Der Juni 2011 war der sechste zu warme Monat in Folge - auch wenn viele gedacht haben, dass der Juni zu kalt und zu nass ausfallen würde, dass Gegenteil war der Fall: Mit 16,6 Grad lag die durchschnittliche Temperatur im Juni 2011 um 1,2 Grad über dem langjährigen Mittel von 15,4°C. Der Juni 2011 machte zudem mit der Dürre Schluss, die zuvor vier Monate angehalten hat, dennoch lag der Juni 2011 beim Niederschlag mit 85 Liter pro m² voll im Durchschnitt. Bei der Sonnenscheindauer zeigte sich der Juni ebenfalls durchschnittlich - insgesamt 197 Stunden lachte uns die Sonne entgegen (langjähriges Mittel 192 Stunden).

Auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes können Sie den ganzen Wetterrückblick für den Juni 2011 nachlesen. Auf dem Wetterforum können Sie die Meldungen und Beiträge zum Wetter im Juni nachverfolgen und Fragen stellen.
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Die ersten Unwetterartigen Gewitterschauer haben bereits den Westen erreicht. Im Laufe des heutigen MIttwochs werden diese Unweter langsam von West nach Ost ziehen und erst am Donnerstag Nachmittag den Osten erreichen. Zuvor steigen die Temperaturen nochmals auf Werte bis 30 Grad, nach dem Frontendurchgang werden frischere Temperaturen zwischen 17 und 20 Grad erreicht.
Unwetter ziehen in den nächsten 48 Stunden sehr langsam über Deutschland von West nach Ost hinweg. Zuvor wird es mit bis zu 33 Grad noch einmal hoch sommerlich warm. Bereits am Dienstag Abend gibt es von Westen her die ersten gewittrigen Regenschauer, welche sich bis Mittwoch Nachmittag etwa bis zu einer Linie Hamburg - Zugspitze voran bewegt haben. Vor dieser Front werden noch einmal bis zu 30 Grad erwartet, im Westen werden es nicht mehr als 20 Grad sein. Bis zum Donnerstag Nachmittag zieht die Front dann Richtung Osten ab.

Nachricht
Ein Auf und Ab beim Wetter im Juni 2011 - zunächst gibt es am Montag und Dienstag hoch sommerliche Temperaturen um die 30 Grad - örtlich auch bis 33 Grad. Am Dienstag Abend kann es im Westen bereits zu ersten, unwetterartigen Gewittern kommen. Das sind bereits die ersten Vorboten für den Wetterwechsel der kommenden Tage. Am Mittwoch selbst zieht dieses Niederschlagsband langsam von West nach Ost. Besonders am Alpenrand können hierbei Niederschlagssummen bis 50 Liter pro m² zusammenkommen. Nachfolgend sinkt die Temperatur auf Werte zwischen 17 und 20 Grad ab und das Wetter beruhigt sich wieder. Übrigens ist heute Siebenschläfertag. Allerdings fällt diese Wetterregel nicht auf einen Tag sondern:

Statistische Analysen ergaben, dass die Regel zwar nicht für den Siebenschläfertag selbst, jedoch für die erste Juliwoche in Süddeutschland in 60–70 % der Fälle zutrifft, was mit dem Jetstream zusammenhängt, welcher sich üblicherweise Ende Juni bis Anfang Juli für einige Zeit stabilisiert. Liegt er im Norden, so werden Tiefdruckgebiete meist in Richtung Nordeuropa abgelenkt und Hochs dominieren das Wetter im südlichen Mitteleuropa, liegt er weiter südlich, so können Tiefs über Mitteleuropa hinwegziehen. Für Norddeutschland mit dem stärker maritim geprägten Klima ist die Regel aber dennoch nicht anwendbar. Quelle: wikipedia

Sollte diese Regel in diesem Jahr zutreffen, dann bleibt es beim wechselhaftem Wetter.
Nachricht
Die letzten Juni Tage werden zunächst sommerlich heiß werden, ab Mittwoch - nach Unwetter - wieder kühler. Teilweise werden bis zum Dienstag hoch sommerliche Werte um 30 Grad erwartet. Örtlich können die Temperaturen auch bis 33 Grad ansteigen. Dazu kommt noch eine drückende Schwüle, die das Ganze Wetter eher unangenehm erscheinen lässt. Eine unwetterträchtige Wetterlage also, welche sich bereits in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sehr langsam von West nach Ost bewegt. Das bedeutet für den gesamten Mittwoch unwetterartige Niederschläge mit Gewittern, Sturmböen und Hagelschlag. Am Donnerstag ist der ganze Spuk dann wieder vorbei und die Temperaturen erreichen nur noch Maximalwerte um 20 Grad. Bereits heute kann man davon ausgehen, dass der Juni 2011 damit leicht zu warm ausfallen wird.