Wetteranalyse - Vom Winter in den Frühling - was bis März möglich ist
Der Zeitraum von Ende Februar bis zum 10. März ist der Zeitraum, bei dem sich der Winter immer weiter zurückzieht und der Frühling in manchen Jahren erste Akzente setzen kann. Und da der Winter mancherorts aktuell seine Präsenz zeigt und auch im Verlauf der kommenden Woche nicht ganz aus Deutschland weichen möchte, legen wir in unserer heutigen Wetteranalyse den Schwerpunkt auf die Frage nach der Relevanz des Spätwinters und unter welchen Bedingungen Frühlingswetter möglich sein kann.
Kalte Polarluft hat sich in den vergangenen Stunden über Deutschland ausdehnen können und mancherorts konnte sich über dem Norden und dem Süden eine Schneedecke ausbilden (Schneehöhen Deutschland). Nach einem trockenen, teils sonnigen und über dem Süden auch trüben Start in den Tag verdichtet sich zum Nachmittag von Westen die Bewölkung und noch am Abend setzt über dem Westen Niederschlag ein, der in der Nacht eine Linie südlich zwischen Hamburg und Dresden erreicht. Die Temperaturen steigen über dem Westen und Südwesten auf +0 bis +6 Grad an, sodass anfangs Schneefall bis in tiefere Lagen möglich ist, dieser jedoch zügig in Regen übergeht. Nördlich einer Linie zwischen Köln und Wetter München ist zunächst mit kräftigem Schneefall zu rechnen, der entlang der Linie - passend zum Berufsverkehr am Rosenmontag - auch als Schneeregen, Eisregen oder gefrierender Regen mit gefährlicher Glätte niedergehen kann (Warnlagenbericht).
Abwechslungsreiches Wetter - Winter lässt sich nicht verdrängen
Der Niederschlag gehört zu einem Ausläufer der Frontalzone, welcher auf seiner Vorderseite vergleichsweise warme Luftmassen nach Norden führt, die winterliche Frostluft über Teilen von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern jedoch nicht ganz vertreiben kann. Über dem Rest von Deutschland stellt sich bei starker bis wechselnder Bewölkung und Temperaturen von +2 bis +6 Grad und über dem Westen mit bis +8 Grad eine nasskalte Witterung ein. Zur Wochenmitte beruhigt sich das Wetter und Deutschland gelangt in eine Rückseitenströmung. Die Nächte verlaufen frostig, während tagsüber der Sonnenschein die Temperaturen auf +0 bis +6 Grad ansteigen lassen kann. Nennenswerter Niederschlag ist am 19. Februar über dem Süden von Baden-Württemberg und Bayern sowie über den Alpen zu erwarten, sonst bleibt es weitgehend trocken.

Bis März - Der Durchbruch des Frühlings?
Was muss passieren, damit der Frühling bis März über Mitteleuropa durchbrechen kann? Die obenstehenden Wetterkarten zeigen einen Ansatz, wie das gelingen kann. Das Hoch muss sich im Hinblick auf frühlingshafte Temperaturen in Richtung Mitteleuropa verlagern. Anders wird es Ende Februar und Anfang März nicht gelingen, die Temperaturen in Richtung der +15 Grad-Marke zu treiben.
Warum? Normalerweise startet der März mit einer Temperaturspanne von +0 bis +5 Grad, selten bis +10 Grad. Die +15 Grad-Marke wird erst in der zweiten Dekade angestrebt. Und so braucht es eine besondere Wetterlage, um die Temperaturen in Richtung Frühling zu treiben. Ein Hoch über Mitteleuropa würde die Frontalzone nicht vollständig blockieren, jedoch auflaufen lassen. Da sich Hochdrucksysteme im Uhrzeigersinn und Tiefdruckgebiete gegen den Uhrzeigersinn drehen, kippt die Grundströmung auf Südwest und führt - auch in der Höhe - vergleichsweise warme Luftmassen nach Deutschland.
Die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells berechnet heute eine solche Wetterentwicklung im Ansatz. Das Hoch versucht sich zwischen dem 21. und 24. Februar noch nach Norden auszudehnen, doch ist die Frontalzone zu stark und zwingt das Hoch in die Defensive. Über Mitteleuropa stellt sich eine gradientenstarke Wetterlage ein, bei der sich mit einem kräftigen Westwind auch Starkwindereignisse ausbilden können. Der Westwind führt milde Atlantikluft nach Deutschland, was die Temperaturen bis zum 24. Februar auf +6 bis +12 Grad ansteigen lassen kann.
Frühlingshafte Temperaturen von bis +18 Grad
Bis zum 27. Februar kippt die Tiefdruckachse auf Südwest und führt mit +12 bis +16 Grad und örtlich bis +18 Grad Frühlingsluft nach Deutschland. Im weiteren Verlauf zieht sich das Hoch immer weiter nach Süden zurück und lässt die Frontalzone bis an die Alpen vorrücken. Die Achse kippt von Südwest auf Nordwest und leitet den Zustrom maritimer Kaltluftmassen ein, was die Temperaturen bis Anfang März auf jahreszeittypische +2 bis +6 Grad und örtlich auf bis +8 Grad einpendeln lässt. Schneefall und Winterwetter werden ab den mittleren Lagen wieder optional.
Nein, die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells berechnet bis März keinen nachhaltigen Durchbruch des Frühlings. Es zeigt aber, wie der Durchbruch strukturell gelingen kann und darauf sollten Freunde des Frühlingswetters
in den kommenden Tagen achten.

Die Winterluft lauert
Der Winter hat sich in dieser Saison über dem Norden und Osten von Europa nicht nur durchsetzen, sondern auch festsetzen können. Der Winter lässt sich von dort auch nicht so schnell vertreiben und es bedarf nicht viel, dass die Winterluft wieder angezapft
wird. Man spricht dann von spätwinterlichen Rückschlägen, welche sich auch im März und Anfang April noch bemerkbar machen können.
Die Wetterprognose des europäischen Wettermodells deutet heute so etwas an. Das Hoch kann sich zwischen dem 22. und 25. Februar nur kurz in Richtung Mitteleuropa entwickeln und die Temperaturen auf +8 bis +12 Grad und örtlich auf bis zu +15 Grad ansteigen lassen. Nachfolgend zieht sich das Hoch nach Süden zurück und dehnt sich auf dem Atlantik nach Norden aus. Die Grundströmung kippt auf Nordwest, was die Temperaturen am 25. Februar auf +4 bis +8 Grad und Anfang März auf -1 bis +6 Grad zurückgehen lassen kann.
Polarwirbel unter Druck
Auch nach dieser Wetterprognose ist es nur eine kurze Phase, bei der frühlingshafte Temperaturen möglich sein können. Über weite Strecken dominiert eine nasskalte Witterung, bei der Winterwetter ab den mittleren Lagen optional bleibt.
Schaut man sich die nachfolgenden Wetterkarten genauer an, erkennt man das auf dem Atlantik nach Norden strebende Azorenhoch, welches sich Anfang März als Blockadehoch etabliert und - ganz nebenbei - noch eine Querverbindung zum Kontinentalhoch über Sibirien aufbauen kann. Ein Polarwirbelsplit im Ansatz, welcher einen Cluster des Polarwirbels über Skandinavien weit nach Süden austrogen lassen kann. Im Extrem hätte das Anfang März Winterwetter bis auf tiefere Lagen herab zur Folge. Auf eine solche Entwicklung sollten Freunde des Winterwetters
achten.
Zusammenfassung Wetterprognose der Vorhersagemodelle
- Die Wetterdynamik bleibt auf einem hohen Niveau
- Luftmassengrenze bleibt vorerst noch erhalten
- Mildeinschübe lassen die Schneefallgrenze über dem Süden bis in die höheren mittleren Lagen ansteigen
- Schnee, Schneeregen, Eisregen, gefrierender Regen sind entlang der Luftmassengrenze möglich
- Temperatursprung zwischen dem 23. und 26. Februar wahrscheinlich
- Nachfolgend nasskaltes Wetter mit winterlichen Optionen ab den mittleren Lagen

Betrachtung der Randfaktoren - Signale für den Spätwinter oder den Frühling?
Sollte der Polarwirbel kollabieren, so hätte das einen negativen AO-Index zur Folge. Aktuell wird der AO-Index seit Anfang Januar erstmalig wieder positiv berechnet, was sich günstig auf den aktuellen Durchbruch der Frontalzone auswirkt. Im Zeitraum vom 17. bis 23. Februar ist der AO-Index deutlich negativ und Anfang März neutral bewertet. Eine Rückkehr zu einem stabilen Polarwirbel, wie er gestern Abend noch simuliert wurde, lässt sich nach dem AO-Index nicht ableiten.
Der NAO-Index beschreibt das Verhältnis zwischen Azorenhoch und Islandtief und ist für die Wetterentwicklung über Deutschland maßgeblicher als der AO-Index. Aktuell ist der NAO-Index leicht positiv, neutralisiert sich zum 20. Februar und weist nachfolgend einen leicht positiven Trend auf.
Weder für den Winter noch für den Frühling - Keine optimalen Rahmenbedingungen
Die Zeit der optimalen Rahmenbedingungen für den Winter ist vorbei. Die Frontalzone meldet sich zurück und ob diese auch nachhaltige Akzente setzen kann, hängt letztlich vom Hoch auf dem Atlantik/Mitteleuropa ab. Mit anderen Worten formuliert kann sich auch mit einem positiven NAO-Index ein Blockadehoch ausbilden, doch wird das Hoch nah an Mitteleuropa liegen und dennoch für kuriose Wetterentwicklungen sorgen können. Wir haben nachfolgend ausgesuchte Kontrollläufe mit einem negativen AO- und einem positiven NAO-Index gegenübergestellt.
Zusammenfassung Analyse Randfaktoren
- AO-Index aktuell leicht positiv, nachfolgend negativ mit neutralem Trend Anfang März
- Der Polarwirbel bleibt in seiner Gesamtstruktur geschwächt
- NAO-Index zum Wechsel in die letzte Februar-Dekade neutral, sonst positiv
- Keine klaren Signale - weder für den Spätwinter noch für den Frühling

Zwischenfazit: Nasskalt und der optionale Winter
Es hat sich seit 14 Tagen nichts an diesem Wettertrend geändert. Der Winter bleibt ab den mittleren Lagen (400 bis 800 Meter) optional, auch wenn es immer wieder einmal Einschübe wärmerer Luftmassen geben kann. Der Winter ist nicht weit von Deutschland entfernt und es bedarf nicht viel, dass er sich erneut bis an die Alpen ausdehnen kann.
Die Randfaktoren verändern sich in der zweiten Februar-Dekade und bieten im Hinblick auf den Winter nicht mehr die besten Voraussetzungen, was jedoch nicht damit gleichzusetzen ist, dass der Winter gar keine Chance mehr hat. Es bedarf jedoch schon einer außergewöhnlichen Wetterentwicklung (s. obenstehende Wetterkarten), um den Winter nochmals bis auf das Flachland durchbrechen zu lassen.
Heute Abend steigen wir tiefer in die Wetteranalyse ein und schauen uns die Cluster-Analyse, den Stratosphärenwirbel sowie die aktuellen Prognosen der Vorhersage-Modelle an und analysieren die KI-Prognosen. Bis dahin wünschen wir Ihnen einen wunderbaren Sonntag.
Nächste Aktualisierung
- 20:15 Uhr: Aktualisierung der Wetteranalyse an dieser Stelle
Update der Wetterprognose von 20:00 Uhr
Spätwinter oder Frühling - Die Clusteranalyse
Der positive NAO-Index und ein negativer AO-Index sagen für sich genommen wenig über eine konkrete Wetterentwicklung aus. Das lässt sich mit einer Clusteranalyse der unterschiedlichen Wetterlagen besser bestimmen. Passen die Cluster zudem noch gut in das Schema der Index-Werte, steigt die Eintreffwahrscheinlichkeit und lässt oftmals klare Rückschlüsse zu
Klare Signale für ein Blocking
Die Clusteranalyse liefert heute Abend 12 mögliche Cluster. Die Wahrscheinlichkeit für ein Blocking über den nördlichen Breiten (Skandinavien, Island, Grönland) beträgt 42 Prozent. Auf ein Blocking auf dem Atlantik entfallen 33 Prozent und 25 Prozent gehen auf das Konto eines positiven NAO-Index.
Fasst man die Cluster zusammen, so besteht eine Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent für eine Blockadewetterlage und 25 Prozent für eine zonal geführte Wetterlage (Westwetterlage). Mit anderen Worten formuliert hält die Schwäche des Polarwirbels an und meridional geführte Wetterlagen sind Ende Februar und Anfang März wahrscheinlich. Ob diese winterlich oder frühlingshaft warm ausfallen können, hängt von der Ausgestaltung und der Positionierung der Hochdruckblockaden ab.
Zusammenfassung der Cluster-Analyse
- Eine 75 Prozent-Wahrscheinlichkeit für ein Blockadehoch auf dem Atlantik oder den nördlichen Breiten
- Eine Westwetterlage hat eine Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent
- Ob Winterwetter oder ein Hauch von Frühling hängt von der Ausgestaltung und Positionierung des Hochdrucksystems ab

Zustand des Stratosphärenwirbels
Im Hinblick auf den Spätwinter oder den frühen Durchbruch des Frühlings ist der Zustand des Stratosphärenwirbels ein wichtiger Randfaktor. Bricht der Stratosphärenwirbel frühzeitig zusammen, so wird der Polarwirbel der Troposphäre äußerst instabil und neigt entlang der Polarfront zu hohen Wellenbewegungen.
Eine hohe Wellenbewegung triggert jedoch meridional verlaufende Wetterlagen, welche entweder aus südlichen Richtungen ungewöhnlich warme Luftmassen nach Norden oder kalte Polarluft nach Süden rauschen lassen können. Also eine sowohl als auch Wetterentwicklung, wobei Kaltluftvorstöße dann auch noch bis Anfang April zustande kommen können.
Minor-Warming oder Major-Warming?
Der erste Höhepunkt eines Warmings in Stratosphärenhöhe wurde heute bereits erreicht und ein zweites deutet sich zum 23. Februar an. Der Stratosphärenwirbel ist in dieser Saison äußerst schwach, doch reichte es bislang nicht zu einem Major-Warming. Das ist per Definition erst dann erfüllt, wenn sich die Winde von West-Ost auf Ost-West drehen. Erst ab diesem Moment wird die Kopplungssperre zwischen der Stratos- und Troposphäre aufgebrochen, sodass auch der untere Wirbel in Mitleidenschaft gezogen wird.
Aktuell betragen die Windgeschwindigkeiten in Stratosphärenhöhe +80 km/h und sinken zum 26. Februar auf +15,6 km/h ab. Das ist niedrig, doch reicht es nicht für eine Windumkehr. Ob das Warming auch ohne Erfüllung der Definition eines Major-Warmings die Kopplungssperre aufbrechen kann, bleibt abzuwarten. Wie sich das bemerkbar machen wird? Mit einem desolaten Zustand des Polarwirbels Ende Februar und Anfang März.
Zusammenfassung Analyse
- Die Schwäche des Polarwirbels wird im Februar anhalten
- Ob die Kopplungssperre zwischen der Tropo- und Stratosphäre aufgebrochen werden kann, bleibt abzuwarten
- Gelingt das, wird der Polarwirbel Ende Februar und Anfang März einen desolaten Zustand annehmen

Verifikation KI- zu numerischem Modell
Vor 14 Wochen haben wir die erste Verifikation der KI-Modelle im Vergleich zu den numerischen Vorhersage-Modellen durchgeführt und diese im 14-Tage-Abstand verifiziert. Die Europäer haben durchweg gute bis sehr gute Ergebnisse geliefert, während die Amerikaner ein durchwachsenes Ergebnis lieferten.
Beeindruckendes Ergebnis des europäischen Wettermodells
In der Gegenüberstellung von vor 14 Tagen wurden in den KI-Modellen unterschiedliche Prognosen berechnet, sodass nur ein Vorhersage-Modell ein korrektes Ergebnis erzielen konnte. Und ja, die Europäer haben erneut korrekt gerechnet. Das Ergebnis ist beeindruckend genau und das über einen Zeitraum von 14 Tagen hinweg.

Frühling in Sicht? Die Wetterprognose der KI-Modelle bis zum 1. März 2026
Mit all den Unsicherheiten der kommenden Wetterentwicklung ist die Frage, welche Großwetterlage die KI-Modelle bis Mitte Februar berechnen, umso spannender.
Das Ergebnis aber ist eindeutig. Das weiter oben beschriebene Blocking wird von beiden KI-Modellen gestützt. Eine Westwetterlage hat keine Chance. Die Europäer berechnen eine Omegawetterlage, bei der Deutschland, die Schweiz und Österreich am östlichen Hochdruckgradienten liegen. Temperaturen von +3 bis +6 Grad und über dem Westen von bis zu +8 Grad wären möglich.
Die Prognose des amerikanischen Wettermodells berechnet das Blocking über den nördlichen Breiten. Mithilfe eines Hochdrucksystems über Skandinavien können Anfang März eisig kalte Luftmassen sibirischen Ursprungs nach Deutschland geführt werden. Bei Temperaturen von -6 bis +0 Grad wäre zum Start in den meteorologischen Frühling mit Winterwetter bis in die tieferen Lagen zu rechnen.

Die aktuelle Wetterprognose der Vorhersage-Modelle
Die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells berechnet heute Abend den Durchbruch der Frontalzone und entscheidet sich für die Variante mit einer 25-prozentigen Wahrscheinlichkeit. In raschen Abständen überqueren bis Anfang März Tiefdrucksysteme Deutschland von West nach Ost.
Die Niederschlags- und Windaktivität ist hoch und die Temperaturen pendeln sich im Zeitraum vom 23. Februar bis 3. März auf +6 bis +12 Grad ein und können vom 24. bis 27. Februar mit +10 bis +14 Grad und örtlich bis +17 Grad in den frühlingshaften Bereich ansteigen.
Die frühlingshaften Temperaturen werden zwischen dem 23. und 25. Februar auch in der Wetterprognose des europäischen Wettermodells berücksichtigt. Darüber hinaus bricht die Frontalzone zwar nicht komplett durch, doch verweilen Deutschland, Österreich und die Schweiz zwischen den Fronten eines nach Norden aufstrebenden Hochdruckkeils und der reaktiven Frontalzone.
Das Interessante heute Abend ist, dass beide Vorhersage-Modelle von der Clusteranalyse und auch von den Berechnungen der KI-Modelle wenig halten. Man darf gespannt sein, welches der Berechnungsmethoden zuerst kippt.
Geht es nach den Wahrscheinlichkeiten, so hat es in den Kontrollläufen in den vergangenen 24 Stunden eine deutliche Korrektur gegeben und womöglich steht eine wegweisende Entwicklung bevor. Der Zeitraum vom 16. bis 21. Februar wird nasskalt berechnet, wobei Winterwetter ab den mittleren Lagen optional bleibt. Darüber hinaus steigt die Temperatur in 1.500 Meter Höhe auf bis zu +3 Grad an. Damit folgen die Kontrollläufe einem Trend hin zu milderen Temperaturen, was Ende Februar und Anfang März ein Temperaturspektrum von +7 bis +12 Grad zur Folge haben kann. Weit weg vom Spätwinter - näher dran am Frühling. In diesem Sinne Ihnen einen wunderbaren Sonntagabend.

Wetterdaten März 2026
Top-10 Extremwerte März 2026
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Wert Datum Station Bundesland 19,9 07.03.2026 Michelstadt Hessen 19,7 07.03.2026 Weiskirchen - Saar Saarland 19,6 05.03.2026 Waltrop-Abdinghof Nordrhein-Westfalen 19,6 06.03.2026 Bochum Nordrhein-Westfalen 19,6 06.03.2026 Wuppertal-Buchenhofen Nordrhein-Westfalen 19,5 07.03.2026 Eschwege Hessen 19,5 07.03.2026 Trier-Zewen Rheinland-Pfalz 19,4 05.03.2026 Bochum Nordrhein-Westfalen 19,4 07.03.2026 Andernach Rheinland-Pfalz 6,8 07.03.2026 20098 -
Wert Datum Station Bundesland -10,3 04.03.2026 Zugspitze Bayern -6,7 05.03.2026 Barth Mecklenburg-Vorpommern -6,4 05.03.2026 Muskau, Bad Sachsen -6,4 05.03.2026 Sohland - Spree Sachsen -5,8 05.03.2026 Coschen Brandenburg -5,7 05.03.2026 Genthin Sachsen-Anhalt -5,6 05.03.2026 Schipkau-Klettwitz Brandenburg -5,4 05.03.2026 Steinhagen-Negast Mecklenburg-Vorpommern -5,2 05.03.2026 Karlshagen Mecklenburg-Vorpommern -5,1 05.03.2026 Baruth Brandenburg -
Wert Datum Station Bundesland 29,2 06.03.2026 Plößberg-Liebenstein (Speicher) Bayern 10,9 07.03.2026 Norden-Leybuchtpolder Niedersachsen 9,6 07.03.2026 Cuxhaven Niedersachsen 9,5 07.03.2026 Dornum Niedersachsen 7,1 07.03.2026 List auf Sylt Schleswig-Holstein 6,5 07.03.2026 Elpersbüttel Schleswig-Holstein 6,4 07.03.2026 Wittmund-Carolinensiel Niedersachsen 5,8 07.03.2026 Bordesholm Schleswig-Holstein 4,9 07.03.2026 Itzehoe Schleswig-Holstein 4,0 01.03.2026 Haidmühle-Bischofsreut Bayern -
Wert Station Bundesland 29,2 Plößberg-Liebenstein (Speicher) Bayern 10,9 Norden-Leybuchtpolder Niedersachsen 9,6 Cuxhaven Niedersachsen 9,5 Dornum Niedersachsen 7,3 List auf Sylt Schleswig-Holstein 6,5 Elpersbüttel Schleswig-Holstein 6,5 Wittmund-Carolinensiel Niedersachsen 5,9 Bordesholm Schleswig-Holstein 4,9 Itzehoe Schleswig-Holstein 4,0 Haidmühle-Bischofsreut Bayern -
Wert Station Bundesland 0,0 Abtsgmünd-Neubronn Baden-Württemberg 0,0 Abtsgmünd-Untergröningen Baden-Württemberg 0,0 Achern-Fautenbach Baden-Württemberg 0,0 Achim-Embsen Niedersachsen 0,0 Adelsdorf (Kläranlage) Bayern 0,0 Ahlden-Grethem Niedersachsen 0,0 Ahrensfelde Brandenburg 0,0 Aitrang Bayern 0,0 Großenkneten Niedersachsen 0,0 Hollenbach - Bayern-Schönbach Bayern -
Wert Datum Station Bundesland 81,4 01.03.2026 Leuchtturm Kiel Schleswig-Holstein 77,8 01.03.2026 Arkona Mecklenburg-Vorpommern 76,0 01.03.2026 Brocken Sachsen-Anhalt 75,6 02.03.2026 UFS Deutsche Bucht Hamburg 73,1 01.03.2026 Schwerin Mecklenburg-Vorpommern 70,9 01.03.2026 Boltenhagen Mecklenburg-Vorpommern 70,9 01.03.2026 Gülzow-Prüzen Mecklenburg-Vorpommern 68,0 01.03.2026 Barth Mecklenburg-Vorpommern 66,6 01.03.2026 Sukow-Levitzow Mecklenburg-Vorpommern 65,2 01.03.2026 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen -
Wert Station Bundesland 71,3 Leipzig - Halle Sachsen 70,9 Weimar-Schöndorf Thüringen 70,9 Neuhaus am Rennweg Thüringen 70,5 Königshofen, Bad Bayern 70,4 Erfurt-Weimar Thüringen 70,4 Aubstadt Bayern 70,3 Langenlipsdorf Brandenburg 70,1 Lauchstädt, Bad Sachsen-Anhalt 70,1 Wasserkuppe Hessen 70,1 Wittenberg Sachsen-Anhalt -
Wert Station Bundesland 15,8 Großenkneten Niedersachsen 26,5 Chemnitz Sachsen 27,1 Wolfach Baden-Württemberg 27,3 Würzburg Bayern 30,3 Gießen - Wettenberg Hessen 33,5 Konstanz Baden-Württemberg 34,1 Neuburg - Kammel-Langenhaslach Bayern 34,7 Günzburg Bayern 35,3 Altomünster-Maisbrunn Bayern 35,3 Mittenwald - Obb. Bayern
Die aktuelle Durchschnittstemperatur im März 2026 beträgt 6,9 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 3,5 °C (91/20 2,2 °C). Am 07.03.2026 konnte mit 19,9 °C über Michelstadt (Hessen) die höchste und am 04.03.2026 mit -10,3 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 9,3 °C Nordrhein-Westfalen. Frischer ist der März 2026 mit einem Durchschnittswert von 5,6 °C bisweilen über Bayern.
Im März 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 0,2 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 0 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 0 Tagen.
Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 61,1 Stunden ihren Sollwert von 111,3 Stunden zu 55 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 71,3 Stunden über der Leipzig - Halle (Sachsen). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 15,8 Stunden über der Großenkneten (Niedersachsen).

