Stürmischer Wind und kräftiger Schneefall, anschließend Wetterberuhigung. Die kurze frühwinterliche Wetterphase bestimmt heute noch das Wetter über Deutschland, doch am Wochenende stellt sich die Großwetterlage erneut um.

Über den Küstenregionen und exponierten Lagen ist heute mit stürmischen Windböen aus östlichen Richtungen zu rechnen, welche nach Süden allgemein nachlassen. Zudem ist es nördlich von Baden-Württemberg und Bayern meist stark bewölkt und in einem breiten Streifen von Münster bis nach Dresden ziehen Niederschläge auf, welche bei Tageswerten von -1 bis +5 Grad teils als Schnee, teils als Regen niedergehen können. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 200 bis 500 Meter und oberhalb ist mit der Ausbreitung einer Schneedecke zu rechnen. Simuliert werden in der aktuellen Schneeprognose 1 bis 8 cm, in höheren Lagen der Mittelgebirge auch mehr. Weiter nach Norden und Süden bleibt es trocken und über Baden-Württemberg und Bayern kann zum Nachmittag auch die Sonne zum Vorschein kommen. Mit +4 bis +8 Grad ist es allgemein nasskalt.

Anzeige

Sonne und Wolken im Wechsel

Nach einer verbreitet frostigen Nacht kommt es am 21. November zu einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken. Niederschläge sind kaum mehr zu erwarten. Der Wind verliert an Intensität, kommt zeitweilig aber noch immer unangenehm Böig aus östlichen Richtungen. Somit können sich die Tageswerte von +1 bis +4 Grad über dem Norden und +3 bis +7 Grad über dem Süden durch den sog. Windchill noch etwas kühler anfühlen.

Das Novemberwetter mit einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken
Das Novemberwetter mit einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken

loading...
  Aktuelle Wetterkarten
  Regenradar

Regenradar

Regenradar Deutschland
Regenradar mit erweiterten Funktionen
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Zwischen trüben und sonnigen Novemberwetter

Das Tiefdrucksystem verliert am 22. und 23. November seinen Einfluss auf das Wetter über Deutschland. Der Wind schwächt sich ab und nach teils zäher Auflösung von Nebel und Hochnebelfelder kommt im Tagesverlauf zunehmend häufiger die Sonne zum Vorschein. Im manchen Regionen bleibt es - vor allem am Donnerstag - den ganzen Tag über trüb. Niederschläge sind so gut wie keine zu erwarten. Die Temperaturen sinken in den Nächten auf -2 bis +2 Grad ab und erreichen am Tage - je nach Sonnenscheindauer - über dem Norden +2 bis +5 Grad und über dem Süden +5 bis +10 Grad. Am späten Freitagnachmittag verdichtet sich von Süden die Bewölkung, doch diese haben erst am nächsten Tag Auswirkungen auf das Wetter.

Unbeständiges Novemberwetter: Tiefdruckkette erreicht Deutschland

Zwei kleinere Tiefdrucksysteme erreichen am 24. und 25. November Deutschland und sorgen bei starker Bewölkung für zeitweilige Niederschläge. Sonnenschein ist am Sonntagnachmittag über Bayern und Baden-Württemberg möglich. Da die Tiefdruckgebiete direkt über Deutschland hinwegziehen, kommt der Wind über dem Norden aus östlichen und über dem Süden aus westlichen Richtungen. Das führt dazu, dass die Tageswerte über dem Norden mit +1 bis +5 Grad kühler als mit +4 bis +8 Grad über dem Süden ausfallen können. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 800 bis 1.100 Meter.

Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Dezember 2018 und voraussichtlich gegen 20:10 Uhr erfolgt ein Update der Wetterprognose zum Wetter Winter 2018/19.

Anzeige

 

Erzählen Sie es Ihren Freunden, wenn Ihnen unsere Wetterprognosen gefallen