Der Wettercharakter vom Juni mit seinen steten Auf und ab der Temperaturen und einem wenig stabilen sommerlichen Wettercharakter, bleibt auch Anfang Juli 2017 erhalten. Deutschland, Österreich und auch die Schweiz liegen in den ersten Julitagen am südlichen Rand eines Tiefdrucksystems über Skandinavien, welches auf seiner Rückseite kühlere Luftmassen und weitere Niederschlagsfelder heranführt und für einen unbeständigen und auch relativ kühlen Temperaturcharakter sorgen kann. Wie kalt kann es werden? Berechnet werden am "kältesten" Tag - den 3. Juli - Werte zwischen +15 bis +20 Grad.

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Wie lange können sich die wenig sommerlichen Temperaturen halten?

Das Azorenhoch hat weiterhin einen hohen Einfluss auf die Wetterentwicklung über Deutschland und bereits zum 3. und 4. Juli gelingt nach den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells der neuerliche Aufbau eines neuen Hochdruckkeils in Richtung Mitteleuropa, sodass zum 5. Juli wieder sommerliche Temperaturen möglich wären.

Schaut man sich die Simulation des europäischen Wettermodells an, so ist die Berechnung der Großwetterlage Anfang Juli ganz ähnlich der des amerikanischen Wettermodells. Zunächst erstreckt sich der Hochdruckkeil des Azorenhochs bis zum 3. Juli in Richtung Mitteleuropa, baut sich dann aber weiter in Richtung Skandinavien und europäischen Nordmeer auf, während die Tiefdruckrinne auf dem Atlantik blockiert werden kann. In Folge daraus gelangt Deutschland zwischen dem 3. und 4. Juli kurzzeitig in eine nördliche Anströmung der Luftmassen, bevor zum 5. Juli eine Vorderseitenströmung des Tiefdrucksystems auf dem Atlantik im Verbund mit dem Hoch sommerlich warme Luftmassen nach Deutschland führen kann.

Setzt sich das Auf und Ab im Juli fort?

Fasst man die Berechnungen der Wettermodelle für Anfang Juli zusammen, so ist mit einem wechselhaften und relativ kühlen Wettercharakter zu rechnen, bevor zum 4./5. Juli der Temperaturtrend bereits wieder in Richtung Sommer gehen kann. Zum heutigen Stand also nichts nachhaltiges. Allerdings bestätigt das auch die Großwetterlage vom Juni mit einer wenig stabilen Sommerwetterlage, bei der es weder den Tiefdrucksystemen, noch den Hochdruckgebieten gelingt, sich nachhaltig über Deutschland durchzusetzen - das Auf und Ab geht gerade so weiter.
Schaut man auf die Berechnungen des amerikanischen Wettermodells für den Zeitraum vom 5. bis 10. Juli, so bestätigt sich die Annahme. Deutschland liegt in diesem Zeitraum zwischen den Fronten der atlantischen Frontalzone und einem labilen Hochdruckkeil des Azorenhochs. Anders formuliert ist stabiles Sommerwetter im ersten Julidrittel zum heutigen Stand wenig wahrscheinlich. Die Temperaturen pendeln sich überwiegend in einem Bereich zwischen +20 bis +25 Grad ein und können mit entsprechender Sonnenscheindauer örtlich bis auf +28 Grad und mit einer längeren Niederschlagsdauer auf +17 Grad absinken.
Die Kontrollläufe stützen die zunächst zu kühle Temperaturentwicklung vom 30. Juni bis 4. Juli mit anschließendem Normalisierungstrend der Temperaturen. Das Temperaturspektrum liegt am 3. Juli zwischen +14 bis +22 Grad (Mittelwert: +17 Grad über dem Norden, +19 Grad über dem Süden) und am 10. Juli zwischen +17 bis +29 Grad (Mittelwert: +21 bis +22 Grad). In der Niederschlagsberechnung simulieren die Kontrollläufe eine leicht bis mäßig erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit im gesamten ersten Julidrittel, was eine stabile Wetterlage wenig wahrscheinlich macht.

Diagramm Temperaturen im Juli 2017 vom 27.06.2017

Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe im Juli 2017 von zu kalt, normal, zu warm.

Welche Auswirkungen hat die Wetterentwicklung auf das Wetter im Sommer 2017

Das Langfristmodell berechnete in den letzten Wochen einen überwiegend normalen und durchwachsenen Sommer 2017 in Deutschland, welcher im Trend auch leicht zu warm ausfallen kann. Der Juni legt aber mit einer Abweichung der Temperaturen von aktuell +2,6 Grad schon ordentlich vor und daran sollte sich bis Ende Juni nur noch wenig verändern können. Im Umkehrschluss müssten also die nachfolgenden Sommermonate Juli und August deutlich zu kalt ausfallen um überhaupt noch einen "normalen" Durchschnittswert im Sommer erreichen zu können.
Nach den aktuellen Berechnungen der Wettermodelle ist eine nachhaltige und deutlich zu kalte Temperaturentwicklung für das erste Julidrittel nicht in Sicht. Aber: eine nachhaltige Sommerwetterlage ist ebenso wenig in Sicht. Das sieht auch das Langfristmodell so und berechnet in seiner heutigen Wettervorhersage für den Sommer im Juli eine Abweichung zwischen -0,5 bis +0,5 Grad im normalen Bereich, welche im Süden mit einer Abweichung von bis -1 Grad im Trend auch leicht zu kalt ausfallen kann. Für den August liegt die Abweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert mit -0,5 bis +0,5 Grad im normalen Bereich und hat mit einer Abweichung von bis +1 Grad einen positiven Temperaturtrend.

Diagramm der Temperaturentwicklung Sommer 2017 vom 27.06.2017

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Auch heute berechnen beide Wettermodelle für Anfang Juli den Abzug eines Tiefdrucksystems von England über die Nordsee bis nach Skandinavien, was rückseitig deutlich frischere Luftmassen nach Deutschland führen kann. So sind in den ersten Julitagen Temperaturen zwischen +14 bis +19 Grad und mit etwas längerer Sonnenscheindauer bis +23 Grad zu erwarten. Dazu gibt es einen windigen und unbeständigen Wettercharakter.

Durchwachsener Sommer

Eine stabile Wetterlage gab es im Sommer 2017 bisweilen noch nicht und war geprägt durch ein stetes Auf und der der Temperaturen. Geht das nun im zweiten Sommermonat Juli so weiter? Nach den aktuellen Berechnungen des amerikanischen Wettermodells kann man die Frage durchaus mit ja beantworten. Denn weder dem Hochdruckkeil des Azorenhochs, noch der Tiefdruckrinne gelingt es im ersten Julidrittel sich nachhaltig über Deutschland, Österreich und der Schweiz nachhaltig durchzusetzen und so bleibt es bis zum 11. Juli bei einem Mischung aus warmen, teils heißem Vorder- und nachfolgend kühlerem Rückseitenwetter und in der Übergangsphase kann jeweils mit einer erhöhten Neigung zu Schauern und Gewittern gerechnet werden.

Die Berechnungen des europäischen Wettermodells sind ganz ähnlich der des amerikanischen Wettermodells und auch hier zeigt sich bis zum 6. Juli eine zunehmend feucht-warme Südwestströmung, was den "Kaltluftschwall" Ende Juni und Anfang Juli wohl nur zu einer vorübergehenden Erscheinung macht.

Kontrollläufe: normaler Temperaturtrend

Die Kontrollläufe berechnen zum 4. Juli wieder einen ansteigenden Temperaturtrend, welcher im Zeitraum vom 5. bis 10. Juli sich gegenüber dem langjährigen Mittelwert normal verhalten kann. Das Temperaturspektrum liegt am 4. Juli zwischen +16 bis +28 Grad (Mittelwert: +20 bis +21 Grad) und am 10. Juli zwischen +16 bis +30 Grad (Mittelwert: +20 bis +21 Grad). Schaut man auf die Niederschlagsberechnungen, so ist nach dem 2. Juli mit einer zurückgehenden Niederschlagsaktivität zu rechnen, wobei mit einer leichten Niederschlagswahrscheinlichkeit auch keine stabile Hochdruckwetterlage im ersten Julidrittel zu erwarten ist. Zusammenfassend ist zum heutigen Stand mit einer höheren Wahrscheinlichkeit mit einem durchwachsenen Wettercharakter bei zunächst zu kühlen und später normalen Temperaturwerten im ersten Julidrittel zu rechnen, was sich im nachfolgenden Diagramm noch etwas besser darstellen lässt:

Diagramm Temperaturen im Juli 2017 vom 26.06.2017

Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe im Juli 2017 von zu kalt, normal, zu warm.

Sommer 2017: Langfristmodell mit leichter Korrektur

Das Langfristmodell nimmt für den Juli gegenüber den letzten Wochen eine leichte Korrektur vor und berechnet diesen mit einer Abweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert von -0,5 bis +0,5 Grad überwiegend normal und im Trend mit einer Abweichung von bis zu -1 Grad über dem Süden und Norden auch etwas zu kalt. Für den August bleibt mit einer Abweichung von -0,5 bis +0,5 Grad und im Trend von bis +1 Grad im leicht zu warmen Bereich alles wie gehabt.
Ob sich das Wetter im zweiten Sommermonat Juli aber tatsächlich so entwickeln kann, wie es das Langfristmodell aktuell berechnet, hängt maßgeblich davon ab, welche Großwetterlage sich im ersten Julidrittel einstellen kann. Setzt sich die Südwestwetterlage durch, so ist mit einem durchwachsenen aber durchaus auch zu warmen Wetter im Juli zu rechnen. Setzt sich hingegen die Westströmung durch, so könnte das Langfristmodell recht behalten. Genaueres wird man wohl erst nach dem Wetterwechsel Anfang Juli sagen können.
Schaut man auf Europa, so wird der Sommer 2017 vom Langfristmodell weitgehend normal berechnet, lediglich über Teilen von Frankreich, Spanien und dem nördlichen Italien zeigt sich im Juli eine leicht zu kühle Entwicklung der Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert. In der Niederschlagsberechnung des Langfristmodells für den Sommer 2017 zeigt sich der skandinavische und osteuropäische Raum im Juli zu nass, während Italien und die östliche Mittelmeerregion zu trocken berechnet wird. Für August berechnet das Langfristmodell kaum Abweichungen gegenüber den Sollwerten.

Diagramm der Temperaturentwicklung Sommer 2017 vom 26.06.2017

Der Sommer macht Anfang Juli mit einer zwischenzeitlich sehr hohen Eintreffwahrscheinlichkeit eine Pause und die atlantische Frontalzone versorgt Deutschland mit einem Tiefdrucksystem über Skandinavien mit frischen Temperaturen, starker Bewölkung und zeitweiligen Niederschlägen. Gegenüber dem langjährigen Mittelwert können die Temperaturen in den ersten Julitagen etwa um 2 bis 5 Grad zu kalt ausfallen.

Kontrollläufe stützen einen kühlen Start in den Juli mit anschließender Normalisierung

Gerade in der für den weiteren Wetterablauf im Sommer 2017 relativ wichtigen Zeitspanne des Siebenschläferzeitraums wird es spürbar kühler, doch umso wichtiger ist die Entwicklung der Großwetterlage darüber hinaus. Handelt es sich nur um ein kühles Lüftchen, bevor die Erhaltungsneigung wieder einsetzt, oder kommt nun das Ausgleichsverhalten mit einem verregneten Sommer? Die Kontrollläufe jedenfalls stützen - und das auch bereits seit mehreren Tagen - ein Normalisierungstrend der Temperaturen im Zeitraum vom 5. bis 10. Juli, was im nachfolgenden Diagramm deutlicher erkennbar ist:

Diagramm Temperaturen im Juli 2017 vom 25.06.2017

Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe im Juli 2017 von zu kalt, normal, zu warm.

Hochsommerphase im ersten Julidrittel wenig wahrscheinlich

Die Kontrollläufe berechnen zugleich aber auch eine geringe Wahrscheinlichkeit für eine hochsommerliche Wetterphase in den ersten zehn Julitagen. Vielmehr ist zum heutigen Stand ein durchwachsener Wettercharakter mit einer erhöhten Niederschlagswahrscheinlichkeit mit Temperaturen im Bereich zwischen +19 bis +24 Grad vom 5. bis 10. Juli wahrscheinlicher.

Langfristmodelle: normaler bis zu warmer Sommer 2017

Der Juni 2017 hat gegenüber dem langjährigen Mittelwert einen beachtlichen Temperaturüberschuss von +2,6 Grad vorgelegt und sollte sich in kommenden Tagen bis Ende Juni nur noch geringfügig verändern. So startet der Sommer 2017 mit einem gehörigen Temperaturüberschuss und die nachfolgenden Sommermonate Juli und August müssten jeweils um mehr als 1 Grad zu kalt ausfallen, um den Sommer noch auf Normaltemperaturen zu bringen. Blickt man auf die Statistik der vergangenen Jahre, so ist es aber schon mehr als 20 Jahre her, als dass ein Sommer normal ausgefallen ist. Insofern wäre es kein "Hexenwerk" den Sommer 2017 zum heutigen Stand als normal bis zu warm auszugeben.

Statistik: Die Sommer der letzten 20 Jahre

Statistik: Die Sommer der letzten 20 Jahre

Das Langfristmodell berechnet die beiden verbleibenden Sommermonate Juli und August jeweils mit einer Abweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert von -0,5 bis +0,5 Grad im normalen Bereich und im Trend mit einer Abweichung von bis +1 Grad zu warm. Andere Langfristmodelle, wie bspw. vom DWD, berechnen den Sommer 2017 mit einer Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent zu kalt, 38 Prozent normal und 42 Prozent zu warm. Das METOffice und auch das Langfristmodell der NASA berechnen eine ganz ähnliche Sommerprognose, welcher mit höherer Wahrscheinlichkeit um +0,25 bis +1 Grad etwas zu warm ausfallen kann. Zusammenfassend bleiben die Langfristmodelle ihren Wetterprognosen der letzten Wochen treu und berechnen ein normales und durchschnittliches Wetter im Sommer mit dem Trend zu warm auszufallen.

Diagramm der Temperaturentwicklung Sommer 2017 vom 25.06.2017

Was ist ein normaler Sommer?

Wir sind in den letzten Tagen wieder häufiger gefragt worden, was den ein durchschnittlicher Sommer für die Monate Juli und August für Temperaturen zur Folge haben kann. Typisch für Deutschland sind Werte zwischen +22 bis +26 Grad, häufiger bis +28 Grad und seltener über +30 Grad. Dazu wechseln sich Schön- und Schlechtwetterperioden in regelmäßigen Abständen ab.

Das Wetter im Sommer war bisweilen geprägt durch die unbeständige Großwetterlage bei sehr warmen Temperaturen im Juni. Eine beständiges Sommerhoch war nicht zu beobachten und auch die weiteren Aussichten auf das Wetter im Juli zeigen weiterhin ein Auf und Ab der Temperaturen, wobei es gerade in den ersten Julitagen auch empfindlich kühl werden kann.

Siebenschläferzeit kann über den weiteren Wetterverlauf im Sommer entscheidend sein

In den Medien wird das Thema in den kommenden Tagen sicherlich hoch gekocht werden, aber tatsächlich zeigt sich in der Großwetterlage, welche sich im Siebenschläferzeitraum vom 27. Juni bis 11. Juli einstellt, vor allem über Süddeutschland eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass diese das Wetter im Sommer maßgeblich beeinflussen kann. Insofern ist es von großem Interesse, wie nachhaltig der Wetterwechsel Anfang Juli ist. Ist es nur ein kurzes laues Lüftchen, oder setzt sich die atlantische Frontalzone mit voller Wucht über Deutschland, Österreich und der Schweiz durch?

Das amerikanische Wettermodell berechnet in seinen heutigen Simulationen eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen nur kurzen Kaltlufteinbruch Anfang Juli, welcher darüber hinaus sich bis zum 10. Juli wieder in den sommerlich warmen Bereich entwickeln kann. Aber: die Berechnung der Großwetterlage zeigt ein weiterhin beständiges Auf und Ab der Temperaturen, bei der die Tiefdrucksysteme der Frontalzone, sowie ein Hochdruckkeil des Azorenhochs um die Vormachtstellung über Mitteleuropa "kämpfen". Zum heutigen Stand gelingt es weder dem Hoch sich mit einer Sommerwetterlage, noch dem Tiefdrucksystem mit Dauerregen über Deutschland durchzusetzen. Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen demnach zwischen den Fronten, sodass bei Temperaturen von +20 bis +25 Grad mit einem unbeständigen Wettercharakter und einer Neigung zu Gewittern gerechnet werden kann.

Das europäische Wettermodell stützt die kühle Temperaturphase Anfang Juli und auch in diesen Berechnungen zeigt sich nach dem 4. Juli mit der nächsten Tiefdruckvorderseite eine ansteigende Tendenz der Temperaturen in Richtung sommerlich "normale" Werte.

Sommer, Sonne, Strand im Panoramablick
So schön kann ein Sonnenaufgang im Sommer am Strand sein

Wetterentwicklung im Sommer: Hop oder Top

Bereits Mitte Juni stand die Entwicklung der Großwetterlage vor einer ähnlich unsicheren Wetterentwicklung, bei der nicht ganz klar war, wie sich das letzte Juni Drittel entwickeln könnte. Letztlich war es dann deutlich zu warm, wenngleich auch durchwachsen. So hat der Juni gegenüber dem langjährigen Mittelwert aktuell einen deutlichen Temperaturüberschuss von rund +2,6 Grad vorzuweisen, welcher bis Ende Juni voraussichtlich nur noch geringfügig abgebaut werden könnte. So startet der Sommer 2017 gegenüber dem vieljährigen Mittelwert viel zu warm und umso spannender ist die Frage, ob der Juli und August diesen Temperaturüberschuss mit zu kaltem Wetter abbauen, oder mit sommerlich heißen Temperaturen sogar noch ausbauen kann? Geht es nach dem Langfristmodell, so herrscht mit einer Abweichung von -0,5 bis +0,5 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert eine Neutralität vor, was den Sommer mit dem Temperaturüberschuss vom Juni zu warm ausfallen lassen kann. Im Wettertrend simuliert das Langfristmodell für den Sommer eine positive Abweichung von bis +1 Grad, so dass die Wahrscheinlichkeit für einen zu warmen Sommer zum heutigen Stand maßgeblich gestützt wird.
In der Niederschlagsprognose gibt es kaum Auffälligkeiten gegenüber dem Sollwert. Im Wettertrend zeigt sich über dem Norden eine leicht positive (zu nass) und über Süddeutschland leicht negative Abweichung (zu trocken).

Diagramm der Temperaturentwicklung Sommer 2017 vom 24.06.2017