Im September sind in Süddeutschland noch Sommerferien und bei vielen Bauern ist im September die Erntezeit. Interessant ist für somit viele die Frage: wie wird das Wetter im September? Das Wetter im September kann oftmals noch von den Hochdruckwetterlagen im August profitieren, jedoch nimmt der Sonnenstand mehr und mehr ab, so dass Temperaturen höher als 28 Grad nur noch selten erreicht werden. Bedingt durch den niedrigeren Sonnenstand im September sinkt auch die Durchschnittstemperatur. Nach dem langjährigen Mittel des Deutschen Wetterdienstes liegt die Durchschnittstemperatur im September bei +13,3 Grad (vgl. August +16,5 Grad). Bedingt durch die Hochdrucklagen, liegt das Niederschlagsvolumen im September bei 61 Liter pro m² (vgl. August 77 Liter pro m²) etwas niedriger als in den Sommermonaten. Der September gehört aus meteorologischer Sicht wie der Oktober und November zu den Herbst-Monaten. Die Blätter färben sich langsam und vor allem zum Ende September sind schon die goldgelben Sonnenuntergänge zu bewundern.

Schnelleinstieg: direkt zur aktuellen Wetterprognose für das Wetter im September 2017.

Wie wird der September 2017?

Das Langfristmodell berechnet das Wetter im September 2017 seit einigen Wochen mit einer Abweichung von -0,5 bis +1 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert im überwiegend normalen Bereich bei einer gegenüber dem Sollwert unauffälligen Niederschlagabrechnung. Das wird sich in den kommenden Wochen sicherlich noch in die eine oder Andere Richtung verändern können, was aber wären denn normale Werte im September? Anfang September sind durchaus nochmals sommerliche Werte von bis zu +28 Grad möglich, gegen Ende September sind es dann mit teils unter 15 Grad schon herbstliche Werte zu erwarten. Weitere Informationen finden Sie in den aktuellen Wetterprognosen September 2017.

Anzeige

Sonnenstand sorgt im September für zurückgehende Temperaturen

Apropos Sonnenuntergang - der Sonnenstand sinkt im September weiter und es wird somit später hell und früher dunkel - die Tage werden also insgesamt kürzer (von 13 h 29 min auf 11 h 42 min.). So ist die Tageslänge Anfang September in etwas gleich lang wie Anfang April. Im Gegensatz zum April sind aber die Wassermassen im September aufgewärmt und die Landmassen kühlen sich langsam aber stetig ab. Somit sind die Temperaturunterschiede relativ gering und befinden sich sozusagen im Gleichgewicht. Der September profitiert davon nicht selten von stabilen Hochdruckwetterlagen und noch angenehm warmen Temperaturen. Setzt man den September mit den anderen Monaten in Vergleich, so ist er nach Juni, Juli und August der viertwärmste Monat im Jahr. Am wärmsten war es mit 36,5 Grad am 3. September 1911 in Jena über der Sternwarte. Mit einer immer länger werdenden Nacht (Tag- und Nachtgleiche am 22. September), können ab Mitte September die Temperaturen durchaus unter die 0 Grad Grenze fallen - die tiefste Temperatur wurde am 24. September mit -5,9 Grad über Oberfranken registriert.

Die Abweichung der Temperaturen im September der letzten 10 Jahre im Vergleich

Abweichungen gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 1961-1980
September Tem­peratur Ab­weichung
Trend September 2017 12,8 bis +14,3 Grad -0,5 bis +1 Grad
September 2016 16,9 Grad +3,6 Grad
September 2015 13,0 Grad -0,3 Grad
September 2014 14,9 Grad +1,6 Grad
September 2013 13,3 Grad +0 Grad
September 2012 13,6 Grad +0,3 Grad
September 2011 15,2 Grad +1,9 Grad
September 2010 12,4 Grad -0,9 Grad
September 2009 14,7 Grad +1,4 Grad
September 2008 12,4 Grad -0,9 Grad
September 2007 12,6 Grad -0,7 Grad

Temperaturabweichung im September der letzten 20 Jahre gegenüber dem Mittelwert

Klimadiagramm September in Deutschland der letzten 20 Jahre

Aktuelle Witterungstrend, Wettertrend, Wetterprognosen und Wettervorhersagen für September:

Anzeige

Ihnen gefällt die Wetterprognose? Teilen Sie es anderen mit!