Der April macht was er will - auch in 2013 hat er das eindrucksvoll unter Beweis gestellt. In vielen Regionen war es Anfang April noch teils winterlich und erst mit Beginn des zweiten April-Drittels haben Tiefdrucksysteme aus dem Westen mildere Luftmassen nach Deutschland transportiert. Man könnte jetzt annehmen, dass damit der April zu kalt ausgefallen ist - aber dank kräftiger Warmluftvorstöße aus dem Süden reichte es für die ersten Sommertage. Der Spitzenwert wurde am 18. April mit +28,1 Grad in Dresden erreicht. Im Schnitt war das Wetter im April 2013 mit +0,8 Grad gegenüber der Referenzperiode von 1961-1990 zu warm, gegenüber der Referenzperiode von 1981-2010 um -0,1 Grad zu kalt. In der Niederschlagsbilanz konnte der April nicht glänzen und verfehlte sein Soll mit 43 l/m² um 26 Prozent (56 l/m²). Dabei war die Niederschlagssituation im Süden besser, als im Norden, was sich auch in der Sonnenscheindauer widerspiegelt. Die "Nordlichter" hatten deutlich mehr Sonnenstunden als der Süden, im Bundesdurchschnitt konnte mit 140 Sonnenstunden das Soll von 152 Sonnenstunden nicht ganz erreicht werden. Den ganzen Rückblick für das Wetter im April 2013 können Sie auf den Seiten des DWD nachlesen.

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Heute ist es zunächst noch verbreitet wechselhaft und Gebietsweise gibt es etwas Regen, viel wird es jedoch nicht sein. Im Laufe des Nachmittags nehmen die sonnigen Lücken in der Mitte und im Süden zu (Wolkenradar), während von Nordwesten her erneut dichte Bewölkung aufzieht. Die Temperaturen steigen heute auf +12/+15 Grad und können mit Sonnenschein auch bis +18 Grad erreichen. Am Dienstag schiebt sich von Südwesten her ein Niederschlagsband nach Deutschland und bringt südlich einer Linie Saarbrücken - Berlin Regen, der im Südwesten auch länger anhaltend sein kann. Die Niederschlagssummen bewegen sich bis zum Abend zwischen 3-8 l/m², im Südwesten auch bis 15 l/m². Nördlich der oben beschriebenen Linie gibt es vermehrte Auflockerungen und die Sonne scheint dort für längere Zeit. Die Temperaturen steigen bei starker Bewölkung und Regen auf nur +9/+14 Grad, im Norden bei Sonnenschein auf +13/+17 Grad und im Südosten - im Verbleib des Alpenföhns - auch bis +20 Grad. Gegen 12:30 Uhr bringen wir eine aktualisierte Wetterprognose zum Mai heraus - u.a. mit einer Detailprognose für das "verlängerte Wochenende".
Das Wetter bleibt im wesentlichen von Sonntag bis Dienstag wechselhaft mit trockenen Phasen, etwas Regen und Sonnenschein, die Temperaturen verbleiben mit Werten zwischen 10/15 Grad im leicht zu kühlen Bereich. Der Grund hierfür ist eine Trogwetterlage über Mitteleuropa, bei der Deutschland am östlichen Rand liegt. Dabei kommt es zu einer Luftmassengrenze, die sich mehr oder minder nach Osten hin verschiebt - im wesentlichen verbleibt aber der Osten, bzw. der Südosten tendenziell in der milderen Luft, als es in den übrigen Regionen der Fall ist. So kann es - je nach Sonnenscheindauer - sein, dass die Temperaturen in diesen Regionen auch bis 17/19 Grad ansteigen können. Die große Unsicherheit der kommenden Tage liegt einzig allein in der Position der Luftmassengrenze. Am Dienstag nimmt jedoch der Trogeinfluss ab, in dem sich mildere, aber auch feuchtere Luftmassen von Süden her bemerkbar machen. Anders ausgedrückt nimmt die Regenwahrscheinlichkeit am Dienstagnachmittag südlich der Mainlinie zu, sonst bleibt es bei wechselnder bis starker Bewölkung mit etwas Sonnenschein - südlich der Donau können aber schon die 20 Grad erreicht werden. Ob - der zumindest positive Temperaturtrend - auch im Mai anhalten wird, erfahren Sie gegen 12:30 Uhr in einer aktualisierten Wetterprognose zum Mai.
Frühlingshaft fühlt sich anders an, verbreitet ist es heute stark bis wechselnd bewölkt und im Schwerpunkt entlang einer Linie Mannheim - Berlin gibt es heute z.T. länger andauernde Regenfälle, die in den Abendstunden von Nürnberg - Dresden auch nochmals kräftiger ausfallen können. Die Temperaturen steigen bei Regen kaum über 10 Grad, können jedoch mit etwas Sonnenschein im Norden auch 13 Grad erreichen. Das Deutschland derzeitig unter einer Luftmassengrenze liegt, zeigt mit bis zu 20 Grad der Südosten. Am Sonntag bleibt es überwiegend trocken, im Süden stark bewölkt und im Norden aufgelockert bewölkt mit etwas Sonnenschein. Die Temperaturen steigen mit 10/15 Grad wieder etwas an. Am Montag und Dienstag bleibt es weitestgehend trocken - hier und da kann es aus zeitweilig dichter Bewölkung geringfügig etwas Regen geben. Zum heutigen Stand nimmt die Bewölkung ab Dienstag von Süden her zu und es beginnt ab den späten Nachmittagsstunden südlich der Mainlinie zu regnen. Die Temperaturen steigen mit Werten zwischen 13/17 Grad noch weiter an und können mit Sonnenschein auch bis 19 Grad erreichen. Wie das Wetter über das "verlängerte" Wochenende wird, klären wir gegen 12:30 Uhr in einer aktualisierten Wetterprognose zum Wetter im Mai.
Genießen Sie noch die paar Sonnenstrahlen, denn bereits von Nordwesten her zieht dichte Bewölkung mit etwas Regen auf. Im Tagesverlauf zieht die Kaltluftfront weiter nach Südosten und prallt dabei auf die sehr warme Luftmassen. Dabei kann es z.T. zu kräftigen, örtlich auch Unwetter artigen Regen- und Hagelschauer kommen (Gewitterradar). Die Temperaturen steigen vor dem Regen nochmals auf 20/25, örtlich auch bis 27 Grad, sinken jedoch mit Durchzug der Front auf 7/12 Grad ab. In der Nacht auf Sonntag erreicht die Unwetterfront dann den Südosten von Deutschland. Am Samstag regnet es südlich der Linie Schwarzwald - Dresden zeitweise auch länger anhaltend und intensiv, sonst bleibt es bei örtlichen Regenschauern. Die Temperaturen steigen im Südosten nochmals auf 17/22 Grad, während sonst mit 7/12 Grad die kalte Luft Einzug hält. Ab den Nachmittagsstunden kann es im nördlichen Bayern wiederholt zu Starkregen mit Gewitter und Hagel kommen. Bis zum Sonntag werden südlich der Linie Saarbrücken - Berlin Niederschlagssummen von 20-40 l/m2, ganz im Südwesten auch bis 70 l/m2, sonst zwischen 4-12 l/m2 simuliert. Am Sonntag bessert sich das Wetter etwas und nördlich der Mittelgebirge kann die Sonne bei 10/15 Grad für längere Zeit zum Vorschein kommen, sonst bleibt es bei wechselnder bis starker Bewölkung mit 7/12 Grad relativ kühl. Vor allem im Südwesten kann es noch leichten Regen geben. Am Montag bleibt es im Nordwesten bei meist starker Bewölkung mit leichtem Regen und Temperaturen von 8/12 Grad leicht unterkühlt, sonst scheint bei wechselnder Bewölkung zeitweise die Sonne, so dass die Temperaturen mit 12/17 Grad doch schon wieder relativ angenehme Werte erreichen wird. Am Dienstag zeigt sich zum heutigen Stand der Süden regnerisch, während im Norden die Sonne öfters scheinen kann. Die Temperaturen steigen bei Regen kaum über 10 Grad und erreichen mit Sonnenschein Werte von bis zu 15 Grad. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr zur Wetterprognose im Mai.