Das Wetter im Januar 2016 war durchwachsen. Zum Jahresbeginn gab es eine Luftmassengrenze, welche milde Temperaturen über dem Südwesten von kalten Temperaturen über dem Nordosten trennte, bevor es zur Monatsmitte in ganz Deutschland mehr oder weniger winterlich wurde. Außergewöhnlich warm zeigte sich hingegen wieder das letzte Monatsdrittel. So verwundert es nicht, dass die Durchschnittstemperatur im Januar 2016 mit +1,2 Grad um +1,7 Grad über dem langjährigen Mittelwert von 1961-1990 lag. Gegenüber der Referenzperiode von 1981-2010 betrug die Abweichung noch +0,8 Grad. Somit fiel auch der zweite Wintermonat deutlich zu warm aus, wenngleich es auch eine winterliche Wetterphase gab, welche im Dezember gar nicht/kaum vorhanden war. Der tiefste Wert wurde am 18. Januar mit -23,5 Grad in Oberstdorf und der höchste Wert mit +18,3 Grad am 25. Januar nördlich von Aachen registriert.

Niederschlag gab es reichlich. Mit 82 l/m² wurde das Niederschlagssoll von 61 l/m² um 34 Prozent überschritten. Insbesondere entlang der Luftmassengrenze gab es viel Niederschlag zu vermelden. Schnee wurde auch registriert. Den höchsten Wert erreichte am 6. Januar mit 22 cm Celle-Wietzenbruch und am 19. Januar mit 100 cm Baiersbronn-Ruhestein, bevor zum 23. Januar der Regen kräftiges Tauwetter einführte.

In der Sonnenscheindauer zeigt sich mit 48 Sonnenstunden eine Übererfüllung des Solls von 44 Stunden um 10 Prozent. Allerdings waren die Sonnenstunden nicht gleichmäßig verteilt und über dem Süden waren deutlich mehr Sonnenstunden als über dem Norden zu beobachten. Den gesamten Rückblick auf das Wetter im Januar 2016 können Sie auf den Seiten des DWD nachlesen.

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Etwa nördlich einer Linie Köln - Dresden bleibt es heute meist stark bewölkt und mit gelegentlichen Niederschlägen ist dort zu rechnen, während südlich der Linie die Bewölkung auflockern und die Sonne bei meist trockenem Wetter zum Vorschein kommen kann. Der Wind kommt über dem Norden stark bis mäßig und über exponierten Lagen und entlang der Küste von Nord- und Ostsee in Böen auch stürmisch aus südwestlichen Richtungen. Die Temperaturen steigen verbreitet auf +5/+8 Grad und können örtlich auf bis +10 Grad ansteigen.

In der Nacht auf Samstag weitet sich das Windfeld auch auf die südlichen Landesteile aus, wobei der Niederschlag zunächst nachlässt und in der zweiten Nachthälfte sich von Nordwesten intensivieren kann. Das Niederschlagsfeld kommt mit seinen teils kräftigen und länger andauernden Niederschlägen weiter nach Süden voran und erreicht zum Abend in etwa eine Line zwischen Schwarzwald - Dresden. Der Wind bleibt tagsüber in tieferen Lagen stark bis mäßig und über exponierten Lagen in Böen stürmisch - orkanartige Böen sind in den Hochlagen nicht auszuschließen (Windprognose | Unwetterwarnungen | Warnlagenbericht). Die Temperaturen steigen auf Werte, welche zwischen +6/+11 Grad liegen können

In der Nacht auf Sonntag lässt die Windstärke in der zweiten Nachthälfte nach und insbesondere entlang der Alpen ist mit weiteren, teils kräftigen Niederschlägen zu rechnen. Bei Tiefstwerten zwischen +0/+6 Grad sinkt die Schneefallgrenze über dem Norden auf 400-700 Meter und über dem Süden auf 900-1.400 Meter ab. Tagsüber bleibt es am Sonntag unbeständig und der Schwerpunkt der Niederschläge konzentriert sich überwiegend auf die Gebiete etwa südlich der Mainlinie. Der Wind bleibt tagsüber frisch bis mäßig und nimmt zu den Abendstunden von Westen und Südwesten an Intensität zu. Die Temperaturen steigen mit +3/+7 Grad aus nasskalte Werte, wobei mit dem neuerlichen Tiefdruckausläufer die Temperaturen über dem Westen und Südwesten auch auf bis +6/+10 Grad ansteigen können. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage Februar.
Der anfänglich noch böige Wind aus westlichen Richtungen schwächt sich im Verlauf des Vormittages ab und es zieht ein Niederschlagsband von Nord nach Süd, welches aktuell noch im Bereich zwischen Köln - Berlin liegt und zum späten Nachmittag die Alpen erreichen kann. Ist das Niederschlagsband durch, kommt bei starker bis wechselnder Bewölkung zeitweilig auch die Sonne zum Vorschein. Die Temperaturen steigen über dem Norden auf +6/+9 Grad und über dem Süden auf +7/+11 Grad.

Am Freitag, bzw. schon in der Nacht auf Freitag nimmt über den Gebieten etwa nördlich der Mittelgebirge der Wind erneut zu und erreicht starke bis mäßige Windgeschwindigkeiten (30-60 km/h) und kann über exponierten Lagen sowie entlang der Küste in Böen auch Sturmstärke (60-90 km/h) erreichen. Mit dem Wind folgt Niederschlag nach, welcher jedoch unergiebig ist und sich auf den äußersten Norden konzentriert. Über dem Süden bleibt der Wind schwach - allenfalls frisch - und bei Auflockerungen kommt zeitweilig auch die Sonne zum Vorschein. Die Temperaturen gehen allgemein etwas zurück und erreichen zumeist Werte zwischen +4/+8 Grad.

Am Samstag weitet sich das Starkwindfeld auch auf die südlichen Regionen aus und die Niederschlagsintensität nimmt von Nordwesten her zu und verlagert sich im Tagesverlauf nach Südosten, so dass der Niederschlag zum Abend hin die Alpen erreichen kann (Windprognose). Die Temperaturen steigen auf +7/+11 Grad und können entlang der Mittelgebirge mit +5/+8 Grad auch darunter liegen.

Am Sonntag ist über dem Süden - zum heutigen Stand - mit teils kräftigen und länger andauernden Niederschlägen zu rechnen, wobei der Wind weiterhin stark bis mäßig und über exponierten Lagen in Böen stürmisch aus westlichen Richtungen kommt. Über dem Norden ist bei generell böigem Wind nur gelegentlich mit Niederschlägen zu rechnen. Die Temperaturen steigen etwa nördlich der Mainlinie auf +5/+9 Grad, sonst sind +7/+12 Grad zu erwarten. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage Februar.
Zum Tagesbeginn gibt es über dem Südwesten etwas Niederschlag, welcher sich im Tagesverlauf auf die Gebiete nördlich der Mittelgebirge verlagert, während südlich davon bei starker bis wechselnder Bewölkung gelegentlich die Sonne zum Vorschein kommen und es weitgehend trocken bleiben kann. Die Temperaturen steigen bei einem starken bis mäßigen - über exponierten Lagen und entlang der Küste von Nord- und Ostsee - in Böen auch stürmischen Wind aus südwestlichen Richtungen auf +7/+11 Grad und mit Sonnenschein örtlich auf bis +14 Grad.

In der Nacht auf Donnerstag verlagert sich das Niederschlagsband von Nord nach Süd und erreicht zu den frühen Morgenstunden auch die südlichen Regionen und zum späten Nachmittag den Alpenrand. Gebietsweise sind über den nördlichen Regionen Auflockerungen bei einem nachlassenden, teils aber noch starken bis mäßigen Wind zu erwarten. Die Temperaturen erreichen erneut +7/+11 Grad und können über dem Nordwesten mit +5/+8 Grad etwas darunter und über dem Süden mit +8/+14 Grad etwas darüber liegen.

In der Nacht auf Freitag halten die Niederschläge entlang des Alpenrandes noch an, lassen aber in der zweiten Nachthälfte allmählich nach. Bereits zu den frühen Morgenstunden frischt der Wind über dem Norden stark bis mäßig auf und kann über exponierten Lagen und entlang der Küste in Böen erneut Sturmstärke erreichen (Windprognose). Mit dem Wind folgt insbesondere entlang der Küste etwas Niederschlag nach, sonst bleibt es weitgehend trocken und über dem Süden sind auch sonnige Auflockerungen möglich. Die Temperaturen gehen mit +4/+8 Grad und über dem Nordwesten mit +7/+11 Grad allgemein etwas zurück.

Am Samstag bleibt der Wind über dem Norden unverändert stark bis mäßig und weitet sich im Tagesverlauf nach Süden hin aus, so dass über exponierten Lagen und entlang der Küste allgemein mit stürmischen Böen zu rechnen ist. Der Wind treibt zudem weitere Niederschlagsfelder über Deutschland hinweg, wobei der Schwerpunkt der Niederschläge etwa nördlich einer Linie Saarbrücken - Dresden liegen kann. Die Temperaturen verändern sich mit +6/+11 Grad gegenüber den Vortagen kaum.

Am Sonntag liegt Deutschland voraussichtlich inmitten des komprimierten Druckfeldes zwischen hohem Luftdruck über dem Süden und tiefem Luftdruck über dem Norden, so dass - zum aktuellen Stand - über den Gebieten südlich der Mittelgebirge mit Starkwindereignissen zu rechnen ist. Simuliert werden aktuell Windgeschwindigkeiten zwischen 30-60 km/h in tieferen Lagen und 60-100 km/h über exponierten Lagen und unter "günstigen" Bedingungen sind auch bis 120 km/h möglich. Der Wind treibt erneut Niederschlagsfelder über Deutschland hinweg, wobei der Schwerpunkt der Niederschläge über dem Mittelgebirgsraum liegen kann. Die Temperaturen gehen über dem Norden auf Werte zwischen +4/+8 Grad zurück, sonst sind milde +7/+12 Grad, örtlich auch bis +14 Grad möglich. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Februar.
Etwa nördlich der Mittelgebirge bleibt der Himmel heute meist stark bewölkt und kann in Richtung Süden zunehmend auflockern, so dass dort vermehrt sonnige Momente möglich sind. Mit etwas Niederschlag ist hingegen entlang der Mittelgebirge zu rechnen - viel ist jedoch nicht zu erwarten. Die Temperaturen steigen allgemein auf +7/+11 Grad und können mit längerer Sonnenscheindauer über dem Südwesten auch bis +14 Grad ansteigen.

In der Nacht auf Mittwoch frischt der Wind über dem Nordwesten stark bis mäßig auf (Windprognose) und treibt dichte Wolkenfelder mit nachfolgendem Niederschlag nach Deutschland. Sowohl der Wind, als auch der Niederschlag weiten sich zu den frühen Morgenstunden etwa bis zu den Mittelgebirgen aus und ziehen sich tagsüber wieder weiter nach Norden zurück (Köln - Berlin). Etwa südlich der Mainlinie bleiben die Chancen auf eine längere Sonnenscheindauer hoch, so dass dort die Temperaturen erneut auf +9/+14 Grad ansteigen können, sonst sind +7/+11 Grad zu erwarten.

In der Nacht auf Donnerstag kommt das Niederschlagsband bei einem weiterhin frischen bis mäßigen Wind weiter nach Süden voran und erreicht zu den Morgenstunden das nördliche Baden-Württemberg und Bayern und zum späten Nachmittag auch die Alpen. Tagsüber lässt der Wind allmählich nach und über dem Norden ist kaum mehr Niederschlag zu erwarten. Die Temperaturen steigen verbreitet auf +7/+11 Grad und können entlang der Alpen auf bis +13 Grad ansteigen.

Am Freitag nimmt etwa nördlich der Mittelgebirge der Wind erneut zu und kann in tieferen Lagen stark bis mäßig und über exponierten Lagen und entlang der Küste von Nord- und Ostsee in Böen stürmisch aus westlichen Richtungen kommen. Mit dem Wind folgt Niederschlag nach, so dass der Wettercharakter über dem Norden als unbeständig zu bezeichnet werden kann, während es über dem Süden weitgehend trocken bleiben und örtlich die Sonne zum Vorschein kommen kann. Die Temperaturen verändern sich mit +7/+11 Grad gegenüber den Vortagen kaum.

Am Samstag und Sonntag kommt die atlantische Frontalzone voraussichtlich weiter nach Süden voran, so dass auch über den südlichen Landesteilen mit starken bis mäßigen Wind (über exponierten Lagen auch stürmische Böen) eine zunehmende Niederschlagsneigung zu erwarten ist. Sind die Temperaturen am Samstag mit +7/+11 Grad noch nahezu unverändert, so kann es mit +3/+7 Grad über dem Norden und Nordosten etwas kühler werden, sonst sind erneut +7/+11 Grad möglich. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Februar.