Wetteranalyse: Plötzliche Stratosphärenerwärmung, Polarwirbel kippt, März bleibt unsicher
Das Wetter stellt sich in den kommenden Tagen radikal um - auch einer winterlichen nasskalten Witterung mit unwetterartigem Schneefall über den Alpen wird Frühlingswetter mit ungewöhnlich hohen Temperaturen. Mancherorts könnte sogar mit über +20 Grad ein frühsommerlicher Wert erreicht werden. Klar ist - der erste Frühlingstag des Jahres 2026 wird im Verlauf der Woche zu erwarten sein. Der Grund für die Zufuhr der ungewöhnlich warmen Luftmassen ist der Polarwirbel, welcher sich an einer Stelle zentralisiert und an anderer Stelle auflöst. Die Schwäche des Polarwirbels ist Systemisch und wird auch das Wetter im März noch beeinflussen können. Die Frage ob es frühlingshaft warm bliebt oder ein spätwinterlicher Rückschlag erfolgt, hängt maßgeblich davon ab, wie der Polarwirbel sich verhalten wird.

In den vergangenen Stunden sind über den Alpen teils unwetterartige Schneefälle niedergegangen, aber auch über Deutschland gibt es über einigen Regionen eine dicke Schneedecke und gefrorenen Boden. In den kommenden Stunden werden ungewöhnlich warme Luftmassen nach Deutschland geführt und lassen den Schnee mit frühlingshaften Temperaturen und teils kräftigem Regen bis auf die höheren Lagen rasch abtauen. Da der Boden vielerorts gefroren ist, kann der Boden das Wasser nicht aufnehmen und fließt an der Oberfläche ab, was die Bäche und Flüsse rasch anschwellen lässt und regional zu Hochwasser und Überflutungen führen kann.
Der Frühling mit mancherorts frühsommerlichen Werten
Der Keil des Azorenhochs schiebt sich zum Mitte der kommenden Woche weiter nach Norden und versucht eine Querverbindung zum Aleuten- und Kontinentalhoch aufzubauen. Das funktioniert aber nur zum Teil, reicht jedoch aus, um die atlantische Frontalzone vollständig auflaufen zu lassen. Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen weitestgehend im Einflussbereich des Hochdrucksystems, was aus südwestlichen Richtungen die warmen Luftmassen nach Norden transportiert und über Deutschland mit +12 bis +16 Grad und mancherorts von bis +18 Grad den ersten Frühlingstag des Jahres 2026 möglich machen Wird. Lokal kann nicht ausgeschlossen werden, dass die frühsommerliche +20 Grad-Marke erreicht, oder gar überschritten wird. Ist noch bis Dienstag mit zeitweiligem Niederschlag zu rechnen, so trocknet das Wetter zur Wochenmitte vorübergehend ab.

Wetterprognose des europäischen Vorhersage-Modells: Polarwirbelsplit mit schwachen Auswirkungen
Die obenstehenden Wetterkarten lassen noch keinen klaren Rückschluss auf einen Polarwirbelsplit oder ein Displacement (Verschiebung) des Polarwirbels zu. Entscheidend ist, ob sich die Hochdruckzone weiter über Sibirien oder nach Grönland verlagert. Diese zwei Optionen gibt es im Moment und sind entscheidend für das Wetter in der ersten März-Dekade.
Klar ist, dass der Polarwirbel weiterhin schwächelt und mit dem weiter ansteigenden Sonnenstand zunehmende Probleme mit der Stabilität bekommen wird. Nach der Wetterprognose des europäischen Wettermodells verlagert sich die Hochdruckachse bis zum 4. März weiter in Richtung Polregion und erstreckt sich von Mitteleuropa bis nach Alaska. Ein reiner Polarwirbelsplit. Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen jedoch voll in der Hochdruckzone, sodass auch Anfang März bei Werten von +10 bis +16 Grad mit frühlingshaften Temperaturen zu rechnen ist. Die Niederschlagsaktivität ist zunächst als gering einzustufen.
Das Wetter kippt - reaktive Frontalzone und ein Rückschlag für den Frühling
Der Polarwirbel hat aber noch genug Kraft, um einen solchen Split etwas entgegenzusetzen. Und so beginnen die Tiefdrucksysteme auf dem Atlantik systematisch den Hochdruckkeil über Europa abzubauen und den Hochdruckkern über dem Nordpol zu unterwandern. Einfach ist das nicht, doch gelingt dieser Prozess mit viel Schwung und Energie. Nach der Wettervorhersage des europäischen Wettermodells ist der Schwung so enorm, dass der gesamte Cluster des Polarwirbels von Kanada und Grönland in Richtung Skandinavien transferiert wird.
Bis zum 8. März dreht sich der Wirbel über Skandinavien ein und beginnt nachfolgend nach Süden auszutrogen. Die Temperaturen erreichen am 6. März noch +7 bis +12 Grad und über dem Westen bis +14 Grad und gehen bis zum 9. März auf +4 bis +8 Grad und örtlich auf bis +2 Grad zurück. Die Schneefallgrenze sinkt weder bis auf die mittleren Lagen ab (400 bis 800 Meter).

Wetterprognose des amerikanischen Vorhersage-Modells: Displacement des Polarwirbels
Die Wettervorhersage des amerikanischen Wettermodells berechnet heute die zweite mögliche Variante, bei der es dem Hoch nicht - oder nur phasenweise - gelingt, einen Keil in den Polarwirbel hinein zu treiben. Überwiegend drängen die Hochdruckgebiete in Richtung Nordpol vor und verschieben den Hauptcluster des Polarwirbels lediglich.
Der erste Hochdruckeinschub vollzieht sich zwischen dem 26. Februar und 2. März, bei dem sich das Azorenhoch zwar weit nach Norden aufwölbt, doch keine Querverbindung zum Aleutenhoch aufbauen kann. Was bleibt, ist eine Hochdruckbrücke zum Kontinentalhoch, was das Zentrum des Polarwirbels in Richtung Kanada und Grönland verschiebt (Displacement). Deutschland, Österreich und die Schweiz verbleiben im Einflussbereich der Hochdruckzone, was bei einer überwiegend trockenen Witterung die Temperaturen auf +10 bis +15 Grad und örtlich auf frühlingshafte +16 Grad einpendeln lässt, wobei über den westlich gelegenen Ballungsgebieten bis +18 Grad möglich sein können.
Hochdruckblase bleibt erhalten - der Frühling auch
Die Hochdruckblase über Mitteleuropa versucht um den 5. März einen weiteren Anlauf, um den Polarwirbel zu splitten, doch scheitert auch dieser Versuch kläglich. Was bleibt, ist eine bis zum 8. März sich selbst erhaltende Hochdruckzone über Mitteleuropa, welche den Kontakt zum Kontinentalhoch über Russland pflegt. Der Polarwirbel verschiebt sich mit seinem Cluster in Richtung Alaska, Aleuten und dem östlichen Sibirien - weit weg von Mitteleuropa.
Die Temperaturen erreichen mit viel Sonnenschein und nur wenig Niederschlag Werte zwischen +12 bis +16 Grad und örtlich bis +19 Grad. Der Frühling setzt sich nach dieser Prognose durch und ein spätwinterlicher Rückschlag ist demnach nicht zu erwarten.
Zusammenfassung Wetterprognose der Vorhersagemodelle
- Polarwirbel schwächt sich mit ansteigendem Sonnenstand weiter ab
- Polarwirbelsplit wird im März ebenso wahrscheinlich, wie ein Displacement des Wirbels
- Ob ein spätwinterlicher Rückschlag erfolgt, hängt von der Positionierung des Hochdrucksystems ab
- Liegt das Hoch über Mitteleuropa, kann die erste März-Dekade auch frühlingshaft geprägt sein

Die Folgen eines Polarwirbelsplits oder eines Displacements des Polarwirbels auf das Wetter über Deutschland
In unserer gestrigen Prognose für den März haben wir die unterschiedlichen Berechnungen des Polarwirbels vorgestellt und viele Rückfragen bzgl. eines Polarwirbelsplits oder eines Displacements des Polarwirbels erhalten. Die Vorhersage-Modelle bestätigen heute die hohen Unsicherheiten der kommenden Wetterentwicklung und wir steigen an dieser Stelle kurz einmal tiefer in die Schwächen des Polarwirbels ein.
Displacement
Bei einem Displacement wird der Stratosphärenwirbel als zusammenhängende, zyklonale Zirkulation seitlich
aus der Polregion herausgedrückt: Das dynamische Zentrum (Cluster-Schwerpunkt) verlagert sich, häufig in Richtung Kanada und Grönland, doch bleibt der Wirbel im Kern eine Einheit. Man kann sich das als Verschiebung des gesamten kalten, stark rotierenden Stratosphärentiefs vorstellen, kein Kollaps der Struktur.
Polarwirbelsplit
Bei einem Polarwirbelsplit wird die Zirkulation dagegen in zwei (oder mehr) getrennte Cluster reorganisiert: Aus einem dominanten Polarwirbel entstehen mehrere autarke Zentren, die nach einem Splitvorgang unabhängig umeinander bzw. um den Polraum angeordnet sein können. Das ist strukturell etwas anderes als eine bloße Verlagerung, weil der Polarwirbel nicht nur umorganisiert
, sondern auf mehrere Cluster (Kerne) aufgeteilt wird.
Die treibende Dynamik dahinter sind planetare (Rossby-)Wellen aus der Troposphäre, die in die winterliche Stratosphäre hineinpropagieren und dort Impuls- und Wärmetransport liefern. Diese Wellen drücken
den Wirbel entweder als Ganzes aus seiner Lage (Displacement; typischerweise dominanter Welle-1‑Charakter) oder deformieren ihn so stark, dass zwei Kerne entstehen (Split; typischerweise stärkerer Welle-2‑Charakter).
Wichtig ist dabei die Rolle des Stratosphärenwirbels als Kopplungsinstanz (dazu gleich mehr): Solange er kalt und dynamisch kompakt bleibt, kann er Wellenangriffe dämpfen bzw. eine effiziente vertikale Kopplung nach unten begrenzen; wird er jedoch ausreichend gestört, begünstigt das Displacement oder - bei stärkerer Umorganisation - den Split.

Die Auswirkungen eines Displacements des Polarwirbels
Bei einem Displacement mit einem Cluster über Kanada und Grönland und einer Hochdruckbrücke von Mitteleuropa bis Russland reichend liegen Deutschland, Österreich und die Schweiz oft im stabilen Einflussbereich des Hochdrucksystems: wenig Niederschlag, häufig Inversionen mit Hochnebel, nachts teils Frost, tags je nach Sonnenschein ungewöhnlich warm. Gleichzeitig stützt der Kaltluftstrom in Richtung Neufundland die reaktive Frontalzone über dem Nordatlantik. In Kombination mit dem Block über Mitteleuropa wird die Westdrift nach Norden abgelenkt, sodass Deutschland wiederholt in eine südwestlich geprägte Grundströmung gerät. Damit steigt die Tendenz zu wechselhaftem, windigerem Randwetter, bei der die Temperaturen in einem für die Jahreszeit zu hohen Bereich liegen können.
Bei einem Polarwirbelsplit wird die Grundströmung über dem Atlantik und Europa deutlich meridionaler, da sich die Frontalzone stärker wölbt und die Polarfront in ein ausgeprägtes Wellenmuster verfällt. Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen dann seltener in einer Westwetterlage, sondern in einer Abfolge aus Trogvorstößen und Hochdruckkeilen - entscheidend ist die Positionierung der Wettersysteme. Geht der Trog westlich von Mitteleuropa nieder, kann es auf der Vorderseite ungewöhnlich warm werden, weil subtropisch geprägte Luftmassen aus Südwest bis Süd nach Mitteleuropa gelangen. Kippt die Achse jedoch, kann rückseitig polare Luft aus Nord bis Nordost einsickern, sodass selbst im März nochmals spätwinterlich kalte Phasen möglich sind.
Die Randfaktoren
Ein klares Signal für ein Displacement oder einen Polarwirbelsplit lässt sich aus den Randfaktoren des NAO- und AO-Index ableiten. Der NAO-Index (Verhältnis Azorenhoch und Islandtief) ist aktuell positiv und wird das bis in den März hinein bleiben. Der AO-Index (vereinfacht Zustand des Polarwirbels) ist neutral.
Bei positivem NAO-Index ist der Druckgradient zwischen Azorenhoch und Islandtief meist erhöht, was eine eher zonal ausgerichtete, kräftigere Westdrift über dem Nordatlantik nahelegt. Ein neutraler AO-Index liefert dagegen kein klares hemisphärisches Regime-Signal, also weder stark gekoppelt und kompakt
noch massiv gestört und entkoppelt
als dominantes Muster. Der Rückschluss daraus lautet: Diese Kombination entspricht weder einem Displacement noch einem Split, weil beide Zustände keine konkreten Zustände des Polarwirbels (Verschiebung vs. Aufspaltung) beschreiben.
Warming in Stratosphärenhöhe
In der Stratosphäre gibt es aktuell einen weiteren Impuls für ein Warming. Planetare Wellen greifen den Polarwirbel an, verzerren ihn elliptisch, bremsen den Polarnachtjet (stratosphärischer Westwindring um den Pol) und schieben einen Warmsektor in den eurasischen Sektor. Ob daraus ein Major‑Warming wird, entscheidet erst die Erfüllung der Definition: Windumkehr in Stratosphärenhöhe entlang des 60. Breitengrades. Ohne Windumkehr bleibt es ein Minor‑Warming bzw. ein Warming‑Puls mit Vorkonditionierung. Genau diese unklaren Verhältnisse werden die Vorhersage-Modelle in den kommenden Tagen zu einer Sprunghaftigkeit verleiten, weil kleine Unterschiede in Welle‑1/‑2 den Wirbel von Displacement Richtung Split kippen können. Der NAO- und AO-Index sind dabei nur Momentaufnahmen der Troposphäre und reagieren entsprechend volatil (nachgelagert; sind im Moment wenig aussagekräftig).
Die zonalen Winde in Stratosphärenhöhe liegen aktuell bei +44,8 km/h, erreichen zum 28. Februar 0,6 km/h und drehen Anfang März auf -21,4 km/h. Damit wäre die Definition einer Windumkehr erfüllt - ein klares Signal für ein Major‑Warming im März. Der Polarwirbel würde damit in einen hochgradig gestörten Zustand übergehen, sodass ein Polarwirbelsplit oder zumindest ein Displacement deutlich wahrscheinlicher wird.
Zusammenfassung Analyse Zustand des Polarwirbels
- AO-Index aktuell neutral mit einem neutralen Trend im März
- Der NAO-Index deutlich positiv mit neutralem Trend im März
- Nach den Randfaktoren keine klaren Signale - weder für einen Polarwirbelsplit, noch für ein Displacement
- Anders die Situation in Stratosphärenhöhe - ein Major-Warming samt Windumkehr zeichnet sich ab
- Ein starkes Signal für einen Polarwirbelsplit oder ein Displacement

Spätwinter oder Frühling - Die Clusteranalyse
Der NAO-Index sagt für sich genommen wenig über eine konkrete Wetterentwicklung aus - und das gilt umso mehr, wenn der AO-Index keine klare Richtung vorgibt. Entscheidend ist deshalb, welches Zirkulationsmuster sich im Ensemble tatsächlich durchsetzt. Genau das lässt sich mit der Clusteranalyse bzw. der Regime-Auswertung besser einordnen: Sie zeigt nicht nur warm oder kalt
, sondern ob die Frontalzone zonal geführt wird oder ob Blocking-Strukturen die Großwetterlage meridional triggern können.
Keine klaren Signale für den März
Die aktuelle Clusteranalyse weist 15 mögliche Varianten für den März aus: 32,3 Prozent entfallen auf einen positiven NAO-Index. Auf ein Blocking über den nördlichen Breiten entfallen 26,1 Prozent, auf einen negativen NAO-Index 21,4 Prozent und auf ein Blocking auf dem Atlantik 20,2 Prozent. Fasst man die blockierenden Muster zusammen, kommt man auf 46,3 Prozent, während die NAO-geprägten Muster zusammen 53,7 Prozent erreichen. Mit anderen Worten formuliert: Es gibt kein klares Signal für eine Westwetterlage, aber auch kein eindeutiges Blocking. Abwarten ist angesagt.
Zusammenfassung der Cluster-Analyse
- NAO-Regime zusammen 53,7 Prozent
- Blocking-Regime zusammen 46,3 Prozent
- Damit kein klares Signal: Spätwinterliche Rückschläge oder Frühlingsakzente sind möglich
Fazit: Polarwirbel triggert das Märzwetter
Auch wenn im Moment noch vieles vage ist - der erste Frühlingstag steht bevor. Nachfolgend zeigt sich der Polarwirbel in einem labilen Zustand und wird auch im März schwacher Struktur sein. Ob es zu einem Polarwirbelsplit oder einem Displacement des Polarwirbels kommt, hängt auch von einem Warming in Stratosphärenhöhe ab. Aktuell spricht vieles für ein Major-Warming samt Windumkehr, was nicht nur das Wetter im März, sondern auch bis in den April hinein noch beeinflussen kann.
Ob daraus ein spätwinterlicher Rückschlag, ein wetterwendisches März-/Aprilwetter oder ein Durchbruch des Frühlings erfolgt, bleibt abzuwarten. Geht es nach den Wahrscheinlichkeiten, so wird sich eine für die Jahreszeit deutlich zu warme Wetterentwicklung behaupten können, welche auch das Wetter in der ersten März-Dekade dominieren kann. In diesem Sinne Ihnen einen wunderbaren Sonntag.
Wetterdaten Juli 2026
Top-10 Extremwerte Juli 2026
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Wert Datum Station Bundesland 36,6 11.07.2026 Rheinfelden Baden-Württemberg 36,1 14.07.2026 Rheinfelden Baden-Württemberg 35,9 13.07.2026 Waghäusel-Kirrlach Baden-Württemberg 35,8 13.07.2026 Ohlsbach Baden-Württemberg 35,5 11.07.2026 Müllheim Baden-Württemberg 35,4 10.07.2026 Rheinfelden Baden-Württemberg 35,4 13.07.2026 Rheinau-Memprechtshofen Baden-Württemberg 35,4 13.07.2026 Wolfach Baden-Württemberg 35,3 13.07.2026 Rheinfelden Baden-Württemberg 13,1 18.07.2026 20098 -
Wert Datum Station Bundesland -1,5 02.07.2026 Zugspitze Bayern 4,5 04.07.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg 5,5 04.07.2026 Brocken Sachsen-Anhalt 6,1 04.07.2026 Gilserberg-Moischeid Hessen 6,4 04.07.2026 Carlsfeld Sachsen 6,6 04.07.2026 Lobenstein, Bad Thüringen 6,6 04.07.2026 Wernigerode-Schierke Sachsen-Anhalt 6,6 11.07.2026 Deutschneudorf-Brüderwiese Sachsen 6,7 04.07.2026 Königshofen, Bad Bayern 6,8 04.07.2026 Elster, Bad-Sohl Sachsen -
Wert Datum Station Bundesland 80,7 15.07.2026 Blumberg-Randen Baden-Württemberg 69,7 17.07.2026 Bleckede-Walmsburg Niedersachsen 69,4 13.07.2026 Wittendörp-Dodow Mecklenburg-Vorpommern 66,3 14.07.2026 Untrasried-Maneberg Bayern 65,6 17.07.2026 Aschersleben-Mehringen Sachsen-Anhalt 59,0 14.07.2026 Schwarzatal-Lichtenhain - Bergbahn Thüringen 58,8 17.07.2026 Weisendorf-Oberlindach Bayern 56,9 17.07.2026 Kalchreuth Bayern 56,2 14.07.2026 Sonthofen (Flussmeisterstelle) Bayern 54,8 01.07.2026 Attenkam Bayern -
Wert Station Bundesland 140,1 Jachenau-Tannern Bayern 136,7 Ettal-Linderhof Bayern 132,0 Sonthofen (Flussmeisterstelle) Bayern 130,7 Oy-Mittelberg-Petersthal Bayern 130,6 Marienberg Sachsen 123,4 Oy-Mittelberg - Grüntensee Bayern 123,2 Unterjoch Bayern 121,9 Obere Firstalm - Schlierseer Berge Bayern 120,9 Untrasried-Maneberg Bayern 119,2 Ottobeuren Bayern -
Wert Station Bundesland 0,0 Alfter-Volmershoven Nordrhein-Westfalen 0,0 Eppenrod Rheinland-Pfalz 0,0 Hellenthal-Udenbreth Nordrhein-Westfalen 0,0 Idstein Hessen 0,0 Kreuztal-Eichen Nordrhein-Westfalen 0,0 Marktheidenfeld Bayern 0,0 Neuss (Kläranlage Ost) Nordrhein-Westfalen 0,0 Ranstadt-Ober-Mockstadt Hessen 0,0 Thüngersheim Bayern 0,0 Winden Baden-Württemberg -
Wert Datum Station Bundesland 130,3 14.07.2026 Nürnberg Bayern 126,7 16.07.2026 Mühlacker Baden-Württemberg 125,3 15.07.2026 Friedrichshafen Baden-Württemberg 105,1 13.07.2026 Hannover Niedersachsen 104,4 16.07.2026 Kandern-Gupf Baden-Württemberg 101,9 07.07.2026 Brocken Sachsen-Anhalt 99,7 17.07.2026 Altmühlsee Bayern 95,8 03.07.2026 Greifswalder Oie Mecklenburg-Vorpommern 95,4 16.07.2026 Lindau (SWN) Bayern 95,0 16.07.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg -
Wert Station Bundesland 213,0 Tholey Saarland 212,3 Perl-Sinz-Renglischberg Saarland 209,7 Kandern-Gupf Baden-Württemberg 208,2 Weiskirchen - Saar Saarland 207,1 Perl-Nennig Saarland 205,6 Müllheim Baden-Württemberg 205,2 Rheinfelden Baden-Württemberg 204,2 Saarbrücken-Burbach Saarland 203,7 Hornisgrinde Baden-Württemberg 203,6 Neunkirchen-Wellesweiler Saarland -
Wert Station Bundesland 72,5 Friesoythe-Altenoythe Niedersachsen 113,6 Zugspitze Bayern 114,8 Helgoland Schleswig-Holstein 116,0 Wangerland-Hooksiel Niedersachsen 116,2 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen 119,6 Hamburg-Fuhlsbüttel Hamburg 120,1 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen 120,5 Dörpen Niedersachsen 120,5 UFS TW Ems Hamburg 121,1 Gardelegen Sachsen-Anhalt
Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Juli 2026 beträgt 20,0 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 3,1 °C (91/20 1,7 °C). Am 11.07.2026 konnte mit 36,6 °C über Rheinfelden (Baden-Württemberg) die höchste und am 02.07.2026 mit -1,5 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 22,8 °C Saarland. Frischer ist der Juli 2026 mit einem Durchschnittswert von 18,0 °C bisweilen über Schleswig-Holstein.
Im Juli 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 28,7 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 36 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 4 Tagen.
Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 160,2 Stunden ihren Sollwert von 211,9 Stunden zu 76 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 213,0 Stunden über der Tholey (Saarland). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 72,5 Stunden über der Friesoythe-Altenoythe (Niedersachsen).









