Wetter Winter 2019/2020 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Winter 2020 aktuelle Wetterprognose vom 17. Februar 2020 - Endet der Winter, bevor er begann?

  • M. Hoffmann

Der Wind bleibt über dem Norden kräftig bis stürmisch und zur Karnevalszeit drohen sog. Randtiefentwicklungen.

Der Winter bleibt windig, unbeständig und mild
Der Winter bleibt windig, unbeständig und mild

Das Wetter über dem Norden Deutschlands verläuft in der kommenden Woche stürmisch und phasenweise sind über den Küstenregionen und den exponierten Lagen auch schwere Sturmböen möglich. Weiter nach Süden schwächt sich der Wind ab und frischt nur kurzzeitig stark böig bis stürmisch auf, bevor der Wind zum kommenden Wochenende allgemein wieder an Intensität gewinnen kann.

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Der Wettercharakter selbst ist als leicht unbeständig zu bewerten. Immer wieder kommt es zu Niederschlägen, die zur Wochenmitte bis auf die mittleren Lagen herab als Schnee niedergehen können. Aber auch über den tieferen Lagen ist der eine oder andere Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer nicht auszuschließen. Doch von langer Dauer ist das nicht und die Temperaturen steigen nachfolgend in den für die Jahreszeit zu warmen Bereich an. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose zum Wetter Februar und der Schneeprognose.

Ein windiger bis stürmischer und abwechslungsreicher Wettercharakter
Wetterprognose des europäischen Wettermodells: Ein windiger bis stürmischer und abwechslungsreicher Wettercharakter
© www.meteociel.fr

Sturm an Karneval?

Nicht nur die Narren treiben es dolle, auch das Wetter schickt sich an, närrisch zu werden. Zwar sind sich die Wetterprognosen der Vorhersage-Modelle in den Details noch nicht ganz einig, doch die Großwetterlage hat bei beiden Vorhersage-Modellen das Potential im Zeitraum vom 23. bis 25. Februar für unwetterartige Starkwindereignisse zu sorgen, was den Sonntag, den Rosenmontag und den Faschingsdienstag betrifft.

Die Schlüsselszene ist am 20. Februar über dem östlichen Kanada zu finden. Mit dem dortigen - enormen - Kaltluftvorstoß auf den Atlantik werden zwischen Neufundland, Island und Skandinavien kräftige Tiefdruckgebiete initialisiert. Das Hoch wird das Süden weggedrückt und es entsteht eine Gradientenlinie, die wie mit dem Lineal gezogen erscheint. Das sind optimale Bedingungen für sog. Randtiefentwicklungen, bzw. Schnellläufersysteme.

Das Starkwindpotential ist hoch

Die Wettervorhersage der Amerikaner berechnet den Schwerpunkt der Windaktivität etwa nördlich der Linie von Köln und Berlin und die stärksten Winde werden für den Sonntag berechnet.

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Die Wetterprognose der Europäer berechnet ein am Sonntag, Rosenmontag und Faschingsdienstag anhaltend hohes Sturmpotential. Dabei können sich die stürmischen Windböen auch über den südlichen Landesteilen ausdehnen. Simuliert werden Spitzenwindgeschwindigkeiten von 40 bis 70 km/h und örtlich bis 100 km/h. Weitere Einzelheiten dazu in der Windprognose.

Das Potential von Starkwindereignissen zum Karneval ist hoch
Wetterprognose des europäischen Wettermodells: Das Potential von Starkwindereignissen zum Karneval ist hoch
© www.meteociel.fr

Kommt der Winter?

Schaut man sich die Struktur des Polarwirbels nach der Wetterprognose des europäischen Wettermodells an, so kann die Frage nach dem Winter mit einem Nein beantwortet werden. Zwar befindet sich das Tiefdruckzentrum des Polarwirbels zwischen der Barents- und Karasee an einer günstigen Position, doch einen für den Winter erneuten Strich durch die Rechnung macht das Hoch über Kanada. Im Verbund mit dem Wirbel und dem Hoch werden in Richtung Neufundland unentwegt kalte Luftmassen gepumpt, was die Westwetterlage bis zum Ende des meteorologischen Winters aufrecht erhalten dürfte.

Die Wetteraktivität bleibt auf einem hohen Niveau und macht den Winter chancenlos
Wetterprognose des europäischen Wettermodells: Die Wetteraktivität bleibt auf einem hohen Niveau und macht den Winter chancenlos
© www.meteociel.fr

So klappt das nicht

Auch die Wetterprognose der Amerikaner ist für alle Freunde des Winterwetters wenig erfreulich. Auch hier ist der Grund zunächst in der hohen Tiefdruckaktivität auszumachen, doch bis Ende Februar schickt sich das Hoch über der Mittelmeerregion immer wieder an, nach Norden aufzukeilen. Das Resultat daraus wäre eine warme Südwestwetterlage.

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Die Wetteraktivität würde sich vom 26. bis 29. Februar abschwächen und die Temperaturen könnten sich im Bereich von +8 bis +12 Grad in einem für die Jahreszeit zu warmen Bereich bewegen.

Eine winterliche bis spätwinterliche Wetterlage sieht definitiv anders aus
Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells: Eine winterliche bis spätwinterliche Wetterlage sieht definitiv anders aus.
© www.meteociel.fr

Auf den Punkt gebracht: Nicht warm, nicht kalt

Weder Fisch noch Fleisch war die Bewertung der Wetterentwicklung für die letzte Februar-Dekade. Daran hat sich heute nichts verändert. Die Niederschlagsaktivität bleibt - wie die Windentwicklung - auf einem leicht bis mäßig hohem Niveau. Das Temperaturspektrum der Kontrollläufe erstreckt sich über dem Norden und Westen zwischen +0 bis +10 Grad und liegt im Mittel um die +6 Grad.

Über dem Süden und Osten ist das Spektrum der Temperaturentwicklung mit -5 bis +15 Grad schon größer, doch der Mittelwert schwankt um die +5 Grad Marke. Das ist weder warm noch kalt, sondern nasskalt und unter dem Strich für die Jahreszeit etwas zu warm.

Der Winter endet bevor er begann!

Wie die Zeit vergeht! Nach den frühlingshaft warmen Temperaturen von gestern, wo über Müllheim (Südwesten) bis +21,5 Grad erreicht wurden, sieht die kommende Wetterentwicklung alles andere als winterlich aus. Und mit dem 1. März wird der meteorologische Winter beendet und der Frühling beginnt. Aus diesem Grunde endet unsere Winterprognose mit dem heutigen Tage.

Heute Abend erfolgt gegen 20:00 Uhr eine Aktualisierung zum Wetter März 2020 und ab morgen führen wir die Wettervorhersagen in gewohnter Art und Weise für den Frühling und Sommer 2020 fort. Ende Februar erfolgt an dieser Stelle noch eine Zusammenfassung des Winters.

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Wetter Winter 2020 aktuelle Wetterprognose vom 16. Februar 2020 - Der Sturm zur Karnevalszeit bleibt ein Thema

  • M. Hoffmann

Das Wetter kommt auf dem Atlantik nicht zur Ruhe. Weitere - kräftige - Frontensysteme entstehen dort und steuern zur Karnevalszeit auf Deutschland zu.

Eine stabile Wetterphase ist nicht in Sicht
Eine stabile Wetterphase ist nicht in Sicht

Ein Sturmtief bläst heute auf seiner Vorderseite sehr warme Luftmassen nach Deutschland, was die Temperaturen rasch auf +12 bis +16 Grad und örtlich auf +20 Grad ansteigen lassen kann. Der Wind kann dabei über dem Norden zu schweren Sturmböen und über den Küstenregionen von Nord- und Ostsee auch zu orkanartigen Winden führen. Mehr dazu in der aktuellen Windprognose und den aktuellen Unwetterwarnungen.

Mit Beginn der neuen Woche dreht der Wind auf nordwestliche Richtungen und führt bis zur Wochenmitte deutlich kühlere Luftmassen nach Deutschland, was die Tageswerte auf +1 bis +6 Grad und örtlich bis +8 Grad absinken lassen kann. Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer wären unter bestimmten Voraussetzungen wieder bis auf tiefere Lagen herab möglich und über den höheren mittleren Lagen (60 0bis 800 Meter) kann sich eine Schneedecke ausbilden. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose zum Wetter Februar 2020 und der Schneeprognose.

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Wetter Winter 2020 aktuelle Wetterprognose vom 15. Februar 2020 - Eine stürmische Karnevalszeit?

  • M. Hoffmann

Auf dem Atlantik kündigt sich eine Entwicklung ab, was unter bestimmten Voraussetzungen zu einer turbulenten Karnevalszeit führen kann.

Das Wetter kommt nicht zur Ruhe
Das Wetter kommt nicht zur Ruhe

Abwechslungsreich präsentiert sich der Februar. Am Sonntag ist über dem Norden mit schweren Sturmböen zu rechnen und die Temperaturen erreichen mit +14 bis +18 Grad und örtlich bis +20 Grad frühlingshaft milde bis frühsommerlich warme Werte - und das Mitte Februar!

Zum Start in die neue Woche sorgt ein Temperatursturz für eine Korrektur der Temperaturen auf ein Jahreszeit-typisches Niveau. Bei einer hohen Neigung zu Schauern sinkt die Schneefallgrenze bis auf die mittleren Lagen ab (500 bis 700 Meter) und über den höheren Lagen bleibt der Schnee auch liegen (Schneeprognose). Aber auch über tieferen Lagen ist mit dem einen oder anderen Schneeschauer zu rechnen. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose zum Wetter Februar.

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Wetter Winter 2020 aktuelle Wetterprognose vom 14. Februar 2020 - Ein erneuter Kaltluftausbruch auf dem Atlantik

  • M. Hoffmann

Ein Impuls auf dem Atlantik hat eine nachhaltige Prägung für den Wetterverlauf in der letzten Februar-Dekade.

Der nächste Sturm zieht auf
Der nächste Sturm zieht auf

Am Wochenende ist man dem Frühling - zum wiederholten Male - näher, als dem Winter. Über dem Südwesten könnten unter ganz bestimmten Voraussetzungen die +20 Grad überschritten werden, was die Temperaturen dem Frühsommer schon näher bringt. Doch der Februar-Rekord von +22,2 Grad wird - vorerst - nicht eingestellt werden können.

Begleitet wird der rasante Temperaturanstieg von einem böigen Wind, der über der Nordhälfte bis auf tiefere Lagen herab stürmisch ausfallen und über den exponierten Lagen und den Küstenregionen zu schweren Sturmböen führen kann. Ist es am Samstag noch weitgehend trocken, so verlagert sich am Sonntag ein Niederschlagsband nach Süden. Ein Temperatursturz sorgt zum Beginn der neuen Woche für frischere Werte und bei einer hohen Schauerneigung ist auch wieder der eine oder andere Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer mit dabei. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose zum Wetter Februar 2020.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +3,3 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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