Wetter April 2017 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im April 2017 - Wetter­­vorhersage vom 18. April: am Freitag wärmer, dann wieder kälter

Etwas Sonnenschein ist heute über dem Westen und entlang eines Streifens zwischen Köln und Berlin zu erwarten. Sonst bleibt es überwiegend stark bewölkt und mit zweiteiligen Schauern ist zu rechnen. Der Wind kommt zudem frisch aus nördlichen Richtungen und lässt bei Temperaturen von +3/+7 Grad über dem Süden und +4/+9 Grad über dem Norden die Schauer oberhalb etwa 500 Meter in Schnee- und Graupelschauer übergehen. Kurze Gewitter sind bei dieser turbulenten Wetterlage nicht auszuschließen und entlang der Alpen ist auch mit kräftigen und länger andauernden Schneefällen oberhalb etwa 600 bis 800 Meter zu rechnen.

Einem Hochdrucksystem zwischen England und Island hat Deutschland die Zufuhr kalter Luftmassen zu verdanken, welche die Temperaturen in der Nacht auf Mittwoch bis auf -0/-4 Grad absinken lassen kann. Tagsüber bleibt der Himmel am 19. April meist stark bewölkt, wobei zwischendurch auch mal sonnige Abschnitte möglich sind. Niederschläge sind auch zu erwarten und gehen bei Werten von +1/+8 Grad teils bis in tiefere Lagen als Schnee- oder auch Graupelschauer nieder. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 500 bis 900 Meter. Nach der Simulation sind bis einschließlich Mittwochabend in den höheren Lagen von Schwarzwald, Bayerischer Wald und den Mittelgebirgen 1-6 cm Neuschnee möglich, während in den Alpen mit 15 bis 40 cm und in den Zentralalpen mit 60 bis 100 cm erhebliche Neuschneemengen zu erwarten sind (Schneeprognose).

Das Hochdrucksystem verlagert sich am Donnerstag und Freitag weiter nach Süden und liegt mit seinem Kerngebiet zwischen England und Deutschland. Zeitgleich gelingt es einem Tiefdrucksystem sich über Skandinavien zu positionieren. So ist es am Donnerstag bei einem schwachen Wind aus nördlichen und später aus unterschiedlichen Richtungen weitgehend niederschlagsfrei, wobei über dem Südosten der eine oder andere Schauer noch möglich sein kann. Am Freitag nimmt im Tagesverlauf die Bewölkung von Norden her zu, es bleibt aber - mit Ausnahme der Küstenregionen - bei einem Wind aus westlichen Richtungen noch weitgehend trocken. So nimmt an beiden Tagen die Anzahl der Sonnenstunden zu und die Temperaturen steigen von Donnerstag mit +3/+8 Grad über dem Süden und +7/+12 Grad über dem Norden bis zum Freitag auf +10/+15 Grad an.

Man mag es aber schon erahnen. Ein Tiefdruckgebiet über Skandinavien bedeutet nichts Gutes für alle diejenigen, welche sich frühlingshafte Temperaturen wünschen. Das Hochdrucksystem verlagert sich weiter nach Westen und stellt sich am Samstag und Sonntag zwischen England, Island und Grönland in einer steilen Nord - Südformation auf dem Atlantik auf. Im Zusammenspiel mit dem Tief über Skandinavien können weiter kalte Luftmassen nach Deutschland geführt werden, was die Tageswerte bis zum Sonntag auf +5/+10 Grad zurückgehen lassen und wieder Schnee- und Graupelschauer teils bis in tiefere Lagen ermöglichen kann. Wie lange die Kältewelle noch anhalten wird, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Frühling und Sommer und gegen 17:00 Uhr erfolgt ein weiterer Wettertrend zum Wetter im Mai.

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Wetter im April 2017 - Wetter­vorhersage vom 17. April: kalt - viel Neu­schnee in den Alpen

Kräftiger und auch länger andauernder Regen ist heute südlich der Mainlinie zu erwarten (Regenradar). Weiter nördlich lassen die Niederschläge nach und etwa nördlich der Linie Köln - Berlin kommt bei wechselnder Bewölkung des Öfteren auch mal die Sonne zum Vorschein. Der Wind kommt böig aus nördlichen Richtungen und führt kühlere Luftmassen nach Deutschland, was die Temperaturen auf +4/+8 Grad über dem Süden und +7/+11 Grad über dem Norden zurückgehen lassen kann.

Der Grund für die nördliche Grundströmung ist ein Hochdruckkeil, welcher sich von England nach Skandinavien ausweitet und in der Höhe kalte Luftmassen arktischen Ursprungs nach Deutschland, Österreich und die Schweiz führen kann. In Folge daraus sinken nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Schneefallgrenze. So ist am Dienstag, 18. April, etwa östlich der Linie Mannheim - Berlin mit starker Bewölkung und gelegentlichen Niederschlägen zu rechnen, welche bei Temperaturen von +3/+7 Grad bis auf 600 Meter herab als Schnee fallen können. Simuliert werden zum heutigen Stand oberhalb etwa 600 - 800 Meter Neuschneemengen von 5 bis 10 cm und in den Alpenregionen sogar noch mehr (Schneeprognose) - örtlich kurze Graupelgewitter bis in tiefere Lagen sind nicht auszuschließen. Nördlich der Linie lockern die Wolken auch mal auf und die Sonne kann die Temperaturen auf +5/+11 Grad erwärmen.

Am Mittwoch verändert sich nicht viel. Der Hochdruckkeil verlagert sich etwas nach Süden und liegt zwischen England, Deutschland und Skandinavien. So kommt es bei viel Sonnenschein etwa nördlich der Linie Köln - Dresden nur noch gelegentlich zu etwas Niederschlag. Südlich davon bleibt es häufiger stark bewölkt und im Stau der Alpen ist mit länger andauernden und auch kräftigen Niederschlägen zu rechnen. Der Wind kommt weiterhin unangenehm frisch aus nördlichen Richtungen und lässt die Temperaturen - trotz Sonnenscheins - über dem Norden auf +5/+10 Grad und über dem Süden auf +1/+6 Grad ansteigen. Die Schneefallgrenze schwankt über dem Süden zwischen 400 bis 600 Meter. So sind bis einschließlich Mittwochabend entlang des Voralpenlandes 3-20 cm und in den Alpen selbst Neuschneemengen von 20-70 cm, örtlich bis 100 cm möglich. Sollten diese simulierten Neuschneemengen tatsächlich auch so eintreten, so sind Unwetterkriterien in den höheren Alpenregionen erfüllt.

Am Donnerstag, den 20. April verlagert sich ein Tiefdrucksystem vom europäischen Nordmeer nach Skandinavien und drückt das Hochdrucksystem nach Süden weg. So liegt ein Teil des Hochdruckgebietes direkt über Deutschland und lässt bei wechselnder Bewölkung mit vermehrten Sonnenschein die Niederschläge abklingen. Der kalte Wind bleibt aber erhalten und dreht auf nordöstliche Richtungen, was die Temperaturen etwa südlich der Linie Stuttgart - Berlin auf +4/+8 Grad und nördlich davon auf +7/+12 Grad ansteigen lässt.

Am Freitag und Samstag verliert das Hochdrucksystem seinen Einfluss auf Deutschland und keilt auf dem Atlantik in Richtung Island und Grönland auf. Das führt dazu, dass im Verbund mit dem Tiefdrucksystem über Skandinavien das Zirkulationsmuster erneut meridionalisieren und den Transport kalter Luftmassen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz einleitet. So können die Temperaturen am Freitag kurzzeitig auf +7/+13 Grad ansteigen (örtlich bis +15 Grad), sinken aber zum Samstag wieder auf +4/+10 Grad ab. Zudem wird der Wettercharakter von Freitag auf Samstag wieder unbeständiger und neigt zu Schauern, welche wieder bis in tiefere lagen als Graupelschauer niedergehen können.
Warnung vor Frost: In den Nächten von Dienstag bis Freitag sind Tiefstwerte von +3/-4 Grad und bei aufklaren bis -7 Grad möglich.
Ob sich das Wetter darüber hinaus wieder bessern kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Frühling und Sommer.

Wetter im April 2017 - Wetter­vorhersage vom 16. April: mäßiger Nacht­frost mit Schnee- und Graupel­schauer

Über die Osterfeiertage kommt es in Süddeutschland immer wieder zu Niederschlägen, während etwa nördlich der Linie Köln - Berlin zeitweilig die Sonne zum Vorschein kommen kann. Der Wind dreht mit dem heutigen Ostersonntag auf nördliche Richtungen und führt kältere Luftmassen nach Deutschland, was die Tageshöchstwerte bis zum Ostermontag über dem Süden auf +4/+8 Grad und über dem Norden auf +6/+11 Grad zurückgehen lassen kann. Das lässt die Schneefallgrenze nördlich der Mittelgebirge auf 500-700 Meter und südlich davon auf 700-1.100 Meter absinken, was am Montagmorgen in einigen höher gelegenen Regionen für eine weiße Überraschung sorgen kann.

Die Großwetterlage bleibt aber klar strukturiert. So liegt über England ein Hochdrucksystem, welches zum Dienstag und Mittwoch einen Hochdruckkeil nach Skandinavien entwickeln kann. Gleichzeitig liegt vom westlichen Russland bis über das östliche Mittelmeer tiefer Luftdruck, was im Verbund beider Wettersysteme kalte Luftmassen arktischen Ursprungs nach Deutschland, Österreich und die Schweiz führen kann. Mit anderen Worten: es wird noch kälter. So sind am 18. und 19 April weitere Niederschläge zu erwarten, welche sich zunehmend auf die südlichen und südöstlichen Landesteile konzentrieren. Weiter nördlich sind etwa nördlich der Linie Saarbrücken - Berlin auch häufiger sonnige Auflockerungen möglich. Der unangenehm frische Wind aus nördlichen Richtungen lässt die Temperaturen - je nach Sonnenscheindauer - auf +1/+6 Grad, bzw. +4/+9 Grad zurückgehen. Schnee- und Graupelschauer sind bis in tiefere Lagen möglich und in den Nächten können die Temperaturen auf +1/-4 Grad absinken.

In der Nacht auf Donnerstag können die Temperaturen mit Werten zwischen +1/-7 Grad noch weiter zurückgehen und für mäßigen Nachtfrost sorgen. Damit ist der vorläufige Höhepunkt der Kälteperiode erreicht. Denn am 20./22. April kippt das Hochdrucksystem kurzzeitig über Deutschland weg und führt etwas mildere Luftmassen nach Deutschland, was die Tageswerte von Donnerstag mit +3/+11 Grad bis zum Samstag auf +7/+13 Grad ansteigen lassen kann. Mit längerer Sonnenscheindauer sind über dem Süden auch bis +16 Grad möglich. Zwar sind am Donnerstag über dem Süden lokal noch leichte Niederschläge möglich, sonst bleibt es weitergehend trocken, bevor sich am Samstag über dem Norden die Bewölkung verdichten und nachfolgend erneuter Niederschlag einsetzen kann. Ob es darüber hinaus wieder kälter werden kann, oder ob sich nun der Frühling durchsetzen mag, klären wir gegen 13:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter Frühling und Sommer.

Wetter im April 2017 - Wettervorhersage vom 15. April: es wird noch kälter

Über die Osterfeiertage wird es kälter, teils sinkt die Schneefallgrenze bis auf mittlere Lagen ab, was in den höher gelegenen Regionen Süddeutschlands am Montagmorgen für eine weiße Überraschung sorgen könnte. Die Frage die sich aber stellt - bleibt es jetzt so kalt?

Am Dienstag sind zwischendurch über dem Nordwesten und entlang der Mittelgebirge auch mal sonnige Auflockerungen möglich, sonst bleibt es stark bewölkt und mit zeitweiligen Niederschlägen ist zu rechnen. Der Wind aus nördlichen Richtungen führt unentwegt kühlere Luftmassen nach Deutschland, was die Temperaturen mit Werten von +2/+8 Grad noch weiter zurück gehen lassen kann und die Schneefallgrenze sinkt über dem Norden auf 400 - 800 Meter und über dem Süden auf 800 - 1.200 Meter ab, was über den höher gelegenen Regionen von Schwarzwald, den Mittelgebirgen und der Alpen für eine Neuschneedecke von 2-10 cm und oberhalb 1.200 Meter von 20-40 cm sorgen könnte (Schneeprognose). Das zeigt, wie außergewöhnlich dieser Kaltluftvorstoß letztlich sein kann.

Am Mittwoch ist etwa nördlich der Linie Köln - Berlin mit längeren sonnigen Abschnitten zu rechnen, während nach Süden die Bewölkung zunehmen kann. Gelegentliche Schauer sind möglich, viel an Niederschlag ist aber - mal abgesehen von staubedingten Niederschlag entlang der Alpen - nicht zu erwarten. Der Wind kommt weiterhin frisch bis mäßig aus nördlichen Richtungen und lässt die Temperaturen über dem Süden auf -0/+4 Grad absinken, während über dem Norden +4/+9 Grad möglich sind. Dauerfrost ist also in bestimmten Regionen entlang der Alpen nicht auszuschließen und die Schauer können bis in tiefere Lagen als Graupelschauer niedergehen. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 400-800 Meter.

Am Donnerstag und Freitag lässt der Wind aus nördlichen Richtungen nach und dreht auf unterschiedliche Richtungen. Das gibt den Luftmassen bei wechselnder Bewölkung und zeitweiligen Sonnenschein wieder Zeit sich langsam zu erwärmen und die Temperaturwerte bis zum Freitag auf +6/+12 Grad ansteigen zu lassen. In den Nächten ist ab Dienstag generell mit Nachtfrost zu rechnen, welcher mit -0/-7 Grad örtlich außergewöhnlich kräftig ausfallen kann. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose für das Wetter im Sommer.

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,3 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,76 +2,28 +1,53 554 l/m² - zu trocken

Wetterfakten April

Statistische Wetterwerte für April

  • Anfang April oftmals Hochdruckeinfluss
  • Sehr häufig typisches Aprilwetter zwischen dem 6./13. April
  • Verhaltene Hochdruckphasen zwischen 14./21. April
  • Anschließend wechselhaftes Wetter
  • Erst zum 26. April zaghafte Wetterbesserung

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