Rein von den Temperaturen her betrachtet, zeigt sich der Wochenverlauf mit anfänglichen Werten von +24 bis +30 Grad und örtlich bis +33 Grad und bis zum Freitag mit +20 bis +25 Grad und örtlich bis +27 Grad durchaus sommerlich. Allerdings sorgen ab Dienstag Tiefdrucksysteme für einen äußerst unbeständigen und zu Schauer und Gewittern neigenden Wettercharakter, wobei ein örtliches Unwetterpotential im Zeitraum vom 15. bis 18. August am höchsten einzustufen ist. Erst zum Wochenende setzt sich der tiefe Luftdruck dann mit weiteren, teils ergiebigen Regenfällen durch und lässt die Temperaturen bei Dauerregen mit +11 bis +17 Grad schon in den frühherbstlichen Bereich absinken. Fehlt der Niederschlag, bleiben die Werte mit +18 bis +24 Grad weitgehend im angenehmen Bereich. Stabiles Sommerwetter ist in der folgenden Augustwoche aber nicht zu erwarten.

Der nächste Versuch einer stabilen Wetterlage im Sommer 2017

Für alle, die hier noch nicht lange mitlesen: eine stabile Sommerwetterlage mit Temperaturen von +22 bis +27 Grad hat es in diesem Sommer bislang noch nicht gegeben. Interessant ist nun aber die Entwicklung der Großwetterlage, bei der sich in den kommenden Tagen ein Hochdrucksystem über der Ostsee ausbilden kann und die Tiefdrucksysteme daran hindert, sich weiter nach Skandinavien auszudehnen. Im Ansatz also ein Versuch, die Großwetterlage zu verändern.

Das amerikanische Wettermodell berechnet in der kommenden Woche zunächst den zaghaften Aufbau einer Hochdruckbrücke zwischen dem Hoch über der Ostsee und dem Hoch über den Azoren quer über Mitteleuropa. Da aber die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik zu stark berechnet wird, gelingt eine weitere Stabilisierung der Hochdruckbrücke nicht und in die entstehende Lücke über Mitteleuropa stoßen die Tiefdrucksysteme aus nordwestlichen Richtungen vor und sorgen im Zeitraum vom 16. bis 20. August für den wechselhaften und teils kühlen Wettercharakter.
Allerdings - und das ist das spannende hinsichtlich der Entwicklung einer stabilen Wetterlage - bleibt die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik hoch und durch das entstehende meridionale Strömungsmuster (Nord-Süd, Süd-Nord), wird das Azorenhoch gezwungen nach Osten - in Richtung Mitteleuropa - auszuweichen. Sollte dies gelingen, so wäre in der letzten Augustdekade und somit auch in den letzten Tagen des Sommers 2017 eine stabile Sommerwetterlage nicht auszuschließen.

Das europäische Wettermodell stützt die Entwicklung einer stabilen Sommerwetterlage nicht. Dafür zeigt sich eine erhöhte Tiefdruckaktivität im Zeitraum vom 19. bis 23. August zwischen Island und England. Gleichzeitig baut sich aber von den Azoren bis über das westliche Russland ein Hochdruckrücken auf, was ein südwestlich orientiertes Zirkulationsmuster zur Folge haben kann, bei der Deutschland, die Schweiz und auch Österreich von sommerlich warmen bis teils hochsommerlich heißen Temperaturen bei einem zu Schauern und Gewittern neigenden Wettercharakter beeinflusst werden können.

Zu kalte Varianten zunehmend weniger wahrscheinlich

Keine Frage, die kommende Wetterentwicklung für die restlichen Sommertage gilt als komplex und wenige hundert Kilometer Verschiebung der Wettersysteme kann anderes Wetter zur Folge haben. Und auch der Blick auf die Temperaturprognose der Kontrollläufe in ca. 1.500 Meter Höhe zeigt mit einer Differenz von bis 12 Grad noch ein erhöhtes Maß an Unsicherheiten. Wie aber sind die Wahrscheinlichkeiten zu bewerten?

Die Niederschlagsberechnungen sind im Zeitraum vom 16. bis 21. August als hoch zu bewerten, sinken darüber hinaus aber in den leicht erhöhten Bereich ab, so dass zum heutigen Stand vom 22. bis 28. August nur mit einer geringen Niederschlagsneigung zu rechnen ist. Das ist durchaus als Indiz für den Aufbau von hohen Luftdruck über Deutschland zu bewerten - ob sich daraus eine stabile Sommerwetterlage ergeben kann, bleibt abzuwarten.
Hinsichtlich der Temperaturen erweisen sich die Berechnungen des amerikanischen Wettermodells als zu "optimistisch" und liegen gegenüber den Kontrollläufen im zu warmen Bereich. Anders formuliert sind diese Berechnungen noch als warmer "Ausreißer" zu definieren und müssen sich in den kommenden Stunden und Tagen erst noch bewähren. Nichtsdestotrotz zeigt der Temperaturtrend der Kontrollläufe nach einer kühlen Phase vom 18. bis 21. August eine positive Tendenz, welche ab dem 22. August - sowohl über dem Norden, als auch über dem Süden - gegenüber dem langjährigen Mittelwert im leicht zu warmen Bereich liegen kann.

Diagramm Temperaturen im August 2017 vom 13.08.2017

Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe im August 2017 von zu kalt, normal, zu warm.

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Auch in den kommenden Augusttagen zeigt der Sommer 2017 sein ganzes Repertoire an Wetterentwicklungen. Zunächst kühl, langsam wärmer, zum Start in die neue Woche hochsommerlich heiß, Unwetter in der Nacht auf Mittwoch, anschließend wieder kühler und regnerischer. Dass was den Wettercharakter im Sommer seit Juni ausmacht, wird nun binnen einer Woche zum Ablauf gebracht - für viele sicherlich ein unangenehmes Kreislaufwetter.

Vom Wetter wird viel geboten, aber wenig Sommerwetter

Wie immer beim Wetter - es kann es niemanden recht machen. Die einen jammern, die anderen freuen sich auf die Wetterabwechslung, auch wenn das einen wenig sommerlichen Wettercharakter zur Folge hat. Der Grund hierfür ist die atlantische Frontalzone, welche sich bis zum 17. August gegen ein über der Ostsee positionierendes Hochdrucksystem durchsetzt und eine Hochdruckverbindung zu Azorenhoch quer über Mitteleuropa unterbinden könnte.

Nun sind zwar zum heutigen Stand auch noch andere Wetterentwicklungen möglich, aber weniger wahrscheinlich, denn zwischenzeitlich berechnen beide Wettermodelle eine Hochdrucklücke zwischen dem Hoch über dem westlichen Russland und dem Azorenhoch, welches die atlantischen Tiefdrucksysteme ausnutzen und sich direkt über Mitteleuropa positionieren könnten. In Folge dieser Entwicklung der Großwetterlage wäre im Zeitraum vom 19. bis 22. August mit einem äußerst regnerischen Wettercharakter zu rechnen, bei dem die Tageshöchstwerte im wenig sommerlichen Bereich zwischen +17 bis +23 Grad und bei Dauerregen zwischen +14 bis +18 Grad liegen können.

Kontrollläufe: nein so einfach ist das nicht

Die kommende Wetterentwicklung gilt als komplex, denn nach langer Zeit versucht die Großwetterlage sich mit dem Hochdrucksystem über der Ostsee zu verändern, was das Zirkulationsmuster mit der Erhaltungsneigung zunächst einmal verhindern möchte. Aber die Tendenz ist auch nach den Kontrollläufen klar vorgegeben. So normalisiert sich das Temperaturspektrum vom 18. bis 26. August über Norddeutschland und weist einen Mittelwert von +20 bis +21 Grad aus. Über Süddeutschland zeigt sich nach den heißen Tagen der kommenden Woche ein rasanter Temperatursturz, welcher vom 18. bis 23. August anhalten und sich darüber hinaus normalisieren kann. So liegt hier der Mittelwert des Temperaturspektrums am 20. August bei +17 Grad und steigt zum 22./23. August auf +21 bis +22 Grad an.
In der Niederschlagsbewertung berechnen die Kontrollläufe eine erhöhte Niederschlagserwartung vom 16. bis 21. August, welche darüber hinaus in den leicht erhöhten Bereich abfällt. Zusammenfassend bestätigen die Kontrollläufe die Simulationen der Wettermodelle, wenngleich es hier noch zu Abweichungen kommen kann. Der Wettercharakter bleibt bis zum 23. August mit hoher Wahrscheinlichkeit wechselhaft, unbeständig, teils warm, überwiegend aber für die Jahreszeit zu kühl und in Summe wenig sommerlich.

Diagramm Temperaturen im August 2017 vom 11.08.2017

Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe im August 2017 von zu kalt, normal, zu warm.

Langfristmodell: Korrektur für den letzten Sommermonat

Auf die aktuelle Wetterprognose der Wettermodelle reagiert auch das Langfristmodell in seiner heutigen Wettervorhersage für den letzten Sommermonat mit einer Korrektur. So liegt die Abweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert über den Gebieten etwa nördlich der Mittelgebirge (Köln - Dresden) mit -0,5 bis -1 Grad im leicht zu kalten Bereich, während über dem Süden die Differenz mit -0,5 bis +0,5 Grad und im Normalen und im Trend mit bis +1 Grad im leicht zu warmen Bereich liegen kann.

Aber auch in der Niederschlagsentwicklung zeigt das Langfristmodell eine Korrektur. So wird über den östlichen Landesteilen (Dresden, östlicher Mittelgebirgsraum) eine deutlich erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit simuliert , während es über dem Nordwesten mit einer leicht negativen Entwicklung auch leicht zu trocken werden kann. In Summe ist aber für Deutschland eine positive - zu nasse - Niederschlagsentwicklung gegenüber dem Sollwert demnach zu erwarten. So stellt sich die Frage nach dem Hochsommer heute nicht mehr und liegt vielmehr in der Frage, ob normales Sommerwetter, oder frühherbstliche Wetterbedingungen vorherrschend sein werden.

Diagramm der Temperaturentwicklung Sommer 2017 vom 11.08.2017

Vom kühlen Regenwetter geht es im Verlauf des Wochenendes und zum Start in die neue Augustwoche wieder in den sommerlichen bis hochsommerlichen Bereich und die Neigung zu Schauern nimmt allgemein ab. Allerdings ist der sommerliche Wettercharakter nicht von langer Dauer, denn bereits zum Mittwoch erreicht eine Tiefdruckvorderseite Deutschland und sorgt von West nach Ost für teils kräftige Schauer und Gewitter mit örtlichen Potential für Unwetter (Details s. Wetter August 2017).

Tiefdruckaktivität rund um Grönland

Das amerikanische Wettermodell berechnet im Zeitraum vom 13. bis 16. August eine rege Tiefdruckaktivität vom östlichen Kanada, Island und England bis nach Skandinavien. Gleichzeitig aber gelingt es einem Hochdruckkern sich über der Ostsee zu positionieren, während die Tiefdruckaktivität kurz vor Mitteleuropa sich weiter intensivieren kann.

Im Detail gibt es nun drei unterschiedliche Wetterentwicklungen, welche zum heutigen Stand die höchsten Eintreffwahrscheinlichkeiten haben.

  • Das Hochdrucksystem weitet sich über der Ostsee und dem östlichen Europa aus und hält dem Anrennen der Tiefdrucksysteme Stand. In Folge daraus würde Deutschland, Österreich und die Schweiz zwischen die Fronten der beiden Wettersysteme gelangen, was zwar zu warmen Temperaturen führen, aber auch die Neigung zu kräftigen Schauern und Gewittern ansteigen lassen kann.
  • In der zweiten Variante verliert das Hochdrucksystem seinen Einfluss auf das Wetter über Deutschland und zwischen dem Kontinentalhoch über dem westlichen Russland und dem Azorenhoch entsteht über Mitteleuropa eine Lücke, in welche Tiefdrucksysteme der atlantischen Frontalzone aus nordwestlichen Richtungen vordringen können. Ein regnerischer, teils windiger und kühler frühherbstlicher Wettercharakter wäre aus dieser Konstellation heraus zu erwarten.
  • In der dritten Variante gelingt es den beiden Hochdrucksystemen quer über Mitteleuropa eine Hochdruckbrücke aufzubauen, was die Tiefdrucksysteme schon bei England daran hindert, weiter nach Mitteuropa vordringen zu können. Bei dieser Variante wäre über Deutschland, der Schweiz und auch Österreich mit einer sommerlich warmen Südwestwetterlage zu rechnen.

Zwischen Sommer und Frühherbst

Der Sommer neigt sich mit dem August seinem meteorologischen Ende entgegen und wir wurden die letzten Tage häufiger gefragt, ob der Hochsommer nun vorbei wäre. Häufiger zeigt sich nach der Statistik ab Mitte August ein zunehmend wechselhafter Wettercharakter, bei dem die Temperaturen nur noch sporadisch an die +30 Grad Marke heranreichen. Insofern ist ein länger andauernder hochsommerlicher Wettercharakter 2017 kaum mehr zu erwarten. Was aber in der letzten Augustdekade weiterhin möglich erscheint, ist eine stabile Sommerwetterlage, bei der die Temperaturen sich mit +22 bis +27 Grad im spätsommerlichen Bereich einpendeln können.

Die Kontrollläufe berechnen in ihrer heutigen Wetterprognose aber nur eine geringe Wahrscheinlichkeit für eine stabile Wetterlage. Zwar steigen die Temperaturen im Zeitraum vom 14. bis 16./17. August in den sommerlich warmen Bereich an, sinken darüber hinaus bis zum 26. August auf ein Jahreszeit-typisches Niveau ab, welcher im Trend auch leicht zu kühl ausfallen kann. In der Niederschlagserwartung zeigt sich vom 16. bis 26. August eine von Nord nach Süd abnehmende Niederschlagsneigung. Anders formuliert: eine stabile Wetterlage sieht anders aus und ist zum heutigen Stand zwar nicht auszuschließen, aber weniger wahrscheinlich.

Diagramm Temperaturen im August 2017 vom 11.08.2017

Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe im August 2017 von zu kalt, normal, zu warm.

Langfristmodell: kühler Norden von Deutschland

Bereits seit einigen Tagen berechnet das Langfristmodell in seiner Wettervorhersage für den Norden mit einer Abweichung von -0,5 bis -1 Grad eine gegenüber dem langjährigen Mittelwert zu kühle Temperaturentwicklung im August 2017.
Über dem Süden liegt die Differenz mit +0,5 bis +1 Grad im leicht zu warmen und sonst liegt die Abweichung mit -0,5 bis +0,5 Grad im normalen Bereich. Die ersten 10 Tage vom August sind vorüber und schaut man sich den Temperaturmittelwert der vergangenen Tage an, so zeigt sich ein Temperaturüberschuss von rund +2 Grad im zu warmen Bereich (mit einem deutlichem Südost-Nordwest Gefälle). Dieser Temperaturüberschuss sollte sich gemäß der aktuellen Wetterprognose nun weiter normalisieren können.

In der Niederschlagsprognose zeigt sich mit den bevorstehenden und teils unwetterartigen Niederschlagsereignissen eine positive Entwicklung über dem Osten und Nordosten von Deutschland, während es über dem Westen und Südwesten kaum Auffälligkeiten gegenüber dem Sollwert gibt.

Diagramm der Temperaturentwicklung Sommer 2017 vom 11.08.2017

Blickt man auf Europa, so wird das nördliche Spanien, Frankreich, sowie die gesamte Mittelmeerregion deutlich zu trocken berechnet, während über Skandinavien, dem westlichen Russland und dem östlichen Europa eine erhöhte Niederschlagsaktivität simuliert wird. Bei den Temperaturen zeigt sich von England, über das nördliche Frankreich, dem nördlichen Deutschland und Skandinavien eine leicht zu kühle Temperaturentwicklung gegenüber dem langjährigen Mittelwert. Möchte man dies interpretieren, so ergibt sich daraus eine nach Süden verschobene Tiefdruckrinne, welche zeitweilig das Wetter über Mitteleuropa beeinflussen kann.

In den kommenden fünf Augusttagen zeigt sich der gesamte Wettercharakter des Sommers 2017. Zunächst kühl und regnerisch und örtlich unwetterartige Wetterereignisse sind nicht auszuschließen. Am Wochenende beruhigt sich das Wetter und es wird langsam wärmer, bevor zum Start in die neue Woche der Sommer und zum Dienstag mit Werten von über +30 Grad der Hochsommer über Deutschland vorbeischauen kann. Mit anderen Worten: das durchwachsene Wetter bei einem Auf und Ab der Temperaturen findet wohl seine Fortsetzung.

Großwetterlage alles andere als sommerlich

Ein Tiefdrucksystem verlagert sich in den kommenden Tagen weiter nach Skandinavien und sorgt über Deutschland, Österreich und der Schweiz für den durchwachsenen und auch kühlen Wettercharakter. Ab dem Wochenende gewinnt ein Hochdrucksystem von der Mittelmeerregion vermehrt an Einfluss und dehnt sich bis zum Dienstag über das östliche Europa bis über die Ostsee aus. Gleichzeitig aber setzt die atlantische Frontalzone alles daran, um eine Stabilisierung des Hochdrucksystems zu verhindern. So steigen bis zur Wochenmitte die Temperaturen in den hochsommerlichen Bereich an, dafür nimmt aber auch die Neigung zu kräftigen Schauern und Gewittern wieder zu.

Weitere Wetterentwicklung labil

Geht es nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells, so ist die Ausdehnung des Hochdrucksystems bis über die Ostsee aus Sicht aller, welche sich Sommerwetter wünschen, als interessant zu bewerten. Denn im Zeitraum vom 16. bis 20. August versuchen die Hochdrucksysteme über dem Azoren und dem westlichen Russland eine Hochdruckbrücke quer über Mitteleuropa aufzubauen, was den Wettercharakter vom 20. bis 26. August über Deutschland durchaus sommerlich gestalten könnte.

Das europäische Wettermodell bestätigt den Aufbau von hohem Luftdruck über der Ostsee, was den Temperaturcharakter vom 15. bis 18. August über Deutschland durchaus sommerlich gestalten könnte, allerdings erweist sich nach dieser Berechnung die atlantische Frontalzone stärker, so dass diese vom 18. bis 20. August erneut auf Mitteleuropa mit relativ kühlem und wechselhaften Wetter übergreifen könnte.

Durchwachsenes Sommerwetter 2017
Durchwachsenes Sommerwetter 2017

Sommerlich warm oder frühherbstlich kühl?

Scheinbar gibt es bei Sommer 2017 nur ein "Schwarz oder Weiß", bzw. ein "Hop oder Top", ein angenehm stabiles Sommerwetter mit konstanten Temperaturen von +22 bis +27 Grad ist hingegen weniger wahrscheinlich. Die Kontrollläufe bestätigen die wechselhafte Wetterentwicklung vom 16. bis 26. August mehrheitlich, bei der die Niederschlagsberechnung über dem Norden höher als über dem Süden bewertet wird. Eine trockene Phase beschränkt sich lediglich auf den Zeitraum vom 13. bis 15. August, was eine stabile Sommerwetterlage weniger wahrscheinlich macht.

In der Temperaturentwicklung schwankt der Mittelwert vom 16. bis 25. August um den langjährigen Mittelwert und hat im Trend - sowohl über dem Norden, als auch über dem Süden - eine leicht zu kühle Entwicklung. Mit anderen Worten sind die Berechnungen des amerikanischen Wettermodells im Vergleich zu den Kontrollläufen zum heutigen Stand weniger wahrscheinlich.

Diagramm Temperaturen im August 2017 vom 10.08.2017

Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe im August 2017 von zu kalt, normal, zu warm.

Langfristmodell - keine Veränderung im restlichen Verlauf des Sommers

Das Langfristmodell berechnet in seiner heutigen Wettervorhersage für die restlichen Tage des Sommers kaum Veränderungen. So hat der Norden mit einer Abweichung der Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert von -0,5 bis -1 Grad ein hohes Potential leicht zu kühl auszufallen, während es über Süddeutschland mit einer Differenz von +0,5 bis +1 Grad leicht zu warm werden könnte. Zwischen Nord und Süd liegt die Abweichung mit -0,5 bis +0,5 Grad im normalen Bereich.

Diagramm der Temperaturentwicklung Sommer 2017 vom 10.08.2017