Bis etwa zur Monatsmitte war der Mai durchschnittlich betrachtet deutlich zu kalt - zeitweise lag das Temperaturmittel etwa um -2 Grad unter dem langjährigen Temperaturdurchschnitt. Erst in der zweiten Mai-Hälfte konnten die ersten sommerlichen Werte erreicht werden. Der Spitzenwert wurde am 22. Mai mit 31,7 Grad in Kiefersfelden-Gach erreicht. Am Ende war der Mai gegenüber dem langjährigen Mittel von 1961-1990 um etwa +0,4 Grad zu warm, gegenüber der Referenzperiode von 1981-2010 war er hingegen um -0,5 Grad zu kalt. Nach den teils deutlich zu trockenen Monaten zuvor, konnte der Mai zumindest in einigen Regionen für einen Ausgleich sorgen - im Schnitt war der Mai mit 87 l/m² deutlich zu nass und übertraf das Soll um 20 Prozent. Auch die Sonnenscheinbilanz zeigte sich im Mai mit -7 Prozent, bzw. 182 Sonnenstunden leicht negativ. Auffällig im Mai waren die zahlreichen Gewitter, welche teils unwetterartig ausgefallen sind, so dass die Durchschnittssummen für den Mai zwar "normal" aussehen, jedoch regional deutliche Unterschiede hervorbrachte. So konnten im Berchtesgadener-Land 350 l/m² verzeichnet wurden, während es in Ulm gerade mal 40 l/m² waren. Den gesamten Rückblick auf das Wetter im Mai können Sie auf den Seiten des DWD nachlesen.

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Heute bleibt es im Norden weitgehend niederschlagsfrei und die Bewölkung kann im Tagesverlauf auflockern, so dass auch die Sonne für ein paar Stunden zum Vorschein kommen kann. Aber auch im Südwesten hat die Sonne ihre Chancen, sonst bleibt es vielfach stark bis wechselnd bewölkt und mit Wind aus nördlichen Richtungen wird das Niederschlagsgebiet über den Mittelgebirgen allmählich nach Süden transportiert. So ist in einem "Dreieck" etwa zwischen Bielefeld - Dresden - Berchtesgaden mit Regen zu rechnen, der örtlich schauerartig verstärkt und mit Gewittern einhergehen kann (Gewitterradar). Sonst ist das lokale Schauer- und Gewitterrisiko etwa südlich der Mittelgebirge als hoch einzustufen. Die Temperaturen steigen im Norden auf +13/+18 Grad, entlang der Mittelgebirge auf +8/+14 Grad und im Süden auf +14/+19 Grad, im Südwesten sind mit Sonnenschein auch bis +22 Grad möglich. Am Freitag bleibt es vielfach wechselnd bewölkt, wobei besonders im Westen und Norden die Sonne höhere Anteile für sich verbuchen kann. Mit etwas Regen muss vor allem im Südosten, entlang der Alpen gerechnet werden, der im Tagesverlauf jedoch eine nachlassende Tendenz hat und am Nachmittag können sich im Osten lokale Schauer bilden, sonst bleibt es verbreitet trocken. Die Temperaturen steigen im Norden mit viel Sonnenschein auf +15/+20 Grad, während im Süden nur Werte zwischen +13/+18 Grad zu erwarten sind. Am Samstag ist es über der Osthälfte meist wechselnd bewölkt und mit lokalen Schauern ist dort zu rechnen. Sonst kommt insbesondere im Westen die Sonne des Öfteren zum Vorschein und es bleibt trocken. Die Temperaturen können verbreitet auf +15/+20 Grad, örtlich auch bis +22 Grad ansteigen. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im Juni.
Heute bleibt es überwiegend stark bewölkt, lediglich im Nordosten und Südwesten kann es gelegentlich ein paar Sonnenstrahlen geben, während in einem breiten Streifen etwa zwischen Bielefeld - Dresden und im Südosten weiterhin Starkniederschläge zu erwarten sind, welche erst im Laufe des Abends nachlassen können. Die Niederschlagssummen liegen in diesen Gebieten bis heute Abend meist zwischen 10-30 l/m², örtlich sind auch bis 45 l/m² möglich (Wetterwarnungen | Gewitterradar). Somit bleibt die örtliche Überflutung-, bzw. Hochwassergefahr weiterhin bestehen. Die Temperaturen steigen etwa nördlich der Linie Köln - Berchtesgaden auf +11/+17 Grad und können südlich davon +15/+20 Grad erreichen. Am Vatertag lockert im Tagesverlauf die Bewölkung im Norden auf, so dass es dort weitgehend trocken bleibt. Im Süden ist es hingegen meist stark bewölkt und mit zeitweiligen Niederschlägen ist zu rechnen, welche im Stau der Alpen auch länger andauernd sein können und örtlich mit Gewittern durchsetzt sind (Simulation der Niederschläge). Die Temperaturen steigen mit Wind aus nördlichen Richtungen auf +13/+17 Grad im Norden und +15/+21 Grad im Süden - in einem breiten Streifen entlang der Mittelgebirge kann es mit +7/+12 Grad auch entsprechend kühler bleiben. Am Freitag sind voraussichtlich im äußersten Osten noch ein paar Niederschläge zu erwarten, ebenso wie es entlang der Alpen der Fall sein kann - dort lassen die Niederschläge aber im Tagesverlauf nach. Sonst bleibt es überwiegend trocken und die Sonne kann sich im Tagesverlauf mehr und mehr durchsetzen. Die Temperaturen steigen entsprechend an und können im Westen +17/+22 Grad und im Südosten +14/+18 Grad erreichen. Am Samstag bleibt der Wind aus nördlichen Richtungen erhalten und im äußersten Osten und Südosten sind noch leichte Niederschläge zu erwarten, sonst überwiegen die sonnigen Anteile und die Temperaturen können verbreitet auf +17/+23 Grad ansteigen. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im Juni.
Die überwiegend starke Bewölkung bleibt heute erhalten und insbesondere entlang der Mittelgebirge und südlich der Donau ist mit weiteren, teils ergiebigen Starkregenereignissen zu rechnen, welche auch mit Gewittern und Hagel einhergehen können (Wetterwarnungen | Gewitterradar). Die Temperaturen steigen im Norden auf +20/+25 Grad, an der Küste auf +13/+18 Grad und im Süden auf +15/+20 Grad. In der Nacht auf Mittwoch und auch tagsüber regnet es entlang des Streifens Bielefeld - Berlin teils kräftig weiter, erst im Tagesverlauf lassen die Niederschläge allmählich nach. Die simulierten Niederschlagssummen sind in diesem Streifen mit 10-80 l/m² bis Mittwochabend beachtlich, so dass eine örtliche Überflutung-, bzw. Hochwassergefahr nicht auszuschließen ist. Nördlich und südlich des Niederschlagsbandes bleibt es weitgehend trocken, während in Baden-Württemberg und Bayern wieder Niederschlagssummen zwischen 2-15 l/m², im Stau der Alpen auch bis 50 l/m² möglich sind. Die Temperaturen gehen nördlich der Mittelgebirge deutlich zurück und können nur noch Werte zwischen +10/+15 Grad erreichen, während es südlich der Mittelgebirge mit +15/+19 Grad etwas wärmer bleiben kann. Das Wetter am Vatertag (Christi Himmelfahrt) zeigt sich zum heutigen Stand häufig stark bis wechselnd bewölkt - sonnige Abschnitte sind am ehesten noch im Südwesten und Norden zu erwarten. Mit Wind aus nördlichen Richtungen werden die Niederschlagsgebiete nach Süden transportiert, so dass südlich der Mittelgebirge das Regenrisiko hoch bleibt, wobei der Schwerpunkt im Südosten erwartet wird (Simulation der Niederschläge). Bei den Temperaturen zeigt sich Deutschland am Vatertag dreigeteilt: mit +13/+16 Grad mäßig warm im Norden, mit +6/+13 Grad über den Mittelgebirgen relativ kühl und mit +15/+21 Grad im Süden, bzw. Südwesten relativ warm. Am Freitag und Samstag lassen die Niederschläge voraussichtlich nach, die Wechselhaftigkeit beim Wetter bleibt jedoch erhalten. Anders ausgedrückt muss mit weiteren Niederschlägen geringerer Intensität bei wechselnder Bewölkung gerechnet werden. Die Temperaturen können sich bei nördlichen Winden verbreitet auf +15/+20 Grad einpendeln. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im Juni.
Deutschland liegt in den kommenden Tagen mitten in einer wetterdominanten Tiefdruckrinne, welche von England über die Alpen bis über das östliche Europa führt. Gleichzeitig liegt in abgeflachter Form über den Azoren das Azorenhoch und zwischen Island und Skandinavien ein nordeuropäisches Hoch. Insgesamt bilden diese Wettersysteme das Grundgerüst für die verbleibenden Tage im Mai. So ist es heute häufig stark bewölkt und mit zahlreichen Schauern und Gewittern ist etwa südlich der Linie Köln - Bay. Wald zu rechnen - örtlich ist Unwetterpotential gegeben (Wetterwarnungen | Gewitterradar). Die Temperaturen können verbreitet auf +20/+25 Grad, im Nordosten auch auf bis +26 Grad ansteigen. In der Nacht auf Dienstag bleibt die Schauer- und Gewitteraktivität im Süden hoch und verstärkt sich im Tagesverlauf erneut. So liegt der Niederschlagsschwerpunkt am Dienstag voraussichtlich entlang der Linie Bielefeld - Dresden, wo teils heftige Starkregenereignisse mit Gewitter, örtlich auch mit Hagel zum heutigen Stand sehr wahrscheinlich sind (Simulation der Niederschläge). Südlich der Linie lassen die Schauer und Gewitter zu den Abendstunden nach, während es im Norden weitgehend trocken bleiben kann. Die Temperaturen steigen im Süden und Westen auf +17/+21 Grad, sonst auf +20/+25 Grad und im Osten sind auch bis +27 Grad möglich. Am Mittwoch regnet es entlang der Mittelgebirge weiter, wobei der Niederschlag eine nachlassende Tendenz hat. Die simulierten Niederschlagssummen sind von heute bis Mittwochabend beachtlich. So werden zwischen Bielefeld und Dresden zwischen 10-80 l/m², in "ungünstigen" Lagen auch bis 100 l/m² erwartet (örtliche Überflutung-, bzw. Hochwassergefahr). Etwa südlich der Linie Köln - Nürnberg werden zwischen 10-50 l/m², örtlich bis 70 l/m² in Aussicht gestellt, während es im Norden und zwischen den Fronten auch trocken bleiben kann. Das Umfeld des Starkniederschlagsbandes ist als dynamisch zu bezeichnen, so dass Verschiebungen möglich sind. Die Temperaturen können am Mittwoch im Norden auf +11/+16 Grad und im Süden auf +17/+21 Grad ansteigen. Wie wird das Wetter an Vatertag? Gegenüber den letzten Tagen hat sich nur unwesentlich etwas verändert. Der Wind dreht auf nördliche Richtungen, so dass die Niederschlagsgebiete sich in den Süden zurückziehen und von Norden her auch ein paar Sonnenstrahlen möglich sind. Die Temperaturen steigen voraussichtlich im Nordosten auf +13/+17 Grad, sonst auf verbreitet zwischen +15/+20 Grad. Am Freitag und Samstag bleibt das Niederschlagsrisiko bei wechselhaften Wetter und mäßig warmen Temperaturen zwischen +15/+20 Grad zum heutigen Stand hoch. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im Juni.