Etwas Sonnenschein ist heute über dem Westen und entlang eines Streifens zwischen Köln und Berlin zu erwarten. Sonst bleibt es überwiegend stark bewölkt und mit zweiteiligen Schauern ist zu rechnen. Der Wind kommt zudem frisch aus nördlichen Richtungen und lässt bei Temperaturen von +3/+7 Grad über dem Süden und +4/+9 Grad über dem Norden die Schauer oberhalb etwa 500 Meter in Schnee- und Graupelschauer übergehen. Kurze Gewitter sind bei dieser turbulenten Wetterlage nicht auszuschließen und entlang der Alpen ist auch mit kräftigen und länger andauernden Schneefällen oberhalb etwa 600 bis 800 Meter zu rechnen.

Einem Hochdrucksystem zwischen England und Island hat Deutschland die Zufuhr kalter Luftmassen zu verdanken, welche die Temperaturen in der Nacht auf Mittwoch bis auf -0/-4 Grad absinken lassen kann. Tagsüber bleibt der Himmel am 19. April meist stark bewölkt, wobei zwischendurch auch mal sonnige Abschnitte möglich sind. Niederschläge sind auch zu erwarten und gehen bei Werten von +1/+8 Grad teils bis in tiefere Lagen als Schnee- oder auch Graupelschauer nieder. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 500 bis 900 Meter. Nach der Simulation sind bis einschließlich Mittwochabend in den höheren Lagen von Schwarzwald, Bayerischer Wald und den Mittelgebirgen 1-6 cm Neuschnee möglich, während in den Alpen mit 15 bis 40 cm und in den Zentralalpen mit 60 bis 100 cm erhebliche Neuschneemengen zu erwarten sind (Schneeprognose).

Das Hochdrucksystem verlagert sich am Donnerstag und Freitag weiter nach Süden und liegt mit seinem Kerngebiet zwischen England und Deutschland. Zeitgleich gelingt es einem Tiefdrucksystem sich über Skandinavien zu positionieren. So ist es am Donnerstag bei einem schwachen Wind aus nördlichen und später aus unterschiedlichen Richtungen weitgehend niederschlagsfrei, wobei über dem Südosten der eine oder andere Schauer noch möglich sein kann. Am Freitag nimmt im Tagesverlauf die Bewölkung von Norden her zu, es bleibt aber - mit Ausnahme der Küstenregionen - bei einem Wind aus westlichen Richtungen noch weitgehend trocken. So nimmt an beiden Tagen die Anzahl der Sonnenstunden zu und die Temperaturen steigen von Donnerstag mit +3/+8 Grad über dem Süden und +7/+12 Grad über dem Norden bis zum Freitag auf +10/+15 Grad an.

Man mag es aber schon erahnen. Ein Tiefdruckgebiet über Skandinavien bedeutet nichts Gutes für alle diejenigen, welche sich frühlingshafte Temperaturen wünschen. Das Hochdrucksystem verlagert sich weiter nach Westen und stellt sich am Samstag und Sonntag zwischen England, Island und Grönland in einer steilen Nord - Südformation auf dem Atlantik auf. Im Zusammenspiel mit dem Tief über Skandinavien können weiter kalte Luftmassen nach Deutschland geführt werden, was die Tageswerte bis zum Sonntag auf +5/+10 Grad zurückgehen lassen und wieder Schnee- und Graupelschauer teils bis in tiefere Lagen ermöglichen kann. Wie lange die Kältewelle noch anhalten wird, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Frühling und Sommer und gegen 17:00 Uhr erfolgt ein weiterer Wettertrend zum Wetter im Mai.

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