Stürmische Tage über dem Norden und zum Wochenende Schneefall über dem Süden? Vieles hängt davon ab, wie sich ein Tiefdrucksystem über Italien positioniert.

Etwas Sonnenschein ist heute über dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg möglich, sonst zeigt sich der Himmel meist stark bewölkt und östlich der Linie von Köln und München ist hin und wieder mit etwas Niederschlag zu rechnen, welcher sich nach Osten intensivieren kann. Der Wind frischt über dem Norden stark bis mäßig auf und kann über den Küstenregionen und exponierten Lagen in zu schweren Sturmböen führen. Die Temperaturen erreichen +10 bis +15 Grad.

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Windiger Herbsttag

Das Wolken- und Niederschlagsband verlagert sich am 24. Oktober weiter nach Süden, was dort zu zeitweiligen Niederschlägen führen kann, welche im Stau der Alpen auch kräftiger und länger andauernd ausfallen können. Der Wind bleibt stark bis mäßig und kommt aus nordwestlichen Richtungen. Über den Küstenregionen sind auch stürmische Windböen möglich. Zum Nachmittag können östlich der Linie von Hamburg und dem Bayerischen Wald die Wolken auflockern und häufiger für etwas Sonnenschein sorgen. Die Temperaturen bleiben mit +10 bis +15 Grad nahezu unverändert.

Stürmisches Oktoberwetter
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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Der Oktober bleibt unbeständig

Im Zeitraum vom 25. und 26. Oktober ziehen immer wieder Wolkenfelder über Deutschland hinweg - über dem Norden mehr als über dem Süden, was über Bayern und Baden-Württemberg phasenweise auch Sonnenschein führen kann. Die Wolken sorgen über dem Norden für zeitweilige Niederschläge, welche südlich der Linie von Köln und Berlin an Relevanz verlieren. Der Wind bleibt über dem Norden kräftig und schwächt sich nach Süden ab. Die Temperaturen erreichen +10 bis +15 Grad und mit längerer Sonnenscheindauer sind bis +17 Grad möglich.

Nasskaltes Oktoberwochenende - Schneefall möglich

Etwas Sonnenschein bleibt im Zeitraum vom 27. und 28. Oktober dem Nordwesten und Norden vorbehalten, sonst ist es meist stark bewölkt. Mit einer nördlichen Grundströmung wird über der Mittelmeerregion ein Tiefdrucksystem initialisiert, welches sich am Samstag und Sonntag über den Alpenraum verlagert und die Strömung aus nordöstlichen Richtungen noch verstärkt. Zusammen mit den Niederschlägen und der Zufuhr kalter Luftmassen gehen die Temperaturen vom Samstag mit +5 bis +10 Grad bis zum Sonntag auf +3 bis +9 Grad zurück. Dauerregen ist südlich der Linie vom Saarland und Dresden möglich, sonst kommt es zu einer regen Schaueraktivität. Die Schneefallgrenze schwankt um 800 Meter und kann je nach Niederschlagsintensität auch in tiefere Lagen für Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer sorgen (Schneeprognose). In den Nächten gehen die Temperaturen auf +0 bis +5 Grad zurück.

Ob es am Wochenende tatsächlich so kalt werden kann, hängt sehr stark davon ab, wie sich das Tiefdrucksystem positioniert - Veränderungen sind für das Wochenende noch möglich. Wie sich das Wetter darüber hinaus entwickeln kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter 2018/19.

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Der Wettercharakter wird herbstlicher und zum Wochenende sind unter bestimmten Voraussetzungen auch Schneeschauer möglich. Bleibt das Wetter bis in den November 2018 hinein für die Jahreszeit zu kalt?

Die Großwetterlage verändert sich im Verlauf der kommenden Woche und aus einem trocken und für die Jahreszeit deutlich zu warmen, wird ein windiger, regnerischer und auch kühler Wettercharakter. Bis zum Wochenende können die Werte auch +5 bis +11 Grad zurückgehen und oberhalb etwa 1.000 Meter für Schneefall sorgen. Unter bestimmten Voraussetzungen sind auch Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer in Lagen darunter möglich. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose zum Wetter Oktober 2018.

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Meridionale Trogwetterlage

Verantwortlich für die Zufuhr der kalten Luftmassen ist ein Tiefdruckzentrum über Skandinavien und ein Hochdruckgebiet über dem Atlantik, welches zum 26. Oktober nach Norden in Richtung Skandinavien aufkeilt. Zwischen beiden Systemen entsteht eine Nord-Süd-Strömung, was die kalten Luftmassen nach Deutschland führen kann. Ob es richtig kalt werden kann, oder ob Deutschland, die Schweiz und Österreich in den Bereich einer Luftmassengrenze gelangen kann, hängt davon ab, wo das Trogzentrum niedergeht und welche Struktur er annehmen kann.

Nachhaltiger Wetterwechsel bis in den November? Vieles hängt davon ab, wo der Trog niedergeht
Nachhaltiger Wetterwechsel bis in den November? Vieles hängt davon ab, wo der Trog niedergeht

Amerikanisches Prognose-Modell: Kaltes Wetter nur von kurzer Dauer

Der Trog wird zum 26. Oktober initialisiert und erreicht zum 28./29. Oktober seinen Höhepunkt. Nebst einer erhöhten Gefahr von Nachtfrost erreichen die Tageshöchstwerte meist +4 bis +8 Grad und seltener über +10 Grad, was den Herbst zunehmend nasskalt macht.

Für den Frühwinter liegt der Trog zu weit westlich

Bis Anfang November konzentriert sich das Trogzentrum weiter westlich zwischen England und Frankreich. Gleichzeitig schiebt sich bis zum 1. November vom westlichen Russland ein Hochdruckkeil in Richtung Skandinavien. Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen somit auf die warme Vorderseitenanströmung der Tiefdrucksysteme, was die Werte mit +7 bis +14 Grad wieder normalisieren kann.

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Kräftige Niederschläge möglich

Bei einem Kaltluftvorstoß bis über die Mittelmeerregion steigt die Wahrscheinlichkeit für die Initialisierung eines Italientiefs an. Entsteht es, so ist Ende Oktober und Anfang November mit kräftigen und teils unwetterartigen Niederschlägen zu rechnen, welche ihren Schwerpunkt entlang der Alpen haben können.

Der Trog löst sich im ersten November-Drittel auf

Nach der Wettervorhersage des amerikanischen Wettermodells zieht sich das Blockadehoch auf dem Atlantik nach Süden über die Azoren zurück und macht den Weg für die atlantischen Tiefdrucksysteme wieder frei, was die Trogwetterlage auflöst. Über dem östlichen Europa aber stabilisiert sich der hohe Luftdruck, was im Verbund der beiden Wettersysteme eine über Deutschland südliche Anströmung der Luftmassen zur Folge haben kann. Mit +8 bis +14 Grad wären die Tageswerte im Vergleich zum langjährigen Mittelwert etwas zu mild.

Vom Trog bleibt Anfang November 2018 nicht mehr viel übrig

Berechnung der Großwetterlage nach dem amerikanischen Vorhersage-Modell: Vom Trog bleibt Anfang November 2018 nicht mehr viel übrig © www.meteociel.fr

Europäisches Vorhersage-Modell: Der Kaltluftzustrom verstärkt sich - kurzzeitig

Die Wettervorhersage des europäischen Wettermodells zeigte in den letzten Tagen Varianten, welche den Kaltlufteinbruch zum kommenden Wochenende noch in Frage stellten. Heute allerdings kommt eine Variante zum Tragen, welche Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer bis in tiefere Lagen ermöglichen könnte. Das unterstreicht an dieser Stelle noch einmal, wie knapp das Verhältnis aus warmer Vorderseitenanströmung und kalter Trogwetterlage ist. Wenige hundert Kilometer können hier entscheidend sein.

Zum 28. Oktober entsteht - bedingt durch den Kaltluftzustrom - über der Mittelmeerregion ein Italientief. Gleichzeitig spaltet sich vom Blockadehoch auf dem Atlantik ein Keil ist Richtung Skandinavien ab, was den Kaltluftzustrom bis Ende Oktober noch verstärken kann. Die Tageshöchstwerte könnten am 30. Oktober zwischen +2 bis +8 Grad liegen und in den Nächten wäre verbreitet mit Frost zu rechnen. Da auch Niederschläge simuliert werden könnte sich in Lagen oberhalb etwa 800 Meter eine Schneedecke ausbilden und auch in tieferen Lagen wäre der eine oder andere Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer möglich.

Warmer November-Start

Eindrucksvoll zeigt das europäische Prognose-Modell, wie entscheidend es ist, auf welcher Seite des Troges man sich befindet.
Anfang November tropft ein Tiefdrucksystem über England nach Süden in Richtung westliches Mittelmeer nach Süden ab und verstärkt sein Zentrum über Spanien. Aus einer kalten Nordströmung wird binnen weniger Stunden eine warme Südströmung, was die Temperaturen bis zum 1. November auf milde +8 bis +14 Grad und entlang der Alpen mit Föhnunterstützung auf bis +18 Grad ansteigen lassen kann. Ein Temperatursprung von bis zu 16 Grad.

Trog bleibt vor Mitteleuropa - Deutschland gelangt Anfang November in eine warme Südströmung

Berechnung der Großwetterlage nach dem europäischen Prognose-Modell: Trog bleibt vor Mitteleuropa - Deutschland gelangt Anfang November in eine warme Südströmung © www.meteociel.fr

Frühwinterlicher Kaltlufteinbruch nur von kurzer Dauer - Milderung Anfang November

Der Wettertrend der Kontrollläufe bleibt auch heute klar strukturiert und bestätigt damit die Tendenz der letzten Tage. Im Zeitraum vom 27. bis 30. Oktober ist ein Kaltlufteinbruch über Deutschland sehr wahrscheinlich, welcher den Mittelwert gegenüber dem langjährigen Durchschnittswert um 2 bis 6 Grad zu kalt ausfallen lassen kann.

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Im Zeitraum vom 1. bis 6. November liegt das Temperaturspektrum zwischen +3 bis +17 Grad bei einem Mittelwert von +10 bis +11 Grad, was knapp über dem langjährigen Mittelwert im leicht zu milden Bereich liegt.

Regnerisches Herbstwetter

Die Niederschlagsneigung ist nach den Kontrollläufen vom 24. Oktober bis 5. November erhöht. Im Zeitraum vom 27. bis 30. Oktober ist diese deutlich erhöht, hängt aber auch davon ab, ob das Italientief entstehen kann.

Diagramm Temperaturen November 2018 vom 22.10.2018

Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe November 2018 von zu kalt, normal, zu warm.

Langfristmodell: Der November 2018 leicht zu mild

Der Wettertrend des Langfristmodells berechnet den November 2018 mit einer Abweichung von -0,5 bis +1 Grad normal und im Trend etwas zu mild. Im Niederschlagsverhalten zeigen sich kaum Abweichungen gegenüber dem langjährigen Sollwert.

Zusammenfassung:

  • Die Wolken und auch die Niederschläge werden zahlreicher
  • Stürmische Windböen sind in den kommenden Tagen über dem Norden zu erwarten
  • Ende Oktober stellt sich über Deutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Trogwetterlage ein
  • Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer sind möglich
  • Nachtfrost ist wahrscheinlich
  • Anfang November löst sich der Trog auf, bzw. Deutschland liegt auf der milden Trogvorderseite, was für die Jahreszeit zu etwas zu warmen Temperaturen führen kann

Das Herbstwetter verändert sich in dieser Woche und zum Wochenende sind auch die ersten Schneeschauer nicht auszuschließen.

Ein Wolkenband überquert im Tagesverlauf Deutschland von Nord nach Süd. Bereits ab den frühen Morgenstunden ist über dem Norden mit etwas Niederschlag zu rechnen, welcher sich zum Nachmittag über die Mittelgebirge verlagert und sich am Abend über Baden-Württemberg und Bayern langsam auflöst. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +12 bis +17 Grad.

Stürmischer Herbsttag

Ein Sturmtief bezieht am 23. Oktober über Skandinavien Position und beeinflusst auch das Wetter Deutschland. Etwa nördlich der Linie von Köln und Dresden ist mit kräftigen und über exponierten Lagen in Böen auch stürmischen Wind zu rechnen. Entlang der Küstenregionen sind auch schwere Sturmböen möglich (Windprognose). Weiter südlich frischt der Wind etwas auf und kommt überwiegend aus westlichen Richtungen. Bei starker Bewölkung sind etwa nördlich der Linie von Köln und Berchtesgadener-Land zeitweiligen Niederschlägen möglich, welche sich nach Nordosten verstärken und auch länger andauernd ausfallen können. Weiter nach Südwesten lässt die Niederschlagsneigung nach und zum Nachmittag kann hier die Sonne für ein paar Momente zum Vorschein kommen.

Weiterlesen: Wetter Oktober 2018 aktuelle Wettervorhersage vom 22.10.2018: Der Herbst macht langsam Ernst -...

Das Wetter wird mit Sturm und für die Jahreszeit zu kalten Temperaturen wieder interessanter. Bleibt die Trogwetterlage bis in den November hinein erhalten?

Ein Sturmtief bezieht im Verlauf der Woche über Skandinavien Position und beeinflusst mit stürmischen Winden auch den Norden von Deutschland. So sind am Dienstag und Mittwoch über den Küstenregionen teils schwere Sturmböen möglich. Weiter nach Süden schwächt sich der Wind ab und anfangs kommt hier auch noch häufiger die Sonne zum Vorschein. Doch die Wolken nehmen von Norden weiter zu und so ist bis zum Wochenende hin und wieder mit etwas Niederschlag zu rechnen. Zum Start in das kommende Wochenende dreht die Grundströmung auf nördliche Richtungen, was zu einem weiteren Rückgang der Temperaturen führt. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1.000 Meter ab und mit entsprechender Niederschlagsaktivität sind auch Lagen darunter Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer möglich. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose zum Wetter Oktober 2018.

Trog Mitteleuropa: Nachtfrost mit Schnee- und Graupelschauer

Schaut man sich die dazugehörige Großwetterlage an, so verlagert das Hochdrucksystem seinen Schwerpunkt raus auf den Atlantik, während von Norden her das Tiefdrucksystem nach Süden austrogen kann. So entsteht in den letzten Tagen vom Oktober eine schwachgradientige Trogstruktur über Deutschland, Österreich und der Schweiz, was immer wieder zu Schauern führen kann. Bei Tageswerten von +2 bis +8 Grad erinnert der Wettercharakter schon stark an einen nasskalten November und je nach Intensität der Schauer, wären auch Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer bis in tiefer gelegene Lagen möglich. In den Nächten können die Tiefstwerte auf -3 bis +5 Grad absinken.

Weiterlesen: Wetter November 2018 aktuelle Wetterprognose vom 21.10.2018: Frühwinter oder Herbstwetter? Die...

Sturm, Wind, Regen, zurückgehende Temperaturen und eine absinkende Schneefallgrenze: Die Tiefdrucksysteme nehmen Kurs auf Deutschland und sorgen im Verlauf der Woche für einen zunehmend herbstlichen Wettercharakter.

Nach Auflösung von frühmorgendlichen Nebelfeldern scheint heute verbreitet die Sonne. In Fluss- und Talsenken kann sich der Nebel auch längere Zeit halten. An den Küstenregionen können am Nachmittag ein paar Wolkenfelder vorüberziehen, es bleibt aber trocken. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +13 bis +18 Grad.

Wolken bringen etwas Regen

Zum Auftakt in die neue Woche erreicht ein Tiefdruckausläufer Deutschland und sorgt bereits zu den Vormittagsstunden vom 22. Oktober über dem Norden für starke Bewölkung und etwas Niederschlag. Zum Nachmittag verlagert sich das Niederschlagsband über die Mittelgebirge und bis zum späten Abend sind auch über Baden-Württemberg und Bayern ein paar Regentropfen möglich. Viel an Niederschlag ist im allgemeinen nicht zu erwarten. Der Wind kommt schwach aus nördlichen Richtungen und frisch über den Küstenregionen zum Abend auf. Die Temperaturen erreichen - je nach Sonnenscheindauer - +12 bis +17 Grad, bzw. +9 bis +14 Grad.

Weiterlesen: Wetter Oktober 2018 aktuelle Wettervorhersage vom 21.10.2018: Stürmische Winde, mehr Wolken und...