Sehnsüchtig wird von vielen der Wetterumschwung hin zu winterlichem Wetter erwartet und das Warten scheint nun mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in der kommenden Woche ein Ende zu haben. Die Großwetterlage stellt sich zum kommenden Wochenende zunächst auf eine turbulente, teils stürmische Westwindwetterphase um. Das spannende dabei sind die sehr abwechslungsreichen Phasen mit sog. Kurzwellentrögen, welche zumeist für Schneeschauer sorgen. Die aktuellen Wettermodellberechnungen gehen davon aus, dass es nördlich der Mittelgebirge recht stürmisch sein wird und die Schneefallgrenze zwischen 500 und 1.000 Meter schwankt - in den Nächten kann diese durchaus auch bis auf 300 Meter herab sinken. Ein Wintereinbruch ist das aber noch nicht! Das Problem bei diesem turbulenten Wetterwechsel ist die Wetterlage, die sich anschließend einstellt und heute noch nicht vorherzusagen ist.
Die Schneeprognose: nicht unwahrscheinlich ist, dass in Deutschland im ersten Dezemberdrittel in Lagen oberhalb 400 Meter die Schneeflocken tanzen werden bei eher nasskalten Temperaturen zwischen -1 und +5 Grad. In den Höhenlagen der Mittelgebirge und den mittleren Lagen der Alpen kann man Anfang Dezember mit einem Anwachsen der Schneedecke rechnen, was vor allem für die Wintersportler und den Skiliftbetreibern in Deutschland, Österreich und der Schweiz von Bedeutung sein dürfte. Das Langfristmodell betrachtet die Wintermonate Dezember, Januar und Februar weiterhin als leicht zu kalt bis normal mit einer erhöhten Niederschlagswahrscheinlichkeit. Theoretisch spricht also vieles für einen guten Winter 2011/2012 - er muss nur noch kommen/eintreffen.

Anzeige

Ihnen gefällt die Wetterprognose? Teilen Sie es anderen mit!