Bereits im Mai zeigten sich die Temperaturgegensätze von Nord nach Süd unterschiedlich und auch im Juni wurden im Norden kühlere Temperaturwerte als im Süden gemessen. So lag die Durchschnittstemperatur mit +16 Grad um +0,6 Grad über dem langjährigen Mittelwert von 1961-1990 und gegenüber der Referenzperiode von 1981-2010 betrug die Abweichung noch +0,3 Grad. In Summe also ein leicht zu warmer Temperaturverlauf im Juni 2015. Der höchste Temperaturwert wurde am 5. Juni mit 35 Grad in Bad Kreuznach und Rheinau-Memprechtshofen registriert. Deutlich kühler wurde es im Zeitraum um den 17. Juni herum (Schafskälte), bei der die Nachttemperaturen so weit absanken, dass örtlich Bodenfrost gemessen wurde. Die niedrigste Lufttemperatur wurde mit +0,2 Grad in Deutschneudorf-Brüderwiese gemessen. Erst im Verlauf des letzten Juni-Drittels setzte sich zunehmend eine sommerliche Witterung durch. Nicht nur der Mai 2015 verlief zu trocken, auch der Juni zeigte mit 58 l/m² mit einer Abweichung gegenüber des "Solls" von 30 Prozent eine negative Niederschlagsentwicklung. Aber auch im Niederschlagsverhalten gab es ein Nord-Süd Gefälle. So wurden im Norden teils nur 15 l/m² gemessen, während im Alpenvorland bis zu 200 l/m² an Niederschlag niedergehen konnten. Unauffällig zeigte sich hingegen die Sonnenscheindauer mit 197 Stunden gegenüber dem "Soll" von 198 Stunden. Den gesamten Rückblick auf das Wetter im Mai 2015 können Sie auf den Seiten des DWD nachlesen. Auf der folgenden Seite können Sie die aktuellen Wettertrends, Wetterprognosen und Wettervorhersagen für das Wetter Juni 2016 lesen.

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