeit mal wieder ein zu kühler Start in den Frühling - hervorgerufen im Februar 2018 durch ein Major-Warming in Stratosphärenhöhe. Das zeigt zugleich, wie kontrastreich der Start in den Frühling sein kann.

Weiter Auffällig sind die Jahre 2014 und 2012, als das Wetter deutlich zu warm ausfiel. Dass auch in Zeiten des Klimawandels noch Märzwinter möglich sind, zeigte sich 2013 - aber mal ehrlich, wer braucht denn den Winter noch in der Spätwinterzeit - da passiert nicht mehr allzu viel!

Was fällt auf? In 75 Prozent der Fälle ist der erste Frühlingsmonat zu warm, in 15 Prozent zu kalt und in 10 Prozent normal. Das ist sehr deutlich!
Zieht man nur die letzten 10 Jahre heran, so gab es in 70 Prozent zu warmes, in 20 Prozent zu kaltes und in 10 Prozent normales Wetter.


Der März in der Statistik

Im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert sind die Märzmonate der letzten 20 Jahre im Schnitt um +1 Grad wärmer geworden. Das unterstreicht, dass der erste Frühlingsmonat eine zunehmende Tendenz aufweist, wärmer zu werden.


Temperaturabweichung im März der letzten 20 Jahre gegenüber dem Mittelwert

Klimadiagramm März der letzten 20 Jahre
Rückblick - Bilanz 2020

Wie war das Wetter im März 2020?

Es gab einige Temperatursprünge und Temperaturstürze und trotz der intensiven Niederschläge zum Beginn des MOnats überwiegte am Ende ein zu trockener und zu warmer Wettercharakter.

Deutlich zu warm

Am Ende des Monats betrug die durchschnittliche Temperatur +5,3 Grad und war im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1961-1990 um +1,8 Grad zu warm. Im Vergleich zur Referenzperiode von 1981-2010 betrug die Abweichung +1,0 Grad.

Etwas zu trocken

Die erste Dekade ist im Vergleich zum vierjährigen Mittelwert deutlich zu nass ausgefallen und bereits zur Monatsmitte konnte rund 70 Prozent des Niederschlagssolls erfüllt werden. Doch mit Hilfe des strukturellen Umbaus der Großwetterlage dominierte in der zweiten Hälfte weitgehend hoher Luftdruck das Wettergeschehen. Am Ende wurden Niederschlagssummen von 50 l/m² registriert. Das Soll von 57 l/m² wurde um rund zehn Prozent verfehlt.

Viel Sonnenschein

Der Sollwert liegt bei 111 Stunden, der damit um 57 Prozent übertroffen wurde. Entlang der Donau und der Nordseeküste gab es mit rund 210 Stunden den meisten Sonnenschein zu vermelden, während über dem Allgäu und Oberfranken mit 150 Stunden die Sonne vergleichsweise wenig zu sehen war.

Weitere Daten und Fakten finden Sie im Wetterrückblick Wetter März 2020.


Häufige Fragen zum Wetter im März

Wie wird das Wetter im März 2021?

Gestörtes Zirkulationsmuster

In dieser Saison war der Winter bislang gemischt, unter dem Strich aber deutlich zu warm und der Hochwinter konnte sich erst im Februar durchsetzen. Doch das Zirkulationsmuster lässt die Möglichkeit - auch im Verbund mit einem Major-Warming in Stratosphärenhöhe - eine meridionale Strömung bis gestörte Zirkulation zu. Ganz abzuschreiben ist ein zu kalter März (Mittelwert 61/90) nicht.

Das Langfristmodell

Das Langfristmodell berechnet das Wetter im März 2021 gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 61 bis 90 mit einer Abweichung von +1,5 bis +2,5 Grad zu mild. Die Niederschlagsprognose ist gegenüber dem Sollwert unauffällig. Mehr Details in der aktuellen Wetterprognose März 2021.

Wie ist das Wetter im März in Deutschland?

Das Wetter ist mn ersten Frühlingsmonat vor allem eines: Abwechslungsreich. So erwärmen sich die Landmassen - Dank des höheren Sonnenstandes - nun schneller als die Wasserflächen, was die Turbulenzen und die Wetteraktivität gleichermaßen erhöhen kann. Dabei reicht die Temperaturspanne vom klassischen März-Winter bis hin zu frühlingshaften Temperaturwerten. Zum 20. März setzt die Vegetationsperiode ein. Soll heißen, dass die Natur aus dem Winterschlaf erwacht und so langsam auf sich aufmerksam macht. Nach dem langjährigen Mittelwert von 1961-1990 hat der März eine Durchschnittstemperatur von +3,5 Grad und sorgt für durchschnittlich 57 Liter Niederschlag pro m². Nach dem neuen Klimamittelwert von 1991 bis 2020 hat der März eine durchschnittliche Temperatur von +4,65 Grad. In den letzten 30 Jahren ist der März - dank der Klimaerhitzung - um +1,15 Grad wärmer geworden.

Welche Temperaturen gibt es im März?

Zehn Prozent der Messstationen in Deutschland registrierten in den ersten Märztagen noch eine Tageshöchsttemperatur von unter -10 Grad. Hingegen wurden Tiefsttemperaturen von unter -20 Grad an 30 Prozent aller Messstationen gemessen, wobei die -30 Grad Marke nur auf der Zugspitze geknackt wurde. In tieferen Lagen war es am 1. März 2005 mit -28 Grad in der Nähe von Ulm am kältesten. Die durchschnittliche Temperatur beträgt nach dem Mittelwert von 1961 - 1990 +3,5 Grad und nach dem neuen Mittelwert von 1991-2020 +4,65 Grad.

Wie war das Wetter im März 2020?

Im März gab es einige Temperatursprünge und Temperaturstürze und trotz der intensiven Niederschläge zum Beginn überwiegt am Ende ein zu trockener und zu warmer Wettercharakter.

Der März war deutlich zu warm.

Am Ende des Monats betrug die durchschnittliche Temperatur +5,3 Grad und war im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1961-1990 um +1,8 Grad zu warm. Im Vergleich zur Referenzperiode von 1981-2010 betrug die Abweichung +1,0 Grad. Mehr Details im Rückblick Wie war das Wetter im März 2020?


Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,4 103 l/m² - zu nass
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +8,82 +0,87 -0,21 399 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten März

Statistische Wetterwerte für März

Das Wetter im März befindet sich häufig in der Übergangsphase von kalt zu mild. Entsprechend verhält sich das Wetter - teils auch schon turbulent.

  • Die erste März-Hälfte meist noch kalt mit Neigung zum März-Winter
  • Frühlingshafte Temperaturen meist zwischen dem 17.-25. März
  • Vom 25. März an oftmals erneuter Kaltlufteinbruch mit Schnee- oder Graupelschauer (Ostern im Schnee)
  • Erhöhte Wahrscheinlichkeit zu skandinavischen Hochdruckgebieten zwischen dem 10.-23. März

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