Die extreme Auffälligkeit beim Wetter im Juni waren die außerordentlich heißen Pfingsttage, wo der höchste Temperaturwert mit 37,7 Grad in der Nähe von Baden-Baden verzeichnet werden konnte. Die Temperaturen waren Bundesweit im Schnitt so hoch, dass es die heißesten Pfingsttage seit Beginn der Aufzeichnungen waren. Das andere Extrem waren deutlich niedrigere Werte im zweiten Juli-Drittel als einige Messtationen leichten Bodenfrost meldeten, wie bspw. am 18. Juni mit -1,0 Grad in Berlin-Tempelhof. Im Durchschnitt lag der Mittelwert mit 16,9 Grad um etwa 0,9 Grad höher als der langjährige Mittelwert von 1961-1990 - gegenüber der Referenzperiode von 1981-2010 betrug die Differenz noch +0,5 Grad, wobei ein deutliches Nord-Süd Gefälle zu verzeichnen war. Insbesondere die warmen Temperaturen im Süden konnten das leichte Defizit im Norden mehr als Ausgleichen. Trotz zahlreicher Schauer und Gewitter mit örtlichen Unwettern konnten mit 54 l/m² nur 64 Prozent des Niederschlagssolls von 85 l/m² erreicht werden - besonders trocken war hier der Südwesten, wo das Niederschlagssoll um 80 Prozent verfehlt wurde und dort die Waldbrandgefahr erheblich anstieg. In der Sonnenscheinbilanz war mit 232 Sonnenstunden um 17 Prozent höher als mit 198 Stunden üblich. Den gesamten Rückblick können Sie auf den Seiten des DWD nachlesen.
Anzeige

Ihnen gefällt die Wetterprognose? Teilen Sie es anderen mit!

Im Laufe des heutigen Sonntags sind immer wieder Schauer - örtlich auch mit Gewitter - zu erwarten, welche entlang der Alpen und entsprechenden Staulagen auch länger andauernd sein können. Die Temperaturen steigen bei wechselnder bis starker Bewölkung und frischen Winden aus westlichen Richtungen auf +16/+20 Grad an und können im Osten und Südosten nochmals bis +23 Grad erreichen. Am Montag ändert sich daran kaum etwas, die Niederschlagserwartung bleibt hoch, wenngleich die Intensität der Schauer nachlassend ist und mit Wind aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen haben es die Temperaturen schwer, sich der +20 Grad Marke zu nähern und verbleiben zumeist im Bereich zwischen +15/+20 Grad, lediglich im Nordosten, Südwesten und Westen sind mit entsprechender Sonnenscheindauer auch bis zu +21 Grad zu erwarten. Ob im weiteren Wochenverlauf der Sommer zurückkehrt, klären wir gegen 11:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Juli.
Ein Tiefdrucksystem nimmt in den kommenden Stunden vermehrt Einfluss auf das Wetter in Deutschland. Dabei werden relativ warme Luftmassen durch kühlere Luftmassen ausgetauscht. In Kombination mit einer zunächst südwestlichen Grundströmung und entsprechend feucht-warmer Luftmassen bedeutet das viel Energie, welche sich in bis zum Sonntag in kräftigen Schauern mit Starkregen, Hagel, Sturmböen und Gewittern mit örtlichem Unwetterpotential bemerkbar machen werden. Ab den späten Nachmittagsstunden können sich diese Gewittercluster von Südwesten her intensivieren und ziehen auch in der Nacht weiter über Deutschland hinweg. Die Zugbahn verläuft etwa entlang der Linie Schwarzwald - Berlin, so dass in einem breiten Streifen mit Teils unwetterartigen Niederschlägen gerechnet werden muss - entsprechende Hinweise zu den aktuellen Unwetterwarnungensollten beachtet werden (Gewitterradar | Animation der Niederschläge). Die Temperaturen steigen vor Eintreffen des Niederschlags auf +23/+28 Grad und sinken nachfolgend auf +18/+23 Grad ab. Am Sonntag sind tagsüber weitere Schauer und auch örtliche Gewitter zu erwarten, wobei die Intensität allmählich nachlässt, jedoch sind im Südosten - bei entsprechendem Temperaturgegensatz - nochmals kräftige Schauer und Gewitter möglich. Die Temperaturen kühlen sich merklich ab und erreichen im Norden mit vermehrten Sonnenschein +18/+22 Grad, sonst +16/+21 Grad, im Osten und Südosten nochmals bis +24 Grad. Am Montag ist die Tiefdruckfront dann "durchgezogen", so dass in ganz Deutschland die kühle Rückseitenströmung sich durchsetzen kann. Es bleibt vielfach stark bis wechselnd bewölkt und zahlreiche Schauer - örtlich auch mit Gewitter - sind zu erwarten. Die Temperaturen pendeln sich auf +15/+20 Grad ein, können aber mit entsprechender Sonnenscheindauer auch bis +22 Grad ansteigen. Die errechneten Niederschlagssummen zeigen mit 40-80 l/m² bis Montagabend den Schwerpunkt der zu erwartenden Niederschläge etwa entlang der Linie Mannheim -Dresden, wobei diese sich sowohl in der Intensität und Örtlichkeit noch verändern kann, im Westen sind verbreitet 20-35 l/m² sonst zwischen 7-20 l/m² zu erwarten. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im Juli.
Im Westen sind bereits die ersten Schauer aktiv, welche sich im Tagesverlauf weiter nach Osten - etwa bis zu einer Linie Mannheim - Usedom - ausweiten können und mit ansteigendem Gewitterrisiko ist im Tagesverlauf zu rechnen (Gewitterradar). Die Temperaturen steigen auf verbreitet +21/+25 Grad und können örtlich auf bis zu +27 Grad ansteigen. Der Grund für den "Warmluftschub" ist ein Tiefdruckkomplex, welches sich im Verlauf des Wochenendes weiter nach Osten verlagern kann, so dass am heutigen Freitag und in Teilen auch am Samstag noch warmes Vorderseitenwetter zu erwarten ist. In diesem Prozess werden die warmen Luftmassen gegen kühlere Luftmassen (Rückseite) ausgetauscht. Dabei wird einiges an Energie freigesetzt, was sich zum heutigen Stand am Samstag und auch noch am Sonntag mit Unwettern (Gewitter, Starkregen, Hagel, Sturmböen) bemerkbar machen kann. Am Samstag ist zunächst noch ruhiges Wetter zu erwarten - hier und da sind lokale Schauer möglich und die Temperaturen steigen im Nordwesten auf +18/+22 Grad, sonst auf +21/+25 Grad, im Osten und Südosten auch auf bis +28 Grad. Im Tagesverlauf nimmt das Schauer- und Gewitterrisiko zu und liegt im Schwerpunkt zunächst im Südwesten, Westen und entlang der Küste. Im weiteren Verlauf bilden sich sog. Gewittercluster, welche zum Abend hin besonders in Baden-Württemberg und den Mittelgebirgen einiges an Niederschlag bringen können. Im Laufe der Nacht auf Sonntag verlagern sich diese Cluster weiter nach Osten und schwächen sich dabei nur etwas ab. Ab der zweiten Nachthälfte können von Westen her weitere Cluster nachfolgen, wobei die Zugbahn von Südwest nach Nordost ist. Nachfolgend bleibt am Sonntag die Schaueraktivität hoch, jedoch in der Intensität nachlassend, wobei in entsprechenden Staulagen auch länger andauernder Niederschlag möglich ist. Die Temperaturen kühlen sich merklich ab und erreichen verbreitet +17/+22 Grad und im Osten und Südosten nochmals bis +25 Grad. Anhand des Niederschlagsanimation kann man die Zugbahnen der Cluster gut erkennen und die Niederschlagssummen zeigen bis Sonntagabend mit 30-50 l/m² zwei Schwerpunkte. Der Eine verläuft entlang der Linie zwischen Saarbrücken und Berlin und der Zweite ist im Südwesten zu finden. Gewitter sind in der Meteorologie ein schwer vorhersagbares Wetterereignis, so dass dessen heute simulierte Zugbahn bis zum Eintreffen am Samstag/Sonntag sich noch verändern kann. Am Montag bleiben Schauer und Gewitter bei Temperaturen zwischen +17/+23 Grad weiter aktiv. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im Juli.
Die lokale Schauer- und Gewitteraktivität bleibt heute etwa nördlich der Mittelgebirge präsent und konzentriert sich im Schwerpunkt etwa entlang einer Linie Bremen - Chemnitz, während sich im Süden und Nordosten - bei leichter Schichtbewölkung - des Öfteren die Sonne zeigen wird. Die Temperaturen können einheitlich auf +19/+24 Grad ansteigen, wobei die höheren Werte im Norden und Westen erwartet werden. Am Freitag scheint zunächst verbreitet die Sonne, bevor im Tagesverlauf die Wolken von Westen her zunehmen und nachfolgend für eine ansteigende Schauer- und Gewitterneigung sorgen, wobei es im Südosten - zum heutigen Stand - weitgehend trocken bleiben könnte. Die Temperaturen steigen bei südwestlichen Wind weiter an und können verbreitet +22/+26 Grad, örtlich auch bis +28 Grad erreichen. Am Samstag und Sonntag nimmt ein Tiefdrucksystem mehr Einfluss auf das Wetter in Deutschland, was sich am Samstag bereits mit stärkerer Bewölkung und teils kräftigen Schauern und Gewittern bemerkbar machen kann, so dass - zum heutigen Stand - örtliches Unwetterpotential nicht auszuschließen ist (Gewitterprognose). Die simulierten Niederschlagssummen zeigen bis Samstag Abend mit verbreitet 1-10 l/m², im Nordosten bis 25 l/m² und im Süden bis zu 40 l/m² den zu erwartenden Schwerpunkt der Niederschläge. Die Tiefdruckfront "schleift" am Sonntag voraussichtlich über Deutschland hinweg, so dass im Nordosten und etwa südlich der Mainlinie mit weiteren, teils kräftigen und länger andauernden Niederschlägen gerechnet werden kann. Der Wind dreht im Verlauf des Wochenendes von südwestlichen auf westliche Richtungen, so dass die Temperaturen am Samstag im Nordosten auf +19/+23 Grad, sonst auf verbreitet auf +22/+27 Grad, im Nordosten auch auf bis +29 Grad ansteigen können (Vorderseite) und am Sonntag auf +15/+20 Grad, im Nordosten auf +22 Grad zurückgehen können (Rückseite). Der Start in die neue Woche bleibt wechselhaft mit Schauern und Gewittern bei mäßig warmen Temperaturen. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im Juli.