Der Winter 2011/2012 wird immer realistischer von den Wettermodellen gerechnet. Von Sonntag auf Montag überquert ein Schnellläufer Deutschland und auf seiner Rückseite wird von Nordwesten her kalte Luft nach Deutschland geführt. Bereits am Montag, 5. Dezember 2011 sinkt die Schneefallgrenze auf 800 Meter herab, ab Donnerstag - zum heutigen Stand - auch bis auf 400 Meter herab sinkende Schneefallgrenze. Zum Wochenende um den 10. Dezember herum ist auch ein Absinken der Schneefallgrenze bis ins Flachland herunter im Bereich des Möglichen. Das sind tolle Aussichten für alle die sich die Frage gestellt haben: "wann kommt der Schnee?". Eines sei aber noch erwähnt - die Großwetterlage ist äußerst aktiv und turbulent - ein richtiger, nachhaltiger Winter ist noch nicht in Sicht - aber gut Ding will eben Weile haben. Das Langfristmodell geht in seiner heutigen Prognose weiterhin von einem normalen bis leicht zu kalten Winter 2011/2012 aus. Erwähnenswert sei die Berechnung für Skandinavien - Finnland und die nördlichen Gebiete von Russland - sie werden als extrem zu warm und zu nass gerechnet. Das deutet auf Tiefdruckaktivität im Dezember hin, wo normalerweise ein Hochdruckgebiet sein sollte. Damit eröffnet sich für Mitteleuropa eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Trogwetterlagen mit Nordwest, bzw. Nordwinden.

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