Wetter Winter 2020/2021 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Winter 2020/2021 Wetterprognose vom 16.01.2021 - Die Turbulenzen nehmen zu, chaotisches Wetter möglich

Noch dominiert der Winter das Wettergeschehen
Noch dominiert der Winter das Wettergeschehen

Auf dem Atlantik fällt die Entscheidung für den Winter. Setzt sich ein Blockadehoch durch, bleibt es über Deutschland winterlich, kommt das Blockadehoch nicht zustande, kann sich die Zonalisierung mit einem turbulenten und milden Wettercharakter durchsetzen. Der Wettertrend der Vorhersage-Modelle lässt kaum mehr Fragen offen.

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Winterliche Wetterverhältnisse sind über Deutschland noch bis einschließlich Montag zu erwarten, doch von Westen wird es rasch milder und bereits zum Sonntag geht der Niederschlag über dem Westen in Regen über.

Windig bis stürmisch und spürbar milder

Ein Sturmtief zieht im Verlauf der kommenden Woche langsam von England in Richtung Skandinavien und beeinflusst zunehmend das Wetter über Deutschland. Der Wind frischt stark bis mäßig auf und kann von Dienstag bis einschließlich Donnerstag übe der Nordhälfte für stürmische Windböen sorgen. Über exponierten Lagen und den Küstenregionen sind schwere Sturmböen möglich (Windprognose). Der Wind durchmischt die Luftmassen ordentlich und bis zum Donnerstag erreichen die Werte verbreitet milde +4 bis +8 Grad. Über dem Norden und Nordwesten sind bis +10 Grad möglich, während es über den Regionen mit einer dicken Schneedecke bei Werten von +1 bis +5 Grad kühler bleiben kann. Mehr dazu: Wetter Januar 2021.

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Wetter Winter 2020/2021 Wetterprognose vom 15.01.2021 - Der Winter am seidenen Faden

Der Winter hat Deutschland (noch) fest im Griff
Der Winter hat Deutschland (noch) fest im Griff

Verbreitet hat der Winter Deutschland fest im Griff und über dem Süden zeigt sich die Landschaft unter einer dicken Schneedecke tiefwinterlich. Doch folgt in im Verlauf der neuen Woche eine Milderung und die Frage stellt sich, wie nachhaltig die Milderung sein wird und welche Chancen der Winter bis zum Februar hat?

Winterlich präsentieren sich weite Teile von Deutschland und im Flächenmittel liegen 7,7 cm Schnee. Lediglich nördlich der Linie von Köln und Rostock liegt kaum Schnee. Anders hingegen die Situation über dem Süden. Selbst über mittleren Lagen gibt es einige Regionen mit 20 bis 40 cm und über Achberg-Doberatsweiler, was auf rund 500 Meter Höhe liegt, hat sich in den kommenden 24 Stunden eine Schneedecke von bis 55 cm ausbilden können. Zu verdanken war der teils unwetterartige Schneefall einer Grenzwetterlage.

Noch etwas Schnee

In den kommenden Tagen aber beruhigt sich das Wetter. Die Nächte werden mit -8 bis -2 Grad und örtlich bis -15 Grad eisig und am Tage setzt sich mit -5 bis +0 Grad verbreitet Dauerfrost durch, bevor zum Sonntag es von Westen etwas milder werden kann. Apropos Sonntag. Schneefall setzt ein, der über dem Westen in Regen übergehen kann. Die Milderung setzt sich am Montag und Dienstag weiter durch und lässt die Werte über der Nordhälfte auf +2 bis +6 Grad und über der Südhälfte auf -2 bis +2 Grad ansteigen. Ab der Wochenmitte aber wird es mit +5 bis +10 Grad über ganz Deutschland milder. Dazu bläst ein kräftiger und in Böen stürmischer Wind aus südlichen Richtungen. Mehr dazu: Wetter Januar 2021.

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Wetter Winter 2020/2021 Wetterprognose vom 14.01.2021 - Die Kälte kommt, die Wärme aber auch

Welche Richtung schlägt der Winter bis Februar ein?
Welche Richtung schlägt der Winter bis Februar ein?

Chaotisches Winterwetter über dem Süden und Südwesten von Deutschland, dazu Frostverschärfung zum Wochenende. Der Winter hat Deutschland fest in Griff, doch bleibt das so?

Reichlich Neuschnee hat es mit der aktuellen Grenzwetterlage über dem Südwesten gegeben. Teils mit chaotischen Straßenzuständen. Im weiteren Verlauf wird es nun kälter und zum Wochenende stellen sich mit Dauerfrost verbreitet ein paar Wintertage ein (Eistage).

Noch etwas Schnee

Die Niederschlagsneigung nimmt zwar am Freitag und Samstag ab, doch zum Sonntag erreicht ein kleines Schneefallgebiet Deutschland und wird westlich der Linie von Bremen und Leipzig für etwas Schneefall sorgen können, der über dem Westen allmählich in Regen übergehen kann. Bis zum Dienstag setzt sich ein leichte Milderung durch, was die Tageswerte über der Nordhälfte auf +1 bis +5 Grad und über dem Süden auf -2 bis +2 Grad ansteigen lassen kann. Die Niederschlagsneigung ist am Montag und Dienstag als gering einzustufen. Mehr dazu: Wetter Januar 2021.

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Wetter Winter 2020/2021 Wetterprognose vom 13.01.2021 - Nasskalt mit winterlichen Optionen

Wie lange hält sich der Winter über Deutschland?
Wie lange hält sich der Winter über Deutschland?

Der Winter setzt sich von den mittleren Lagen aus langsam über die tieferen Lagen fest und zum Sonntag kann sich Deutschland - erstmalig in dieser Wintersaison - verbreitet in einem winterlichen Weiß präsentieren. Bleibt es aber darüber hinaus winterlich?

Winterlich präsentieren sich die Lagen oberhalb etwa 300 bis 500 Meter und auch darunter konnte sich in den letzten Stunden mancherorts eine Schneedecke ausbilden. Das gilt allerdings nur für die Regionen etwa südlich einer Linie von Köln und Berlin. Weiter nach Norden ist es zu mild für winterliche Wetterbedingungen. Das kann sich zum Wochenende - zumindest kurzfristig - ändern.

Über dem Süden winterlich und zum Wochenende Frostverschärfung

Wintergewitter sind im Tagesverlauf nicht auszuschließen und Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer sind über dem Norden möglich, doch bleibt es mit +2 bis +6 Grad zu mild für eine winterliche Landschaft. Anders die Situation über dem Süden, dort kann es zum Abend und in der Nacht zu Niederschlag kommen, der bei Werten von -2 bis +2 Grad überwiegend als Schnee niedergehen kann. Lediglich ganz über dem Südwesten und entlang des Rheingrabens kann der Schnee in Regen übergehen. Zum Wochenende folgt eine Frostverschärfung, was die Tageswerte auf -5 bis +0 Grad verbreitet in den Dauerfrostbereich absinken lassen kann. In den Nächten können die Werte über dem Süden bei Aufklaren und über Schnee mit bis zu -15 Grad richtig eisig werden. Am Sonntag ist über ganz Deutschland leichter Schneefall möglich. Mehr dazu: Wetter Januar 2021.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,3 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +1,0 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,6 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,8 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +10,4 +2,2 +1,5 710 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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