Der Hochsommer zeigt sich heute mit einer unangenehmen Schwüle nochmals. Doch dann erfolgt mit teils unwetterartigen Wetterereignissen ein Temperatursturz und das Augustwetter normalisiert sich so langsam.

Ein Tiefdrucksystem nähert sich am heutigen Donnerstag Deutschland von Westen und führt feucht-warme Luftmassen ins Land. Die Temperaturen steigen rasch auf +27 bis +32 Grad und können mancherorts bis +35 Grad erreichen. Die Hitzetemperaturen mögen gar nicht einmal so unangenehm sein, vielmehr sorgen die feuchten Luftmassen für eine unangenehme und drückende Schwüle. Die Quellbewölkung nimmt rasch zu und schon zu den Vormittagsstunden sind Schauer und Gewitter zu erwarten, welche sich zum Nachmittag und Abend über ganz Deutschland ausdehnen und teils unwetterartig ausfallen können. Der Wind kommt schwach aus westlichen bis südwestlichen Richtungen und frischt in Schauer- und Gewitternähe böig auf.

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Regnerischer Augusttag über dem Osten und Südosten

Am 24. August verlagert sich der Tiefdruckschwerpunkt nach Osten und sorgt etwa südlich einer Linie vom Bodensee und Dresden für teils länger andauernde und ergiebige Niederschläge, welche über dem Berchtesgadener Land auch unwetterartig ausfallen können. Weiter nach Westen lockert der Himmel zeitweilig auf und die Sonne kann zwischen den Schauern zum Vorschein kommen. Der Wind kommt frisch aus nordwestlichen bis westlichen Richtungen und die Temperaturen gehen auf +19 bis +24 Grad und örtlich auf +26 Grad zurück.

Schauer und Gewitter ziehen über Deutschland hinweg - teils auch mit erhöhten Potential für Unwetter
Schauer und Gewitter ziehen über Deutschland hinweg - teils auch mit erhöhten Potential für Unwetter

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Dauerregen über dem Südosten

Das Tiefdruckgebiet schleift am 25. August über Deutschland hinweg und sorgt verbreitet für starke Bewölkung und gelegentlichen Niederschlag, welcher sich nach Südosten - etwa östlich der Linie vom Bodensee und Bayerischen Wald - intensivieren und länger andauernd ausfallen kann. Ab den Nachmittagsstunden macht sich von Westen her ein Zwischenhoch mit auflockernder Bewölkung bemerkbar, was bis zum Abend westlich der Linie von Stuttgart und Berlin häufiger die Sonne zum Vorschein kommen lassen kann. Der Dauerniederschlag über dem Südosten lässt aber erst in der Nacht auf den Sonntag nach. Die Temperaturen gehen bei einem böigen Wind aus westlichen Richtungen auf +17 bis +22 Grad zurück und können bei Dauerregen auch noch darunter liegen. Ein durch und durch frühherbstlicher Wettercharakter.

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Sonniges Sonntagswetter

Das Tiefdrucksystem ist am 26. August nach Osten abgezogen und nachfolgend lockert die Bewölkung mehr und mehr auf und häufiger kommt die Sonne zum Vorschein, was die Temperaturen zum Nachmittag auf +17 bis +23 Grad ansteigen lassen kann. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen. Regenfälle sind nur noch ganz vereinzelt und meist in schwacher Form zu erwarten.

Spätsommerlich in die neue Augustwoche

Ein schwacher Tiefdruckausläufer überquert am 27. August den Norden von Deutschland und hinterlässt ein paar Regentropfen. Nach Süden - vor allem über Bayern und Baden-Württemberg - scheint häufiger die Sonne - anfangs noch von einem fast wolkenlosen Himmel. Die Temperaturen erreichen bei einem über dem Norden mäßig starken Wind aus westlichen bis südwestlichen Richtungen +17 bis +23 Grad.

Am 28. August nähert sich von Westen ein weiteres Tiefdrucksystem. So scheint zum Tagesbeginn bei wechselnder Bewölkung noch häufig die Sonnenschein und es bleibt weitgehend trocken. Ab den Nachmittagsstunden verdichtet sich über dem Westen und Südwesten die Bewölkung, doch erst in der ersten Nachthälfte sind über dem äußersten Westen Schauer zu erwarten. Die Temperaturen erreichen mit +24 bis +28 Grad wieder sommerlich warme Werte - entlang des Rheingrabens sind auch bis +30 Grad nicht auszuschließen.

Das Sommerwetter bekommt im August einen Dämpfer. Ob sich im ersten Herbstmonat der Spätsommer oder der Frühherbst durchsetzen kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer in einer weiteren Wettervorhersagen zum Wetter Herbst und Winter 2018/2019.

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