Wetter Winter 2011/2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

So war das Wetter im Winter 2011/2012

  • M. Hoffmann
So richtig in Schwung gekommen ist der Winter 2011/2012 nicht. Betrachtet man lediglich die Monate Dezember 2011 und Januar 2012, so könnte man der Meinung sein, dass diese die klassischen Herbstmonate waren. Diese zwei Monate waren im Schnitt 2,7 Grad zu warm und hatten mit einem Niederschlagsüberschuss von 71% auch für viel Regen gesorgt. Zudem gab es vor allem für die Norddeutschen kräftigen Wind aus zumeist westlichen Richtungen. Westwindwetter war im übrigen auch die bestimmende Großwetterlage im Winter 2011/2012, was vor allem den nördlichen Alpenregionen ordentlich Schnee brachte. Im Februar konnte dann aufgrund einer kalten Ostwetterlage der ganz große Temperaturüberschuss abgebaut werden - denn mit teilweise -15 Grad Tagestemperatur war es außergewöhnlich kalt und trocken. Im langjährigen Mitten hatte der Februar 2012 ein Temperaturdefizit von -3 Grad und ein Niederschlagsdefizit von -50%. Im Flachland jedenfalls war Schnee eher Mangelware, erst oberhalb etwa 500/600 Meter konnte sich zeitweise eine Schneedecke ausbreiten. Zusammenfassend war der Winter 2011/2012 gegenüber der Messreihe von 1961-1991 um +0,8 Grad, gegenüber der Messreihe von 1981 - 2006 um +0,1 Grad zu warm. Beim Niederschlag war der Winter um +138% zu nass gegenüber dem langjährigen Mittel. Betrachtet man die nackten Durchschnittszahlen, könnte man annehmen, dass der Winter 2011/2012 ein relativ normaler Winter war - war er aber nicht, er war ein Winter der Extreme, die sich gegenseitig aufgehoben haben. Wer den Winter 2011/2012 im Detail nachlesen möchte, kann dies gerne beim Deutschen Wetterdienst machen. Hier erfahren Sie, wie das Wetter im Winter 2012/2013 wird.

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Das Wetter-Jahr 2019 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2019 +0,6 +1,1 +0,2 80 l/m² - zu nass
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2018 +5,3 +1,3 +0,9 20 l/m² - zu trocken
Dezember 2018 +3,8 +3,0 +2,6 105 l/m² - zu nass
Gesamtjahr 2019 +11,44 +2,03 +1,3 615 l/m²

Wetterfakten Winter

Statistische Wetter­werte für den Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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