Wetter Winter 2011/2012 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2011/2012 - Wetterprognose vom 23. Oktober

Weiterhin keine großartigen Veränderungen in den Langfristmodellen. Der Dezember 2011 soll im Süden leicht zu kalt und zu trocken, sonst normal ausfallen. Der Januar 2012 zeigt keinerlei Auffälligkeiten während der Februar 2012 deutlich zu nass und von den Temperaturen normal gerechnet wird. Der Februar könnte - wie so oft - zum Schnee reichsten Wintermonat werden. Betrachtet man das Langfristmodell des Deutschen Wetterdienstes, so geht man dort von einem zu warmen, bzw. normalen Winter 2011/2012 aus. Demnach steht die Wahrscheinlichkeit für einen zu kalten Winter bei 18%, normalen Winter bei 40% und zu warmen Winter bei 42%. Das Problem dabei ist, dass beide Modelle unterschiedliche Durchschnittstemperaturen zur Bewertung heranziehen (1961 bis 1990 bzw. 1981 bis 2006). Nun waren die Jahre 61 bis 90 relativ kühl, die Jahre 81 bis 2006 relativ warm. Zusammengefasst kann man sagen, dass ein von DWD als zu warm/normal ausgegebener Winter einem leicht zu kalten, bis normalen Winter beim anderen Langfristmodell entspricht. Der Trend geht also weiterhin von einem normalen Wetter im Winter 2011/2012 aus.
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Wetter im Winter 2011/2012 - Wettertrend vom 16. Oktober

Die Resonanz auf den letzten Beitrag über die Sonnenflecken war enorm, so dass wir gerne noch ein paar Ergänzungen machen möchten. Aktuelle Forschungen aus England zeigten, dass eine geringere solare Aktivität der Sonne die Temperaturen im Winter in Nordeuropa und den USA um rund ein Grad kälter ausfallen lassen. In Kanada und Südeuropa wird jedoch das Gegenteil bewirkt - dort wird es wärmer. Die Sonnenaktivität geht in einem sog. 11 Jahre Zyklus auf und ab. Die letzten beiden Winter befanden sich in einem Minimum und für diesem Winter steigen die Sonnenflecken wieder etwas an, sind aber noch recht niedrig, so dass der mögliche Faktor der Sonnenflecken diesen Winter nochmals beeinflussen könnte. Zurück aber zum Wetter im Winter 2011/2012 - zum heutigen Stand fällt das Wetter im Dezember 2011 etwas zu kalt und zu trocken aus. Im Januar 2012 ist auffällig, dass Osteuropa etwas zu warm und leicht zu nass gerechnet wird. Das könnte im Januar 2012 weiterhin auf eine Troglage Mitteleuropa hindeuten. Für den Februar 2012 gibt es keine Auffälligkeiten. Als Fazit zusammengefasst: Auch in den letzten Läufen der Langfristmodelle geht der Trend weiterhin zu einem normalen, bis leicht zu kalten Wetter im Winter 2011/2012 - Faktoren Abseits der Wettermodelle (La Niña || Wespenjahr || Winterfeindliche Grundströmung bereits im Sommer || Sonnenflecken) sprechen ebenfalls für einen normalen, bis leicht zu kalten Winter 2011/2012.

Wie wird der Winter 2011/2012 - Winterprognose vom 9. Oktober

Der Winter hat in den Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen schon einen ersten Gruß hinterlassen. Teilweise sind in den Alpen bis zu 40 cm Schnee gefallen. Ein extremer Wetterwechsel in der zurückliegenden Woche - war es am vergangen Wochenende doch noch verbreitet 25 Grad warm. Aber es waren eher die 25 Grad vom vergangenen Wochenende, welche nicht normal waren - die Temperaturen jetzt passen eher zu einem Oktober. In den Wetterprognosen rund um den Winter 2011/2012 hat sich in der letzten Woche nicht viel geändert, es bleibt im Trend bei einem normalen bis leicht zu kühlen Winter 2011/2012. Es gibt in der unter den Meteorologen noch einen weiteren, nicht ganz unumstrittenen Faktor, welches das Wetter in den Wintermonaten beeinflusst - die Sonnenflecken. An der Anzahl der Sonnenflecken kann man die Aktivität der Sonne messen - je höher die Anzahl an Flecken, desto aktiver. In den letzten zwei Wintern war die Anzahl der Sonnenflecken recht niedrig und steigt in diesem, bzw. nächsten Jahr wieder an, allerdings noch weit von einem Sonnenfleckenmaximum entfernt. Etwas umstritten ist hierbei die Annahme, dass die Aktivität der Sonne einen direkten Einfluss auf den Polarwirbel im Winter haben kann. Die Annahme geht davon aus, dass eine niedrige Sonnenfleckenanzahl zu einem häufigeren Polarwirbelsplitt führt. Ein Polarwirbelsplitt im Winter führt in Mitteleuropa häufig zu Trogwetterlagen (Nordwest- bis Nordströmung) mit einer dazugehörigen Atlantikhochdruckblockade. Da die Sonnenaktivität noch recht niedrig ist, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit (neben weiteren Indizien: La Niña || Wespenjahr || Winterfeindliche Grundströmung bereits im Sommer) auf einen leicht zu kalten, bzw. normalen Winter 2011/2012

Wetter im Winter 2011/2012 - Wettertrend vom 2. Oktober

Der Herbst kann sich noch nicht so recht entscheiden, ob er zu warm oder Standesgemäß normal ausfallen soll. Klar ist, dass der Temperaturüberschuss von 2 Grad aus dem September so schnell nicht abgebaut werden kann. Somit ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass der Herbst etwas zu warm ausfallen wird. Damit wären bisher alle Monate im Jahr 2011 - mit Ausnahme des Juli - zu warm ausgefallen (ja, auch die Wintermonate 2011 waren zu warm, auch wenn die Medien immer von einem kalten Winter schreiben). Es wäre nun ein leichtes zu sagen, dass damit auch die Wintermonate 2011/2012 zu warm ausfallen werden. So einfach ist es jedoch nicht. Das Langfristmodell zeigt weiterhin einen normalen Winter in Deutschland - auch die Niederschläge verhalten sich (abgesehen vom Dezember, der zu trocken ausfallen soll) relativ normal. Betrachtet man die Großwetterlagen in diesem Jahr, so ist besonders die Hochdruckwetterlage im Frühjahr und die wechselhafte Wetterlage im Sommer bemerkenswert (West- Südwestwetterlagen), welche äußerst beständig waren. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit von Tiefdruckzentren über Skandinavien und den daraus folgenden Trogwetterlagen über Mitteleuropa. Das würde für Deutschland ein gemäßigten kalten Winter bedeuten mit viel Schnee in den Staulagen. Ein Indiz hierfür könnte das Langfristmodell sein, welches die skandinavischen Länder im Winter 2011/2012 als zu warm und zu nass berechnet. Zudem befinden wir uns im Jahre 2011 in einem La Niña Jahr, welches nach neusten Vorhersagen im Winter erneut an Fahrt aufnehmen kann. Es spricht also weiterhin vieles dafür, dass das Wetter im Winter 2011/2012 in Deutschland normal, bis leicht zu kalt ausfallen wird.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +6,9 +2,3 +1,0 254,7 l/m² - zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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