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Wetteranalyse: Der Winter wird unberechenbar - Wie wahrscheinlich ist ein Wintersturm über Deutschland?

| M. Hoffmann

Es ist wieder Sonntag und Zeit für eine ausführliche Wetteranalyse. Die angekündigte Grenzwetterlage hat sich mit einem Blockadehoch über den nördlichen Breiten und der Frontalzone über dem Süden über Deutschland festsetzen können und wird das Wetter noch ein paar Tage dominieren und so mancherorts zu chaotischen Straßenverhältnissen führen können. Doch wie geht es für den Winter weiter - kommt da noch was oder kippt das Wetter bis Mitte Februar in Richtung Frühling? Und eine vielgestellte Frage in den vergangenen Tagen war - ist ein Wintersturm wie über Kanada und den USA auch in Deutschland möglich? Wir analysieren heute tiefgreifender und gehen diesen Fragen einmal nach.

Wie steht es um den Winter im Februar und ist über Deutschland ein Wintersturm wie in den USA möglich?
Wie steht es um den Winter im Februar und ist über Deutschland ein Wintersturm wie in den USA möglich?

Deutschland liegt im Moment zwischen zwei unterschiedlich temperierten Luftmassen. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an die Wetteranalyse der letzten zwei Wochen mit einem 100 Prozent Ergebnis eines negativen NAO-Index mit einem Blockadehoch über den nördlichen Breiten. Das ist jetzt so auch eingetroffen. Das Blockadehoch liegt über Skandinavien und wird sich im Verlauf der kommenden Woche weiter in Richtung Grönland ausdehnen. Am südlichen Gradienten wird das Hoch von der Frontalzone auf dem Atlantik unterwandert und so erhält sich die Grenzwetterlage über Deutschland auch im Verlauf der kommenden Woche.

Grenzwetterlage mit Schnee, Schneeregen, gefrierender Regen, Eisregen und Regen

Die Grenzwetterlage ist bemerkenswert. Warum? Die Dauer einer Grenzwetterlage ist in den meisten Fällen auf einen Zeitraum von 24 bis 48 Stunden und selten auf 72 Stunden begrenzt. Da sich das Blockadehoch aber im Uhrzeigersinn und die Frontalzone gegen den Uhrzeigersinn dreht, kommt es über Deutschland zu einer Pattsituation, die sich erst dann auflösen wird, wenn sich das Hoch über Skandinavien in Richtung Grönland verlagert. Bis dahin ist entlang eines breiten Streifens zwischen Münster und dem Bayerischen Wald bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schwankend mit zeitweiligem Schneefall, Schneeregen, Eisregen, gefrierenden Regen oder Regen zu rechnen. Regional kann sich gefährliche Glätte ausbilden und zu teils chaotischen Straßenverhältnissen führen. Weiter nach Norden geht der Niederschlag bei Temperaturen von -8 bis -0 Grad als Schnee nieder, während es weiter nach Süden bei Temperaturen von +4 bis +8 Grad und örtlich bis +10 Grad als Regen zu erwarten ist.

Eine Grenzwetterlage dominiert weiterhin das Wetter über Deutschland
Eine Grenzwetterlage dominiert weiterhin das Wetter über Deutschland © www.meteociel.fr

Vorderseitenanströmung mit Tauwetter

Man erkennt den Wetterumschwung auf den obenstehenden Wetterkarten. Das Wetter kippt zwar nicht schlagartig, vielmehr schleichend, jedoch mit zunehmender Dynamik aus der Höhe. Geht es nach der Wetterprognose des europäischen Wettermodells, so etabliert sich das Hoch zum 7. Februar vollständig über Grönland und baut einen Kerndruck von bis zu 1040 hPa auf. Doch gelingt es dem Hoch über Grönland erneut nicht, eine Blockadeachse auf dem Atlantik in Richtung der Azoren aufzubauen. Infolge dessen unterwandert die Frontalzone das Grönlandhoch an seinen südlichen Gradienten und schiebt auf seiner Vorderseite vergleichsweise warme Luftmassen nach Norden.

Die Grenzwetterlage wird zum 7. Februar aufgelöst und zum 8. Februar sind Höchstwerte von +4 bis +8 Grad und über dem Westen und Südwesten bis +10 Grad zu erwarten. Kurzzeitig ist über dem Norden und Osten mäßiges bis starkes Tauwetter möglich. Begleitet wird das Tauwetter von windigem und wechselhaftem Wetter, teils mit kräftigen Niederschlägen. Die Schneefallgrenze liegt von Nord nach Süd oberhalb etwa 600 bis 1.200 Meter.

Der Übergang in ein meridional geführtes Regime

Der zuvor noch kompaktere Polarwirbel beginnt mit dem Grönlandhoch deutlich zu mäandrieren. Die Polarfront wird welliger, die Frontalzone verliert an Stabilität. Tiefdrucksysteme greifen weiter nach Süden aus, während sich das Blockadehoch über den nördlichen Breiten weiter etabliert. Das ist der klassische Übergang in eine meridional verlaufendes Zirkulationsmuster (Nord-Süd; Süd-Nord).

Kaltlufttropfen und gestörte Zirkulation - Der Winter wird unberechenbar

Im Zeitraum vom 9. bis 16. Februar verschiebt das Grönlandhoch seine Druckzentren. Zum einen gelingt in diesem Zeitraum der Aufbau einer Querverbindung zum Azorenhoch, was eine Blockade auf dem Atlantik zur Folge hat, und zum anderen baut sich - über Skandinavien - eine weitere Querverbindung zum Kontinentalhoch über Russland auf. Mit weiterer Verschiebung der Druckzentren wächst jedoch die Unsicherheit. Je nachdem, wie sich der Wirbel weiter deformiert, kann sich das Muster der Großwetterlage erneut drehen.

Eisiges Winterwetter über Deutschland

Nach der aktuellen Wetterprognose wird durch die Hochdruckbrücken ein Kaltlufttropfen abgeschnürt, der sich vom 11. bis 16. Februar im Bereich zwischen Osteuropa, Deutschland, Österreich und der Schweiz bis nach Frankreich ausdehnen kann. Die Temperaturen sinken zum 11. Februar mit Höchstwerten von -4 bis +1 Grad in den Frostbereich ab. Da sich der Kaltlufttropfen über Deutschland eindreht, gehen die Temperaturen bis zum 15. Februar auf Höchstwerte von -14 bis -4 Grad zurück und können in den Nächten für Tiefstwerte von -19 bis -8 Grad sorgen. Regional können die Temperaturen unter die -20 Grad-Grenze absinken. Mit anderen Worten formuliert ist nach der Wettervorhersage des europäischen Wettermodells der Winter nicht vorbei - er wird nur deutlich unberechenbarer.

Eine Vollständig gestörte Zirkulation dominiert das Wetter bis Mitte Februar - teils mit klirrender Kälte und eisigen Nächten, teils aber auch mit Schneefall
Eine Vollständig gestörte Zirkulation dominiert das Wetter bis Februar - teils mit klirrender Kälte und eisigen Nächten, teils aber auch mit Schneefall © www.meteociel.fr

Prognose des amerikanischen Wettermodells kippt in Richtung Winter

Gestern noch hatte das amerikanische Wettermodell durchweg für die Jahreszeit deutlich zu warme Wetterentwicklungen berechnet. Diese waren zwar potentiell möglich, doch in ihrer Struktur dann doch wenig wahrscheinlich. Nichtsdestotrotz sind solche Wetterentwicklungen nicht abwegig und gelten als ein erhobener Zeigefinger für alle Freunde des Winterwetters. Heute die erwartbare Korrektur.

Der Durchbruch des Winters wird über einen längeren Zeitraum vorbereitet und bevor dieser gelingt, muss die Struktur der Frontalzone auf dem Atlantik umgebaut werden. Das gelingt jedoch nur zögerlich und so gelangen Deutschland, Österreich und die Schweiz im Zeitraum vom 6. bis 11. Februar in den Einflussbereich einer Vorderseitenanströmung der Frontalzone, was zum einen die Grenzwetterlage über Deutschland auflöst und zum anderen die Temperaturen mit +4 bis +8 Grad in den nasskalten Bereich ansteigen lassen kann. Phasenweise können mit etwas Sonnenschein auch Temperaturen von bis +10 Grad möglich sein. Verbreitet ist über den tieferen und mittleren Lagen mäßiges bis starkes Tauwetter zu erwarten (aktuelle Schneehöhen Deutschland)

Nach Tauwetter Winterwetter

Der Schnee ist nach der Prognose des amerikanischen Wettermodells bis zum 11. Februar über den mittleren und tieferen Lagen weitgehend abgetaut, doch beginnt mit der zweiten Februar-Dekade ein weiterer struktureller Umbau der Großwetterlage. Das Grönlandhoch spielt hierbei nur kurz keine Rolle - vielmehr ist es das Azorenhoch, welches im Zeitraum vom 11. bis 16. Februar nicht nur kräftiger wird, sondern sich auf dem Atlantik als Blockadehoch etabliert und sich bis nach Island ausdehnen kann.

Infolge daraus meridionalisiert das Strömungsmuster, was über Deutschland Österreich und der Schweiz mithilfe einer nördlichen Strömungskomponente kalte Luftmassen polaren Ursprungs bis an die Alpen führt.

Der Winter mit Schnee

Die Dynamik ist hoch, die Luftmasse labil und so werden in diesem Zeitraum immer wieder Niederschläge ausgelöst, welche bis auf tiefere Lagen herab als Schnee niedergehen und so den Winter über ganz Deutschland durchbrechen lassen können.

Die Temperaturen gehen vom 12. Februar mit -2 bis +4 Grad bis zum 16. Februar auf -7 bis +2 Grad zurück. Da es sich um eine Nordströmung handelt, können die höheren Werte über den Küstenregionen von Nord- und Ostsee erwartet werden.

Zusammenfassung Wetterprognose der Vorhersagemodelle

  • Blockadehoch über den nördlichen Breiten
  • Milderung und Tauwetter im Zeitraum 5. bis 7./11. Februar
  • Grenzwetterlage nach dem 5. Februar kein Thema mehr
  • Schwächung des Polarwirbels hält an
  • Meridional verlaufendes Strömungsmuster in der zweiten Februar-Dekade wahrscheinlich
  • Winterwetter mit Frost und Schnee über Deutschland weiterhin möglich
Erst die Milderung mit Tauwetter, dann Winterwetter
Erst die Milderung mit Tauwetter, dann Winterwetter © www.meteociel.fr

Betrachtung der Randfaktoren - Klare Signale für den Hochwinter im Februar?

Einmal angenommen, das Blockadehoch verlagert sich in Richtung Grönland und Island und würde die Frontalzone auf dem Atlantik weit in Richtung der Azoren drücken, so hätte das einen stark negativen NAO-Index zur Folge. Anders formuliert wäre ein negativer NAO-Index ein klares Signal und ein Unterstützer der aktuellen Prognosen der Vorhersage-Modelle.

Und so ist es auch. War der NAO-Index in der vergangenen Wetteranalyse noch neutral bis leicht negativer Prägung, so hat sich das in den vergangenen Tagen geändert. Der NAO-Index strebt bis zum 5. Februar einen neutralen Zustand an, sinkt darüber hinaus jedoch in den deutlich negativen Bereich ab.

Die Entwicklung des NAO-Index ist ein klares Signal dafür, dass sich die großräumige Wetterlage über Europa neu sortiert und das Grönlandhoch zunehmend in den Fokus rückt. Etabliert sich dieses Hochdruckgebiet, wird die Frontalzone weit nach Süden gedrängt oder sogar blockiert. Für Deutschland bedeutet das eine Abkehr der Grenzwetterlage hin zu einer meridionalen Zirkulation. Atlantische Tiefs verlieren an Durchschlagskraft oder werden umgelenkt, während sich Hochdruckeinfluss in höheren Breiten festsetzt.

Die Konsequenzen eines negativen NAO-Index sind für das Wetter jedoch vielschichtig. Einerseits steigen die Chancen auf winterliche Wetterlagen deutlich: Kaltluftvorstöße aus Norden oder Osten werden wahrscheinlicher, Frostphasen können sich ausdehnen und bei passender Zugbahn der Tiefdrucksysteme ist auch Schneefall möglich. Andererseits kann ein blockierendes Hoch - je nach Position - auch ruhiges, trockenes und teils mildes Wetter begünstigen.

Entscheidend ist: Mit einem negativen NAO-Regime nimmt die Wetter-Variabilität zu. Der Westdrift verliert an Struktur und Deutschland gerät in eine Phase, in der winterliche und milde Szenarien eng beieinanderliegen. Der Spielraum für die möglichen Wetterlagen wird mit einem negativen NAO-Index größer - und damit auch die Unsicherheiten.

Der Zustand des Polarwirbels

Der AO-Index (Arktische Oszillation) ist ein ebenfalls wichtiger Signalgeber für das Wetter über Deutschland, weil er beschreibt, wie stark der Luftdruckgegensatz zwischen der Arktis und den mittleren Breiten (auch Mitteleuropa) ausgeprägt ist. Er sagt damit etwas über die Stabilität des Polarwirbels in der Troposphäre und über den Zustand und den Verlauf der Polarfront aus.

Aktuell wird der AO-Index stark negativ berechnet und bleibt das auch bis Mitte Februar. Sind sowohl der NAO- als auch der AO-Index negativ, verstärkt sich das Signal für einen grundlegenden Umbau des Zirkulationsmusters. Durch einen negativen AO-Index wird die Kälte nicht mehr eingeschlossen, sondern kann deutlich weiter nach Süden ausgreifen.

Im Verbund mit einer negativen NAO ist das für Mitteleuropa eine spannende Kombination. Während der negative NAO-Index die Frontalzone blockiert und Hochdruck über Grönland oder dem Nordatlantik begünstigt, sorgt der negative AO-Index dafür, dass arktische Kaltluft leichter in Richtung Europa gelenkt werden kann. Die Frontalzone wird stark mäandrierend oder zeitweise komplett blockiert – der zonale Westdrift bricht vollständig zusammen.

Für Deutschland steigen damit die Wahrscheinlichkeiten für ausgeprägte Winterwetterlagen deutlich an. Nord- bis Ostlagen mit trockener, kontinentaler Kaltluft werden wahrscheinlicher, ebenso Troglagen mit arktischem Ursprung. Längere Frostperioden, zunehmende Schneechancen und eine erhöhte Persistenz winterlicher Wetterlagen sind möglich (anhaltende Stabilität einer Wetterlage).

Gleichzeitig gilt: Auch unter dieser Konstellation sind keine Garantien für Winterwetter enthalten. Je nach Hochdruckposition kann sich über Mitteleuropa auch eine ruhige Hochdrucklage mit inversionsgeprägtem Wetter einstellen - kalt in den Nächten, tagsüber sonnig. Doch insgesamt ist die Kombination aus einem negativen AO- und NAO-Index eine der winterlichsten Großwetter-Konstellationen, die es gibt.

Zusammenfassung Analyse Zustand des Polarwirbels

  • AO-Index aktuell negativ und bleibt das auch Mitte Februar
  • Der Polarwirbel bleibt in seiner Gesamtstruktur geschwächt
  • Frost, winterliche Phasen und markante Kaltluftdurchbrüche sind ab der zweiten Februar-Dekade möglich
  • Beim NAO-Index gibt es einen zunächst neutralen Trend mit Tauwetter über Deutschland.
  • Nachfolgend wird auch der NAO-Index negativ berechnet
  • Damit stützen die Randfaktoren den winterlichen Vorstoß, wie ihn die Vorhersage-Modelle aktuell berechnen
Die möglichen Wetterentwicklungen bei einem negativen NAO- und AO-Index
Wetterprognose nach ausgesuchten Kontrollläufen: Die möglichen Wetterentwicklungen bei einem negativen NAO- und AO-Index © www.meteociel.fr

Zwischenfazit: Der Winter und seine Möglichkeiten

Die Rahmenbedingungen sind mit einem Blockadehoch über den nördlichen Breiten, einer möglichen Blockadeachse auf dem Atlantik, einem negativen NAO- und AO-Index, einer gestörten Westdrift, einem gestörten Zirkulationsmuster und einem gestörten Polarwirbel im Hinblick auf einen neuerlichen Vorstoß des Winters gut bis sehr gut. Das hat es in dieser Konstellation schon lange nicht mehr gegeben - doch gleichzusetzen mit einer gesichert winterlichen Wetterlage ist das nicht.

Bewertet man die Wahrscheinlichkeiten, so ist eine Milderung mitsamt Tauwetter im Zeitraum vom 3. bis 10. Februar über dem Süden und Westen gesetzt. Über dem Norden und Osten beschränkt sich das Tauwetter zunächst auf den Zeitraum vom 5. bis 11. Februar. Nachfolgend ist der Temperaturtrend aller Kontrollläufe negativ, jedoch stützen die Kontrollläufe mit Höchstwerten von +2 bis +6 Grad keine winterliche, sondern eine nasskalte Temperaturentwicklung. Damit bestätigen die Kontrollläufe ihren Wettertrend der vergangenen Tage.

Geht es nach der Wahrscheinlichkeit, so ist ein Flachlandwinter am 14. Februar zu 46 Prozent und für die mittleren Lagen zu 64 Prozent wahrscheinlich. Die Möglichkeit für den Hochwinter liegt im Moment bei rund 30 Prozent. Das spiegelt die Unsicherheiten der Modellwelt gut wider und ein gesundes Maß an Skepsis ist im Hinblick auf hochwinterliche Kälte durchaus angebracht.

Heute Abend steigen wir tiefer in die Wetteranalyse ein und schauen uns die Cluster-Analyse, den Zustand des Polarwirbels, den QBO-Ost, das mögliche Major-Warming in Stratosphärenhöhe und dessen Auswirkungen auf die Gesamtstruktur des Polarwirbels, die mit Spannung erwartete Gegenüberstellung der KI-Prognosen, sowie die aktuellen Prognosen der Vorhersage-Modelle und die Möglichkeiten eines Wintersturms über Deutschland an. Bis dahin wünschen wir Ihnen einen wunderbaren Sonntag.

Nächste Aktualisierung

  • 20:15 Uhr: Aktualisierung der Wetteranalyse an dieser Stelle

Update der Wetterprognose von 20:17 Uhr

Beginnen möchten wir das abendliche Update mit der Cluster-Analyse, da diese direkt auch an die Randfaktoren anknüpft und Auskunft darüber gibt, welche Großwetterlagen wahrscheinlich sind. In den vergangenen zwei Wetteranalysen wurde für einen Zeitraum von 14 Tagen mit 100 Prozent ein negativer NAO-Index mit Blocking über den nördlichen Breiten simuliert, was so auch eingetreten ist.

Die Clusteranalyse mit klaren Signalen

Nein, ein 100-Prozent-Ergebnis wird heute bis Mitte Februar nicht mehr berechnet, doch sind die Signale hinsichtlich eines negativen NAO-Index mit einer Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent sehr stark. Ganze 17 Prozent entfallen auf einen positiven NAO-Index (Signal für eine Westwetterlage) und 8 Prozent entfallen auf ein Blockadehoch auf dem Atlantik.

Die Cluster-Analyse unterstreicht, dass die Großwetterlage weiter in Richtung Blockierung tendiert (Grönlandhoch). Das spricht klar gegen eine stabile Westwetterlage und für eine gestörte, meridionale Zirkulation. Atlantische Tiefs werden häufiger umgelenkt, verschoben oder abgebremst, während Hochdruck über den nördlichen Breiten weiterhin seinen Einfluss geltend machen kann.

Zusammenfassung der Cluster-Analyse

  • Ganze 75 Prozent berechnen einen negativen NAO-Index
  • Blockadehochs über den nördlichen Breiten bleiben bis Mitte Februar mit hoher Wahrscheinlichkeit erhalten
  • Das begünstigt über Deutschland mit Dauerfrost winterliche Temperaturen
  • Ob Schnee und ein nachhaltiger Durchbruch des Winters eine Rolle spielen wird, hängt letztlich von der Positionierung der Wettersysteme ab

Plötzliche Stratosphärenerwärmung - Major-Warming in Stratosphärenhöhe

Der Polarwirbel ist kein einheitliches Gebilde, sondern besteht aus mehreren dynamisch unterschiedlichen Schichten. In der Troposphäre steuert er über den Jetstream direkt das Wetter. Darüber folgt die untere Stratosphäre, die als Übergangszone fungiert und schließlich die mittlere bis obere Stratosphäre, in der der eigentliche, thermisch kalte und meist sehr stabile Polarwirbel sitzt. Zwischen Troposphäre und Stratosphäre besteht normalerweise eine Kopplungssperre: Strömungen und Störungen werden nicht automatisch nach oben oder unten weitergereicht. Mehr dazu: Der Polarwirbel als Wetterorakel - Stratosphärische Strömungen sind keine Wettervorhersage.

Anders sieht es mit einer plötzlichen Stratosphärenerwärmung aus, die durchaus in der Lage ist, diese Kopplungssperre aufzubrechen. Wir beschreiben den Vorgang eines Major-Warmings und die Folgen für das Wetter über Deutschland an dieser Stelle nicht noch einmal im Detail. Wen es interessiert, der kann das gerne nachlesen: Major-Warming.

Ein Major-Warming ist aber erst dann ein Major-Warming, wenn die Winde entlang des 60. Breitengrades negativ werden. Und das ist im Moment noch ein Knackpunkt. Der Mittelwert aller Kontrollläufe berechnet Winde von +18 km/h, während der Hauptlauf und einige Kontrollläufe zwischen dem 11. und 13. Februar die Windumkehr mit -22 km/h bestätigen.

Das Warming selbst beginnt jedoch bereits heute und die möglichen Auswirkungen sind zwischen dem 8. und 15. Februar (spätestens dem 22. Februar) zu erwarten. Bis dahin wird es in den Prognose-Modellen zu einer hohen Sprunghaftigkeit kommen (Unsicherheiten, teils 180-Grad-Wendungen von Lauf zu Lauf).

Zusammenfassung Analyse: Plötzliche Stratosphärenerwärmung

  • Ein Warming ist im Moment im vollen Gang
  • Der Höhepunkt wird zwischen dem 11. und 13. Februar simuliert
  • Windumkehr ist möglich
  • Sollte sich die Windumkehr einstellen, so werden im Hinblick auf den Winter die Spielregeln grundsätzlich verändert
  • Doch trotz eines möglich zusammenbrechenden Polarwirbels ist das keine Garantie für Winterwetter
Ansatz eines Major-Warmings - Winde mäandrieren weiter - Höhepunkt Anfang zweite Februar-Dekade
Ansatz eines Major-Warmings - Winde mäandrieren weiter - Höhepunkt Anfang zweite Februar-Dekade © www.meteociel.fr

Verifikation KI- zu numerischem Modell

Vor 12 Wochen haben wir die erste Verifikation der KI-Modelle im Vergleich zu den numerischen Vorhersage-Modellen durchgeführt und bei den Europäern ein gutes und bei den Amerikanern ein sehr gutes Ergebnis feststellen können.

Vor vier Wochen dann die nächste Analyse, bei der die Prognose des amerikanischen Wettermodells daneben lag, die Europäer aber weiterhin ein gutes bis sehr gutes Ergebnis lieferten. Vor zwei Wochen dann die nächste Prognose mit teils großen Unterschieden.

Gegenüberstellung der aktuellen Wetterprognose mit den KI-Modellen vom 18. Januar - halbwegs gute Ergebnisse beim europäischen und eine Fehlprognose beim amerikanischen Wettermodell
Gegenüberstellung der aktuellen Wetterprognose mit den KI-Modellen vom 18. Januar - halbwegs gute Ergebnisse beim europäischen und eine Fehlprognose beim amerikanischen Wettermodell © www.meteociel.fr

Gutes Ergebnis des europäischen Wettermodells

Von Anfang an hatten beide Vorhersage-Modelle gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt. Heute zeigt sich, dass die KI-Prognose des amerikanischen Wettermodells zum zweiten Mal eine Fehleinschätzung lieferte. Die Europäer haben die knifflige Wetterlage bereits 14 Tage im Voraus mäßig gut einschätzen können.

Die Wetterprognose der KI-Modelle bis zum 15. Februar

Mit all den Unsicherheiten der kommenden Wetterentwicklung ist die Frage, welche Großwetterlage die KI-Modelle bis Mitte Februar berechnen umso spannender.

Das KI-Modell des europäischen Wettermodells berechnet bis zum 15. Februar keine durchgängig winterliche Wetterlage. Es gibt zwar ein Blockadehoch über Grönland, das jedoch an seinem östlichen Gradienten die Kaltluft polaren Ursprungs zwischen dem europäischen Nordmeer und Island - und somit westlich von Mitteleuropa auf den Atlantik führt. Das erhöht die Tiefdruckdynamik auf dem Atlantik, was mit einer weit nach Süden verschobenen Frontalzone über Deutschland, Österreich und der Schweiz eine eher nasskalte Wetterentwicklung zur Folge hat, bei der eine winterliche Wetterentwicklung ab den mittleren Lagen optional bleibt.

Die Prognose des amerikanischen Wettermodells ist erneut gänzlich anders - im Kern jedoch mehr dem Vorfrühling als dem Hochwinter zugeneigt.

Gegenüberstellung der aktuellen KI-Prognosen der Vorhersage-Modelle bis 15. Februar
Gegenüberstellung der aktuellen KI-Prognosen der Vorhersage-Modelle bis 15. Februar © www.meteociel.fr

Fazit: Der Winter kommt mit Frost - kommt er aber auch mit Schnee?

Die Randfaktoren und auch die Clusteranalyse zeigen, dass eine reaktive, länger andauernde und nachhaltig agierende Westwetterlage bis Mitte Februar nahezu komplett auszuschließen ist. Der Winter hat mit der Hintergrundmodulation QBO-Ost eine hervorragende Grundlage, welche durch ein mögliches Major-Warming in Stratosphärenhöhe und ein Blockadehoch über den nördlichen Breiten verstärkt wird. Jetzt muss der Winter nur noch kommen.

Die Kontrollläufe sind weiterhin der erhobene Zeigefinger und stützen eine winterliche Wetterentwicklung über ganz Deutschland bis auf tiefere Lagen nach der Milderung ab dem 11. Februar nur bedingt. Die Chancen für Winterwetter bis ganz runter sind über dem Norden und Osten tendenziell höher als über den südlichen und westlichen Landesteilen.

Ist ein Wintersturm über Deutschland möglich?

Kommen wir zu einer Frage, welche uns in den vergangenen Tagen häufiger gestellt wurde. Es gibt die These, dass die Wetterlage über den USA rund 14 Tage später auch in Mitteleuropa so stattfinden soll. Die Frage war dahingehend, ob es zwischen dem 10. und 15. Februar über Deutschland einen Wintersturm - ähnlich wie in den USA - geben kann.

Die These, dass sich markante Wetterlagen aus den USA rund 10 bis 14 Tage später nahezu identisch über Mitteleuropa wiederholen, hält einer wissenschaftlichen Prüfung nur eingeschränkt stand. Zwar ist die Atmosphäre über die planetare Wellenstruktur miteinander gekoppelt, doch es gibt keinen festen Zeithorizont, der Ereignisse eins zu eins nach Osten weiterreicht. Was sich tatsächlich fortpflanzen kann, sind großräumige Muster wie Tröge, Rücken- oder Blocking-Strukturen innerhalb der Rossby-Wellen.

Ein Wintersturm über den USA kann ein Hinweis darauf sein, dass die Frontalzone stark mäandriert und die Polarfront deutlich geschwächt oder gestört ist. Das erhöht auch über Europa die Wahrscheinlichkeit für dynamische Wetterlagen - jedoch nicht in gleicher Intensität oder Ausprägung. Zwischen Nordamerika und Europa liegen der Atlantik, veränderliche Meeresoberflächentemperaturen und eine eigenständige Zirkulationsdynamik.

Winterstürme sind in Mitteleuropa weniger wahrscheinlich, weil das Kaltluftbecken über Kanada und Grönland liegt und nicht direkt über Europa. Zudem wirkt der Golfstrom temperaturausgleichend und lenkt milde Luft nach Skandinavien. Die Orographie ist flacher, der Temperaturgradient schwächer - extreme Sturmwetterlagen aus Nord werden gedämpft. Viel häufiger sind Trogwetterlagen mit möglichen Grenzwetterlagen, wie sie es 1978/79 einmal gegeben hat. Das aber ist kein Maßstab für Ableitungen.

Für Deutschland heißt das: Die Wahrscheinlichkeit für eine aktive Wetterphase kann steigen, ein direkter Wintersturm-Nachbau mit fester Zeitverzögerung ist daraus nicht ableitbar.

Die aktuelle Wetterprognose: Der Winter tut sich schwer

Beide Vorhersage-Modelle bestätigen heute Abend die weiter oben beschriebene Sprunghaftigkeit. Das Hoch über Grönland kommt zwar zustande, verliert jedoch rasch an Bedeutung und geht in das Polarhoch über.

Reaktive Frontalzone

Und so ist zwischen Grönland und den Azoren nur wenig, was blockieren kann. Die Frontalzone formiert sich neu und schiebt vom 12. bis 15. Februar ein Tief nach dem anderen in Richtung Mitteleuropa.

Infolge daraus gelangen Deutschland, Österreich und die Schweiz bis zum 15. Februar voll in den Einflussbereich der vergleichsweise warmen Vorderseitenanströmung, was die Temperaturen vom 10. Februar mit -8 bis +8 Grad über der Nordhälfte und +0 bis +5 Grad über der Südhälfte bis zum 15. Februar mit +4 bis +8 Grad in den von den Kontrollläufen favorisierten nasskalten Bereich ansteigen lassen kann. Eine winterliche Wetterphase ist im Zeitraum vom 8. bis 13. Februar durchaus möglich, doch deutet im Moment nur wenig auf eine nachhaltig hochwinterliche Wetterphase hin. In diesem Sinne Ihnen einen wunderbaren Sonntagabend.

Keine winterlichen oder hochwinterlichen Wetterlagen mehr - Prognose-Modelle stellen die erwartete Sprunghaftigkeit unter Beweis
Keine winterlichen oder hochwinterlichen Wetterlagen mehr - Prognose-Modelle stellen die erwartete Sprunghaftigkeit unter Beweis © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Wetterdaten Februar 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im Februar 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. -0,1 °C -0,4 °C -1,6 °C
Sonne (Ø) 9,6 h 13 % 13 %
Niederschlag (Ø) 5,81 mm 11 % 11 %
Wind (Ø) 13,3 km/h
Max. Temp. 14,3 °C Tönisvorst
Min. Temp. -14,0 °C Grambow-Schwennenz
Max. Böe 118,4 km/h Greifswald
Max. 24h Niederschlag 40,0 mm Wismar
Eistage 2.27 38 % 52 %
Frosttage 5.83 32 % 35 %
Bodenfrosttage 6.69 33 % 34 %
Schneetage 4.89 44 % 59 %

Top-10 Extremwerte Februar 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    14,3 07.02.2026 Tönisvorst Nordrhein-Westfalen
    14,2 03.02.2026 Kiefersfelden-Gach Bayern
    14,2 03.02.2026 Kohlgrub, Bad (Rosshof) Bayern
    14,2 07.02.2026 Weilerswist-Lommersum Nordrhein-Westfalen
    14,1 07.02.2026 Emmendingen-Mundingen Baden-Württemberg
    14,1 07.02.2026 Rheinau-Memprechtshofen Baden-Württemberg
    13,7 07.02.2026 Duisburg-Baerl Nordrhein-Westfalen
    13,5 07.02.2026 Ohlsbach Baden-Württemberg
    13,3 03.02.2026 Garmisch-Partenkirchen Bayern
    -0,4 08.02.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -14,0 02.02.2026 Grambow-Schwennenz Mecklenburg-Vorpommern
    -13,3 02.02.2026 Grünow Brandenburg
    -13,3 02.02.2026 Ueckermünde Mecklenburg-Vorpommern
    -13,2 02.02.2026 Feldberg - Mecklenburg Mecklenburg-Vorpommern
    -13,2 02.02.2026 Trollenhagen Mecklenburg-Vorpommern
    -12,8 02.02.2026 Anklam Mecklenburg-Vorpommern
    -12,6 01.02.2026 Zugspitze Bayern
    -12,6 02.02.2026 Angermünde Brandenburg
    -12,2 02.02.2026 Tribsees Mecklenburg-Vorpommern
    -12,1 02.02.2026 Greifswald Mecklenburg-Vorpommern
  • Wert Datum Station Bundesland
    40,0 05.02.2026 Wismar Mecklenburg-Vorpommern
    21,2 06.02.2026 Vöhrenbach-Urach Baden-Württemberg
    17,9 03.02.2026 Homburg, Bad (Filterwerk) Hessen
    17,2 07.02.2026 Seegebiet Mansfelder Land-Röblingen Sachsen-Anhalt
    16,8 03.02.2026 Ebsdorfergrund-Ebsdorf Hessen
    16,3 05.02.2026 Zingst, Ostseeheilbad Mecklenburg-Vorpommern
    16,3 06.02.2026 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg
    16,1 06.02.2026 Schönwald Baden-Württemberg
    16,0 05.02.2026 Franzburg Mecklenburg-Vorpommern
    15,9 06.02.2026 Bernau-Goldbach Baden-Württemberg
  • Wert Station Bundesland
    42,4 Wismar Mecklenburg-Vorpommern
    31,9 Holzbach Rheinland-Pfalz
    29,1 Vöhrenbach-Urach Baden-Württemberg
    28,7 Utzenfeld Baden-Württemberg
    28,1 Bernau-Goldbach Baden-Württemberg
    27,5 Nohfelden-Gonnesweiler Saarland
    27,3 Kell am See Rheinland-Pfalz
    26,2 Weiskirchen - Saar Saarland
    24,8 Schönwald Baden-Württemberg
    24,5 Losheim-Niederlosheim Saarland
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Andechs-Erling Bayern
    0,0 Augsburg Bayern
    0,0 Barßel-Loher Ostmark Niedersachsen
    0,0 Boos Bayern
    0,0 Buchloe Bayern
    0,0 Burgau Bayern
    0,0 Eberfing Bayern
    0,0 Egling - Isar-Attenham Bayern
    0,0 Eppishausen-Haselbach Bayern
    0,0 Mistelgau-Hardt Bayern
  • Wert Datum Station Bundesland
    118,4 04.02.2026 Greifswald Mecklenburg-Vorpommern
    101,5 04.02.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen
    99,4 03.02.2026 Zugspitze Bayern
    91,1 03.02.2026 UFS Deutsche Bucht Hamburg
    86,4 03.02.2026 Schönhagen (Ostseebad) Schleswig-Holstein
    85,7 04.02.2026 Arkona Mecklenburg-Vorpommern
    84,6 03.02.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg
    84,2 03.02.2026 Zinnwald-Georgenfeld Sachsen
    83,5 04.02.2026 List auf Sylt Schleswig-Holstein
    82,1 03.02.2026 Fichtelberg Sachsen
  • Wert Station Bundesland
    51,9 Zugspitze Bayern
    42,7 Schneefernerhaus Bayern
    41,6 Leutkirch-Herlazhofen Baden-Württemberg
    39,9 Sigmarszell-Zeisertsweiler Bayern
    39,3 Halblech-Bayerniederhofen Bayern
    38,2 Mittenwald-Buckelwiesen Bayern
    38,1 Oy-Mittelberg-Petersthal Bayern
    38,0 Lippstadt-Bökenförde Nordrhein-Westfalen
    37,3 Haltern (Wasserwerk) Nordrhein-Westfalen
    37,0 Bochum Nordrhein-Westfalen
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Berlin-Buch Berlin
    0,0 Berlin-Kaniswall Berlin
    0,0 Berlin-Marzahn Berlin
    0,0 Braunschweig Niedersachsen
    0,0 Bremervörde Niedersachsen
    0,0 Celle Niedersachsen
    0,0 Dachwig Thüringen
    0,0 Seehausen Sachsen-Anhalt
    0,0 Soltau Niedersachsen
    0,0 Zinnwald-Georgenfeld Sachsen

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Februar 2026 beträgt -0,1 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell -0,4 °C (91/20 -1,6 °C). Am 07.02.2026 konnte mit 14,3 °C über Tönisvorst (Nordrhein-Westfalen) die höchste und am 02.02.2026 mit -14,0 °C über Grambow-Schwennenz (Mecklenburg-Vorpommern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 3,4 °C Saarland. Frischer ist der Februar 2026 mit einem Durchschnittswert von -4,1 °C bisweilen über Mecklenburg-Vorpommern.

Im Februar 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 5,8 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 11 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 2 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 9,6 Stunden ihren Sollwert von 72,0 Stunden zu 13 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 51,9 Stunden über der Zugspitze (Bayern). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 0,0 Stunden über der Braunschweig (Niedersachsen).

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