Viele Zeichen deuten in 2011 auf einen zu kalten, bzw. normalen Winter hin. So z.B. die Großwetterlage im Sommer mit dem sehr beständigen Island/England Tiefdrucksystem, was im Winter einen Winterkiller bedeutet. Das diese "winterfeindliche" Wetterlage noch über die Monate Oktober und November bestehen bleibt, ist eher unwahrscheinlich. Somit erhöhen sich die Wahrscheinlichkeiten auf einen normalen, bzw. zu kalten Winter 2011/2012. Betrachten wir heute mal etwas völlig anderes, was aber auch ein Indiz zu einem kalten, bzw. normalen Winter werden kann. Mir persönlich sind in diesem Jahr besonders viele Wespen aufgefallen, vor allem in den südlichen Regionen von Deutschland. Eine alte Volksweisheit besagt, dass in einem Wespenjahr die Winter kalt werden. Warum ist das so? Die Wespenpopulation mag einen besonders trockenen und warmen Frühling, so wie es in diesem Jahr der Fall war. Eine sehr lang anhaltende Hochdruckwetterlage war von Februar bis in den Juni hinein in Deutschland präsent, welche im Juli, August und September durch die wechselhafte West-/ Südwestwetterlage abgelöst wurde. Das ist das Wechselspiel der Grundströumungen und damit die oben angesprochene Wahrscheinlichkeit, dass die eher westliche geprägte Grundströmung Mitte Oktober hin kippen könnte. Ein Wespenjahr sagt im Prinzip nichts anderes aus, als dass der Frühling recht trocken und warm war und anhand der Grundströmungen der Sommer wechselhaft und die Winter wieder trockener, dafür aber kälter werden können. Wie sehen aber die Winter in einem Wespenjahr aus? 2009 war ein Wespenjahr, der Winter 09/10 war mit 0,77 Grad zu kalt. 1998 und 2002 waren ebenfalls Wespenjahre und diese Winter waren mit 0,9 bzw. 0,2 Grad ebenfalls zu kalt. Mehr verlässliche Daten auf Wespenjahre habe ich auf die Schnelle nicht gefunden - wäre aber interessant das weiter nachzuprüfen. Wer noch verlässliche Hinweise auf Wespenjahre hat, nur her damit.

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