Das Wetter im November 2012 war deutlich zu warm. Mit durchschnittlich +5,2 Grad war das Wetter im November gegenüber der Referenzperiode 1961-1990 um +1,2 Grad, gegenüber der Referenzperiode von 1981-2010 um +0,8 Grad zu warm. Knapp verfehlt hat der November hingegen mit 62 l/m² Niederschlag sein Soll von 66 l/m², wobei der meiste Niederschlag im Südwesten gefallen ist, in anderen Regionen war es mit teilweise nur 20 l/m² eher eine trockene Angelegenheit. Aufgrund der überwiegenden Hochdruckdominanz im November könnte man annehmen, dass die Anzahl der Sonnenstunden positiv war, auch hier ist aber das Gegenteil der Fall. Mit 47 Sonnenstunden wurde das Soll von 53 Stunden ebenfalls verfehlt. Der Grund dafür lag in den ausgedehnten Nebelfeldern, welche die Sonne verdeckten. Den gesamten Monatsbericht für November können Sie auf den Seiten des DWD abrufen.

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Der Wettermonat November geht zu Ende und hat doch noch einen Wintereinbruch "zustande" gebracht. Verbreitet hat es in den letzten 24 Stunden geschneit, örtlich sogar bis zu 30 cm innerhalb 24 Stunden. Auch am heutigen Freitag wird es noch Niederschläge zumeist in fester Schauerform geben (aktuelle Wetterwarnungen) - oberhalb etwa 400 Meter bleibt es winterlich. Die Temperaturen steigen heute auf -2/+1 Grad im Süden, sonst auf 0/+3 Grad, an der Küste auch bis +5 Grad. Spannend bleibt auch heute noch die Frage, was eine kleinräumige Störung am Abend im Norden machen wird. Reicht es für Schnee bis runter oder wird es Regen geben? Zum aktuellen Stand bringt das Tief nördlich einer Linie Bremen - Berlin Niederschläge (1-10 l/m²), welche wohl östlich von Hamburg als Schnee bis in tiefe Lagen niedergehen können - westlich von Hamburg wird es wohl regnen. Da diese Entwicklung auf kleinsten Raum sehr dynamisch ist, kann sich diese im Tagesverlauf noch ändern. Wir werden in diesem Fall ein Update in der Wetterprognose für Dezember herausgeben.
Im Süden gibt es derzeit kräftigen Niederschlag, wobei die Schneefallgrenze aktuell bei rund 400 Meter liegt. Im Tagesverlauf wird die Schneefallgrenze sich der 300 Meter Linie annähern, wobei sich der Niederschlag zunehmend östlich einer Linie Bodensee - Berlin zurück ziehen wird. In den übrigen Regionen gibt es zahlreiche Schauer - zumeist in fester Form und unterschiedlicher Intensität. Wer genau wissen möchte, wo es scheien wird und welche Mengen zu erwarten sind, empfehlen wir einen Blick auf die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen. Die Tagestemperaturen liegen heute mit 0/+3 Grad im nasskalten Bereich, an der Küste können auch bis +6 Grad erreicht werden. Am letzten November Tag zeigt sich der Himmel wechselnd bewölkt mit einigen Schnee- und Graupelschauern (nach Osten hin und in den Staulagen der Mittelgebirge auch länger andauernd), dazwischen auch kurzer Sonnenschein möglich. Dauerfrost gibt es für Lagen etwa oberhalb 500 Meter, im Süden bewegen sich die Temperaturen zwischen -1/+1 Grad, sonst zwischen 0/+3 Grad und bis +5 Grad an der Küste. Ab Freitag Nachmittag könnte es Aufgrund einer kleinräumigen Störung im Nordwesten interessant werden. In einem Dreieck zwischen Köln - Braunschweig - Hamburg kann der anfängliche Regen bis in Lagen um 100 Meter in Schnee übergehen. In Kürze erfahren Sie, ob das winterlich nasskalte Wetter auch im Dezember weitergehen wird.
Dichte Bewölkung zeigt sich heute fast überall in Deutschland - dazu kommt es südlich einer Linie Mannheim - Berlin immer wieder zumeist leichten Regenfällen, in Summe kommen bis in die Abendstunden etwa 6-9 l/m² Niederschlag zusammen. Die Temperaturen erreichen heute noch einmal milde 5/9 Grad. In der Nacht auf Donnerstag strömt von Norden her die kalte Luft nach Deutschland und löst dabei den Tiefdruckprozess über dem Mittelmeer aus, der seinen Kern rasch nach Ostdeutschland verlagert. Das sorgt in den Gebieten südlich der oben beschriebenen Linie für eine Intensivierung des Niederschlags, der im Tagesverlauf langsam bis auf 300 Meter hinab als Schnee fallen wird. Etwa oberhalb 400-500 Meter wird es am Donnerstag Abend in den Niederschlagsgebieten bereits winterlich sein (wer jetzt noch keine Winterreifen aufgezogen hat, kann es sich ja heute noch überlegen das zu tun). Nördlich der Linie fallen vereinzelt Schnee, Schneeregen- und Graupelschauer. Die Temperaturen gehen Allgemein auf +0/+3 Grad, im Norden auf +5 Grad zurück. Am Freitag schneit es zeitweise im Osten länger andauernd, sonst muss mit zahlreichen Schneeschauern bis in tiefe Lagen hinab gerechnet werden. Die Tagestemperaturen gehen mit -2/+3 Grad noch etwas weiter zurück. Zum heutigen Stand geht das Wetter im Dezember ebenfalls winterlich weiter.
Ein paar sonnige Lücken zeigt das Wolkenradar heute, wobei starke Bewölkung mit zumeist leichtem Regen, bzw. Sprühregen vor allem im Südwesten dominierend ist. Auch am Mittwoch ändert sich daran nur wenig, außer das sich der leichte Regen im Südwesten noch etwas intensiviert. Die Temperaturen bleiben mit 6/11 Grad weiterhin im milden Bereich. Ab Donnerstag stellt sich allmählich eine winterliche Großwetterlage ein. Mit frischen Winden aus nördlichen Richtungen sinken die Temperaturen am Donnerstag auf 0/+6 Grad ab. Gleichzeitig intensiviert sich der Niederschlag etwa südlich einer Linie Mannheim - Dresden weiter, wobei die Schneefallgrenze im Tagesverlauf auf etwa 300 Meter absinken wird - oberhalb 500 Meter ist mit winterlichen Verhältnissen zu rechnen. In der Niederschlagssimulation werden bis zu 30 l/m² erwartet, was allerdings nicht alles als Schnee fallen wird - dennoch, vor allem im Südosten kann es im Feierabendverkehr zu teils erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen. Nördlich dieser Linie bleibt es bei schauerartigen Niederschlägen, teils noch als Regen, teils aber schon bis in tiefere Lagen als Schnee niedergehend. In der Nacht auf Freitag kommt von Nordosten her ein weiteres Niederschlagsfeld nach Deutschland und sorgt etwa östlich einer Linie Bodensee - Rostock für weitere Schneefälle bis in tiefe Lagen, oberhalb etwa 300 Meter wird es dann auch dort zunehmend winterlich. Tagsüber gehen am Freitag in der Osthälfte weitere Niederschläge - zumeist in fester Form - nieder. In den übrigen Regionen ist es meist stark bis wechselnd bewölkt mit Schnee-, Schneeregen- und Graupelschauern. Die Temperaturen bleiben am Freitag südlich einer Linie Mannheim - Dresden mit -3/0 Grad zumeist im frostigen Bereich, nördlich davon sind es Temperaturen um 0 Grad und an der Küste können auch bis +4 Grad erreicht werden. In den Nächten muss mit zunehmenden Frost zwischen -1/-9 Grad gerechnet werden. In der folgenden Wettervorhersage erfahren Sie in Kürze, wie das Wetter im Dezember weitergehen wird.