Wetter April 2017 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im April 2017 - Wettervorhersage vom 14. April: Schneefall nach Ostern?

Die Tiefdruckaktivität wird an Ostern höher und erreicht am Ostermontag mit länger andauernden und auch kräftigen Regenfällen ihren vorläufigen Höhepunkt. Die Temperaturen sinken bis Ostermontag auf +6/+12 Grad ab und die Schneefallgrenze schwankt über dem Norden bei 800 und über dem Süden um die 1.300 Meter. Typisches Aprilwetter und das "ausgerechnet" an Ostern. Wie aber geht es weiter - bleibt es bis zum Ende der Osterferien so kalt und unbeständig?

Die Signale der Wettermodelle sind aus meteorologischer Sicht erfreulicherweise eindeutig, was nur noch wenig Spielraum für die Wetterentwicklung der kommenden Tage offen lässt. Ein Hochdrucksystem bleibt über England positioniert und wird bis zum 18./19. April zunehmend kräftiger und in der Struktur weitläufiger. So kann sich bis zum 19. April eine Hochdruckkeil in Richtung Skandinavien ausbilden, was zum einen die atlantische Frontalzone blockiert, aber mit einer nordöstlich ausgerichteten Grundströmung sehr kalte Luftmassen nach Deutschland führen kann. Berechnet werden Temperaturen in ca. 1.500 Meter von bis -8/-12 Grad, was zum Ende des zweiten April-Drittel schon eine Hausnummer darstellt und gegenüber dem langjährigen Mittelwert etwa um 6 bis 9 Grad zu kalt ist. Gleichzeitig aber stellt der 19. April mit Höchstwerten zwischen +1/+8 Grad (an Weihnachten war es wärmer) den vorläufigen Tiefpunkt dar. Nachtfrost von -0/-7 Grad wäre nach den aktuellen Berechnungen des amerikanischen Wettermodells - insbesondere bei aufklaren - nicht auszuschließen. Warten Sie also noch mit dem rausstellen der Pflanzen, bzw. packen Sie diese wieder ein, denn die Eintreffwahrscheinlichkeit für diese kalten Temperaturen ist zum heutigen Stand sehr hoch.

Anschließend zeigt sich im Zeitraum vom 19./23. April eine langsame Erholung der Temperaturen, wenngleich die Großwetterlage kaum Hoffnung auf frühlingshaft warme Temperaturen macht. Das Hochdrucksystem bleibt westlich von Deutschland, konzentriert sich zum 19./20. April wieder über England und dehnt sich zum 21. April weiter nach Westen in Richtung Island aus. Gleichzeitig aber gelingt es der Frontalzone sich über das europäische Nordmeer weiter nach Osten in Richtung Skandinavien zu verlagern. In Folge daraus bleibt das meridionale Strömungsmuster erhalten und könnte sich nach dem 21. April nochmals verstärken, was die Temperaturen erneut in den sehr kalten Bereich absinken lassen könnte.

Zusammengefasst: Es bleibt dabei. Die Großwetterlage lässt derzeit keine großartigen Veränderungen zu, was dazu führt, dass die Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert zu kalte bleiben. Deutlicher zeigt sich das in den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt / normal / zu warm im nachfolgenden Diagramm:

Diagramm der Temperaturentwicklung für den Monat April vom 14. April 2017

Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose für das Wetter im Sommer.

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Wetter im April 2017 - Wettervorhersage vom 13. April: Es wird wohl noch kälter

Ein Tiefdrucksystem rauscht an Ostern über Deutschland hinweg und sorgt mit einer nördlichen Grundströmung für einen ungemütlichen und auch kühlen Wettercharakter. So könnte die Schneefallgrenze zum heutigen Stand bis Ostermontag bis auf die mittleren Lagen absinken und schwankt von Nord nach Süd zwischen 600-1.300 Meter. Die Tageshöchstwerte werden am Ostermontag im Bereich zwischen +4/+10 Grad berechnet, was für die Jahreszeit erheblich zu kalt ist. Die Temperaturen in 1.500 Meter Höhe werden im Bereich zwischen -2/-6 Grad berechnet, was vor allem in den höher gelegenen Regionen der Mittelgebirge, Schwarzwald, Bayerischer Wald und der Alpen für Neuschnee sorgen könnte (Schneeprognose). Typisches Aprilwetter über Ostern.

Der Grund für die kalte Witterung ist nicht das Tiefdrucksystem allein, denn nur im Verbund mit einem Hochdrucksystem zwischen Grönland, Island und England gelingt eine meridionale Grundströmung von Nord nach Süd und beide Wettermodelle berechnen die Wetterentwicklung ähnlich, was ein Eintreffen der Wetterlage zum heutigen Stand sehr wahrscheinlich macht. Aber auch Zeitraum vom 17./23. April berechnen die Wettermodelle wenig erfreuliches für alle, die sich eine stabile Wetterlage mit frühlingshaft warmen Temperaturen wünschen.

Der Frühling macht wohl eine längere Pause

Schaut man sich die Entwicklung der Großwetterlage nach den aktuellen Berechnungen der Wettermodelle genauer an, so stimmen diese im Wesentlichen darin überein, als dass sich westlichen von Mitteleuropa das Hochdrucksystem in seiner Position festigen kann. Sollte dies des Fall sein, so verbleibt Deutschland, Österreich und auch die Schweiz im Zustrom kalter Luftmassen aus nördlichen Richtungen. Ja, es geht sogar noch extremer, wie es bspw. das amerikanische Wettermodell heute berechnet. Das Hoch liegt zum 19. April mit seinem Kern über England und baut einen Hochdruckkeil nach Skandinavien aus. Gleichzeitig liegt aber über dem östlichen Europa ein Tiefdrucksystem, was im Verbund mit dem Hoch sehr kalte Luftmassen arktischen Ursprungs bis nach Deutschland führen kann. So werden die Temperaturen in 1.500 Meter Höhe am 20. April zwischen -5/-10 Grad berechnet, was unter bestimmten Voraussetzungen auch für Graupel- und Schneeschauer bis in tiefere Lagen sorgen kann. Zum Vergleich: heute liegen die Höhentemperaturen zwischen -1/+4 Grad. Wie kalt kann es in tieferen Lagen werden? Berechnet werden bspw. für den 20. April Tageswerte zwischen +5/+10 Grad und in der Nacht auf den 20. April werden - je nach aufklaren - Tiefstwerte von +3/-5 Grad berechnet.

Die Kontrollläufe stützen diese zu kalte Temperaturentwicklung über und nach Ostern mehrheitlich. So sinkt der Mittelwert des Temperaturspektrums vom 17. April mit +7/+10 Grad bis zum 21. April auf +6/+9 Grad ab. In der Niederschlagsentwicklung berechnen die Kontrollläufe eine im Zeitraum vom 17./19. April erhöhte Niederschlagsneigung, welche vom 19./21. April nachlässt und zum 22. April wieder ansteigen kann. Wie schwer es der Frühling tatsächlich haben wird, lässt sich im nachfolgenden Diagramm der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt / normal / zu warm erkennen:
Diagramm der Temperaturentwicklung für den Monat April  vom 13. April 2017

Ein Update für das Wetter an Ostern mit einem Ausblick auf den Frühling und Sommer erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend Sommer.

Wetter im April 2017 - Wettervorhersage vom 12. April: Frühling macht Pause

Das zyklonale Grundmuster festigt sich für das Ostwetter zunehmend und hat einen unbeständigen und auch relativ kühlen Wettercharakter bis einschließlich Ostermontag zur Folge. In der Niederschlagsberechnung werden bis einschließlich Montag Niederschlagssummen nördlich der Linie Köln - Bayerischer Wald und entlang der Alpen von 17-30 l/m² und örtlich bis zu 20-50 l/m² simuliert. In einem breiten Streifen dazwischen sind mit 5-15 l/m² deutlich weniger Niederschläge zu erwarten.

Spannend bleibt der Zeitraum nach Ostern. Das amerikanische Wettermodell berechnet im Zeitraum vom 17./19. April kurzzeitig die Verlagerung des Hochdrucksystems von England nach Deutschland, was vor allem über Süddeutschland wärmere Luftmassen heranführen könnte. Im Zeitraum vom 19./20. April verlagert sich ein Tiefdrucksystem von Island über das südliche Skandinavien und drängt das Hochdruckgebiet weiter nach Westen in Richtung Island ab. In Folge dieser Verschiebung meridionalisiert das Strömungsmuster und Mitteleuropa gelangt zunehmend in ein nördlich orientiertes Strömungsmuster. So liegt Deutschland nach diesen Berechnungen am 21. April im direkten Einflussbereich eines Tiefdruckkerns, was mit nördlichem Wind die Tageswerte auf +4/+12 Grad absinken lassen könnte. Die Schneefallgrenze würde demnach zwischen 800-1.300 Meter schwanken können und Graupelschauer wären bis auf die mittleren Lagen herab nicht auszuschließen.
Ganz ähnlich hinsichtlich eines meridionalen Strömungsmuster sind die Berechnungen des europäischen Wettermodells. Das Hochdrucksystem weicht auch nach dieser Simulation nach Westen aus und ermöglicht es den Tiefdrucksystemen über Mitteleuropa nach Süden abzutropfen.

Interessant ist aber vielmehr, dass beide Wettermodelle ihre zueinander differenzierenden Varianten von gestern verworfen haben und nun einheitlich das Hochdruckgebiet zwischen Island und England berechnen. Damit folgen sie dem Trend der Kontrollläufe, welche bereits seit Tagen einen leicht unbeständigen und für die Jahreszeit zu kalten und unbeständigen Wettercharakter im Zeitraum vom 17./21. April simulieren. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 19. April zwischen +4/+18 Grad bei einem Mittelwert von +10 Grad. Mit anderen Worten zusammengefasst: eine stabile und frühlingshaft milde Hochdruckwetterlage ist vorerst weniger wahrscheinlich, was das nachfolgende Diagramm noch einmal verdeutlicht:
Diagramm der Temperaturentwicklung für den Monat April  vom 12. April 2017
Ein Update für das Wetter an Ostern mit einem Ausblick auf den Frühling und Sommer erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend Sommer.

Wetter im April 2017 - Wettervorhersage vom 11. April: auch nach Ostern kalt?

Die atlantische Frontalzone setzt sich in den kommenden Tagen über Skandinavien fest und sorgt mit einer Tiefdruckrinne von Neufundland über Island bis nach Skandinavien für reichlich Nachschub an Tiefdrucksystemen. Deutschland, Österreich und auch die Schweiz gelangen dabei kurzzeitig auch in den Einflussbereich einer milderen Vorderseite - wie bspw. am Mittwoch - die Grundströmung ist bis kurz vor Ostern aber westlich orientiert und kippt über das Osterwochenende auf nordwestliche bis nördliche Richtungen, was den Wettercharakter kühler und auch unbeständiger werden lassen kann.

Im Zeitraum darüber hinaus ergeben sich nach den Berechnungen der Wettermodelle spannende Möglichkeiten für die Entwicklung der Großwetterlage. Allen voran das europäische Wettermodell. Die Tiefdrucksysteme der Frontalzone ziehen zum 17. April über das östliche Skandinavien in Richtung Barentssee ab und ermöglichen dem Hochdruckgebiet zwischen England und Island die Ausdehnung nach Norden. In Folge daraus wird der Nachschub an Tiefdrucksystemen blockiert und das Zirkulationsmuster meridionalisiert zunehmend, was über Deutschland, Österreich und der Schweiz vom 18./21. April zu einer empfindlich kalten Nord- bis Nordwestströmung führen kann, bei der Nachtfröste nicht auszuschließen sind. Die Niederschlagsneigung ist aber aufgrund zur Nähe des Hochdrucksystems als gering einzustufen.

Das amerikanische Wettermodell berechnet eine ganz ähnliche Entwicklung der Großwetterlage, jedoch mit einem erheblichen Unterschied. Das vormalig über England liegende Hochdruckgebiet verlagert sich vom 17. bis 18. April über Deutschland und liegt zum 19. April über dem östlichen Skandinavien. Gleichzeitig strebt auf dem Atlantik ein weiteres Hochdrucksystem von den Azoren in Richtung Island und Grönland und blockiert somit die atlantische Tiefdruckrinne. Das Ergebnis ist gleich der Berechnung vom europäischen Wettermodell: das Zirkulationsmuster meridionalisiert (Nord-Süd, Süd-Nord), allerdings "tropfen" vor Mitteleuropa zwischen England und Spanien die Tiefdrucksysteme nach Süden ab, was über Deutschland, der Schweiz und auch Österreich auf die warme Trogvorderseite bringt. Anstatt kalt mit Nachtfrost wären nach dieser Variante frühlingshaft milde, teils auch frühsommerliche Werte möglich.

Fazit: Die Wettermodelle stimmen in ihren Berechnungen darin überein, als dass die Großwetterlage im Zeitraum vom 17./21. April meridionalisieren kann. Fraglich ist zum heutigen Stand, ob Deutschland auf der warmen, oder auf der kalten Seite des Troges liegen kann. Was aber ist wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe bestätigen zum aktuellen Stand, dass die Berechnungen des amerikanischen Wettermodells einen "warmer Ausreißer" darstellen. Die Mehrheit ist gegenüber dem langjährigen Mittelwert zu kalt berechnet. So liegt das Temperaturspektrum im gesamten Zeitraum zwischen +4/+17 Grad bei einem Mittelwert von +8/+12 Grad. Die Niederschlagserwartung ist lau diesen berechnungen nur leicht erhöht, was auf die Nähe zum Hochdrucksystem schließen lässt. Deutlicher zeigt sich der Temperaturtrend anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt / normal / zu warm im nachfolgenden Diagramm:
Diagramm der Temperaturentwicklung für den Monat April  vom 11. April 2017

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,3 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,76 +2,28 +1,53 554 l/m² - zu trocken

Wetterfakten April

Statistische Wetterwerte für April

  • Anfang April oftmals Hochdruckeinfluss
  • Sehr häufig typisches Aprilwetter zwischen dem 6./13. April
  • Verhaltene Hochdruckphasen zwischen 14./21. April
  • Anschließend wechselhaftes Wetter
  • Erst zum 26. April zaghafte Wetterbesserung

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