Analyse Wetter Sommer 2026 - Fragmentiert, unberechenbar und deutliche Signale in den Extremen
Der Frühling erreicht bald seine Halbzeit und hat sein Niederschlagssoll erst zu 22 Prozent erfüllen können. Insbesondere über den östlichen Landesteilen kommt kaum noch Niederschlag an und vielerorts konnten noch nicht einmal 10 Prozent erfüllt werden. Der Grund hierfür sind Blockadehochs über den nördlichen Breiten, welche seit Wochen aktiv sind und die Frontalzone auf dem Atlantik entweder vollständig außer Kraft setzen, oder nachhaltig blockieren. Welche Konsequenzen hat eine solche Wetterentwicklung auf die zweite Frühlingshälfte und auf das Wetter im Sommer 2026 und wie steht es um die Temperaturanomalien im Atlantik und der Mittelmeerregion und des arktischen Meereisschildes? Welche Rückschlüsse lassen diese Randfaktoren über das Sommerwetter zu und wie reagieren die Langfristmodelle auf die aktuelle Entwicklung? Wir analysieren das heute einmal genauer.

Der Frühling ist bis dato im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1961 bis 1990 um rund +3,2 Grad erheblich zu warm (91/20: +2,1 Grad). Das überrascht nicht und ist in Zeiten der Klimaerhitzung auch das Erwartbare. Mithilfe eines verfrühten Major-Warming und des damit zusammenhängenden Zusammenbruchs des Stratosphärenwirbels konnte das Zirkulationsmuster im März und April nachhaltig umgebaut werden und wer bei uns schon eine Weile zu Gast ist, der kennt sich zwischenzeitlich bestens mit Blockadehochs über den nördlichen Breiten aus.
Erheblicher Niederschlagsmangel und außergewöhnliche Dürre
Blockadehochs machen das, wozu sie definiert sind - sie blockieren wetteraktive Systeme weit vor Mitteleuropa. Häufiger geht das mit einer sonnigen, warmen und trockenen Witterung einher, manches Mal aber kommt es zu einer meridionalen Grundströmung aus nördlichen Richtungen, was Ende März noch einmal den Spätwinter brachte. Eine weitere Variante kann man aktuell in Form eines Störimpulses bestaunen. Ein Tief, welches sich in die Hochdruckzone eindreht und mit seinem quasistationären Verhalten für regnerisches Wetter sorgen kann. Diese Systeme aber sind nur schwachdynamisch. Und so kommt es, dass sich Deutschland, Österreich und die Schweiz seit Februar in einer gradientenschwachen Wetterlage befinden. Ungewöhnlich, aber entscheidend für den weiteren Verlauf des Frühlings und ein erster Hinweis auf die mögliche Wetterlage im Sommer 2026.

Mit dem Wetter stimmt etwas nicht mehr
Wer in den 70er, 80er oder 90er Jahren groß geworden ist, der kennt sicherlich noch die vorherrschende Grundströmung. Kalte Luft polaren Ursprungs strömt über dem östlichen Kanada nach Süden aus, trifft auf den warmen Atlantik und es entstehen - meist bei Neufundland - Tiefdruckgebiete, welche nach Osten in Richtung Island (Islandtief) und Skandinavien ziehen, um sich dann über die Barentssee wieder in den Tiefdruckreigen einzugliedern. Man nennt das ein Zirkulationsmuster zonaler Prägung - oder auch eine Westwetterlage, welche die Grundströmung über Mitteleuropa über Jahrhunderte hinweg dominiert hat. Diese Gesetzmäßigkeit wird seit 2012 und erst recht seit 2018 sehr auffällig außer Kraft gesetzt. Was aber ist der Grund dafür, dass die normale Westwetterlage kaum mehr eine Chance hat, Mitteleuropa zu dominieren?
Wir haben das einmal näher untersucht und die Jahre von 1975 bis 1995 und die von 1996 bis 2026 miteinander verglichen. Das Ergebnis sollte jedem sofort ins Auge springen, ohne dass man hierfür ein Wetterexperte sein muss.
Regimewechsel beim Wetter
Nachfolgend zwei NOAA-Karten mit zwei atmosphärischen Zeitaltern. Von 1975 bis 1995 dominieren ausgeprägt negative 500-hPa-Geopotentialanomalien: Die Troposphäre lag tiefer, der Polarwirbel war kompakter, der Jetstream zonaler und insgesamt stabiler.
Von 1996 bis 2026 kippt das Muster fast vollständig ins Positive: Über dem Nordpazifik baute sich ein markanter Höhenrücken auf, während die Periode - trotz halbierter Skala - die Anomalien voll ausreizte. Das ist kein statistisches Rauschen, sondern ein Regimewechsel.
Dahinter wirken drei Kräfte gleichzeitig: die globale Klimaerhitzung hebt die 500-hPa-Fläche, die Entwicklung in der Arktis verstärkt sich überproportional schnell - und das hat direkte Folgen für die Zirkulation. Denn eine wärmere Arktis schwächt den Temperaturgradienten zwischen Pol und Subtropen, der Jetstream verliert an Kraft, die Rossby-Wellen werden amplitudenreicher und blockierende Hochdrucklagen nehmen zu.
Die Auswirkungen auf das Wetter über Mitteleuropa
Für Mitteleuropa sind dabei die NAO (Nordatlantische Oszillation) und der AO (Arktische Oszillation) die entscheidenden Treiber - sie steuern direkt, ob atlantische Tiefs ihren klassischen Weg nach Nordeuropa finden oder abgelenkt werden. Der PDO, kurz Pacific Decadal Oscillation, ist eine dekadische Schwankung der Meeresoberflächentemperaturen im Nordpazifik und wirkt dabei eher als verstärkende Hintergrundmodulation auf die großräumige Zirkulation, nicht als direkter Auslöser für die Wetterlagen über Europa.
Genau deshalb sind diese Vergleiche wichtig und die Karten zeigen mehr als Wetter: Sie dokumentieren nicht bloß ein Herauswachsen aus der alten Klimatologie, sondern eine fundamentale Umgestaltung der Störungen der Nordhemisphäre - mit spürbaren Folgen bis in die mittleren Breiten. Kurzum - die global bekannten und als normal
definierten Großwetterlagen haben ihre Gültigkeit verloren. Was folgt, ist unbekannt, da es vergleichbare Rahmenbedingungen bislang nicht gegeben hat. Es erklärt aber sehr gut, warum die Westwetterlagen seit 2012 stark rückläufig und seit 2018 deutlich seltener und weniger persistent sind.

Das Meereisschild der Arktis schrumpft
Das Meereisschild der Arktis schrumpft - und das hat direkte Konsequenzen für das Wetter über Mitteleuropa und auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Der Jetstream, also das Starkwindband in rund 10 bis 15 Kilometern Höhe, bezieht seine Energie aus dem Temperaturgegensatz zwischen der kalten Arktis und den wärmeren mittleren Breiten. Je geringer dieser Gradient, desto schwächer, träger und mäanderförmiger wird der Jetstream (meridional verlaufende Großwetterlagen, kaum mehr Westwetterlagen).
Das sind die Folgen für das Wetter
Die These eines sich nach Norden verschiebenden Starkwindbandes wird von der Wissenschaft gut dokumentiert: Ein geschwächter, polwärts ausweichender Jetstream verlagert die klassischen atlantischen Tiefdruckzugbahnen weg von Mitteleuropa. Was nachrückt, sind blockierende Hochdrucklagen - persistent, stationär, wochenlang. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz bedeutet das: längere Trockenperioden im Sommer, eine herausfordernde Niederschlagsversorgung, aber auch in Phasen auftretende Kaltluftdurchbrüche, wenn der mäandernde Jetstream arktische Luft weit nach Süden führt.
Kurzum: Weniger Eis in der Arktis ist kein polares Problem - es ist ein Wetterproblem für Mitteleuropa. Die Häufigkeit solcher Blocking-Ereignisse hat seit 1980 um rund 70% zugenommen. Die Kausalkette ist klar: Eisverlust -> Arktische Amplifikation -> schwächerer Jetstream -> amplitudenreichere Rossby-Wellen -> Hochdruckdominanz über Mitteleuropa.
Nachfolgend einmal eine Übersicht der Ausdehnung des arktischen Meereises in den vergangenen zehn Jahren im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1981 bis 2010.

Viel zu warme Meere - und ein kalter Fleck als Warnsignal
Die nachfolgenden vier Karten von 1966, 2006, 2016 und 2026 sprechen eine klare Sprache. Wo im April 1996 noch großflächig Blau dominierte, leuchtet im April 2026 fast der gesamte Atlantik in Orange und Dunkelrot. Im März 2026 lagen die Meeresoberflächentemperaturen im Nordatlantik auf 63 Prozent der Fläche über dem Durchschnitt - lokal mit Anomalien von mehr als 1,5 Grad. Das Mittelmeer? Das verzeichnete 2024 und 2025 beispiellose Wärmerekorde - 2025 wurde als offizieller Marine Heatwave klassifiziert (anhaltend extreme Meereshitze, die Ökosysteme, Verdunstung und Extremwetter befeuert).
Das ist keine Randnotiz. Ein wärmeres Meer bedeutet mehr Verdunstung, mehr Energie, mehr Feuchte in der Atmosphäre. Pro Grad Erwärmung nimmt die Atmosphäre rund 7 Prozent mehr Wasserdampf auf - was über dem Nordatlantik und dem Mittelmeer verdunstet, fällt irgendwo als Extremniederschlag wieder ab. Dürre und Hochwasser liegen damit im Sommer enger beieinander denn je.
Auffällig ist dabei der kleine blaue Fleck südlich von Grönland - er ist auf allen vier Karten zu sehen und wird mit der Abschwächung der atlantischen Umwälzzirkulation (AMOC) in Verbindung gebracht. Eine langsamere AMOC verändert den Jetstream und destabilisiert das Wetterregime über ganz Europa - mit direkten Folgen für Deutschland, Österreich und die Schweiz: mehr Hitze, mehr Blocking-Lagen im Sommer, aber auch intensivere Niederschlagsereignisse, wenn die aufgestaute Feuchte sich entlädt.

Gradientenschwach und Störimpulse - Überflutungen und Hochwasser
Das beschriebene Muster - schwacher Jetstream, amplitudenreiche Rossby-Wellen, persistente Blocking-Lagen - hat eine gefährliche Nebenwirkung: Störimpulse. Gemeint sind Höhentiefs oder Kaltlufttropfen, die sich vom Hauptstrom abschnüren und im Hochdrucksystem eingeschlossen werden. Sie bewegen sich kaum noch, sie verweilen in einem quasistationären Zustand - und regnen über Tage hinweg an Ort und Stelle ab.
Der Mechanismus ist direkt mit dem überwärmten Mittelmeer verknüpft. Je wärmer das Meer, desto mehr Feuchte steht dem eingedrehten Höhentief zur Verfügung. Das Ergebnis: Niederschlagsmengen, die Jahreswerte in wenigen Stunden übertreffen. Valencia im Oktober 2024: 771 mm in 16 Stunden. Das Genuatief im September 2024 über Österreich, Tschechien und Polen - tagelanger Dauerregen durch zwei blockierende Hochdruckgebiete, die das Tief regelrecht einmauerten.
Das Klimawandelsignal ist dabei eindeutig messbar: Die Meerestemperatur im westlichen Mittelmeer war 2024 rund 2 Grad wärmer als normal, der Feuchtetransport stieg um 18 bis 24 Prozent, die Niederschlagsintensität übertraf die Clausius-Clapeyron-Skalierung um bis zu 36 Prozent. Kurzum: Ein an sich bekanntes Phänomen hat durch wärmere Meere und blockierte Strömungsmuster ein deutlich erhöhtes Katastrophenpotenzial.
Zunahme an gestörten Zirkulationen
Alles, was bislang beschrieben wurde, mündet in einem konkreten Zirkulationsmuster, das sich in drei Eskalationsstufen beschreiben lässt. Die gestörte Zirkulation entsteht, wenn sich ein Hoch über Mitteleuropa oder Skandinavien festsetzt und die atlantische Frontalzone weit nach Norden abdrängt. Klassisch, aber zunehmend häufiger.
Schiebt sich das Blocking weiter nach Norden - ein Hoch, das von Skandinavien bis nach Grönland reicht -, spricht man von der vollständig gestörten Zirkulation. Die Tiefdruckrinne löst sich auf, die Frontalzone ist deutlich geschwächt und erreicht Mitteleuropa nicht mehr, Tiefs werden isoliert, Störimpulse entstehen.
In der höchsten Ausprägung, der absolut gestörten Zirkulation, dominiert ein Grönlandhoch das gesamte System - gestützt durch ein Blockadehoch auf dem Atlantik und ein weiteres Hoch über Ostkanada. Das Ergebnis: Die Grundströmung kippt vollständig meridional, arktische Luftmassen fluten Mitteleuropa von Nordost, während im Gegenzug warme Luft weit nach Norden ausgreift.
Genau diese drei Stufen treten seit 2018 in einer Häufigkeit auf, die es in dieser Form nicht gegeben hat. Und da sowohl über der Arktis als auch dem Atlantik mit weiter ansteigenden Temperaturen zu rechnen ist, ist eine Normalisierung dieser Muster nicht zu erwarten - eher das Gegenteil ist wahrscheinlicher.
Die Folgen für das Wetter im Sommer 2026
Schließen wir die Kausalkette und bewerten, was das für das Wetter im Sommer 2026 über Deutschland bedeutet: Ein geschwächter Jetstream, eine überhitzte Arktis, ungewöhnlich warme Meere, häufigere Blocking-Lagen und zunehmende Störimpulse - das alles sind keine unabhängigen Phänomene, sondern Teile desselben Systems. Und dieses System wird mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit das Wetter Sommer 2026 über Deutschland, Österreich und die Schweiz prägen.
Die Prognosen sind eindeutig: Mit rund 65 Prozent Wahrscheinlichkeit wird der Sommer zu warm ausfallen, der Deutsche Wetterdienst beziffert die Wahrscheinlichkeit sogar auf 81 Prozent. Hochdruckdominierte Hitzephasen, die regelmäßig von quasistationären Störimpulsen durchbrochen werden - mit nachfolgend unwetterartigem Dauerregen, Überflutungen und regionalem Hochwasser als mögliche Folge. Ein möglicher Super-El-Niño kann dieses Muster zusätzlich verstärken, auch wenn dessen Auswirkungen auf unser Wetter nur schwach sind - dennoch: erst das stabile Hitzehoch, dann die Destabilisierung mit nachfolgendem Unwetter.
Nach den Unwettern werden kühlere Nordwindphasen in Erscheinung treten können (Rückseitenwetter), wenn die meridionale Strömung arktisch kühle Luft nach Süden führt. Dürre und Hochwasser, Hitze und Temperatursturz: Der Sommer 2026 wird kein gewöhnlicher Sommer sein. Er wird fragmentiert, wird unberechenbar und in beiden Extremen deutliche Signale setzen können. Schaun mer mal.
Die aktuelle Sommerprognose der Langfristmodelle hat sich seit dem 7. April nicht verändert und kann hier nachgelesen werden: Sommer 2026 im Langfristtrend - Ein von Störimpulsen durchsetztes Sommerwetter.
Wetterdaten Mai 2026
Top-10 Extremwerte Mai 2026
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Wert Datum Station Bundesland 29,4 03.05.2026 Coschen Brandenburg 29,4 03.05.2026 Cottbus Brandenburg 29,3 03.05.2026 Berlin-Marzahn Berlin 29,3 03.05.2026 Potsdam Brandenburg 29,1 03.05.2026 Berlin-Buch Berlin 29,0 03.05.2026 Jena (Sternwarte) Thüringen 29,0 03.05.2026 Kiefersfelden-Gach Bayern 29,0 03.05.2026 Möckern-Drewitz Sachsen-Anhalt 28,9 03.05.2026 Langenlipsdorf Brandenburg 5,0 19.05.2026 20098 -
Wert Datum Station Bundesland -13,6 12.05.2026 Zugspitze Bayern -4,6 12.05.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg -3,5 12.05.2026 Großer Arber Bayern -3,3 01.05.2026 Piding Bayern -3,2 12.05.2026 Brocken Sachsen-Anhalt -3,1 08.05.2026 Barth Mecklenburg-Vorpommern -3,0 01.05.2026 Oberstdorf Bayern -2,9 01.05.2026 Schorndorf-Knöbling Bayern -2,8 17.05.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg -2,7 01.05.2026 Oberhaching-Laufzorn Bayern -
Wert Datum Station Bundesland 70,4 04.05.2026 Ochtrup (West) Nordrhein-Westfalen 67,2 05.05.2026 Tonna-Gräfentonna Thüringen 66,6 06.05.2026 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg 64,7 10.05.2026 Höheischweiler Rheinland-Pfalz 63,1 05.05.2026 Possen Thüringen 63,0 05.05.2026 Hessisch Lichtenau-Velmeden Hessen 60,0 05.05.2026 Langensalza, Bad-Großwelsbach Thüringen 58,5 05.05.2026 Börde-Hakel-Hakeborn Sachsen-Anhalt 56,2 10.05.2026 Pirmasens Rheinland-Pfalz 55,1 05.05.2026 Sondershausen - Kyffhäuserkreis Thüringen -
Wert Station Bundesland 150,3 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg 134,5 Langensalza, Bad-Großwelsbach Thüringen 128,5 Willingen - Hochsauerland Hessen 118,5 Brilon-Thülen Nordrhein-Westfalen 117,2 Possen Thüringen 116,5 Lauterberg,Bad-Bartolfelde Niedersachsen 114,9 Ochtrup (West) Nordrhein-Westfalen 114,2 Wünnenberg-Eilern Nordrhein-Westfalen 111,7 Horn-Bad Meinberg - Leopoldstal Nordrhein-Westfalen 111,6 Oppenau Oberes Renchtal Baden-Württemberg -
Wert Station Bundesland 0,0 Berka Niedersachsen 0,0 Hahn Rheinland-Pfalz 0,0 Möckmühl - Jagst Baden-Württemberg 0,0 Oberstenfeld Baden-Württemberg 0,8 Langenneufnach-Unterrothan Bayern 2,7 Salzwedel-Tylsen Sachsen-Anhalt 5,3 Roding-Neubäu Bayern 6,9 Kelheim Bayern 7,9 Haidmühle-Bischofsreut Bayern 8,6 Deuerling-Heimberg Bayern -
Wert Datum Station Bundesland 100,1 13.05.2026 Weinbiet Rheinland-Pfalz 99,4 11.05.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg 88,9 11.05.2026 Zugspitze Bayern 85,3 06.05.2026 Lindau (SWN) Bayern 85,3 11.05.2026 Friedrichshafen Baden-Württemberg 83,9 12.05.2026 Fichtelberg Sachsen 82,1 11.05.2026 Hohenpeißenberg Bayern 82,1 11.05.2026 Hornisgrinde Baden-Württemberg 81,4 13.05.2026 Brocken Sachsen-Anhalt 81,0 13.05.2026 Leinefelde Thüringen -
Wert Station Bundesland 181,3 Fehmarn Schleswig-Holstein 177,7 List auf Sylt Schleswig-Holstein 175,2 UFS Deutsche Bucht Hamburg 174,5 Arkona Mecklenburg-Vorpommern 173,3 Leuchtturm Kiel Schleswig-Holstein 172,8 Hallig Hooge Schleswig-Holstein 169,2 Darßer Ort (SWN) Mecklenburg-Vorpommern 169,1 Strucklahnungshörn Schleswig-Holstein 169,1 Fürstenzell Bayern 168,7 Aldersbach-Kramersepp Bayern -
Wert Station Bundesland 35,8 Marienberg, Bad Rheinland-Pfalz 43,6 Kempten Bayern 66,7 Roth bei Prüm Rheinland-Pfalz 67,9 Schneifelforsthaus Rheinland-Pfalz 73,9 Nürburg-Barweiler Rheinland-Pfalz 75,3 Nideggen-Schmidt Nordrhein-Westfalen 76,4 Manderscheid-Sonnenhof Rheinland-Pfalz 77,2 Kall-Sistig Nordrhein-Westfalen 77,6 Deuselbach Rheinland-Pfalz 78,9 Baden-Baden-Geroldsau Baden-Württemberg
Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Mai 2026 beträgt 11,3 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell -0,7 °C (91/20 -1,8 °C). Am 03.05.2026 konnte mit 29,4 °C über Cottbus (Brandenburg) die höchste und am 12.05.2026 mit -13,6 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 12,8 °C Berlin. Frischer ist der Mai 2026 mit einem Durchschnittswert von 10,9 °C bisweilen über Thüringen.
Im Mai 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 50,6 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 69 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 8 Tagen.
Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 121,0 Stunden ihren Sollwert von 198,3 Stunden zu 61 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 181,3 Stunden über der Fehmarn (Schleswig-Holstein). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 35,8 Stunden über der Marienberg, Bad (Rheinland-Pfalz).












