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Wetter News - Wetterprognose und Wettervorhersage

Analyse der Großwetterlage: Bringt ein Wetterwechsel vor Weihnachten den Winter mit Schnee und Frost?

| M. Hoffmann

Wetterwechsel vor Weihnachten. Es kommt wieder etwas Schwung in die mittlerweile doch sehr eingefahrene Wetterküche. Die ungewöhnlich warme Wetterlage endet in der Vorweihnachtszeit und es stellt sich die Frage nach Schnee, Eis und Frost - also nach dem Winter. Welche Parameter sind für den Winter entscheidend und wie reagieren die Vorhersage-Modelle auf die Umstellung, stimmt das mit der Wetterprognose der KI-Modelle überein und wie stehen die Randfaktoren zu einem Durchbruch des Winters? Oder anders formuliert: Gibt es weiße Weihnachten?

Die Großwetterlage kippt - sind weiße Weihnachten mit Schnee und Frost noch möglich? ©  Martin Bloch
Die Großwetterlage kippt - sind weiße Weihnachten mit Schnee und Frost noch möglich? © Martin Bloch

Der Wind frischt am heutigen 3. Advent über dem Norden etwas auf und kann über den Küsten zu kräftigen bis hin zu stürmischen Böen führen. Sonst aber erhält sich bei einem Wechselspiel aus Sonne, Wolken und dichten Nebelfeldern bis zum 18. Dezember das ruhige Spätherbstwetter über Deutschland. Mit nennenswertem Niederschlag ist vorerst nicht zu rechnen. Die Temperaturen pendeln sich auf +6 bis +12 Grad ein und können am 16. Dezember über dem Westen bis +14 Grad möglich machen. Bei Dauernebel bleibt es mit +0 bis +5 Grad spürbar frischer.

Die Entwicklung der Großwetterlage bis zum 4. Advent

Ab dem 19. Dezember beginnt die Großwetterlage sich umzustellen. Das geschieht zunächst einmal mit einem Tief zwischen Island und England, welches weiter nach Süden austrogt und die Wellenbewegung entlang der Polarfront erhöht. Deutschland, Österreich und die Schweiz bleiben zunächst jedoch noch auf der vergleichsweise warmen Vorderseitenanströmung der Luftmassen, was einen Durchbruch des Winters bis zum 4. Advent bei Temperaturen von +4 bis +8 Grad ausschließen lässt. Nur bei Dauernebel können die Werte mit -1 bis +4 Grad einem winterlichen Gefühl nahe sein, was insbesondere über dem Südosten der Fall sein kann.

Was in der Gegenüberstellung der beiden Vorhersage-Modelle sofort auffällt, ist die unterschiedliche Berechnung des Trogansatzes und auch das Verhalten des Polarhochs. Es sind noch 7 Tage bis zum 4. Advent und die unterschiedliche Interpretation deutet hohe Unsicherheiten ab. Mit 7 Tagen befindet man sich in der erweiterten Kurzfristprognose, bzw. am Beginn der Mittelfristprognose. Anmerkung: in der nachfolgenden Temperaturanomalie erkennt man gut, wo voraussichtlich die Nebelfelder liegen werden.

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