Wetter Winter 2021/2022: Wetterprognose und Wettervorhersage

Wettertrend: Frühlingshoch oder Wintereinbruch?

| M. Hoffmann
Gibt es noch einen Wintereinbruch, oder dreht die Großwetterlage in Richtung Frühling?

Stürmischer Wind spielt auch in den kommenden Tagen eine Rolle. Dazu gibt es immer wieder kräftige Schauer, die nach Süden und Osten als Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer niedergehen können. Wie aber steht es um den Winter - hat der bei all dieser Turbulenz eine Chance, oder kann der Winter das turbulente Wetter sogar für sich nutzen?

Schwerer Sturm. Bis zu den Nachmittagsstunden des Sonntages ist über dem Norden und Osten noch mit stürmisches Windböen zu rechnen, die über exponierten Lagen und den Küsten zu schweren Sturmböen führen können (Windprognose). Die Spitzenwindgeschwindigkeit von heute Nacht betrug 141,1 km/h und wurde um 4:30 Uhr über dem Leuchtturm Kiel (Schleswig-Holstein) registriert. Das eine Sturmtief zieht ab und das nächste folgt am Montag nach. Dieses Mal ist mit kräftigen Windböen hauptsächlich der Westen und der Süden betroffen. Über den exponierten Lagen sind schwere Sturmböen möglich. Weitere Details können Sie im aktuellen Windbericht, den Unwetterwarnungen und dem Warnlagenbericht entnehmen.

Turbulentes Aprilwetter im Februar

Weitere Tiefdrucksysteme überqueren Deutschland bis zum 4. Februar und sorgen im Zeitraum vom 31. Januar und dem 1. Februar für eine absinkende Schneefallgrenze. Der Grund für Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer bis auf tiefere Lagen herab sind kalte Luftmassen, die in der Höhe über Deutschland hinweggeführt werden und die Luftmassen destabilisieren. Kurze Gewitter, heftige Windböen und kräftige Schauer werden die Folge sein. Wenn man so will: Vollwetter. Mehr dazu in der Wetterprognose zum Wetter Februar 2022.

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Wetterprognose: Reaktivierung der Westwetterlage - Chancenlos der Winter?

| M. Hoffmann
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Wetterprognose Winter: Turbulentes, windiges bis stürmisches und abwechslungsreiches Wetter

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Wetterprognose: Unwetterartige Starkwindereignisse - hat der Winter überhaupt noch eine Chance?

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Wetter Winter 2022: Wind, Sturm und Regen - kommt die Westwetterlage mit voller Wucht?

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Wettertrend Winter 2022: Besteht für den Winter im Februar noch Hoffnung?

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Regenradar

Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2022 +12,53 +3,53 +3,13 49,5 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,7 +2,3 +1,3 546,5 l/m² - zu trocken

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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