Das Wetter im März zeigt nach einem turbulenten Start über weite Teile hochdruckdominiert und frühlingshafte Temperaturen sorgten für einen deutlich zu warmen Temperaturmittelwert von +5,2 Grad. Die Abweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 1961-1990 betrug im März +1,7 Grad und gegenüber der Referenzperiode von 1991-2010 betrug die Abweichung noch +0,9 Grad. Der wärmste Tag wurde vielerorts am 25. März erreicht - die Höchsttemperatur wurde dabei in der Nähe von Würzburg mit 21,3 Grad erreicht. Die tiefsten Werte konnten jeweils in den Nächten, bzw. den frühen Morgenstunden gemessen werden - am kältesten war es am 7. März mit -10,6 Grad in Oberstdorf. Das der März überwiegend hochdruckdominiert war, zeigt sich im Niederschlagsverhalten, welcher bis zum 27. März gerade einmal 50 Prozent seines Solls erreicht hat - erst die stürmische Westwetterlage Ende März mit teils ergiebigen Dauerniederschlägen brachte den Ausgleich. So wurde bis zum Monatsende das Niederschlagssoll von 57 l/m² mit knapp 60 l/m² sogar um 4 Prozent übertroffen. Am meisten Niederschlag wurde mit 190 l/m² über der Schwarzwaldregion und entlang des Alpenrandes gemessen. In der Sonnenscheindauer zeigt sich im März 2015 mit 140 Sonnenstunden eine deutlich positive Abweichung von 28 Prozent gegenüber dem Soll von 111 Sonnenstunden. Erwähnenswert bleibt die markante Westwetterlage Ende März mit stürmischen Böen, welche Ihren Höhepunkt am 31. März mit dem Orkantief "Niklas" erreichten. Die Spitzenwindgeschwindigkeiten betrugen bspw. auf der Zugspitze 192 km/h, dem Feldberg und dem Brocken 150/162 km/h, aber auch sonst wurden mit verbreitet Windgeschwindigkeiten von 80-110 km/h ordentliche Windböen gemessen. Wer sich näher hierfür interessiert, kann eine Nachbetrachtung der Sturmwetterlage beim Deutschen Wetterdienst nachlesen. Den gesamten und detaillierten Rückblick für den Monat März können Sie ebenfalls beim DWD nachlesen.

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Eine markante Wetterentwicklung sorgt heute für einen zunehmenden Wind und Niederschlagsneigung bei Temperaturen, welche mit Werten zwischen +8/+12 Grad im mäßig milden Bereich liegen. Sind es am Vormittag zunächst noch verbreitet schauerartige Niederschläge, so können diese ab den Nachmittagsstunden vermehrt und auch länger andauernd niedergehen. Bis zum Abend werden in der Niederschlagsprognose Summen von verbreitet 10-20 l/m², in Staulagen bis 30 l/m² und auf den Regenschattenseiten 3-10 l/m² simuliert. Zwischenzeitlich sind auch einige Wetterwarnungen vor markantem Wetter aktiv, welche auf den Dauerregen und vor allem auf den auflebenden Wind aus westlichen Richtungen hinweisen. Der Wind nimmt im Tagesverlauf zu und erreicht zum Abend Windgeschwindigkeiten von 30-60 km/h, über exponierten Lagen und an der nordwestdeutschen Küste in Böen auch 60-90 km/h. Am Montag bleibt der Wind kräftig und lässt im Tagesverlauf nur kurzzeitig etwas nach. Die Niederschlagsneigung bleibt in Form von Schauern hoch, jedoch kann sich zwischen den Schauern bei wechselnder Bewölkung auch immer wieder einmal für kurze Momente die Sonne zeigen. Anders hingegen die Situation an den Alpen - dort werden am Montag kräftige und lang anhaltende Dauerniederschläge simuliert, so dass bis Montagabend - je nach Region - 15-70 l/m² an Niederschlag möglich sind. Die Temperaturen gehen mit Werten zwischen +6/+9 Grad allgemein etwas zurück und können mit etwas Sonnenschein auch nochmals über die +10 Grad Marke ansteigen. Zum Montagabend erreicht die nächste Niederschlagsfront Deutschland von Westen, so dass der Wind wieder zunehmen und Windgeschwindigkeiten zwischen 50-90 km/h, über exponierten Lagen und an der Küste auch bis 80-110 km/h erreichen kann, vereinzelt sind in Gipfellagen auch bis 140 km/h nicht auszuschließen. Tagsüber bleibt nach der aktuellen Windprognose der Wind unverändert stürmisch und erreicht seinen vorläufigen Höhepunkt zwischen 6-15 Uhr voraussichtlich über den südöstlichen Landesteilen. Mit dem Wind gibt es auch erneut viel Niederschlag, welcher sich - je nach Staulage - unterschiedlich verteilen kann. Blickt man auf die simulierten Niederschlagssummen bis einschließlich Dienstagabend, so sind verbreitet 20-45 l/m² , in Staulagen 40-70 l/m² und im Südwesten z.T. über 100 l/m² zu erwarten. Somit könnte das aktuelle Niederschlagsdefizit von 55 Prozent im März in den letzten Tagen noch rasch kompensiert werden. Unwetterpotential ist auf jeden Fall vorhanden und die stetig aktualisierten Unwetterwarnungen sollten in den kommenden Tagen beachtet werden (Unwetterwarnungen | Warnlagenbericht). Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im April.
Zunächst beginnt der heutige Samstag vielerorts mit einem Mix aus Sonne und Wolken. Bereits ab den Nachmittagsstunden erkennt man auf dem Wolkenradar mit starker Bewölkung von Westen ein Tiefdruckkomplex, welcher nachfolgend auch Niederschlag mit sich führt und bis zum Abend etwa eine Linie Zugspitze - Lübeck und in der Nacht auf Sonntag auch die östlichen Landesteile erreichen kann. Der Wind aus südwestlichen Richtungen nimmt im Tagesverlauf zu (20-40 km/h, in Böen bis zu 60 km/h), so dass vor dem Eintreffen der Niederschläge die Temperaturen auf +8/+12 Grad, örtlich bis +14 Grad ansteigen können. Am Sonntag bleibt es vielfach stark bewölkt und es ziehen weitere - teils kräftige - Niederschlagsfelder von West nach Ost. Der Wind nimmt dabei weiter an Kraft zu und erreicht verbreitet Windgeschwindigkeiten zwischen 40-60 km/h, über exponierten Lagen und an der Küste sind auch stürmische Böen von 60-90 km/h möglich. Die Temperaturen steigen im Osten nochmals bis auf +10/+14 Grad an, sonst sind zumeist +8/+11 Grad zu erwarten. Am Montag bleibt der Wind mit 50-80 km/h stark bis stürmisch, an der Küste und über exponierten Lagen sind in Böen auch Windgeschwindigkeiten über 100 km/h möglich. Der Wind dreht bei Temperaturen zwischen +7/+11 Grad auf westliche Richtungen und treibt weitere Niederschlagsfelder über Deutschland hinweg, welche sich über den Alpen anstauen und dort für ergiebige und länger andauernde Regenfälle sorgen können. In der simulierten Niederschlagsprognose bis einschließlich Montagabend sind verbreitet Niederschlagssummen zwischen 10-20 l/m², in Staulagen bis 40 l/m² und im Südwesten und entlang der Alpen bis 100 l/m² zu erwarten. Der vorläufige Höhepunkt der Sturmphase wird voraussichtlich für Dienstag erwartet. Die simulierten Spitzenwindgeschwindigkeiten liegen zwischen 60-90 km/h und über exponierten Lagen bis zu 130 km/h. Der Grund für dieses Extremwindereignis ist ein Randtiefentwicklung in "Schnellläuferform", welcher binnen 6 Stunden von England über die Nordsee bis über das östliche Skandinavien ziehen kann - im Detail muss diese Entwicklung in ihrer Form, Zugbahn und Intensität noch abgewartet werden. Sollte es so kommen, ist bei Temperaturen um +10 Grad wieder mit reichlich Niederschlag zu rechnen. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im April.
Heute kommt es bei wechselnder bis starker Bewölkung immer wieder zur Niederschlägen, welche örtlich auch kräftiger ausfallen können, zwischendurch kann sich auch immer wieder einmal die Sonne zeigen. Die Temperaturen steigen auf +6/+9 Grad und können mit etwas Sonnenschein auch Werte zwischen +9/+12 Grad erreichen. Der Wind kommt zumeist frisch bis mäßig aus westlichen Richtungen. Am Samstag kann der Wind im Nordwesten weiter zulegen und in Böen an der Küste und über exponierten Lagen Windgeschwindigkeiten zwischen 40-70 km/h erreichen, sonst bleibt er mit 20-50 km/h frisch bis mäßig. Mit dem Wind nähert sich im Tagesverlauf ein Tiefdrucksystem Deutschland und erreicht mit seinem Niederschlagsfeld zu den Nachmittagsstunden die westlichen Landesteile und erreicht bis zu den Abendstunden voraussichtlich auch die östlichen Regionen. Die Temperaturen steigen auf +7/+11 Grad und können im Westen und Südwesten mit anfänglichem Sonnenschein und "vorderseitiger Warmluftadvehierung" durchaus auf +9/+14 Grad ansteigen. Am Sonntag verlagert sich die warme Luft zunächst über die östlichen Regionen, so dass dort kurzweilig +10/+14 Grad möglich sind. Im Tagesverlauf ist am Sonntag verbreitet mit Niederschlägen unterschiedlichster Intensität und Dauer zu rechnen. Der Wind kann weiter zunehmen und mit 40-70 km/h stark bis mäßig aus westlichen Richtungen kommen - in Böen sind über exponierten Lagen und an der nordwestdeutschen Küste Windgeschwindigkeiten zwischen 60-90 km/h möglich. Dass die Niederschlagsaktivität ansteigt, zeigt die simulierte Niederschlagsprognose bis einschließlich Sonntagabend mit Niederschlagssummen zwischen 10-20 l/m², wobei in entsprechenden Staulagen 20-40 l/m², im Südwesten auch bis 60 l/m² möglich sind, während in den Lee-Gebieten (Regenschatten) mit 1-7 l/m² nur wenig Niederschlag zu erwarten ist. In der neuen Woche nimmt die Westwindaktivität noch weiter zu, so dass am Montag und Dienstag bei einem sehr wechselhaften Wettercharakter Starkwindereignisse wahrscheinlich sind 50-100 km/h, Details müssen hinsichtlich der Windentwicklung noch abgewartet werden). Die Temperaturen pendeln sich zumeist auf Werte um die +10 Grad Marke ein. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im April.
Das eine Niederschlagsband zieht im Tagesverlauf nach Osten ab und nachfolgend kann die Bewölkung etwas auflockern bevor zu den späten Nachmittagsstunden von Westen die Bewölkung wieder zunehmen kann und mit nachfolgendem Niederschlag zu rechnen ist. Die Temperaturen steigen auf einheitliche +6/+10 Grad und können mit kurzzeitigem Sonnenschein auch darüber liegen. Am Freitag ändert sich nur wenig - es bleibt vielerorts stark bis wechselnd bewölkt und es muss bei Temperaturen zwischen +6/+10 Grad bei einem insgesamt auflebenden Wind aus westlichen Richtungen hin und wieder mit leichten Niederschlägen gerechnet werden. Am Samstag nähert sich von Westen ein Frontensystem, so dass auf dessen Vorderseite mit +8/+13 Grad relativ milde Luftmassen aus südlichen Richtungen über die Alpen nach Deutschland geführt werden können. Etwa ab den Nachmittagsstunden erreichen die ersten - teils kräftigen - Niederschlagsfelder den Westen und können sich bis zu den Abendstunden mit einem lebhaften Wind aus südwestlichen Richtungen über ganz Deutschland ausbreiten. Von Sonntag bis Dienstag stellt sich voraussichtlich eine aktiv-dynamische Westwetterlage ein, bei der in rascher Abfolge Tiefdrucksysteme von West nach Ost über Deutschland hinwegziehen können. Die Niederschläge können teils kräftig und länger andauernd ausfallen. Zum heutigen Stand bestätigt sich die zunehmende Windentwicklung der letzten Tage in den Simulationen der Wettermodelle, so dass im Zeitraum von Sonntag bis Dienstag mit Starkwindereignissen zu rechnen ist - unter Umständen sind auch Extremwindereignisse (>100 km/h) nicht auszuschließen. Die Temperaturen pendeln sich zumeist auf Werte zwischen +7/+12 Grad ein. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im April.