Wetter Winter 2011/2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 2. Dezember

Der Winter 2011/2012 lässt im Flachland weiter auf sich warten, dafür setzt er sich in der kommenden Woche oberhalb 800 bis 1.000 Meter fest und bringt vor allem in den Alpen ordentlichen Neuschnee (gerechnete durchschnittliche Niederschlagsmenge ~40 l/m²). Am Montag und Dienstag ist es durchaus im Bereich des Möglichen, dass die Schneefallgrenze kurzzeitig bis 500 Meter herab sinkt und sich eine dünne Schneedecke ausbilden kann, im Flachland aller höchstens Schneeregen möglich. Wie schon angekündigt: so lange das Westwindwetter derart aktiv ist, kann sich kein Winterwetter im Flachland durchsetzen. Die Wettermodelle sehen um den 10. Dezember herum allmählich eine Beruhigung der Wetterlage und dann ergeben sich auch begründete Chancen auf Winterwetter, bzw. winterähnliche Temperaturen im Flachland, die Kontrollläufe stützen diesen Trend hin zu kälterem Wetter.

Aktualisierung: Die Wettermodelle rechnen nun mit einem stärkeren Temperaturrückgang am Montag/Dienstag, so dass Schneeflocken kurzzeitig auch im Flachland zu sehen sein werden - oberhalb 400-500 Meter kann sich eine Schneedecke ausbilden! Am morgigen Sonntag erfolgt eine ausführliche Analyse des möglichen Wintereinbruchs in der kommenden Woche - Weitere Einzelheiten in der Rubrik: Wetter im Dezember 2011
Unterstützen
Sie uns!
Ihnen gefallen unsere Wettervorhersagen? Wir freuen uns über einen freiwilligen Geldbetrag in einer von Ihnen gewünschten Höhe.
Betrag wählen

 

Wetter im Winter 2011/2012 - Wettervorhersage vom 30. November

Der Winter 2011/2012 wird immer realistischer von den Wettermodellen gerechnet. Von Sonntag auf Montag überquert ein Schnellläufer Deutschland und auf seiner Rückseite wird von Nordwesten her kalte Luft nach Deutschland geführt. Bereits am Montag, 5. Dezember 2011 sinkt die Schneefallgrenze auf 800 Meter herab, ab Donnerstag - zum heutigen Stand - auch bis auf 400 Meter herab sinkende Schneefallgrenze. Zum Wochenende um den 10. Dezember herum ist auch ein Absinken der Schneefallgrenze bis ins Flachland herunter im Bereich des Möglichen. Das sind tolle Aussichten für alle die sich die Frage gestellt haben: "wann kommt der Schnee?". Eines sei aber noch erwähnt - die Großwetterlage ist äußerst aktiv und turbulent - ein richtiger, nachhaltiger Winter ist noch nicht in Sicht - aber gut Ding will eben Weile haben. Das Langfristmodell geht in seiner heutigen Prognose weiterhin von einem normalen bis leicht zu kalten Winter 2011/2012 aus. Erwähnenswert sei die Berechnung für Skandinavien - Finnland und die nördlichen Gebiete von Russland - sie werden als extrem zu warm und zu nass gerechnet. Das deutet auf Tiefdruckaktivität im Dezember hin, wo normalerweise ein Hochdruckgebiet sein sollte. Damit eröffnet sich für Mitteleuropa eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Trogwetterlagen mit Nordwest, bzw. Nordwinden.

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 28. November

Der Winter 2011/2012 macht nach den ersten Modellrechnungen einen zaghaften Versuch sich nach dem 5. Dezember herum in Lagen um 800 Meter zu etablieren. Niederschlag soll es auch geben, so dass es genug Schnee für die Skigebiete in den ersten 10. Dezember Tagen geben wird. Viel spannender ist jedoch die Frage, wann sich der Winter im Flachland durchsetzen wird. Das was die Wettermodelle derzeitig hergeben können ist lediglich eine Wahrscheinlichkeit von kurzen Schneephasen in Lagen bis 500 Meter herunter nach dem 5. Dezember. Darunter wird es schwierig, so lange das Westwindwetter aktiv ist. Denn ein Tiefdruckgebiet "jagt" das Nächste, so dass sich die Kaltluft nur bedingt durchsetzen kann bevor sie vom nächsten Tiefdruckgebiet wieder weggeblasen wird. Die Grundströmung sieht jedoch recht gut aus, so dass weiterhin die Wahrscheinlichkeit für Schnee um den 10. Dezember auch im Flachland gegeben ist. Die klassische Winterwetterlage, welche nachhaltig für Winterwetter auch im Flachland sorgt, ist noch nicht in Sicht. Die Schneeprognose: in Lagen oberhalb 800 Meter wird einiges an Schnee fallen und der Winter wird Einzug halten - nach dem 5. Dezember kann die Schneefallgrenze auch bis in Lagen um 500 Meter herab sinken und kurzzeitig für eine Schneedecke sorgen, die "Flachländer" müssen sich noch gedulden.

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 27. November

Die Großwetterlage stellt sich zum 1. Dezember 2011 auf eine Westwetterlage um. Das bedeutet für Deutschland eine nasskalte, windige und niederschlagsreiche Wetterlage. Somit ist die Hochdruckwetterlage erst einmal kein Thema mehr. Allen Winter-Urlaubern, die gespannt die Schneeprognosen für den Winter täglich verfolgen, sei gesagt - die Skiregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz bekommen im ersten Dezember Drittel oberhalb 1.000 Meter genügend Schneezuwachs. Für das Flachland bedeutet die Westwetterlage eher windiges, nasskaltes Wetter mit Temperaturen um die 5 Grad. Oberhalb 500/600 Meter können sich durchaus die ersten Schneeflocken blicken lassen. Der klassische Wintereinbruch ist das aber noch nicht, auf den muss weiterhin gewartet werden. Schaut man auf die Kontrollläufe, so könnte ein Wintereinbruch unterhalb 1.000 Meter um den 10. Dezember herum möglich sein. Das Langfristmodell rechnet die Winter Monate Dezember 2011, Januar 2012 und Februar 2012 weiterhin als leicht zu kalt, bis normal und leicht zu nass. Die Wahrscheinlichkeiten auf einen ordentlichen Winter 2011/2012 stehen weiterhin nicht schlecht.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +10,3 +2,4 +1,2 355 l/m² - extrem zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

Mach mit!

Wetter ist Ihre Leidenschaft und Sie schreiben gerne? Für unsere Rubrik der Wettermeldungen aus aller Welt suchen wir Verstärkung. Falls Sie Lust haben, ein Teil des Teams von Wetterprognose-wettervorhersage.de zu werden, melden Sie sich einfach und unverbindlich über das Kontaktformular.

Kontakt zu uns