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Wetter Juli 2024 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Was vom Wetter im Juli 2024 zu erwarten ist

| M. Hoffmann

Sommer, Sonne, Sonnenschein. Kein anderer Monat ist im Jahr so warm wie der Juli. Zugleich ist er aber auch der niederschlagsreichste. Das spricht doch für einen abwechslungsreichen Wettercharakter? Nicht immer, denn meist sind es die unwetterartigen Starkregenschauer mit kräftigen Gewitterstürmen, die dafür verantwortlich sind, dass binnen kürzester Zeit enorme Regenmengen niedergehen und so das Niederschlagssoll des gesamten Monats binnen kürzester Zeit erfüllen können.

Unwetter auch im Juni?

Wärmster Sommermonat. Die Großwetterlage hat sich im Juli stabilisiert und häufiger können sich ausgeprägte Hochdruckwetterlagen über Deutschland, Österreich und der Schweiz behaupten. Der Sommer läuft auf Hochtouren. Mit anderen Worten: Hochsommer über Deutschland.

Der Siebenschläfer

Doch es kann auch ganz anders kommen. Entscheidend ist die Entwicklung der Großwetterlage Ende Juni und in der ersten Julidekade, denn das ist der Zeitraum, der sog. Siebenschläferregel, welche eine hohe Singularität aufweist (Mythos Siebenschläfer).

Je nachdem, welche Großwetterlage sich bis zum 10. Juli eingestellt hat, so hält diese sich über Süddeutschland mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 bis 70 Prozent noch sechs Wochen lang (München bis zu 80 Prozent). Das Wetter im Juli bestimmt somit zum großen Teil, ob der das Wetter im Sommer zu warm, normal, oder auch zu kühl ausfallen kann. Insofern kommt die folgende Bauernregel nicht von ungefähr:

Fängt der Juli mit Tröpfeln an, wird man lange Regen ha’n.
Bauernregel

Typisches Juliwetter

Das Wetter im Juli kann sich mit zwei unterschiedlichen Großwetterlagen präsentieren. Dominantes Hochdruckwetter - meist ab der Monatsmitte - mit einem nachhaltigen Sommerwetter und ausgeprägten Hundstagen, welche zwar nichts mit Hunden zu tun hat, dafür aber den Hochsommer bis in das letzte Augustdrittel hinein tragen können (22. Juli bis 23. August).

In der zweiten Variante zeigt sich vermehrt der atlantische Tiefdruckeinfluss, was das Wetter über Deutschland, Österreich und der Schweiz mit längeren Regenphasen und teils kühlen Temperaturen beeinflussen kann. Nicht selten kommt es zu einem regen Wechsel zwischen warmen und kühleren Wetterphasen, welche durch unwetterartige Wetterereignisse begleitet werden können. Schaut man sich die langjährige Klimatabelle an, so stellt man fest, dass es in den vergangenen 30 Jahren grundsätzlich mehr Niederschlag gegeben hat, als das noch in den Jahren von 1961 und 1990 der Fall war.

Läuft alles nach Plan, so ist der folgende Wetterablauf für einen Juli typisch: Zum Monatsbeginn zeigt sich das Wetter wechselhaft, während es im Verlauf der ersten Julidekade zum Aufbau eines stabilen Hochdrucksystems kommt und das Wetter im Zeitraum vom 11. bis 15. Juli beeinflussen kann. Im Zeitraum vom 16. bis 22. setzt sich eine Schlechtwetterphase durch, bevor der Sommer ab dem 22. auf volle Touren kommen kann.

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