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Wetterprognose Deutschland - Daten und Fakten

Wetter September -
Temperatur, Regen & Sonne

Veröffentlicht: 03. Juni 2011
Aktualisiert: 20. Juni 2024

Im September sind in Süddeutschland noch Sommerferien und bei vielen Bauern steht die Erntezeit an. Und ja, das Septemberwetter neigt gerne zu einer spätsommerlichen Stabilität, aber eben nicht immer.

Das Wetter profitiert oftmals von den Hochdruckwetterlagen im August, jedoch nimmt der Sonnenstand im Verlauf des ersten Herbstmonats ab, sodass Temperaturen von mehr als +28 Grad nur noch selten erreicht werden. Bedingt durch den niedrigeren Sonnenstand sinkt im ersten Herbstmonat die Durchschnittstemperatur.

Der Herbst beginnt sommerlich warm

Nach dem langjährigen Mittel von 1961 und 1990 liegt die Durchschnittstemperatur bei +13,3 Grad (vgl. August +16,5 Grad, Oktober +9,0 Grad) und nach dem - wärmeren Mittelwert von 1991 und 2020 bei +13,8 Grad. Bedingt durch Hochdruckwetterlagen, liegt das Niederschlagsvolumen bei 61 Liter pro m² (vgl. August 77 l/m², Oktober 51 l/m²) etwas niedriger als in den Sommermonaten. Das Wetter im September gehört aus meteorologischer Sicht - wie der Oktober und November - zu den Herbstmonaten. Dennoch kann in der ersten September-Hälfte oftmals noch die sommerliche +25 Grad-Marke erreicht oder überschritten werden. Die Blätter färben sich langsam und zum Ende des Monats sind goldgelbe Sonnenuntergänge zu bewundern. Der erste Herbstmonat gehört mit zu den beständigsten Wettermonaten im ganzen Jahr.

Faktencheck September
  • Durchschnitt­stemperatur 1991 - 2020
    +13,8 Grad
  • Durchschnitt­stemperatur 1961 - 1990
    +13,3 Grad
  • Kältester September
    +9,08 Grad (1912)
  • Wärmster September
    +16,90 Grad (2006)
  • Mittel­wert der letzten 20 Jahre
    +14,2 Grad
  • Abweichung vom Mittel­wert 61/90
    +0,9 Grad
  • Abweichung vom Mittel­wert 91/20
    +0,4 Grad
  • Höchste Temperatur
    +36,5 Grad
  • Tiefste Temperatur
    -6,5 Grad
  • Nieder­schlagssoll (61/90)
    61 l/m²
  • Nieder­schlagssoll (91/20)
    65 l/m²
  • Höchste Niederschlags­summe
    500 l/m²
  • Sonnenschein­dauer (61/90)
    149 Stunden
  • Sonnenschein­dauer (91/20)
    157 Stunden
  • Tageslänge
    Beginn 13 h 29 min
    Ende 11 h 42 min
  • Wettersingularität
    Altweibersommer in der letzten September-Dekade
Wetterprognose

Wie wird das Wetter im September 2023?

Die Klimaerhitzung schreitet voran und sorgt dafür, dass die Septembermonate zunehmend wärmer werden. Geht es nach der Statistik (1961 und 1990), so ist im September mit einer Wahrscheinlichkeit von 55 Prozent ein zu warmes, zu 25 Prozent ein normales und zu 20 Prozent zu kaltes Wetter zu erwarten. Im Vergleich zum Mittelwert von 1991 und 2020 liegt die Wahrscheinlichkeit mit 30 Prozent zu kalt, 45 Prozent zu warm und 25 Prozent normal anders gelagert. Im Schnitt sind die Septembermonate von 1961 und 1990 um +0,7 Grad und im Vergleich von 1991 und 2020 um +0,2 Grad wärmer geworden.

Zu warm und zu trocken

Auffällig ist zudem, dass der September häufiger trocken ausfällt und in den vergangenen 20 Jahren vermehrt sommerliche und teils hochsommerliche Temperaturen aufweist. Zudem dominieren Hochdruckwetterlagen das Septemberwetter.

Langfristprognose

Die Wetterprognose des Langfristmodells berechnet das Wetter im September mit einer Abweichung der Temperaturen im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1961 und 1990 um +1,0 bis +2,0 Grad zu warm - Im Trend kann die Abweichung bis zu +3,0 Grad betragen. Nach dem Mittelwert von 1991 und 2020 ist mit einer Differenz von +0,5 bis +2,5 Grad ebenfalls mit einem zu warmen Wetter zu rechnen. Die Niederschlagsprognose wird negativ bewertet, was einen trockenen September zur Folge haben kann.

Von sommerlich warm bis frühherbstlich kühl

Die Temperaturen

Der September ist der erste Herbstmonat und ist vom Sonnenstand mit dem März zu vergleichen. Wirkt der Winter im März noch nach, so ist es im September der Spätsommer, welcher zum Beginn mit Temperaturen von bis über +30 Grad das Wetter über Deutschland, Österreich und der Schweiz beeinflussen kann. Selbst bis Mitte des Monats sind Werte von über +30 Grad in der Vergangenheit schon vorgekommen, sind aber eher selten.

Frost? Das ist möglich!

Frost kommt vor, doch die Wahrscheinlichkeit ist als gering einzustufen und wenn doch, dann häufiger ab der Monatsmitte in Erscheinung tretend. Vergleicht man die Durchschnittswerte im Verlauf, so liegen diese am Anfang des Monats bei rund +20 Grad und am Ende bei +16 Grad. Die Nachttemperaturen sinken im Durchschnitt vom Monatsbeginn mit +11 Grad auf +8 Grad ab.

Setzt man den Septembermonat mit den anderen Monaten in Vergleich, so ist er nach Juni, Juli und August der viertwärmste Monat im Jahr. Die Höchste Temperatur wurde mit +36,5 Grad am 3. September 1911 in Jena über der Sternwarte gemessen. Mit einer immer länger werdenden Nacht (Tag-und-Nacht-Gleiche am 22. September), können ab der die Null-Grad-Grenze fallen - die tiefste Temperatur wurde am 17. September 1971 mit -6,5 Grad über Trochtelfingen (Baden-Württemberg) registriert.

Wetter September - von spätsommerlich warm bis zu frühherbstlich frisch ist alles möglich
  • Durchschnittliche Temperatur 1991 - 2020
    +13,8 Grad
  • Durchschnittliche Temperatur 1961 - 1990
    +13,3 Grad
  • Wärmster September
    +16,90 Grad (2006)
  • Kältester September
    +9,08 Grad (1912)
  • Höchste Temperatur im September
    +36,5 Grad
  • Niedrigste Temperatur im September
    -5,9 Grad
  • Anfang des Monats
    +20 bis +30 Grad
  • Ende des Monats
    +14 bis +18 Grad
Sonnenstand sorgt für zurückgehende Temperaturen

Die Sonne

Der Sonnenstand sinkt im Verlauf des Monats weiter ab und es wird später hell und früher dunkel - die Tage werden insgesamt kürzer (von 13 h 29 min auf 11 h 42 min.). So ist die Tageslänge am Anfang in etwa gleich lang wie Anfang April. Im Gegensatz zum April sind die Wassermassen aufgewärmt und die Landmassen kühlen sich langsam aber stetig ab. Somit sind die Temperaturunterschiede geringer und befinden sich in einem ausgewogenen Zustand. Und so kommen die stabilen Hochdruckwetterlagen und noch angenehmen Temperaturen im ersten Herbst-Monat zustande.

Doch mit dem sinkenden Sonnenstand macht sich so langsam der Herbst bemerkbar. Nebel - insbesondere der Frühnebel - ist ab der Monatsmitte häufiger zu bestaunen. Mit viel Sonnenschein ist hingegen über den mittleren und höheren Lagen zu rechnen. Die Sonnenscheindauer zwischen 20 und 320 Sonnenstunden. Im langjährigen Durchschnitt kann der erste Herbstmonat mit einer Sonnenscheindauer von rund 149 Stunden aufwarten.

Wetter September - der Sonnenstand sinkt und die Tage werden kürzer
  • Sonnen­scheindauer Anfang September
    13 Stunden 29 Minuten
  • Sonnen­scheindauer Ende September
    11 Stunden 42 Minuten
  • Durch­schnittliche Sonnenschein­dauer
    149 Stunden
  • Vergleichsmonat
    April
Einer der trockensten Monate im Jahr

Der Regen

Die hohen Temperaturen am Anfang des Monats sorgen noch für kräftige Schauer und Gewitter, teils ist in der Übergangsphase mit unwetterartigen und langanhaltenden Niederschlägen zu rechnen. Erst wenn sich die Temperaturen langsam normalisiert haben, wird auch das Wetter beständiger, was meist nach der ersten Septemberdekade der Fall sein kann.

Im Jahr 1959 gab es einen Herbstmonat, der nahezu niederschlagsfrei war, sonst gab es in den Niederungen bis 250 l/m² und in Staulagen auch mal bis zu 500 l/m² zu bestaunen. Im Schnitt gibt es eine Niederschlagserwartung von 61 l/m² vorzuweisen.

Schnee?

Schnee ist möglich - hauptsächlich in der letzten Septemberdekade, dann aber zumeist ab den mittleren und höheren Lagen Süddeutschlands. Doch im Allgemeinen stellt Schneefall im ersten Herbstmonat eine Kuriosität dar.

Wetter September - Viel Niederschlag ist nicht zu erwarten
  • Durch­schnittlicher Nieder­schlag
    61 l/m²
  • Höchste Niederschlags­mengen
    250 bis 500 l/m²
  • Schneefall
    Selten, aber möglich

Statistik

Die Abweichung der Temperaturen der letzten 10 Jahre im Vergleich
Sep­temberTem­peraturAb­weichung 61/90
(91/20)
+14,3 bis
15,3 Grad
+1,0 bis +2,0 Grad
(+0,5 bis +1,5 Grad)
+13,4 Grad
+0,1 Grad
(-0,4 Grad)
+15,17 Grad
+1,84 Grad
(+1,34 Grad)
+14,8 Grad
+1,5 Grad
(+0,97 Grad)
+14,1 Grad
+0,8 Grad
(+0,27 Grad)
+15,1 Grad
+1,8 Grad
(+1,27 Grad)
+12,7 Grad
-0,6 Grad
(-1,13 Grad)
+16,9 Grad
+3,6 Grad
(+3,07 Grad)
+13,0 Grad
-0,3 Grad
(-0,83 Grad)
+14,9 Grad
+1,6 Grad
(+1,07 Grad)
+13,3 Grad
0 Grad
(-0,53 Grad)
Wetter September - Sonne, Blume, Spätsommer
Herbstlandschaft © Martin Bloch

Auffälligkeiten gegenüber dem langjährigen Mittelwert der letzten 20 Jahre

Der wärmsten Septembermonate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen wurden mit einer durchschnittlichen Temperatur von +16,9 Grad in den Jahren 2016 und 2006 registriert. Interessant aber ist, dass die Septembermonate häufiger - auch in Zeiten der Klimaerhitzung - normal bis zu kalt ausfallen können.

Warum das so ist? Die Sommer der letzten 29 Jahre waren im Schnitt durchweg zu warm. Insofern kann im September häufiger mal von einem sog. Ausgleichsverhalten ausgegangen werden. Der kälteste Septembermonat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen stammte übrigens mit einer Abweichung von -4,2 Grad (9,08 Grad) aus dem Jahre 1912 und der letzte zu kalte September wurde mit einer Abweichung von -0,6 Grad im Jahre 2017 registriert.

Im Schnitt waren die Septembermonate der letzten 20 Jahre gegenüber dem langjährigen Mittelwert um +0,9 Grad zu warm.


Deutschlandwetter September - Klimatabelle

Temperatur (ohne Nachtwerte), Regen, Regentage, Sonne, Schneetage und Sommertage gegenüber dem Mittelwert 1961 und 1990. In Klammer der Mittelwert von 1991 und 2020
Bundesland Temperatur
(Grad)
Regen
(l/m²)
Regentage
(>1 l/m²)
Sonne
(Stunden)
Schneetage
(Tage)
Sommertage
(Tage)
Brandenburg
(Potsdam) / Berlin
+19,5
(+19,8)
44,5
(48,0)
8,2
(7,8)
155
(165)
0
(0)
2,5
(3,9)
Baden-Württemberg
(Stuttgart)
+19,0
(+19,0)
69,7
(69,7)
8,8
(9,1)
167
(167)
0
(0)
3,6
(4,1)
Bayern
(München)
+18,7
(+18,6)
70,7
(73,3)
9,0
(9,5)
160
(160)
0
(0)
2,9
(3,4)
Hessen
(Wiesbaden)
+18,7
(+18,8)
54,2
(57,0)
8,5
(8,9)
142
(150)
0
(0)
2,3
(3,3)
Mecklenburg-Vorpommern
(Schwerin)
+18,39
(+19,0)
51,0
(52,0)
9,3
(8,6)
154
(161)
0
(0)
1,1
(2,1)
Niedersachsen
(Hannover) / Bremen / Hamburg
+18,8
(+19,1)
59,2
(64,9)
10,3
(9,7)
136
(148)
0
(0)
1,4
(2,7)
Nordrhein-Westfalen
(Düsseldorf)
+19,41
(+19,5)
67,2
(70,7)
10,3
(10,2)
135
(147)
0
(0)
2,0
(3,1)
Rheinland-Pfalz
(Mainz)
+19,2
(+19,2)
58,9
(59,7)
8,6
(8,7)
151
(159)
0
(0)
2,7
(3,5)
Schleswig-Holstein
(Kiel)
+18,0
(+18,4)
75,0
(73,4)
11,3
(10,6)
143
(152)
0
(0)
0,5
(1,3)
Saarland
(Saarbrücken)
+19,2
(+19,4)
68,1
(69,0)
8,9
(9,1)
159
(166)
0
(0)
2,7
(3,7)
Sachsen
(Dresden)
+19,4
(+19,6)
54,1
(58,6)
8,8
(8,6)
146
(159)
0
(0)
2,6
(3,4)
Sachsen-Anhalt
(Magdeburg)
+19,4
(+19,7)
40,0
(49,4)
8,0
(8,0)
145
(159)
0
(0)
2,6
(3,9)
Thüringen
(Erfurt)
+18,5
(+18,8)
44,7
(56,0)
8,2
(8,4)
144
(152)
0
(0)
2,2
(3,2)
Deutschland +18,9
(+19,1)
61,0
(64,5)
9,2
(9,2)
150
(157)
0
(0)
2,3
(3,2)

Temperaturabweichung der letzten 20 Jahre gegenüber dem Mittelwert

Klimadiagramm September der letzten 20 Jahre
Rückblick - Bilanz
Wie war das Wetter im September 2022?

Durchwachsen

Dem September 2022 wurde gleich zu Beginn richtig eingeheizt und dieser Überschuss an Wärme konnte sich bis zum 14. September mit +3,5 Grad gegenüber dem Mittelwert von 1961 und 1990 behaupten (91/20: +3,0 Grad).

Die Temperaturen

Doch ein Trog mit einem markanten Wetterwechsel - samt Temperatursturz, Graupelgewitter und Berglandschnee - beendete die spätsommerliche Witterung abrupt - von diesem Trogeinschlag konnte sich der Spätsommer nicht mehr erholen.

Die erste Septemberhälfte war um +3,5 Grad zu warm, die zweite Hälfte um -3,5 Grad zu kalt. Am Ende war der September dann mit einer Abweichung von +0,1 Grad (91/20: -0,4 Grad) normal - doch von Normalität kann keine Rede sein.

Der September war deutlich zu nass

Der März war schon rekordverdächtig trocken, während der April sein Soll nur knapp verfehlte, doch der Mai setzte mit seiner hochdruckdominierten Wetterlage noch einmal eines drauf und sorgte so für ein erhebliches Niederschlagsdefizit im Frühling. Dieses Niederschlagsdefizit setzte sich im Juni weiter fort und fand mit dem Juli seinen vorläufigen Höhepunkt, wurde jedoch im August weiter Fortgesetzt. Das Ergebnis: außergewöhnliche Dürre über Deutschland.

Zum Beginn des Septembers aber setzten sich häufiger Störimpulse durch und sorgten für einen zunehmend wechselhaften Wettercharakter, der sich zur Monatsmitte verstärkte.

Am Ende kamen insgesamt 98,9 l/m² an Regen zusammen. Der Sollwert wurde damit nur zu 164 Prozent erfüllt und damit war das Wetter im September 2022 deutlich zu nass.

"Normale" Sonnenscheinbilanz

Wurde die erste September-Hälfte noch von einem Hochdrucksystem dominiert, so war es in der zweiten Hälfte ein Trog, der mit Wolken den Sonnenschein eintrübte. Am Ende wurde eine durchschnittliche Sonnenscheindauer von 151,9 Stunden registriert, was ziemlich exakt dem Sollwert von 149 Stunden entspricht. Mit anderen Worten formuliert wurde die Sonnenscheindauer zu 101,4 Prozent erfüllt.

Weitere Daten und Fakten finden Sie im Wetterrückblick September 2022.

Häufige Fragen zum Wetter im September

Wie wird das Wetter im September 2023?
Die Klimaerhitzung schreitet voran und sorgt dafür, dass die Septembermonate zunehmend wärmer werden. Geht es nach der Statistik (1961 und 1990), so ist im September mit einer Wahrscheinlichkeit von 55 Prozent ein zu warmes, zu 25 Prozent ein normales und zu 20 Prozent zu kaltes Wetter zu erwarten. Im Vergleich zum Mittelwert von 1991 und 2020 liegt die Wahrscheinlichkeit mit 30 Prozent zu kalt, 45 Prozent zu warm und 25 Prozent normal anders gelagert. Im Schnitt sind die Septembermonate von 1961 und 1990 um +0,7 Grad und im Vergleich von 1991 und 2020 um +0,2 Grad wärmer geworden.

Zu warm und zu trocken

Auffällig ist zudem, dass der September häufiger trocken ausfällt und in den vergangenen 20 Jahren vermehrt sommerliche und teils hochsommerliche Temperaturen aufweist. Zudem dominieren Hochdruckwetterlagen das Septemberwetter.

Langfristprognose

Die Wetterprognose des Langfristmodells berechnet das Wetter im September mit einer Abweichung der Temperaturen im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1961 und 1990 um +1,0 bis +2,0 Grad zu warm - Im Trend kann die Abweichung bis zu +3,0 Grad betragen. Nach dem Mittelwert von 1991 und 2020 ist mit einer Differenz von +0,5 bis +2,5 Grad ebenfalls mit einem zu warmen Wetter zu rechnen. Die Niederschlagsprognose wird negativ bewertet, was einen trockenen September zur Folge haben kann.
Mehr dazu: Wie wird das Wetter im September 2023?

Wie ist das Wetter im September in Deutschland?

Das Wetter im September profitiert oftmals von den Hochdruckwetterlagen im August, jedoch nimmt der Sonnenstand im Verlauf des ersten Herbstmonats ab, sodass Temperaturen von mehr als +28 Grad nur noch selten erreicht werden. Bedingt durch den niedrigeren Sonnenstand sinkt im September die Durchschnittstemperatur.

Nach dem langjährigen Mittel von 1961 und 1990 liegt die Durchschnittstemperatur bei +13,3 Grad (vgl. August +16,5 Grad, Oktober +9,0 Grad) und nach dem - wärmeren Mittelwert von 1991 und 2020 bei +13,8 Grad. Bedingt durch Hochdruckwetterlagen, liegt das Niederschlagsvolumen im September bei 61 Liter pro m² (vgl. August 77 l/m², Oktober 51 l/m²) etwas niedriger als in den Sommermonaten. Der September gehört aus meteorologischer Sicht - wie der Oktober und November - zu den Herbstmonaten. Die Blätter färben sich langsam und vor allem zum Ende des Monats sind goldgelbe Sonnenuntergänge zu bewundern. Der September gehört in der Statistik mit zu den beständigsten Wettermonaten im ganzen Jahr.