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Wetteraussichten: Verbreitet ruhiges und trockenes Dezemberwetter

| M. Hoffmann

Ein Hoch setzt sich von Süden mit auflockernder Bewölkung und einer zunehmenden Sonnenscheindauer durch. Im Verlauf der kommenden Woche macht sich von Skandinavien der Polarwirbel mit seinen Ausläufern bemerkbar.

Ein Hochdrucksystem setzt sich von Süden über Deutschland durch © Martin Bloch
Ein Hochdrucksystem setzt sich von Süden über Deutschland durch © Martin Bloch

Viele Wolken tummeln sich heute über Deutschland. Mancherorts mischt sich Nebel mitunter und kann die Stimmung weiter eintrüben. Südlich einer Linie vom Saarland und Sachsen sind zudem gelegentliche Schauer möglich - viel an Niederschlag ist jedoch nicht mehr zu erwarten. Kurze sonnige Momente sind über dem Nordwesten und den höheren Lagen möglich. Der Wind kommt schwach aus westlichen Richtungen und die Temperaturen pendeln sich auf +4 bis +8 Grad ein.

Windiger Norden, sonniger Süden

Ein Hoch beginnt am 16. Dezember (Sa.) damit, sich nach Norden auszudehnen und stößt dabei auf den Widerstand eines Tiefdrucksystems über Skandinavien. Die Gradienten verdichten sich über Norddeutschland und so kann der Wind über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern böig auffrischen. Kräftiger können die Windböen über den Küstenregionen ausfallen. Der Himmel zeigt sich überwiegend stark bis wechselnd bewölkt. Südlich einer Linie von Mannheim und Nürnberg lockert die Bewölkung auf und häufiger kommt die Sonne zum Vorschein, sofern sich die teils zähen Nebelfelder der Nacht auflösen. Mit Niederschlag ist nicht zu rechnen. Die Temperaturen erreichen +4 bis +8 Grad und können über Niedersachsen bis +10 Grad ermöglichen.

Sonne und Nebel über dem Süden, Wolken über dem Norden

Ein Hoch dehnt sich im Zeitraum vom 17. bis 19. Dezember (So. 3. Advent, Mo. und Di.) von Süden weiter nach Norden aus. So ist südlich einer Linie von Köln und Berlin mit einer längeren Sonnenscheindauer zu rechnen. Lokal können dichte Nebel- und Hochnebelfelder den Sonnenschein eintrüben. Weiter nach Norden sind es Wolken, welche die Sonne verdecken und in der Nacht auf Dienstag, sowie tagsüber ist über dem Norden mit leichtem Niederschlag zu rechnen, der sich am Dienstagnachmittag auch über die westlichen Landesteile ausdehnen kann. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und kann über dem Norden böig auffrischen. Zum Start in die neue Woche sind über den Küstenregionen stürmische Windböen aus südwestlichen Richtungen nicht auszuschließen. Die Temperaturen erreichen +4 bis +8 Grad. Bei Dauernebel liegen die Temperaturen generell unter der +5 Grad-Marke und mit Sonnenschein können bis +10 Grad möglich sein.

Unbeständiges Dezemberwetter

Ein schwacher Tiefdruckausläufer dehnt sich am 20. Dezember (Mi.) von Nordwesten über Deutschland aus und erreicht zum Nachmittag mit seinem Niederschlagsband Süddeutschland. Der Himmel zeigt sich überwiegend wolkenverhangen, kann aber zum Nachmittag über Teile von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein auflockern und ein paar sonnige Momente ermöglichen. Der Wind kommt schwach und über dem Norden böig aus südwestlichen Richtungen. Die Temperaturen verweilen mit +4 bis +8 Grad im nasskalten Bereich.

Ein Hoch dehnt sich über das Adventswochenende über Deutschland aus, wird aber im Verlauf der neuen Woche vom Polarwirbel in arge Bedrängnis gebracht
Links die Großwetterlage, rechts die Niederschlagsprognose des deutschen Wettermodells bis zum 20. Dezember: Ein Hoch dehnt sich über das Adventswochenende über Deutschland aus, wird aber im Verlauf der neuen Woche vom Polarwirbel in arge Bedrängnis gebracht © www.meteociel.fr || wxcharts.com

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