Wetter Winter 2011/2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 25. September

Das Langfristmodell zeigt in seiner heutigen Prognose für die Wintermonate Dezember 2011, Januar 2012 und Februar 2012 recht einheitlich normales Wetter, sowohl bei den Temperaturen, als auch beim Niederschlag. Betrachtet man die Monate im einzelnen, so fällt besonders der Dezember 2011 auf - als leicht zu kalt und extrem zu trocken wird er gerechnet. Das deutet auf ein stabiles Hochdruckgebiet über Mitteleuropa hin. Auch der Osten von Europa wird als leicht zu kalt, während der Norden als leicht zu warm eingestuft wird. Der Januar und der Februar 2012 zeigen keine besonderen Auffälligkeiten, außer das der Februar Standesgemäß etwas zu nass ausfallen wird. Als Fazit lässt sich für die Winterprognose 2011/2012 heute folgendes zusammenfassen: Der Dezember könnte mit Hochdruck und trockenem Wetter starten, der Januar bleibt kalt mit wenig Niederschlag, während im Februar die Schneemaschine in den mittleren Lagen angeschmissen wird.
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Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 21. September

Wenig Neues von der Entwicklung des Winterwetters 2011/2012. Bereits Ende August konnte man anhand des Langfristmodells erkennen, dass sich zum Ende des September, bzw. Anfang Oktober die wechselhafte Grundströmung beim Wetter verändern wird. Die aktuellen Vorhersagekarten der Wettermodelle bestätigen nun den Langfristtrend - die stabile Hochdruckwetterlage wird aller Wahrscheinlichkeit nach kommen und auch das Wetter im Oktober bestimmen. Damit wird die seit Juni anhaltende Grundströmung verändert und das Wetter über Mitteleuropa wird ruhiger und vor allem in den Nächten kälter werden. So wundert es nicht, dass das Langfristmodell den Oktober auch als leicht zu kalt ausgibt. Auch der November und Dezember fallen vor allem im östlichen Kontinent deutlich zu kalt und leicht zu trocken aus, was ein erneutes Indiz auf Hochdruckwetter ist, welcher auch Mitteleuropa bestimmen kann (und sei es die östliche Anströmung der kalten Luft). Der Januar wird in der heutigen Prognose in Deutschland normal gerechnet, im Süden von Europa etwas zu kalt und im Norden leicht zu warm (Tiefdruckzentrum bei Island könnte wieder aktiv werden). Der Februar 2012 verläuft von den Temperaturen her normal, wobei ein deutliches Niederschlagsplus im Westen und Südwesten von Deutschland gerechnet wird. Im Prinzip lässt sich für den Winter 2011/2012 zum heutigen Stand folgendes zusammenfassen: Dezember 2011 zu kalt, normaler Niederschlag - Januar 2012 normale Temperaturen, wenig Niederschlag - Februar 2012 normale Temperaturen, vermehrt Niederschlag. Unterm Strich geht der Trend also weiterhin zu einem leicht zu kalten bis normalen Winter 2011/2012.

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 16. September

Viele Zeichen deuten in 2011 auf einen zu kalten, bzw. normalen Winter hin. So z.B. die Großwetterlage im Sommer mit dem sehr beständigen Island/England Tiefdrucksystem, was im Winter einen Winterkiller bedeutet. Das diese "winterfeindliche" Wetterlage noch über die Monate Oktober und November bestehen bleibt, ist eher unwahrscheinlich. Somit erhöhen sich die Wahrscheinlichkeiten auf einen normalen, bzw. zu kalten Winter 2011/2012. Betrachten wir heute mal etwas völlig anderes, was aber auch ein Indiz zu einem kalten, bzw. normalen Winter werden kann. Mir persönlich sind in diesem Jahr besonders viele Wespen aufgefallen, vor allem in den südlichen Regionen von Deutschland. Eine alte Volksweisheit besagt, dass in einem Wespenjahr die Winter kalt werden. Warum ist das so? Die Wespenpopulation mag einen besonders trockenen und warmen Frühling, so wie es in diesem Jahr der Fall war. Eine sehr lang anhaltende Hochdruckwetterlage war von Februar bis in den Juni hinein in Deutschland präsent, welche im Juli, August und September durch die wechselhafte West-/ Südwestwetterlage abgelöst wurde. Das ist das Wechselspiel der Grundströumungen und damit die oben angesprochene Wahrscheinlichkeit, dass die eher westliche geprägte Grundströmung Mitte Oktober hin kippen könnte. Ein Wespenjahr sagt im Prinzip nichts anderes aus, als dass der Frühling recht trocken und warm war und anhand der Grundströmungen der Sommer wechselhaft und die Winter wieder trockener, dafür aber kälter werden können. Wie sehen aber die Winter in einem Wespenjahr aus? 2009 war ein Wespenjahr, der Winter 09/10 war mit 0,77 Grad zu kalt. 1998 und 2002 waren ebenfalls Wespenjahre und diese Winter waren mit 0,9 bzw. 0,2 Grad ebenfalls zu kalt. Mehr verlässliche Daten auf Wespenjahre habe ich auf die Schnelle nicht gefunden - wäre aber interessant das weiter nachzuprüfen. Wer noch verlässliche Hinweise auf Wespenjahre hat, nur her damit.

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 11. September 2011

Ein absoluter "Winterkiller" ist ein typisches, stationäres Tiefdrucksystem bei Island und England. Nistet sich so ein System erst einmal ein, kann man davon ausgehen, dass sich das Wetter nur geringfügig in den kommenden Monaten ändern wird. Betrachtet man das Wettergeschehen seit Juni 2011 so stellt man fest, dass über den Juni, Juli, August und die erste Septemberhälfte genau dieses Island und England System aktiv war und vor allem in Süddeutschland für das warme und abwechslungsreiche Wetter gesorgt hat. Nun ist es recht unwahrscheinlich, dass sich diese Großwetterlage noch weiter halten wird, sicherlich noch im September, vielleicht auch in den ersten Oktobertagen, aber dann sollte sich ein Wechsel einstellen. Anders ausgedrückt - die Wahrscheinlichkeiten für einen normalen, bzw. zu kalten Winter 2011/2012 sind in diesem Jahr recht hoch. So sieht es auch das Langfristmodell seit einiger Zeit. Der September wird noch mit normalen Temperaturen gerechnet, während der Oktober und November als leicht zu kalt prognostiziert werden. Die Wintermonate Dezember 2011 und Januar 2012 werden ebenfalls leicht zu kalt gerechnet. Betrachtet man Europa, so wird der gesamte östliche und nördliche Kontinent zu kalt gerechnet, was auf ein stabiles Hochdruckzentrum hindeutet. Erst der Februar 2012 wird wieder mit normalen Temperaturen ausgegeben. Aus vielerlei Sicht also die erhöhte Wahrscheinlichkeit eines zumindest normalen, bzw. leicht zu kalten Wetters im Winter 2011/2012.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +6,9 +2,3 +1,0 254,7 l/m² - zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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